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Kurs / Vortrag
Cyber-Islam: Allah im Netz (13)

Leitung Carol Wittwer

Daten Montag, 8., 15., 29. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelne Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages. Wie nutzen Musliminnen und Muslime Internet und Social Media? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Wie nutzen Musliminnen und Muslime das Internet?

Das Internet, die Social Media und das Satellitenfernsehen bringen viele Möglichkeiten. Leute können sich vernetzen, Freunde finden, diskutieren, PartnerInnen finden, sich informieren usw. Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelnen Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages.

1. Abend: Deutschsprachige Homepages und Internetplattformen
Wie nutzen MuslimInnen das Internet und welche Möglichkeiten des Austauschs stehen ihnen dabei zur Verfügung? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz? Welche religiösen Themen beschäftigen MuslimInnen?

2. Abend: Ratsuchende MuslimInnen: Online-Fatwas
Welche Fragen werden an welche Institutionen gestellt? Wer beantwortet Fragen? Welche Bedeutung kann dem Europäischen Fatwa-Rat beigemessen werden? Wie werden Antworten ins reale Leben eines Individuums oder eines weiteren sozialen Umfeldes integriert?

3. Abend: Blick in die arabische Welt
Die Social Media wurden vor allem während des arabischen Frühlings als Mobilisierungsinstrument gelobt. Kann man davon ausgehen, dass ein Zuwachs digitaler Medien Demokratisierungsprozesse und das Entstehen von Zivilgesellschaften fördert?

Tagung
Martin Buber (20)

Leitung Martin Brasser

Datum Sonntag, 10. Dezember

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Martin Buber (1878-1962) gilt als wichtigster Vertreter einer «Philosophie des Dialogs». Er inspiriert noch heute viele, die sich aktiv für den Dialog zwischen Religionen, Kulturen und Staaten einsetzen. Seine Idee vom «dialogischen Menschen» lebt in der modernen Pädagogik und der Theorie der Religionen weiter.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Wo Dialog an Grenzen stösst

Martin Buber (1878-1962) gilt als wichtigster Vertreter einer «Philosophie des Dialogs». Buber inspiriert noch heute viele, die sich aktiv für den Dialog zwischen Religionen, Kulturen und Staaten einsetzen. Seine Idee vom «dialogischen Menschen» lebt in der modernen Pädagogik und der Theorie der Religionen weiter. Zur echten Identität gehört Buber zufolge die Berührung mit Fremdem und Unfassbarem. Wie weit geht diese Zugehörigkeit? Beim Einzelnen? Bei Gemeinschaften? Bei Staaten? Wie weit reicht die Wirkung des Dialogs und wo hört er auf? Wo muss er aufhören?

Wir lesen und diskutieren zentrale Ausschnitte aus Bubers Schriften. Dabei geht es um die Frage, wie weit der Dialog Menschen tragen kann und wo genau dem Dialog Grenzen gesteckt sind.

Anlass
Mare Nostrum (19)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Dienstag, 28. November

Zeit 19.30 – ca. 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingsweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Film handelt einerseits von Jordi Savall und neun Musikern von Hespèrion XXI aus Armenien, Frankreich, Griechenland, England, Israel, Spanien und der Türkei und der Vorbereitung eines gemeinsamen Konzerts mit Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante. Zugleich begleitet der Film die Reise der Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante zu ihrer Partnerschule, der école vivante, in Marokko.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Ein Film von Michelle Brun und Stefan Haupt (2015)

Der Film handelt einerseits von Jordi Savall und neun Musikern von Hespèrion XXI aus Armenien, Frankreich, Griechenland, England, Israel, Spanien und der Türkei und der Vorbereitung eines gemeinsamen Konzerts mit Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante. Zugleich begleitet der Film die Reise der Schülerinnen und Schülern der Scuola Vivante zu ihrer Partnerschule, der école vivante, in Marokko. Dieses Engagement für den Frieden und für den Aufbau dieses innovativen Bildungsprojekts im Hohen Atlas brachte der Scuola Vivante die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO assoziierten Schulen.

Anschliessend Gespräch mit dem Regisseur Stefan Haupt.

Filmbeschrieb

Rundgang
Zurück zu den Ursprüngen des Christentums (29)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 26. November - ausgebucht! (Warteliste)

Zeit 13.45 – ca. 16 Uhr

Treffpunkt röm.-kath. Pfarrkirche St. Ulrich, Seuzachstrasse 1, Winterthur

Kosten Fr. 50. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Gesänge erinnern irgendwie an den Ruf eines Muezzin, und immer wieder ist das Wort ‚Allah’ zu hören. Man befindet sich aber nicht in einer Moschee, sondern in einer katholischen Kirche in Winterthur.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Besuch bei den chaldäischen Christen in Winterthur

Die Gesänge erinnern irgendwie an den Ruf eines Muezzin, und immer wieder ist auch das Wort ‚Allah’ zu hören. Man befindet sich aber nicht in einer Moschee, sondern in einer katholischen Kirche, mitten in Winterthur.

