Das neue Kursprogramm März bis September 2018 ist online

Der konstruktive Dialog ist alles andere als einfach: Es braucht mindestens zwei, die Interesse für einander zeigen. Es braucht ihre Offenheit aufzunehmen, was die anderen bewegt. Und es braucht eine Bereitschaft, sich im Spiegel des Gegenübers zu betrachten – und sich selbst Fragen über das Eigene zu stellen. Das ist eine Herausforderung für uns alle.

Der Islam sei eine gewalttätige Religion – wie oft haben wir das nicht schon gehört in politischen und privaten Diskussionen. Stimmt das? Oder ist der Islam Frieden? Wie setzen Muslime die theoretischen Friedensgrundlagen ihrer Religion um? Auf welche Widerstände stossen sie dabei und wie überwinden sie diese?

Was ist Brot? Das ist eine der Fragen, die sich die Fachleitung Judentum in diesem Semester stellt. Und Ihnen dazu auch Antworten aus dem talmudischen Denken heraus bereithält.

Dem religiösen Fanatismus setzte der Universalgelehrte Nikolaus Cusanus bereits im frühen 15. Jahrhundert seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll, entgegen. Hätten wir ihn damals schon gehört, wären uns dann
Kriege erspart geblieben?

Unser neue Lehrgang «Geschichte der Religionen» in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich geht ins zweite Semester. Ein Einstieg ist immer noch möglich.

Wir danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem Angebot.