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Rundgang
Islam in Zürich (22)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 4. Mai

Zeit 09.30 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist (Anreise mit Tram Nr.11 oder S 18 bis Haltestelle «Balgrist»; bitte Trambillet für die Zonen 110 und 154 mitbringen).

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Ein Stadtrundgang

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Rifa’at Lenzin nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte des Islam und der Muslime in Zürich besuchen und beim Freitagsgebet in einer Moschee dabei sein. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

Kurs / Vortrag
Islam ist Frieden (13)

Leitung Muhammad Sameer Murtaza

Datum Donnerstag, 26. April

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Islamwissenschaftler Dr. Muhammad Sameer Murtaza von der Stiftung Weltethos zeigt am Beispiel der islamischen Friedensbewegung in Palästina und Saudi-Arabien auf, wie Muslime und Musliminnen die theoretische Friedensgrundlagen ihrer Religion umsetzen.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Gewaltlose Bewegung in Palästina und Saudi Arabien

Islam ist Frieden. Mantraartig wiederholen dies muslimische Laien und Friedenslehrer. Doch wie sieht es in der Praxis aus? Wie setzen Muslime die theoretischen Friedensgrundlagen ihrer Religion um? Auf welche Widerstände stossen sie dabei und wie überwinden sie diese? Wie reagieren sie auf Rückschläge? Und reichen Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Vergebung aus, um eine Veränderung in Konfliktregionen zu bewirken?

Der Islamwissenschaftler Dr. Muhammad Sameer Murtaza von der Stiftung Weltethos beabsichtigt diese Fragen am Beispiel der islamischen Friedensbewegung in Palästina und Saudi-Arabien aufzuzeigen.

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (20)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Leitung (Modul 2) Annette Böckler

Daten Mittwoch, 25. April, 2., 16., 23., 30. Mai, 6. Juni

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen à je sechs Abende, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.
Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich als Interessierte Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Sind alle Module und eine Schlussprüfung absolviert worden, erhält der/die TeilnehmerIn eine Abschlussbestätigung.


Modul 2 (Annette Böckler):
Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte​

Wir lernen die grosse innerjüdische Vielfalt und die Situation in der Schweiz kennen. Wir werden in anschaulicher Weise die jüdischen Heiligen Schriften kennenlernen und verstehen, warum der Schabbat im Judentum so wichtig ist und wie man ihn hält. Wir werfen einen Blick auf alle jüdischen Fest- und Feiertage und in den jüdischen Alltag mit seinen Speisegesetzen und Bräuchen.

Es werden Unterlagen abgegeben, die auch zu Unterrichtszwecken weiterverwendet werden können.

(Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

Rundgang
Antiochien in Arth (21)

Leitung Samuel Behloul

Datum Samstag, 21. April - ausgebucht

Zeit 13.00 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der Klosterkirche St. Avgin, Klosterstrasse 10, 6415 Arth/SZ

Kosten CHF 50. –

Die syrisch – orthodoxe Kirche von Antiochien gilt als die älteste Form des kirchlich organisierten Christentums. In der Schweiz leben heute ca. 1800 syrisch-orthodoxe Familien. Ihr einziges geistiges und kulturelles Zentrum befindet sich seit 1996 in Arth (SZ) im ehemaligen Kapuzinerkloster und trägt den Namen St. Avgin nach dem syrischen heiligen Mor Avgin, welcher im 4. Jahrhundert wirkte.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Tag der offenen Tür im syrisch-orthdoxen Kloster St. Avgin in Arth (SZ)

Die syrisch – orthodoxe Kirche von Antiochien gilt als die älteste Form des kirchlich organisierten Christentums. Bereits in der Apostelgeschichte heisst es: «Die Jünger Jesu wurden zum ersten Mal in Antiochien Christen genannt» (Apg 11,26).

In der Liturgie, die geschichtlich als die älteste Form der christlichen Liturgie gilt, wird bis heute die aramäische Sprache gebraucht, die Sprache Jesu. Im Laufe ihrer langen Geschichte und auch in jüngster Vergangenheit wurden die syrisch–orthodoxen Christen immer wieder Verfolgungen ausgesetzt und zur Flucht und Migration gezwungen.

In der Schweiz leben heute ca. 1800 syrisch-orthodoxe Familien. Ihr einziges geistiges und kulturelles Zentrum befindet sich seit 1996 in Arth (SZ) im ehemaligen Kapuzinerkloster und trägt den Namen St. Avgin nach dem syrischen heiligen Mor Avgin, welcher im 4. Jahrhundert wirkte.

Im Rahmen des Rundgangs durch das Kloster haben Sie die Möglichkeit, die Räumlichkeiten der Klosteranlage zu besichtigen und mit der Leitung und den syrisch-orthodoxen Gläubigen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen.

Kurs / Vortrag
Papsttreu oder Staatstreu? (08)

Leitung András Máté-Tóth

Datum Dienstag, 10. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei, Kollekte

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut G2W durchgeführt.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Katholische Kirche in Osteuropa im Widerspruch
Input-Referat mit anschliessender Diskussion

«Von außerhalb oder für Menschen, die nicht Ungarisch sprechen, stellt sich die Angelegenheit ziemlich einfach dar: Die Hierarchie der katholischen Kirche hat ein Abkommen mit der Regierung geschlossen – die Regierung zahlt und die Kirche schweigt. Da die Orbán-Regierung sich zum Ziel gesetzt hat, Ungarn und Europa vor den ‘muslimischen, terroristischen Attacken’ zu verteidigen, kann die Kirche daher auch nicht für die Flüchtlinge sprechen. Dieses Bild ist aber schlimmer als falsch, es ist vereinfacht.» Das sagte der renommierte ungarische Religionswissenschaftler, Prof. András Máté-Tóth in einem Interview.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Worin liegen die Gründe für das enge Verhältnis von katholischer Kirche, Nation und staatlicher Macht in Osteuropa? Und wodurch ist die Abwehrhaltung der Kirche gegen Migration und gegen das Fremde motiviert?

