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Kurs / Vortrag
Ab 15.11.16: Die Kabbalah - Eine Einführung (08)

Leitung Raphael Pifko

Daten Dienstag, 15., 22., 29. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110.-

Anmeldeschluss 28. Oktober

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Kabbalah gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln, wird von einigen gar als «jüdische Geheimlehre» bezeichnet. Was ist die Kabbalah und was bedeutet sie im Judentum? An drei Abenden wollen wir uns Wissen hierzu aneignen.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Kabbalah gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln, wird von einigen gar als «jüdische Geheimlehre» bezeichnet. Was ist die Kabbalah, was bedeutet sie im Judentum, woher stammt sie, was sind ihre wichtigsten Aussagen?

Am ersten Abend wird in die Kabbalah eingeführt, indem wir uns mit ihrer Entstehungsgeschichte und ihren Ausprägungen in der Antike und im frühen Mittelalter beschäftigen. Die beiden folgenden Abende sind zwei wichtigen Kabbalisten, ihrem Leben und ihren Lehren gewidmet:

· R. Mosche Cordovero (1522 – 1570) beschrieb als erster systematisch das Konzept des Lebensbaums und der Sefirot.

· R. Isaak Luria (1534 – 1572) wirkt bis heute mit seinen Lehren des Zimzum und des «Zerbrechens der Gefässe» prägend auf die Kabbalah.

Tagung
14.11.16: Toleranz und Religion – Widerspruch oder Notwendigkeit? Jürgen Habermas‘ Konzept von Glaube und Religion (29)

Leitung Martin Brasser

Datum Montag, 14. November

Zeit 9.30 - 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 150.-

Anmeldeschluss 28. Oktober

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religion ist Teil unserer Gesellschaft, die doch eigentlich nicht wirklich religiös sein will. Im Tagesseminar erarbeiten wir uns die Position von Jürgen Habermas und eignen uns in deren Auseinandersetzung Wissen rund um das Themenspektrum der möglichen Rollen von Religion in der Gesellschaft - heute ein wichtigerer Diskurs denn je.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Religion ist Teil unserer Gesellschaft, die doch eigentlich nicht wirklich religiös sein will. Sie hält an den Errungenschaften der Aufklärung fest, die gegen die Religion die Werte von Gleichheit aller und Toleranz gegenüber ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen durchgesetzt hat. Wie geht das mit Religion zusammen? Den vielleicht am meisten diskutierten Vorschlag hierzu hat der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas (geb. 1929) gemacht. Er selbst bezeichnet sich mit einem Bonmot von Max Weber als „religiös unmusikalisch“. Aber sein Konzept von Religion und Glauben in einer nicht-religiösen Umwelt ist so folgenreich wie breit diskutiert. Man kann beides zugleich sein, ohne Religion in den privaten Bereich abzudrängen. Die Religion ist in Teilen öffentlich und soll, so Habermas, ihren richtigen Ort in der Öffentlichkeit bekommen. Wo aber ist der genau? Wie sieht er aus und wie kann er sich zum Vorteil aller entwickeln?

Im Kurs erarbeiten wir uns die Position von Jürgen Habermas. Wir diskutieren die Einwände, die von verschiedenen Seiten vorgebracht worden sind. Und wir fragen uns, inwieweit die Religionen von Judentum und Christentum mit dieser Zuordnung von Religion und Gesellschaft vereinbar sind.

Sprachkurs
Ab 7.11.16: Frauengestalten in der Bibel - Hebräisch Lektüre für Fortgeschrittene (07)