Im Rahmen der Rundgänge durch die christliche Vielfalt in Zürich und Umgebung sind wir dieses Mal zu Gast bei den christlichen Chaldäern aus dem Irak, den Nachfahren einer der ersten Kirchen überhaupt. Anschliessend an den Gottesdienst, der in Aramäisch und Arabisch gefeiert wird und Elemente der altorientalischen Liturgie enthält, haben Sie die Möglichkeit, die irakischen Spezialitäten zu kosten und mit den Christinnen und Christen der Chaldäischen Gemeinschaft ins Gespräch zu kommen.

Kurs / Vortrag
Die himmlische Urschrift (12)

Leitung Muris Begovic

Daten Mittwoch, 15., 22., 29. November

Zeit 14.00 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur‘an / Koran, für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift. Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur‘an?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Was macht ein Imam mit dem Qur’an / Koran?

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur’an/Koran. Der Qur'an ist für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift (al-Lauh al-Mahfouz). Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll in drei Nachmittagen aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Am ersten Nachmittag soll in einer Gruppenarbeit anhand der Sura Hujurat das Thema «Üble Nachrede» behandelt werden.

Am zweiten Nachmittag wird es um das Thema Jesus im Qur’an gehen. Da über Jesus nicht nur in einer Sura berichtet wird, soll gezeigt werden, wie ein Imam damit arbeitet. Was sind die Unterschiede in den jeweiligen Suren und wie können diese gedeutet werden. Gibt es Widersprüche und wie wird mit diesen umgegangen?

Am dritten Nachmittag wird «Moses» Thema sein. Moses wird in mehreren Suren erwähnt und der Kontext ist viel komplexer.

Es sind keine Vor- und Arabischkenntnisse nötig.

Kurs / Vortrag
«Wende sie hin und her, alles ist in ihr enthalten» (04)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 14., 21., 28. November, 5. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat … dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Problematische Texte der Bibel

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat ... dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). «Auge um Auge, Zahn um Zahn» (Ex 21,24). «Einem Mann sollst du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt» (Lev 18,22). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind von Anfang an überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Wir wollen es in diesem Kurs wagen, uns mit solchen Texten intensiv zu beschäftigen: Was steht eigentlich wirklich im hebräischen Text? Was sagt die jüdische Tradition zu ihnen? Wie kam es zu Missverständnissen oder Unverständnis? In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf höchst seltsame Texte in der Tora, den fünf Büchern Moses. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, wir werden parallel mit dem hebräischen Text und mit Übersetzungen arbeiten. Jeder und jede ist herzlich willkommen.

Tagung
Kohelet: Zwischen Glauben und Verzweiflung (03)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 13. November

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 190. –

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Das Predigerbuch und der Sinn unseres Lebens

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln. Er hat nicht nur die philosophischen Lehren studiert, sondern alle weltlichen Genüsse ausgekostet. Nichts aber scheint den Durst seiner Seele löschen zu können. «Unter der Sonne» erscheint ihm «eitel» – ohne Substanz und Dauer. «Über der Sonne» aber, so erklären rabbinische Kommentare zum Predigerbuch, erwartet uns die Gottesbeziehung.

Den zahlreichen in Kohelet verstreuten Einsichten und ihrer Wirkungsgeschichte im Midrasch und Chassidismus soll dieses Tagesseminar auf den Grund gehen.

Tagung
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist! (18)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Freitag, 10. November

Zeit 9.30 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

An der Tagung werden die historischen und aktuellen Entwicklungen in Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Verhältnisses von Religion und Politik thematisiert. Inwieweit waren Religion und Politik in den grossen Weltkulturen des Judentums, Christentums und des Islam miteinander verflochten und in wieweit sind sie heute noch verbunden?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Religion und Politik im Judentum, Christentum und Islam

Das Ziel dieser Tagung ist es, die historischen und aktuellen Entwicklungen in Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Verhältnisses von Religion und Politik zu thematisieren. Die zentrale Frage, die es zu behandeln und zu diskutieren gilt lautet: Inwieweit waren die Religion und die Politik in den grossen Weltkulturen des Judentums, Christentums und des Islam miteinander verflochten und in wieweit sind sie heute noch verbunden? Die Relevanz der Fragestellung ist doppelt begründet. Einerseits prägen die Religionskulturen des Christentums und des Islam mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Andererseits stellt sich mit Blick auf die Pluralisierungs- und Differenzierungsprozesse in der Religionslandschaft Westeuropas die grundsätzliche Frage nach der zukünftigen Bestimmung des Verhältnisses von Religion/Kirche einerseits und Staat/Politik/Öffentlicher Raum andererseits.