Prof. András Máté-Tóth lehrt an der Universität Szeged in Ungarn und zählt durch seine Forschung europaweit als ausgewiesener Experte in religionspolitischen Fragen in Ost- und Mitteleuropa.

Kurs / Vortrag
Wohin steuert das Christentum? (07)

Vortrag Andreas Heuser

Podium Andreas Heuser und Michel Müller (Leitung Samuel Behloul)

Datum Montag, 9. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

In seinem Buch «Die Zukunft des Christentums» schreibt Philip Jenkins, dass das Weltchristentum unter den Einfluss eines anti-intellektuellen Fundamentalismus gerät. Wenn dem so ist, welche Auswirkungen hat die zunehmende christliche Migration von ausserhalb Europas auf das westliche Christentum, konkret auch in der Schweiz?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Aufklärung oder Radikalisierung?

Dem Christentum wird regelmässig die Rolle einer Religion mit Modellcharakter zugeschrieben, vor allem wenn es darum geht, ob sich der Islam mit der Moderne verträgt. Das Christentum habe die Aufklärung bereits hinter sich und sich längst zu einer zeitgemässen Religion entwickelt. So das gängige Argument.

Der britische Religionshistoriker Philip Jenkins weist hingegen darauf hin, dass das Christentum 500 Jahre nach Reformation zunehmend konservativer und fundamentalistischer werde. Dies vor allem mit Blick auf Afrika, Lateinamerika und Asien.

Den gegenwärtigen Entwicklungstendenzen im weltweiten Christentum widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heuser vom Lehrstuhl für das aussereuropäische Christentum der Uni Basel.

Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Andreas Heuser mit dem Kirchenratspräsidenten der evang.-ref. Kirche Kanton Zürich, Pfr. Michel Müller.

Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie sich die Migration von christlichen Gemeinschaften aus dem aussereuropäischen Raum auf das etablierte Christentum in der Schweiz mittel- und langfristig auswirken könnte.

Tagung
Pessach und die Option der Freiheit (02)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 26. März

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 190. –

Was ist Freiheit? Kann der Mensch sie erreichen? Welche Wahl bleibt uns überhaupt, wenn wir von unbewussten Kräften gesteuert werden, wie das die Psychoanalyse und die Neurologie behaupten? Gabriel Strenger geht mit Ihnen diesen Fragen anhand der Geschichte vom Auszug des jüdischen Volkes aus Ägypten nach.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Oder haben wir eine Wahl?

Was ist Freiheit? Kann der Mensch sie erreichen? Welche Wahl bleibt uns überhaupt, wenn wir von unbewussten Kräften gesteuert werden, wie das die Psychoanalyse und die Neurologie behaupten?

In den chassidischen Deutungen der biblischen Erzählung vom Auszug aus Ägypten steht Mizraim («Ägypten») für die spirituelle Enge des Menschen, der in seinem Leben in äusseren oder inneren Zwängen gefangen ist: es sind insbesondere die Versklavung und der Götzendienst, die die Freiheit des Menschen immer wieder in Frage stellen. Deren moderne Form aber finden sich in den mannigfaltigen Erscheinungen der Sucht: Konsum, Nahrung, Sexualität und in der Ausbeutung von Mitmensch und Natur.

Pessach, das biblische Frühlingsfest, erinnert an den spektakulären Auszug der Hebräer aus der Versklavung Mizraims. Der Seder-Abend ist eine Neuinszenierung der Befreiung im Hier und Jetzt. Die Seder-Nacht mit ihren vielen Symbolen – dem Armenbrot und dem Wein, dem Bitterkraut, den Geschichten und den Gesängen – hat für manche ein besonderes mystisches flair, das wir ergründen wollen.

Dieses Seminar deutet die biblische Erzählung vom Auszug aus Mizraim sowie die Bräuche der Seder-Nacht aus den Quellen der Kabbala und des Chassidismus und erschliesst deren Relevanz für die eigene spirituelle Entwicklung

Kurs / Vortrag
«Der Friede im Glauben» (06)

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 19. März

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

Nikolaus Cusanus (1401-1464) setzte in seinem Werk «De pace fidei» (Der Friede im Glauben) seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll gegen den religiösen Fanatismus. Hätten sich auf dieser Grundlage die Religionskriege vermeiden lassen?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Christliche Bausteine für den interreligiösen Dialog: Nikolaus Cusanus

Wenn man sich an Cusanus gehalten hätte, dann wären uns die Religionskriege des 16. und des 17. Jahrhundert möglicherweise völlig erspart geblieben. Diese und ähnliche Aussagen hört man immer wieder, wenn der Name des Universalgelehrten und Kirchenpolitikers Nikolaus Cusanus (1401-1464) fällt.

Das Leben und Werk von N. Cusanus waren tatsächlich vom Ideal der Eintracht sowohl zwischen Kirche und Staat, als auch zwischen verschiedenen Religionen getragen. Gegen den religiösen Fanatismus setzte Cusanus seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll.

Im Vortrag werden Texte aus Cusanus’ Werk Der Friede im Glauben (De pace fidei) vorgestellt und kommentiert. Cusanus schrieb das Werk aus Anlass der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453.