Schweizerische Kirchenzeitung 21/2017

Samuel Behloul

Das Fremde verstehen und Kirche ermöglichen

Das Fremde verstehen und gleichzeitig kirchliches Leben aufbauen, sind die beiden Bewegungen, die dem Pfingstfest als Herausforderungen eingeschrieben sind.
Migration und die mit ihr einhergehende Erfahrung der Fremdheit sind im biblischen Kontext stets gekoppelt an die Frage nach dem Umgang mit dem Fremden und mit seinen fremd anmutenden und irritierenden Bräuchen. Die hilfsbereite Aufnahme des Fremden und die Gastfreundschaft ihm gegenüber werden dabei nicht nur zur ethischen Matrix der zwischenmenschlichen, sondern im Endergebnis auch der Gott-Mensch-Beziehung.

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