ZIID in der Öffentlichkeit

srf.ch - Rundschau 5. April 2017

Buben-Beschneidung

Das Thema 'Knabenbeschneidung' - Recht auf freie Religionsausübung oder ein illegitimer Eingriff in die körperliche Unversehrtheit eines Kindes? - beschäftigt die aktuelle SRF-Rundschau. Michel Bollag, Fachleiter Judentum beim ZIID, erläutert Fragen zur Identitätsbildung über Differenz und das Verhältnis von Natur und Kultur.

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dezibel - 01/2017

«Vogel friss oder stirb». Islamwissenschaftlerin hat ihre Lektion gelernt

Rifa’at Lenzin ist seit Kindesbeinen an wegen einer Schallleitungsschwerhörigkeit hochgradig hörbehindert. Um ihre Ausbildung gut abschliessen und sich in ihrem Beruf behaupten zu können, war und ist wegen ihres Hörproblems viel Effort notwendig. Die Frau, die sich immer zwischen den Welten bewegte, bewegt auch als Islamwissenschaftlerin.

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Pfarreiblatt der Katholischen Kirche Dekanat Zug - 5. März 2017

Fundiertes Wissen über Religion

Ohne den interreligiösen Dialog wird sich das Ziel eines friedlichen Zusammenlebens in Vielfalt und Differenz nicht realisieren lassen. Das zeigen die derzeitigen Entwicklungen und Ereignisse in der Schweiz und weltweit.

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Landbote - 2. Dezember 2016

«Heute muss sich die Jugend mit dem Islam befassen»

Rifa'at Lenzin spricht über den Wandel der Muslime in der Schweiz: von zurückgezogen lebenden Gastarbeitern der ersten Generation bis zur Jugend, die sich teils dem Islamischen Zentralrat zuwendet.

Interview

reformiert. - Nr. 12/Dezember 2016

Weihnachtslieder gehören zur Schule

Weihnachtssingen und Krippenspiele an öffentlichen Schulen - das wird von der grossen Mehrheit der Schweizer Bevölkerung akzeptiert.
Samuel Behloul erachtet es für wünschenswert, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund gegenseitig von ihren Ritualen und Liedern erzählen.

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swissinfo - 22. November 2016

Musik als Medium der Identitätsbewahrung und des Dialogs in religiösen Migrantengemeinschaften

In den religiösen Migrantengemeinschaften ist Musik nicht nur ein zentrales Element in der Liturgie und religiöser Praxis. Sie spielt eine wichtige Rolle auch in den Prozessen der Konstruktion kollektiver Identitäten und bei der Bewahrung des religiös-kulturellen Erbes. Im Kontext der Migration und des Lebens in der Diaspora kann Musik aber auch zu einem Medium des Dialogs werden. Im Rahmen der Veranstaltung „Erinnerung an die neue Heimat? Religiöse Musik bei Migrantengemeinschaften in der Schweiz“ vom 22.11.2016 im Haus der Religionen in Bern wurde S. Behloul vom swissinfo zu dieser Thematik befragt. Das Interview mit ihm und anderen Beteiligten können Sie nachhören in der Sendung Music in a new homeland.

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kath.ch - 22. November 2016

«Kirchen in Bewegung – Christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz»

Das Schweizerische Pastoralsoziologische Institut (SPI) hat eine Studie unter obigem Titel herausgegeben, an welcher auch Samuel M. Behloul, Fachleiter Christentum, mitgearbeitet hat. «Die Mehrheit der Schweizer Migranten sind Christen», sagt die Mitherausgeberin der Studie Judith Albisser gegenüber kath.ch. Doch jeder einzelne Migrant nehme einen kulturell bedingten christlichen Glauben aus der Heimat mit in die Schweiz. Diese Pluralität könne nicht ignoriert werden, so Albisser weiter.

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Limmattaler Zeitung - 3. November 2016

Der Imam von Winterthur rief zum Mord an gemässigten Muslimen auf – was sagt der Koran dazu?​

Für Hetze gegen Säkulare gebe es im Koran keine Grundlage, sagt Samuel Behloul, Islamwissenschafter und Fachleiter im Zürcher Institut für interreligiösen Dialog. Er verweist aber auf scheinbare Widersprüche in den Heiligen Schriften.

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tachles Das jüdische Wochenmagazin - 7. Oktober 2016

Neuer Name und neuer Standort

Rechtzeitig zum 20. Jubiläum ändert das Zürcher Lehrhaus Namen und Standort. Ende September konnten die Fachbereichsleiter Michel Bollag für Judentum, Samuel M. Behloul für Christentum, Rifa'at Lenzin für Islam das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) neu an der Pfingstweidstrasse eröffnen.

