Sukkot - Dankbar im Schatten des Schöpfers

Das Wort Jude kommt im Hebräischen von dem Wort danken, lehodot. Um die intensive Reflexion was es bedeutet, jüdisch zu sein, geht es in diesen Wochen im Judentum.

Der Beginn des jüdischen Monats Elul leitet eine Zeit intensiver religiöser Selbstreflektion ein. Sie mündet in Hoshanna Rabba während des Sukkotfests. Seit dem Mittelalter bekam jedoch Jom Kippur am 10. Tischri (dieses Jahr 8./9. Oktober) eine starke spirituelle Relevanz. (In Torah und Mischna war es ein Tag kultischer Reinigung durch den Hohen Priester ohne viel Beteiligung von Laien).

Das Volksfest folgt, es ist etwas, das man in der Antike sogar nur „das Fest“ nannte, und jeder wusste, was gemeint war. So wie man heute in der Schweiz jemandem „frohe Festtage“ wünscht und alle wissen, dass Weihnachten gemeint ist.

Text von Annette Böckler