Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Tagung
Freiheit als Thema des Islam (15)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 22. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Unter besonderer Berücksichtigung weiblicher Freiheit

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten. Worin besteht die Freiheit des Menschen, insbesondere in Bezug auf die Allmacht Gottes? Erörtert werden die klassischen Konzepte zu diesem Thema.

In einem zweiten Teil werden wir uns auf den Genderaspekt in Bezug auf Freiheit fokussieren. Oft wird behauptet, weibliche Freiheit und Islam seien unvereinbar. Neuere Ansätze sollen anhand von Texten analysiert und diskutiert werden.

Rundgang
«Wo soll ich hin, wenn kalt der Nordsturm brüllt» (30)

Leitung Martin Dreyfus

Datum Sonntag, 21. Januar – ausgebucht

Zeit 10.00 – 13.00 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22

Kosten CHF 50.-

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den Jahren zwischen 1933 und 1939 hat Else Lasker Schüler mehrere, von Aufenthalten im Tessin und von Reisen nach Palästina unterbrochene, Monate in Zürich zugebracht – wie sie sich bereits früher aus verschiedenen Gründen in Zürich aufgehalten hat.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Else Lasker Schüler in Zürich

In den Jahren zwischen 1933 und 1939 hat Else Lasker Schüler mehrere, von Aufenthalten im Tessin und von Reisen nach Palästina unterbrochene Monate in Zürich zugebracht. Bereits in früheren Jahren hatte Else Lasker Schüler sich aus verschiedenen Gründen in Zürich aufgehalten.

Nach einer Einführung zu Leben und Werk der wohl bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden wir uns auf einem Rundgang zu Aufenthaltsorten, zu den Lebens- und Wirkungsstätten von Else Lasker Schüler in Zürich begeben und in Zitaten von ihr und ihren Zeitgenossen den Spuren dieser Aufenthalte nachgehen.

Sprachkurs
Das Ende der Zeit - Hebräischwoche (39)

Leitung Annette Böckler, Elisabeth Wyss-Jenny

Daten Sonntag - Freitag,
21. - 26. Januar

Ort Kloster Kappel,
Seminarhotel / Bildungshaus
Kappelerhof 5
8926 Kappel a. A.

Auskunft und Anmeldung
Kurse im Kloster Kappel
+41 (0)44 764 88 30
kurse.theologie@klosterkap-
pel.ch

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Faszination und Schrecken angesichts von apokalyptischen Vorstellungen

Die Bibel erzählt, wie Gott angesichts von Gewalt und Unrecht keinen anderen Ausweg sah, als die Welt zu fluten. Mit der Sintflut machte er tabula rasa, um neu zu beginnen. Danach versprach er, nie mehr einen apokalyptischen Untergang über die Welt zu bringen und erklärte den Regenbogen als Bundeszeichen seiner Treue. Doch die Menschen sind bis heute von apokalyptischen Szenarien fasziniert, auch wenn sie oft mit schrecklichen Gewaltausbrüchen und Endzeitschlachten verbunden sind. Darin spiegelt sich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit und Erlösung, aber auch nach Rache und Vergeltung. Sowohl in der hebräischen Bibel wie auch im Neuen Testament gibt es zahlreiche apokalyptische Texte. Angesichts einer unübersichtlich gewordenen Welt erhalten sie heute neue Aktualität.

In der Hebräischwoche werden apokalyptische Texte aus dem Alten Testament/Tenach übersetzt und in den grösseren Horizont von Endzeitvorstellungen eingebettet. Die begleitenden Vorträge werfen Licht auf die Endlichkeit von Geschichte und Zeit, die die Endlichkeit des Menschen umfassen.

Kurs / Vortrag
Muslimische DenkerInnen im 20./21. Jahrhundert (14)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Donnerstag, 18., 25. Januar, 1. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Mohammad Shabestari, Mohammed Arkoun, Tariq Ramadan, Fatima Mernissi

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt. Einige sollen anhand von Texten vorgestellt werden.