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Luzerner Nachrichten - 6. Oktober 2016

Ansichten
Symptom einer dialogarmen Gesellschaft

Bei der aktuellen Mobilisierung für ein Burkaverbot handelt es sich nicht – wie vielfach behauptet – um eine notwendige Reaktion auf ein ernst zu nehmendes Problem. Der politische und finanzielle Aufwand für das Verbot eines in der Schweiz kaum existenten Phänomens ist vielmehr das Symptom für ein tatsächlich existierendes gesamtgesellschaftliches Problem: das Fehlen eines aufrichtigen Dialogs über die unvermeidlichen Fragen nach der zukünftigen Gestaltung einer Gesellschaft, die immer vielfältiger und komplexer wird. Verunmöglicht wird dieser Dialog durch politischen Opportunismus, Willkür und reine Symbolpolitik.

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kath.ch - 5. Oktober 2016

«Eine Burka ist wie ein volltätowiertes Gesicht»

Zürich, 5.10.16 (kath.ch) Die Burka-Debatte ist noch nicht vorüber. Das Zürcher Institut für interreligiösen Dialog (ZIID) nahm am 4. Oktober Stellung und sagt entschieden Nein zum Burka-Verbot. Die Debatte zeigt lediglich, dass unsere Gesellschaft dialogunfähig ist, so das ZIID.
Einerseits lehnt das ZIID das Burka-Verbot ab. Andererseits sagt es nicht Ja zur Burka. Diese Ambivalenz sei jedoch dem Burka-Phänomen gleichzusetzen, meint Samuel Behloul, Fachleiter Christentum beim ZIID, gegenüber kath.ch. Einerseits argumentierten die Befürworter des Verbots mit einer liberalen Gesellschaft und andererseits sollte eben diese Liberalität Toleranz gegenüber einer Minderheit zeigen. «Es ist ein Schein-Phänomen, das dazu verwendet wird, um gegen den Islam zu schiessen», so Belhoul weiter.

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Anzeiger von Saanen - 9. September 2016

Islamdiskussion dominierte das interreligiöse Podium

Der erste Anlass des «Forums für Glaube und Kultur» war ein Erfolg. Die gesprächsbereite Fraktion diskutierte am Podiumsgespräch heikle, religiöse Themen.

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Davoser Teitung - 2. September 2016

«Chared bedeutet sich fürchten, zittern»

Wie jedes Jahr um diese Zeit besammeln sich in Davos orthodoxe Juden in grosser Zahl. Gross war auch die Zahl der Besucher im evangelischen Kirchgemeindehaus, die gekommen waren, um mehr über diese auffälligen Gäste zu erfahren. Sie lernten von einer Religion im Umbruch und einer nicht zukunftsfähigen Orthodoxie.

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Radio SRF 2, Kultur Kompakt - 1.8. 2016

Die Schweiz im Aussenblick

Mahmoud El Guindi, Präsident der VIOZ und Stiftungsrat des ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, ist anlässlich des Nationalfeiertags im Gespräch mit Radio SRF 2 über Besonderheiten der interkulturellen Kommunikation.

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Landbote - 8. Juni.2016

Eine fremde Welt im eigenen Quartier

Wer sind die Juden in Zürich? Der Rundgang «The Jewish Mile» durch Wiedikon, die Enge und Wollishofen bringt Teilnehmern den jüdischen Alltag in Zürich näher.

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kath.ch - 4. Juni 2016

Ein Jude und ein Jesuit im Dialog zwischen den Religionen

Edlibach ZG, 4.6.16 (kath.ch) Michel Bollag und Christian Rutishauser, der eine Jude, der andere Jesuit, haben stundenlang über Gott und die Welt debattiert. Entstanden ist daraus ein spannendes Interview-Buch. Im Gespräch mit kath.ch geben der jüdische Dozent und der Provinzial der Schweizer Jesuiten Einblick in ihre Beziehung und ihr Verhältnis zur Religion des anderen. Beide haben auf die gleichen Fragen geantwortet, ohne dass der eine dem anderen zuhören konnte.

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srf.ch - 4. Juni 2016

Das Judentum braucht keine Mission

Juden werben bei Andersgläubigen nicht für einen Übertritt in ihre Religion. Im Gegensatz zum Christentum und zum Islam, die phasenweise aggressiv und blutig missionieren. Eine innerjüdische Mission gibt es jedoch: Säkulare Juden werden von Juden zu einem gottgefälligen Leben angehalten.

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NZZ - 19. April.2016

In Zürich getroffen

Gläubig und trotzdem kritisch

Die Theologin Hamideh Mohagheghi nimmt das Etikett «islamisch» unter die Lupe

Hamideh Mohagheghis Mission ist delikat. Die deutsch-iranische Theologin verteidigt den Koran in schwierigen Zeiten - und kämpft gegen seine fundamentalistische Auslegung.

Wissenschafterin und Gläubige zu sein, ist für Hamideh Mohagheghi kein Widerspruch. Die islamische Theologin erwartet die Journalistin in der Bibliothek des Zürcher Instituts für Interreligiösen Dialog.

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kath.ch - 1. April 2016

«Mit Bomben kann man keine Demokratie erreichen»

Die islamische Theologin Hamideh Mohagegi stammt aus dem Iran und lebt in Deutschland. Im Interview mit kath.ch erzählt sie vom Potenzial der jungen Menschen, die im Iran leben.

