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Tagung
Von gesellschaftlicher Dekadenz zu messianischem Geschehen (04)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 19. November - ausgebucht

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 2. November)

Auch in einer bröckelnden Gesellschaft können Einzelpersonen Zivilcourage zeigen und Menschlichkeit bewahren. Dies zeigt das biblische Büchlein Ruth. In einer Gesellschaft, in denen Menschen – vor allem aber Frauen – als Objekte behandelt werden – erscheinen Ruth und Boas als Hoffnungsträger, die von Liebe, Güte und Solidarität beseelt das Fundament für das Kommen des Messias legen.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Das Buch Ruth

Auch in einer bröckelnden Gesellschaft können Einzelpersonen Zivilcourage zeigen und Menschlichkeit bewahren. Dies zeigt das biblische Büchlein Ruth, das in seiner ganzen Tiefe nur auf dem Hintergrund des Buches der Richter verstanden werden kann. Ruth, die Moabiterin, gesellt sich trotz widriger Umstände zum Volk Israel, welches sich in einer der dunkelsten Phasen seiner Geschichte befindet, und ebnet den Weg zur Geburt von König David. In einer Gesellschaft, in denen Menschen – vor allem aber Frauen – als Objekte behandelt werden – erscheinen Ruth und Boas als Hoffnungsträger, die von Liebe, Güte und Solidarität beseelt das Fundament für das Kommen des Messias legen.

Die politischen, spirituellen und mystischen Dimensionen dieser Erzählung zeigen, worum es im messianischen Geschehen letztlich geht: Um die liebevolle Begegnung von Mensch und Mitmensch als «Ich und Du» im Angesicht des Ewigen. Davon und was dies mit dem Schawuot-Fest, der Weizenernte und dem «Haus des Brotes» (Beth-Lechem) zu tun hat, soll es in diesem Kurs mit Hilfe des Studiums des Buches Ruth und ausgewählter rabbinischer und chassidischer Kommentare gehen.

Kurs / Vortrag
Ist das Christentum im Nahen Osten am Ende? (12)

Referenten Samuel Behloul, Delf Bucher, Marc Bundi, Simon Jacob

Leitung Samuel Behloul

Daten Montag, 19., 26. November, 3. Dezember

Zeit 19. November: 19.00 – 20.30 Uhr
26. November, 3. Dezember: 18.30 – 20.30 Uhr

Ort 19. November: Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
26. November: Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)
3. Dezember: Treffpunkt: Vor der Klosterkirche St. Avgin, Klosterstrasse 10, 6415 Arth/SZ

Kosten CHF 120.-

(Anmeldung bis 2. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich und «reformiert.zürich» durchgeführt.

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Buchvernissage, Erlebnisberichte, Vortrag und Exkursion

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Im Rahmen von Buchvernissage, Reiseberichten und Begegnungsgesprächen gibt der dreiteilige Kurs direkte Einblicke in die aktuelle Situation von Christen und Christinnen im Nahen Osten und ermöglicht direkte Begegnung mit orientalischen Christen in der Schweiz.

1. Abend: Buchvernissage «Peacemaker: Mein Krieg. Mein Friede. Unsere Zukunft», Simon Jacob liest aus seinem neuen Buch; Bahur Ghazi spielt Oud.

Marc Bundi und Delf Bucher berichten über ihre Nahostreise und über die Projekte der evang.-ref. Kirche Zürich für Christen im Nahost.

2. Abend: Vortrag von Samuel Behloul zur Rolle der orientalischen Christen in der Politik des Nahen Ostens ab dem 19. Jh. bis heute.

3. Abend: Besuch der Vesper im syr.-orth. Kloster St. Avgin in Arth, Begegnung und Gespräch mit den Klosterbewohnern und syr.-orth Gläubigen.

Anlass
Verschtehsch? - 1000 und 1 Fall einer Übersetzerin

Darstellerin Zarina Tadjibaeva

Buch/Regie Andrej Togni

Datum Freitag, 16. November - AUSGEBUCHT! Kein Eintritt ohne Reservation möglich

Zeit 20.00 – ca. 21.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Auf der Bühne steht eine Dolmetscherin, die vom Russischen, Persischen und Tadschikischen ins Deutsche und wieder zurück übersetzt . Sie jongliert mit Bedeutungen, mit kulturellen Eigenheiten, mit unfreiwilligem Humor, mit scheiternder und gelingender Integration. Sie taucht ein in fremde Seelen, dramatische Schicksale, in die Missverständnisse des Alltags. Auf dem Standesamt, vor Gericht, beim Psychologen, im Spital.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Einfrautheater

In ihrer Kunstfigur schöpft Zarina Tadjibaeva aus ihrer vieljähriger Erfahrung als Übersetzerin. Sie schildert eine Fülle von Situationen so intensiv, dass sie als Vollblut-Komödiantin immer wieder ins Spielen kommt und in die einzelnen Figuren schlüpft. Nichts ist ihr fremd: der geschwätzige Perser, die russische Drama-Queen, die arrogante Beamtin, der orientierungslose Gesuchsteller, überemphatische Helferin - vor unseren Augen und Ohren breitet sich ein kleiner Kosmos aus, der uns zum Lachen und zum Weinen bringt.

Zarina spiel, singt, tanzt, bedient den Laptop und regelt das Licht. Vorhang auf!