Leitung Hannah Liron

Daten Montag, 7. November, 9. Januar, 6. Februar

Zeit 10.00 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 300. –

Anmeldeschluss 21. Oktober

Frauen erscheinen in der Bibel manchmal als Nebenfiguren, doch sie beeinflussen oft den Gang der Dinge und geben der Geschichte eine bestimmte Richtung. In diesem Kurs lesen wir die Erzählungen über die Mütter – Sarah, Rebekka und Rachel; Mirjam, Hannah, Deborah; Abigail, Bathseba u.a. - und behandeln die sprachlichen und gestalterischen Mittel.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Bibel stellt zwar eine von Männern dominierte Welt dar, aber es kommen auch zahlreiche Frauen darin vor. Es sind vielfältige Figuren, jede mit ihrer einzigartigen Persönlichkeit. Auch wenn sie manchmal als Nebenfiguren erscheinen mögen und oft im Verborgenen wirken, beeinflussen sie den Gang der Dinge. Sie geben der Geschichte eine bestimmte Richtung und damit dem Schicksal des Einzelnen, des Volkes, ja der Menschheit insgesamt.

Wir lesen die entsprechenden Texte (die Erzählungen über die Mütter – Sarah, Rebekka und Rachel; Mirjam, Hannah, Deborah; Abigail, Bathseba u.a) und behandeln die sprachlichen und gestalterischen Mittel.

Hebräisch Kenntnisse werden vorausgesetzt.

Sprachkurs
Ab 1.11.16: Iwrit für Fortgeschrittene (23)

Leitung Shoshana Grünenfelder

Daten Dienstag, 1. November - 4. April (Ausfall: 27.12.–3.1.; 14.–21.2.)

Zeit 18.30 - 20.30 Uhr

Ort Gemeindehaus ICZ, Lavaterstr. 33

Kosten CHF 630.- (inkl. Raummiete)

Anmeldeschluss 14. Oktober

Fortsetzungskurs: In diesem Kurs sollen die mündliche und schriftliche Ausdrucksweise und das Textverständnis gefördert werden. Wir befassen uns mit den Konjugationen, Verbstämmen und dem hebräischen Lexikon. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Basiswissen

Der Kurs richtet sich an Interessierte mit guten Iwrit Kenntnissen, die sich diese erhalten und sie ergänzen wollen.

Lerninhalte: Stufenweise Förderung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksweise und des Textverständnisses (Lektüre von Übungs- und einfachen Quellentexten) – Konjugation in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – Einübung der sieben Verbstämme – Nutzung des hebräischen Lexikons – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Sprachkurs
Ab 31.10.16: Grundkurs Iwrit - 3. Semester (von 6 Semestern) (21)

Leitung Shoshana Grünenfelder

Daten Montag, 31. Oktober - 3. April (Ausfall: 19.12.–2.1.; 13.–20.2.)

Zeit 18.30 - 20.15 Uhr

Ort VHS, Bärengasse 22

Kosten CHF 540.-

Anmeldeschluss 14. Oktober

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In diesem Kurs jeweils am Montagabend wollen wir einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit der Konjugation und den Verbstämmen befassen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Basiswissen

Lerninhalte: 3. – 6. Semester: Lesen und Verstehen einfacher Texte – Erweiterung des Wortschatzes, Redewendungen, Satzformen, Konversation – Konjugation in Gegenwart und Vergangenheit, Kenntnis der sieben Verbstämme – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Sprachkurs
Ab 31.10.16: Grundkurs Iwrit - 1. Semester (von 6 Semestern) (20)

Leitung Tal Orlandi-Lavi

Daten Montag, 31. Oktober - 3. April (Ausfall: 19.12.–2.1.; 13.–20.2.)

Zeit 18.30 - 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 540.-

Anmeldeschluss 14. Oktober

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wollen Sie sich Grundkenntnisse des Iwrit aneignen? Dann sind Sie in diesem Einsteigerkurs, jeweils am Montagabend, am richtigen Platz. Wir lernen, Druck- und Schreibschrift zu lesen, üben erste Frage- und Antwortsätze und befassen uns mit israelischer und jüdischer Kultur.

