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Kurs / Vortrag
«Alla Turca»: Islam zwischen Verklärung und Dämonisierung (05)

Leitung Samuel Behloul, Patrik Ettinger, Felix Konrad

Daten Dienstag, 7., 14., 21. Mai 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 110.-

(Anmeldung bis 19. April)

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt und ergänzt durch die Vorträge "«N» – Das Christentum im Islam. Die Bilder vom Christentum im Islam" (28. Mai) und "Feiglinge – Verfolger – Vorbilder. Die Bilder vom Christentum im Judentum" (4. Juni).

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind so alt wie der Islam selbst. Widersprüchlich: Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken Der dreiteilige Kurs nimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder

Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind vielfältig und widersprüchlich.Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken.

Sah man anfangs im Propheten Mohammed einen Ketzer, beschrieben die europäischen Aufklärer den Islam als das Muster einer vernünftigen Religion. Mozarts «Alla Turca» wiederum zeugt davon, wie sehr das Orientalische in Musik und Kunst regelrecht zur Mode wurde. Heute steht der Islam im Westen für Gewalt, Rückschritt und Bedrohung.

Der dreiteilige Kursnimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

Rundgang
«Samstag der lichten Woche» (19)

Leitung Samuel Behloul

Datum Samstag, 4. Mai 2019 - ausgebucht

Zeit 10.00 Uhr

Treffpunkt Auferstehungskirche, Narzissenstrasse 10, 8006 Zürich

Kosten CHF 50.- (inkl. Mittagessen)

Die 1936 gegründete Russisch-orthodoxe Auferstehungsgemeinde gehört zu den ältesten orthodoxen Kirchen der Deutschschweiz. Der Besuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die spezifische Liturgie der orthodoxen Osterzeit, auch «der leuchtende Schabbat» genannt, zu erleben.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Besuch bei der Russisch-orthodoxen Auferstehungsgemeinde in Zürich

Die 1936 gegründete Russisch-orthodoxe Auferstehungsgemeinde gehört zu den ältesten orthodoxen Kirchen der Deutschschweiz. Christinnen und Christen aus Russland, aber auch aus Bulgarien, der Ukraine, Georgien, Belarus und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben hier ihren kirchlichen Treffpunkt.

Der Besuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die spezifische Liturgie der orthodoxen Osterzeit, auch «der leuchtende Shabbat» genannt, zu erleben und mit Gemeindemitgliedern beim gemeinsamen Essen ins Gespräch zu kommen.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (16)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 25. April, 2., 9., 16., 23. Mai 2019

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 12. April)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Fokuspunkt: Judentum

Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

Kurs / Vortrag
Wurst und Krevetten (03)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler

Datum Dienstag, 9. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 29. März)

Essen reformiert Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Essen reformiert

Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Kurs / Vortrag
«Top-Marke» Zwingli (15)

Leitung Peter Opitz

Datum Dienstag, 2. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. März)

Zwingli der Sozialreformer, Zwingli der pragmatische Linke, Zwingli der Vorreiter der Schweizer Demokratie oder Zwingli der Gegner von Waffenexporten. Seit 500 Jahren ist Zwingli der «Bestseller», die Top-Marke der Reformation.

Fokuspunkt: Christentum

Huldrych Zwingli gehört zu den wirkungsmächtigsten und identitätsstiftenden Leitfiguren der Schweizer Reformation. Zahlreiche Vorbild- und Vorreiterrollen werden ihm zugeschrieben, die auch heute von hoher sozio-politischer Aktualität sind: Zwingli als Sozialfreformer, Zwingli als pragmatischer Linker, Zwingli als Vorreiter der Schweizer Demokratie oder auch Zwingli als Gegner der Waffenexporte. Es gibt aber auch nicht wenige Stimmen, die ihm sein sozio-politisches Gewicht absprechen. Ist Zwingli 500 Jahre danach eine ‚Top-Marke’, die man nur richtig interpretieren muss?

Der Kirchenhistoriker und Zwingli-Spezialist, Peter Opitz, zeichnet das Bild von Ulrich Zwingli als Person in ihrer Zeit und fragt, welche Impulse aus Zwinglis Wirken von damals heute noch wichtig sind – in einer Zeit, in der Religion mehr und mehr zur Privatsache erklärt wird.

Kurs / Vortrag
Stadtgespräch by ZIID (02)

Datum Montag, 25. März 2019

Zeit 18.00 – ca. 23.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 39.-

(Anmeldung bis 15. März)

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz». Grund genug, uns diesem «Weltreich des Geistes» anzunähern: mit Gesprächen, Filmen, Musik.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran

Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz».

An diesem Abend fragen wir nach dem Ursprung des Monotheismus. Hat unsere Kultur nicht doch weit mehr mit der persischen Religion des Zoroastrismus zu tun, als wir denken? Wir beleuchten den Aufstieg des schi‘itischen Islam zur «Staatsreligion», schauen auf die intellektuelle Entwicklung der Schi‘a und das theokratische Machtmodell, das sie hervorgebracht hat. Wie leben die rund 80 Millionen, überwiegend jungen Iranerinnen und Iraner heute in ihrem von religiöser, kultureller und ethnischer Vielfalt geprägten Land?

Wir führen Gespräche mit Journalistinnen, Religionswissenschaftlern, Schauspielern – sie fügen im Laufe des Abends Mosaiksteinchen zu einem facettenreichen Bild zusammen.

Detailprospekt erhältlich

Anlass
«Mehr Kopf als Tuch» (17)

Leitung Amani Abuzahra, Asmaa Dehbi, Hannan Salamat

Datum Mittwoch, 20. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 8. März)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit SwissMuslimStories durchgeführt.

«Zwang», «Kopftuch» und «Unterdrückung». Diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden.

Fokuspunkt: Islam

Muslimische Frauen sprechen für sich

«Kopftuch», «Unterdrückung», «Zwang» – diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden. Das ZIID lässt sie zu Wort kommen: Das Buch Mehr Kopf als Tuch und das Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories ermöglichen einen Einblick in die Vielfalt muslimischer Frauen. So vielfältig sie leben, so vielfältig sind auch ihre Engagements: Von Gleichstellungsdebatten über Umwelt bis hin zu Flüchtlingshilfe – Musliminnen vertreten die gesamte Bandbreite gesellschaftlich relevanter Themen.

Mit dem Buch Mehr Kopf als Tuch und dem Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories entwickeln sich im deutschsprachigen Raum zwei verschiedene Formate, die einen Einblick in die vielfältige Lebensrealität der Musliminnen verschafft, in der sie selbst zu Wort kommen. So machen unsere Referentinnen Amani Abuzahra und Asmaa Dahbi mit ihrer Arbeit die Vielfalt der muslimischen Frau in unserer multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft sichtbar, tragen bei zur Versachlichung in einem emotionsgeladenen Diskurs um das Thema Islam und ermöglichen einen Dialog.