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Rundgang
21.9.16: Merhaba Zürich! Stadtrundgang durch Zürich-Nord (36)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Mittwoch, 21. September

Zeit 13.00 -17.30 Uhr

Ort Treffpunkt: wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben

Kosten CHF 100.-

Anmeldeschluss 2. September

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Was wären San Francisco ohne Chinatown oder New York ohne Little Italy? Wo sich viele Menschen aus einer bestimmten Kultur ansiedeln, prägen sie gewollt oder ungewollt das Strassenbild mit. Auch in Zürich. Wussten Sie, dass in Seebach eine türkische Zeitung herauskommt? Es gibt Bäckereien, Coiffeur-Salons und weiteres mehr. Dieser Rundgang am Mittwochnachmittag ermöglicht das Erleben des «türkischen» Zürich mit all seinen Facetten.

Fokuspunkt: Migration

Wo sich viele Menschen aus einer bestimmten Kultur ansiedeln, prägen sie gewollt oder ungewollt das Strassenbild mit. Was wären San Francisco ohne Chinatown oder New York ohne Little Italy? Auch in Zürich – wenn auch viel weniger ausgeprägt als in den genannten Metropolen oder auch in Berlin-Kreuzberg.

In Zürich-Nord wollen wir deshalb den Spuren türkischen Lebens nachgehen und der Frage, was solche Orte bedeuten. Wussten Sie beispielsweise, dass in Seebach eine türkische Zeitung herauskommt? Es gibt Bäckereien, Geschäfte für Brautkleider, Coiffeur-Salons, einen grossen Supermarkt, eine Moschee und weiteres mehr. Die Teilnehmenden erleben auf einem Rundgang das «türkische» Zürich mit all seinen Facetten.

Rundgang
21.9.16: The Jewish Mile - Stadtrundgang: Jüdischer Alltag in Zürich (16B)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 21. September

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Anmeldeschluss 2. September

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens. Diese Stadtführung am Mittwochnachmittag zeigt einen Einblick in das jüdische Leben vor Ort.

Fokuspunkt: Basiswissen

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Einen Vorgeschmack auf die Führung bietet der aktuelle Bericht von Katrin Oller: http://www.landbote.ch/ueberregional/Eine-fremde-Welt-im-eigenen-Quartier/story/27306283.

Rundgang
16.9.16: Islam in Zürich - ein Stadtrundgang (18)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 16. September

Zeit 9.30 – ca. 17.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist

Kosten CHF. 160. – (inkl. Mittagessen)

Anmeldeschluss 26. August

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Über die Präsenz 'des Islams' in der Schweiz liest und hört man viel in den Medien. Konkrete Begegnungen mit der gelebten Religion finden indes seltener statt. Dieser Stadtrundgang will dies ändern: Er gibt einen Einblick in die gelebte Vielfalt vor Ort und die Probleme und Hoffnungen muslimischer Glaubensangehöriger.

Fokuspunkt: Basiswissen

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islams in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Auf der eintägigen Tour durch das «islamische Zürich» und beim Freitagsgebet in einer Moschee erfahren die Teilnehmenden aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

Rundgang
14.9.16: Von Zürich ins Surbtal und zurück - Geschichte und Gegenwart der Zürcher Juden (17)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 14. September

Zeit 8.30 – ca. 17.15 Uhr

Ort Treffpunkt: Wird bei Anmeldebestätigung bekannt gegeben

Kosten CHF 200. – (inkl. Mittagessen, Fahrkosten)

Anmeldeschluss 26. August

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Diese Tagesexkursion nimmt Sie mit in die wechselvolle Geschichte der Zürcher Juden vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Der Weg führt von der ehemaligen spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde in der Zürcher Altstadt nach Endingen und Lengnau, den einzigen Orten in der Schweiz, wo jüdische Menschen sich vom 16. bis ins 19. Jahrhundert andauernd niederlassen durften, und wieder zurück nach Zürich zu den heutigen jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Basiswissen

Diese Tagesexkursion folgt der wechselvollen Geschichte der Zürcher Juden vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert – von der Verfemung bis zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung. Der Weg führt von der ehemaligen Judengasse und der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde in der Zürcher Altstadt aufs Land ins Surbtal nach Endingen und Lengnau, den einzigen Orten in der Schweiz, wo jüdische Menschen sich vom 16. bis ins 19. Jahrhundert andauernd niederlassen durften, und wieder zurück nach Zürich zu den heutigen jüdischen Gemeinden, die sich seit der Gleichberechtigung nach 1862 entwickelt haben.

Die Führung zu Fuss und mit dem Reisecar vermittelt anschaulich und an den Originalorten, wie sich im Laufe der Jahrhunderte die Wohnorte, die Lebensbedingungen, die Erwerbsmöglichkeiten und nicht zuletzt auch die Beziehungen zwischen jüdischer Minderheit und christlicher Mehrheit gewandelt haben.

Rundgang
11.9.16: Orte der Migration in Zürich (34 B)

Leitung Ralph Weingarten

Daten Sonntag, 28. August (A) / 11. September (B)

Zeit 10.00 - 12.00 Uhr

Ort Treffpunkt Führung A: Hauptbahnhof Halle unter dem Engel

Treffpunkt Führung B: Tram-/Bushaltestelle Waffenplatzstrasse

Kosten CHF 50.- je Führung; bei gleichzeitiger Buchung beider Führungen CHF 85.- (Bitte bei der Anmeldung angeben.)