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Kirchenbote der Evang.-reform. Kirche des Kantons St. Gallen - 5. Februar 2016

Was hat der islamistische Terror mit dem Islam und dem Koran zu tun?

«Auch der Koran braucht Interpretation» Der islamistische Terror habe nichts mit dem Islam zu tun, so hört man oft. Wie kann das sein, wenn die Attentäter das Töten mit Zitaten aus dem Koran legitimieren? Die Islamwissenschafterin Rifa'at Lenzin erklärt, dass man die islamischen Schriften vor dem Hintergrund ihrer zeitlichen Entstehung interpretieren müsse.

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Kirchenbote der Evang.-reform. Kirche des Kantons St. Gallen - 5. Februar 2016

Eva B. Keller, Dozentin am ZIID

Prophetisches Wächteramt

«Die Kirche muss sich auch politisch engagieren, weil Gott die Welt liebt.» Der Kirche kann das Wohl der Menschen, Völker und Nationen nicht egal sein - wie das gemäss Bibel auch Gott nicht egal ist.

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kath.ch - 8. Januar 2016

Schweizer Juden mahnen zur Vorsicht bei Neuauflage von «Mein Kampf»

Am heutigen 8. Januar erscheint eine kommentierte Neuauflage von Hitlers Buch «Mein Kampf». Wie reagieren Schweizer Juden auf diese Veröffentlichung?

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kath.ch - 22. Dezember 2015

Rifa'at Lenzin zu Kardinal Koch: Schweiz ist christlich geprägt

Fein, aber dezidiert reagiert die Schweizer Islamwissenschafterin Rifa'at Lenzin auf die Gesellschaftskritik, die Kurienkardinal Kurt Koch kürzlich äusserte. Muslime hätten nicht das Gefühl, dass die Religion in der Schweiz aus der Öffentlichkeit verdrängt ist.

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ref.ch - 20. November 2015

Auch der Koran braucht Interpretation

Der islamistische Terror habe nichts mit dem Islam zu tun, so hört man oft. Wie kann das sein, wenn die Attentäter das Töten mit Zitaten aus dem Koran legitimieren? Die Islamwissenschaftlerin Rifa'at Lenzin erklärt, dass man die islamischen Schriften vor dem Hintergrund ihrer zeitlichen Entstehung interpretieren müsse.

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Tagesanzeiger - 15. November 2015

«So etwas lässt sich mit einer Religion nicht vereinbaren»

Mahmoud El Guindi, der Präsident der Zürcher Muslime - und Mitglied des Stiftungsrates des ZIID - verurteilt die Anschläge in Paris. Und er sagt, Schweizer Imame seien inzwischen recht vernünftig.

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ref.ch - 18. August 2015

«Die interreligiöse Lunge für die religiöse Landschaft Zürichs»

Das Zürcher Lehrhaus feiert diesen Herbst sein 20-jähriges Bestehen. Seit zwei Jahrzehnten setzt das Lehrhaus auf interreligiöse Begegnung und Dialog.

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Der Sonntag - 20/2015

"Es ist heute unbequemer als auch schon"

Nach den Attentaten in Paris und Kopenhagen haben jüdische Gemeinden in der Schweiz grössere Sicherheitsbedenken.

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reformiert 10.2/Oktober 2014

Hat der Koran ein Gewaltproblem?

Der islamistische Terror entfacht eine Debatte über die angeblich in der Religion selbst angelegte Gewalt. Kirchenratspräsident Michel Müller und Islamwissenschaftlerin Rifa'at Lenzin stellen sich unbequemen Fragen.

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srf.ch - 11. Mai 2014

Erlaubt oder verboten? Sex vor der Ehe in den Weltreligionen

Religiöse Traditionen haben ein schwieriges Verhältnis zum Sex. Dennoch sind die religiösen Regeln und ihre Anwendung von grosser gesellschaftlicher Bedeutung. Wie genau lauten diese Regeln? Was ist erlaubt, was verboten? Fünf KennerInnen der grossen Weltreligionen erklären. Teil 1: Sex vor der Ehe.

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Pfarreiblatt Hochdorf - 03-04/2014

Im Dialog Vorurteile auflösen
Bildungsreihe der Pfarrei Hochdorf über die Weltreligionen

«Weil niemand vor Vorurteilen gefeit ist, ist jede Religion auf den Dialog mit andern angewiesen», sagt der Theologe Hanspeter Ernst. Die
Vortragsreihe der Pfarrei Hochdorf im März bietet Gelegenheit dazu.

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Davoser Zeitung - 27. August 2013

Tagesfahrt ins jüdische Leben

Kürzlich ist eine Gruppe der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Davos Dorf/Laret nach Zürich gefahren und durfte eine hochinteressante Führung quer durch das vielfältige jüdische Leben in der grössten Schweizer Stadt erleben.

Ein Erlebnisbericht