Kurs / Vortrag
Du sollst keinen Gott haben ausser mir (22)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 16., 23., 30. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 120. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Bald fünfzehn Jahre ist es her, dass Jan Assmann die These aufgestellt hat, die Quelle von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und religiös motivierter Gewalt sei der Monotheismus, der Glaube an den Einen Einzigen Gott. Das Für und Wider der Assmann‘schen These ist, oft polemisch oder apologetisch, vielfach thematisiert worden, und jede weitere im Namen des Einen Gottes verübte Gewalttat trägt dazu bei, dass die Auseinandersetzung weitergeht.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Monotheismus als Quelle von Intoleranz und Gewalt?

Bald fünfzehn Jahre ist es her, dass Jan Assmann die These aufgestellt hat, die Quelle von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und religiös motivierter Gewalt sei der Monotheismus, der Glaube an den Einen Einzigen Gott. In Talkshows und einer kaum noch überschaubaren Menge an Büchern und Aufsätzen ist das Für und Wider der Assmann'schen These, oft polemisch oder apologetisch, thematisiert worden, und jede weitere im Namen des Einen Gottes verübte Gewalttat trägt dazu bei, dass die Auseinandersetzung weitergeht.

Der Kurs gibt eine Einführung in die (mögliche) Entstehung des Glaubens an Einen Gott und dessen jeweilige Entfaltung und Deutung in Judentum, Christentum und Islam.

Tagung
Jesus aus tripartiter Sicht (21)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 15. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Unüberwindbare Kluft zwischen Juden, Christen und Muslimen oder fruchtbare Differenz?

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich auch das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung. Durch die ständigen Wechselbeziehungen dieser beiden Religionen mit dem Christentum und dem Bild, das man sich von ihm gemacht hat, ist Jesus einerseits zu einem Stein des Anstosses geworden, der einen vitalen Gegensatz zwischen den drei Religionen darstellt. Andererseits steht die Person Jesu für eine vitale Wechselbeziehung, des Christentums mit dem Judentum und dem Islam.

Das Ziel der Tagung ist es, das christliche, jüdische und muslimische Jesus-Bild jeweils für sich, aber auch in seinem Ursprung und in seinen wechselseitigen Beziehungen zur Diskussion zu bringen. Vor diesem Hintergrund sollen zum einen die Beziehungen zwischen den drei Jesusbildern der Juden, Christen und Muslime besser verstanden werden. Zum anderen geht es darum, danach zu fragen, welche Relevanz die bestehenden Unterschieden in den jeweiligen Jesus-Bildern für das zukünftige Beziehungsverhältnis der drei Religionen besitzen.

Kurs / Vortrag
Der Talmud: Texte und Thesen (05)

Leitung Raphael Pifko

Daten Donnerstag, 11., 18. und 25. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Aussenseiter oder ein Vorbild? «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einblick in die jüdische Schriftauslegung

Am ersten Abend werden Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Talmuds inner- und ausserhalb des Judentums beleuchtet. An den beiden folgenden Abenden werden zwei talmudische Diskussionen vorgestellt. Die eine gibt Aufschluss über das Menschenbild des Talmuds, die andere über seinen Umgang mit Bibeltexten.

- Der Ger (Proselyt) – Aussenseiter oder Vorbild? Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Outsider oder ein Vorbild?

- «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (24)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Daten Mittwoch, 10., 17., 24., 31. Januar, 7., 14. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen à je sechs Abende, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.
Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich als Interessierte Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Sind alle Module und eine Schlussprüfung absolviert worden, erhält der/die TeilnehmerIn eine Abschlussbestätigung.


Modul 1:
Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum und Islam sowie dem Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen ursprünglich im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‹Religion› auf den asiatischen, arabischen oder etwa altorientalischen Kulturraum übertragen? Im Modul wird exemplarisch aufgezeigt, wie sich die Vorstellungen davon, was ‹Religion› ist, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

(Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)