Fokuspunkt: Basiswissen

Lerninhalte: 1. – 2. Semester: Druckschrift und Schreibschrift lesen und in Schreibschrift schreiben – Elementarwortschatz – einfache Frage- und Antwortsätze – Konjugation einfacher Verben in der Gegenwart – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Kurs / Vortrag
Ab 27.10.16: Das Evangelium nach Johannes - ein Einführungskurs (10)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 27. Oktober, 3. November(bitte beachten: vorgezogener Beginn gegenüber Print-Kursprogramm), 1., 8., 15. Dezember

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 150. –

Anmeldeschluss 21. Oktober

Die Evangelien sind Grunddokumente des christlichen Glaubens. Sie sind aber auch Weltliteratur. Wer etwas über die Ursprünge des Christentums erfahren will, kommt um deren Kenntnis nicht herum. In diesem Kurs wird das Johannes Evangelium ab dem 5. Kapitel kontinuierlich gelesen. Hintergründe werden geklärt, wo dies nötig ist und von den Teilnehmenden gewünscht wird.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Evangelien sind Grunddokumente des christlichen Glaubens. Sie sind aber auch Weltliteratur. Wer etwas über die Ursprünge des Christentums erfahren will, kommt um deren Kenntnis nicht herum. In diesem Kurs wird das Johannes Evangelium ab dem 5. Kapitel kontinuierlich gelesen. Hintergründe werden geklärt, wo dies nötig ist und von den Teilnehmenden gewünscht wird.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden weder Vorkenntnisse noch die Teilnahme an den vorangegangenen Kursen vorausgesetzt. Er eignet sich für Christen und Christinnen, die ihre eigenen Quellen kennen lernen wollen ebenso wie für Angehörige einer anderen Religion, welche etwas mehr über das Christentum erfahren möchten. Eine lebendige und oft auch überraschend neue und fruchtbare Auseinandersetzung mit diesem zum Teil sehr konträr gedeuteten Evangelium kann möglich werden, wenn Menschen mit verschiedener kultureller und religiöser Prägung sich zu gemeinsamer Lektüre zusammenfinden.

Sprachkurs
Ab 27.10.16: Die Memoiren von Yekhezkel Kotik - Jiddisch Lesekurs für Fortgeschrittene (06)

Leitung Shifra Kuperman

Daten Donnerstag, 27. Oktober – 9. Februar (13 Doppellektionen)

(Ausfall: 22.12. – 5.1.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 390. –

Anmeldeschluss 7. Oktober

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Vielfalt der jiddischen Literatur bleibt dem deutschsprachigen Leser trotz der Ähnlichkeit der Sprache beinahe unerreichbar, denn auch die vorhandenen Übersetzungen sind meistens „verschlüsselt“ und benötigen einen aktuellen kritischen Blick. Dazu gehören auch die Memoiren von Yekhezkel (Jecheskel) Kotik. In dreizehn Doppellektionen jeweils am Donnerstagabend entschlüsseln wir diese.

Fokuspunkt: Basiswissen

Spricht man von der jiddischen Literatur, tauchen immer die Namen der drei Klassiker auf: Mendele Moykher Sforim, Y.L. Peretz und Sholem Aleykhem auf. Doch selbst ihr Werk wurde noch nicht gänzlich ins Deutsche übersetzt. Trotz der Ähnlichkeit der Sprache bleibt die Vielfalt der jiddischen Literatur dem deutschsprachigen Leser beinahe unerreichbar, denn auch die vorhandenen Übersetzungen sind meistens „verschlüsselt“ und benötigen einen aktuellen kritischen Blick. Dazu gehören auch die Memoiren von Yekhezkel (Jecheskel) Kotik (1847-1921), dessen erster Band im Jahre 1912 in Warschau erschien und mit grosser Begeisterung aufgenommen wurde.

Dank den bewegenden Lektüren von Kotik erhalten wir Zugang zu der reichen und nahezu unbekannten Welt des jiddischen autobiographischen Schreibens und damit auch den Schlüssel zu einer Kultur, deren Rolle in der Geschichte Europas noch weitgehend unverstanden geblieben ist.Gleichzeitig entrollt sich vor uns eine spannende Familiensaga, und eine verlorene Welt kann neu erlebt werden.

Im Kurs wird der erste Band der Memoiren מיינע זכרונותauf Jiddisch gelesen. Lesekenntnisse sind erforderlich.