Sprachkurs
Das Buch Samuel (28)

Leitung Michel Bollag

Daten Montag, 5., 26. November, 17. Dezember

Zeit 10.00 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 300. –

(Anmeldung bis 19. Oktober)

Das erste Buch Samuel berichtet über die Entstehung des Königtums in Israel bis zum Tode Sauls im Krieg mit den Philistern.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Hebräisch Lektüre

Das erste Buch Samuel berichtet über die Entstehung des Königtums in Israel bis zum Tode Sauls im Krieg mit den Philistern.

In unserer kontinuierlichen Lektüre steht in diesem Semester die Feindschaft Sauls gegenüber David im Mittelpunkt.

Der Text wird in seiner hebräischen Originalfassung gelesen und auf Deutsch übersetzt. Zur Sprache kommen sowohl die Frage der Entstehung dieses Buches in seinen historischen Kontexten als auch diejenigen seiner Wirkungsgeschichte und theologischen Relevanz. Rabbinische und bibelwissenschaftliche Kommentare werden beigezogen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular), sowie die Bereitschaft, Texte zu übersetzen, werden vorausgesetzt.

Anlass
mono - Eine Audioperformance

Performance Franziska Brücker, Jörg Köppl, Lara Stanic
mit den Mitgliedern des Laienensembles Urban Prayers Zürich: Mohamed Hakimi, Muhammed Hasicic, Janos Morvay

Künstlerische Leitung Jörg Köppl

Produktionsleitung und Mitarbeit künstlerische Leitung Ketty Ghnassia

Datum Montag, 5. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Anlass wird Im Rahmen der «Woche der Religionen» durchgeführt.

Wie interpretieren wir Informationen? Wie einigen wir uns auf eine gemeinsame Wirklichkeit? Die Hörperformance «mono» verknüpft ein akustisches Wahrnehmungsphänomen mit der Debatte darüber, was wir wissen können und was wir glauben (müssen).

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Die Ringparabel akustisch

Wie interpretieren wir Informationen? Wie einigen wir uns auf eine gemeinsame Wirklichkeit? Die Hörperformance «mono» verknüpft ein akustisches Wahrnehmungsphänomen mit der Debatte darüber, was wir wissen können und was wir glauben (müssen). Wird uns eine Sequenz von Rauschen wiederholt vorgespielt, können wir darin Muster erkennen. Allerdings hören alle etwas anderes.

Das Publikum ist eingeladen diese Erfahrung zu teilen und wird in der Performance aktiv. Als eine moderne Version der Ringparabel fragt «mono» nach den Verhältnissen zwischen den Religionen und nach gegenseitiger Toleranz, wenngleich sich die inneren Wahrheiten unterscheiden.

Kurs / Vortrag
Hat das Christentum das Mitleid erfunden? (11)

Referent Frank Mathwig

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 30. Oktober

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 12. Oktober)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie. Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Eine umstrittene These von Manfred Lütz

«Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums» Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie.

Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.

Reise
Iran (27)

Leitung Rifa’at Lenzin, Stefan Schreiner

Daten Sonntag, 28. Oktober – Sonntag, 11. November

Kosten CHF 5470.– (DZ; EZ-Zuschlag: CHF 790.–)

Detailprogramm erhältlich.

Das Besondere an dieser Reise: Wir werden, verbunden mit dem Besuch der Sehenswürdigkeiten, eintauchen in die jahrhundertealte multireligiöse Geschichte des Landes mit seinen vielfältigen zoroastrischen, christlichen und jüdischen Minderheiten.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Eine Kulturreise

Diese Reise führt Sie zu den schönsten und wunderbarsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Sie werden mit Mashad die wichtigste Pilgerstadt des schiitischen Islams besuchen und die moderne Hauptstadtmetropole Teheran. Sie erleben die faszinierende Wüstenstadt Yazd mit ihren Windtürmen und den Türmen des Schweigens, die Prachtbauten Isfahans und die Gärten von Shiraz. Das Besondere an dieser Reise: Wir werden auch eintauchen in die jahrhundertealte multireligiöse Geschichte des Landes mit seinen vielfältigen zoroastrischen, christlichen und jüdischen Minderheiten.

Teilnehmerzahl beschränkt.

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (01)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Leitung (Modul 3) Samuel Behloul

Daten Mittwoch, 24., 31. Oktober, 7., 14., 21., 28. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 5. Oktober)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.


Modul 3 (Samuel Behloul):
Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

Das Christentum zeichnet sich durch eine faszinierende rituelle und kulturelle Vielfalt aus. Durch seine Ausbreitung hat es nicht nur andere Kulturen geprägt, sondern wurde selbst von ihnen beeinflusst. In Europa entstand so ein deutlich anderes Christentum als etwa in Afrika, Indien oder in Latein- und Nordamerika.

Das Ziel des Moduls ist es zum einen überblicksartig religionsgeschichtliche Kenntnisse über den Entstehungskontext und die Entstehungsumstände des Christentums zu vermitteln und wichtigste Lehrkonzepte und Richtungen innerhalb des Christentums vorzustellen. Zum anderen werden die zentralen Entwicklungslinien des Christentums als globales religiös-kulturelles und sozio-politisches Phänomen von seinen Anfängen bis in die Gegenwart dargestellt.

(Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 6 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)