Anmeldeschluss 12. August (A) bzw. 26. August (B)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Ohne die „Fremden“ ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Unsere Stadtrundgänge geben Einblick in die Zuwanderung gestern und heute.

Fokuspunkt: Migration

Schon immer haben Menschen versucht, an Orte zu ziehen, an denen es ihnen besser gehen sollte. So kamen früher die Helvetier und die Alemannen als Fremde hierher, genauso wie es heute die Eritreer oder Russen und andere sind.


Ohne die «Fremden» ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Im Mittelalter galt das Motto «Stadtluft macht frei» und im übertragenen Sinn gilt es noch heute. Nur ist es in den letzten 200 Jahren viel einfacher geworden, aus den Schweizer Dörfern und Städten und aus dem Ausland nach Zürich zu ziehen. Nicht zuletzt deshalb wuchs die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner von Zürich in den letzten 200 Jahren von 10‘000 auf 400‘000 Personen.

Das Leben in Zürich ist sicher und angenehm, ist auf- und anregend. Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu bringen ihren bisherigen Wohnort zu verlassen und sich für kurz oder lang oder gar für immer in Zürich niederzulassen und zu bleiben. Zwei Führungen zeigen, woher und weshalb die Menschen kamen, wie sie hier Teil der Bevölkerung wurden und wie sie zu dem beitrugen und beitragen, was Zürich heute ist.

Führung A: Von den Reformierten aus den katholischen Orten bis zur Gründung der Eidgenössischen Fremdenpolizei 1917.

Führung B: Unerwünschte und Willkommene: Die Zuwanderung nach Zürich von 1918 bis heute.

Die Führungen können unabhängig von einander besucht werden.

Tagung
9.9.16: Doch euer Muhammad... (28)

Leitung Marianne Chenou, Hanspeter Ernst

Datum Freitag, 9. September

Zeit 10.30 - 14.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 70.-

Anmeldeschluss 26. August

Petrus Venerabilis, Abt von Cluny, liess den Koran und andere arabische Schriften 1142/43 ins Lateinische übersetzen. Seine Absicht war es, Muslime nicht durch Gewalt, sondern durch Vernunft zum Christentum zu bekehren. Wir werden einzelne Abschnitte aus seinen Schriften lesen und dabei entdecken, dass heutige Vorurteile dem Islam gegenüber sehr alt sind.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Petrus Venerabilis, Abt von Cluny, liess den Koran und andere arabische Schriften 1142/43 ins Lateinische übersetzen. Seine Absicht war es, Muslime nicht durch Gewalt, sondern durch Vernunft zum Christentum zu bekehren. Wir werden einzelne Abschnitte aus seinen Schriften lesen und dabei entdecken, dass heutige Vorurteile dem Islam gegenüber sehr alt sind. Sie werden gebraucht, um den Islam zu bekämpfen, was in etwa der Absicht der Kreuzfahrer entspricht. Die Vernunft bleibt auf der Strecke. Das aber möchte der Kurs verändern.

Rundgang
7.9.16: The Jewish Mile - Stadtrundgang: Jüdischer Alltag in Zürich (16A)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 7. September

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Anmeldeschluss 19. August

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens. Diese Stadtführung am Mittwochnachmittag zeigt einen Einblick in das jüdische Leben vor Ort.

Fokuspunkt: Basiswissen

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Einen Vorgeschmack auf die Führung bietet der aktuelle Artikel von Katrin Oller: http://www.landbote.ch/ueberregional/Eine-fremde-Welt-im-eigenen-Quartier/story/27306283.

Kurs / Vortrag
Ab 5.9.16: Das Judentum - dogmatisch oder nicht? Der Streit um die Glaubensfundamente des Judentums (03)

Leitung Michel Bollag

Daten Montag, 5., 19., 26. September

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistr. 71

Kosten CHF 110. –

Anmeldeschluss 12. August

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für das Judentum formulierte Moses ben Maimondreizehn Glaubensfundamente. Der Anspruch, dass mit diesen die letzte und alleinige Wahrheit des Judentums verbindlich vertreten sei, löste unter jüdischen Gelehrten Debatten aus, die bis heute andauern. An drei Abenden gehen wir diesen Debatten nach.

Fokuspunkt: Basiswissen

Jede der drei monotheistischen Religionen kennt unumstössliche, verbindliche Glaubensfundamente, die sie von anderen Religionen unterscheidet. Für das Judentum formulierte der mittelalterliche Rabbiner und Philosoph Moses ben Maimon (1138-1204) dreizehn Glaubensfundamente, die einen hohen Bekanntheitsgrad innerhalb der jüdischen Gemeinschaft erlangten. Der Anspruch des Maimonides aber, dass mit diesen 13 Glaubensprinzipen die letzte und alleinige Wahrheit des Judentums verbindlich vertreten sei und das Heil des Einzelnen vom Glauben an ihnen abhinge, stiess von Anfang an auf heftigen Widerstand und löste unter jüdischen Gelehrten Debatten aus, die bis heute andauern. Heisst dies, dass das Judentum tatsächlich ohne verbindliche Glaubensfundamente auskommt? Oder sind es lediglich Maimonides Formulierungen und Festlegungen, die als problematisch betrachtet werden?

Im Kurs werden die dreizehn Glaubensfundamente des Judentums vorgestellt und danach gefragt, welches die jeweiligen historischen, kulturellen und religiösen Kontexte dieser Debatten damals waren und wie diese auch heute weitergeführt werden.