Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Tagung
Arabische Kalligrafie I (11)

Leitung Daniel Reichenbach

Datum Samstag, 10. März

Zeit 13.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 80. – (inkl. Material und Kursunterlagen); CHF 240. – bei gleichzeitiger Buchung beider Kalligrafiekurse

Die Ausstrahlung eines kalligrafischen Werks fasziniert Laien genauso wie Kenner. Wie sich diese künstlerische Tätigkeit wohl anfühlt und wie viel Übung dahintersteckt, empfinden wir mit Werkzeug und Tinte in diesem Einführungskurs handwerklich nach.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Handwerkliche Einführung in die Künste der arabischen Kalligrafie

Die Ausstrahlung eines kalligrafischen Werks fasziniert Laien genauso wie Kenner. Wie sich diese künstlerische Tätigkeit wohl anfühlt und wie viel Übung dahintersteckt, empfinden wir mit Werkzeug und Tinte handwerklich nach. Wir erleben dabei, dass erst die korrekt gehaltene Rohrfeder ihre Tintenspur zum erwarteten Resultat führt. Wir erzielen die Schönheit eines Buchstabens, indem wir unsere Beobachtungsgabe stärken und die damit gewonnen Hintergrundinformationen einsetzen.
Während der haptischen Tätigkeit sammeln wir ästhetische Erfahrung sowie Kenntnisse über das Schriftensystem und das Alphabet. Die «rätselhaften» Konsonanten verbinden wir schliesslich zu lesbaren Wörtern.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Kurs eignet sich als Vorbereitung zum Kurs Arabische Kalligrafie II (12). Vertiefung in die arabische Kalligrafie mit dem Nasẖī-Stil.

Sprachkurs
Das Buch Jesaja (28)

Leitung Eva Keller

Daten Mittwoch, 7. März, 11. April, 23. Mai, 20. Juni, 11. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Hebräisch-Lektüre

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus. Schon im Buch selbst sind Spuren davon festzustellen, denn wesentliche Teile stammen von späteren Autoren, die die Worte Jesajas für ihre eigene Zeit fruchtbar machten. In Judentum und Christentum wird reichlich daraus gelesen und zitiert.

Das Kursziel ist die Fähigkeit, den biblischen Text in der Originalsprache zu lesen und zu übersetzen und sich auch inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Die kontinuierliche Lektüre wird in Kapitel 54 einsetzen. Die Teilnehmenden bestimmen die Geschwindigkeit der Lektüre und entscheiden, welche Textpassagen vertieft angeschaut werden sollen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular) sowie die Bereitschaft, Texte unter Beizug von Hilfsmitteln zu übersetzen, werden vorausgesetzt

Kurs / Vortrag
Von der Offenbarung zur Schrift (10)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Montag, 5. und 12. März

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 70.-

Aufbau und Stil sind für westliche Leserinnen und Leser ungewohnt und oft irritierend – man vermisst einen «roten Faden». Ziel dieses Kurses ist es, einen Zugang zum Verständnis des Korans zu vermitteln.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einführung in den Koran (Qur’an)

Von Anbeginn ist der Koran primäre Quelle und Herzstück islamischer Religion und Kultur.

Der Koran ist jedoch keine leichte Lektüre. Aufbau und Stil sind für westliche Leserinnen und Leser ungewohnt und oft irritierend – man vermisst einen «roten Faden». Muslimen und Musliminnen hingegen gilt der Koran als unübertroffenes Meisterwerk. Die Einschätzungen bezüglich dieses Textes könnten also unterschiedlicher nicht sein.

Ziel dieses Kurses ist es, einen Zugang zum Verständnis des Korans zu vermitteln.

1. Abend: Entstehungsgeschichte des Korans von der Offenbarung bis zur Niederschrift.

2. Abend: Sprache, Aufbau, Struktur und Stil des Korans.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (05)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 1., 8., 15. März, 12., 19. April

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums. In diesem Kurs wird sie kontinuierlich gelesen und besprochen.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Heute Ruhetag! (17)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin, Judith Stofer

Daten Dienstag, 27. Februar, 6., 13., 20. März - Kann leider nicht stattfinden

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit wtb – Deutschschweizer Projekte Erwachsenenbildung durchgeführt.

Der Schabbat im Judentum, der Sonntag im Christentum und der Freitag im Islam – in der allgemeinen Wahrnehmung gelten sie einfach als jeweiliger Ruhetag. Welches aber sind die einzelnen religiös-theologischen, kulturellen, rituellen und gesellschaftspolitischen Aspekte der Ruhetagregelung im Judentum, Christentum und Islam?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Der Ruhetag in den drei monotheistischen Religionen

Der Schabbat im Judentum, der Sonntag im Christentum und der Freitag im Islam – in der allgemeinen Wahrnehmung gelten sie einfach als jeweiliger Ruhetag.

Der Islam aber kennt keinen eigentlichen Ruhetag analog zum Schabbat oder Sonntag, denn der Freitag im Islam ist – theologisch gesehen – ein Tag wie jeder andere, ausser dass an diesem Tag die Männer (und manchmal auch die Frauen) zum Freitagsgebet gehen.

Im Christentum wiederum feierte man zu Beginn parallel den Schabbat als Ruhetag und am Sonntag den Tag der Auferstehung Jesu. Später ist dann der Sonntag als Tag des Herrn endgültig an die Stelle des Schabbats getreten.

Während das Phänomen des Ruhetages – zumindest im Judentum und im Christentum – zentrale theologische Aspekte besitzt, bekommt es im Kontext heutiger liberaler Wirtschaftssysteme auch eine gesellschaftspolitische Dimension, welche wesentliche Lebensbereiche wie etwa das Arbeitsrecht und die Arbeitsregelung betrifft.

Im Kurs werden im Rahmen von vier Abenden die einzelnen religiös-theologischen, kulturellen, rituellen und gesellschaftspolitischen Aspekte der Ruhetagregelung im Judentum, Christentum und Islam behandelt.

Rundgang
Wie sieht eine neue Moschee in der Schweiz aus? (31)

Leitung Rifa‘at Lenzin

Datum Donnerstag, 8. Februar

Zeit 13.00 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Wird bei Versand der Rechnung bekanntgegeben.

Kosten CHF 100. –

Wir besuchen die 2012 gebaute Moschee in Volketswil. Der Besuch und die Führung ermöglichen eine Begegnung vor Ort.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Besuch im Iman-Zentrum in Volketswil

Wir besuchen die 2012 gebaute Moschee in Volketswil. Der Besuch und die Führung ermöglichen eine Begegnung vor Ort. Wir erfahren etwas zur Baugeschichte und den gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Moscheebau in der Schweiz. Im Gespräch mit Verantwortlichen geht es aber vor allem darum, wie das Zentrum funktioniert, welche Angebote es gibt und wie der Alltag aussieht.

Kurs / Vortrag
Siehe, ich mache alles neu! (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 6. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Fr. 30. –

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die apokalyptischen Vorstellungen und Narrative stellen in der jüdisch-christlichen und der islamischen Tradition eine spezifische Gottes-, Menschen- und Weltanschauung dar. Sie können aber auch jenseits religiöser Grenzen und unter säkularen Bedingungen ihre Wirkmacht entfalten.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Apokalyptische Sprache in der Politik, Religion und Gesellschaft

Die apokalyptischen Vorstellungen und Narrative stellen in der jüdisch-christlichen und in der islamischen Tradition eine spezifische Gottes-, Menschen- und Weltanschauung dar. Sie können aber auch jenseits religiöser Grenzen und unter säkularen Bedingungen ihre Wirkmacht entfalten. Sie können revolutionäre Energien freisetzen und einen tiefgreifenden politischen Wandel bewirken. Umgekehrt können sie auch dazu dienen, die herrschenden Machtverhältnisse zu stabilisieren.

Das Ziel des Vortrages ist es, auf der Grundlage ausgewählter Beispiele aus Religions- und Politikgeschichte einerseits die sozio-politische Wirkmacht apokalyptischer Narrative aufzuzeigen. Andererseits sollen aber auch die zentralen Unterschiede zwischen biblischer Apokalyptik und der Aneignung ihrer Bilder und Narrative im politischen Bereich beleuchtet werden.

Tagung
Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog (06)

Leitung Michel Bollag

Datum Montag, 5. Februar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) befasst, während das Trauma der Schoa und die Entstehung des Staates Israel viele Juden zu einer Konzentration auf das Eigene führte.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Abraham Joshua Heschel: «Keine Religion ist eine Insel»

Weshalb ist der interreligiöse Dialog essentiell für die Zukunft von Religion und Gesellschaft? Mit dieser Frage hat sich der jüdische Religionsphilosoph Abraham Joshua Heschel (1907-1972) zu einer Zeit befasst, in der nur die wenigsten Theologen deren Bedeutung voraussahen. Die Mehrheit der Jüdinnen und Juden waren zu sehr mit den traumatisierenden Folgen der Schoa und der Gründung des Staates Israel beschäftigt, um im interreligiösen Dialog eine Priorität zu sehen.

In diesem ersten Seminar zum Thema Jüdische Bausteine für den interreligiösen Dialog lernen wir anhand von Referaten und Texten die Grundzüge des theologischen Denkens Abraham Joshua Heschels kennen und lesen den grundlegenden Aufsatz «Keine Religion ist eine Insel» (1965).