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Rundgang
The Jewish Mile (22)

Leitung Annette Böckler, Ralph Weingarten

Datum Donnerstag, 4. Oktober

Zeit 11.00 – 18.30 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse 11 (bitte Trambillett mitnehmen)

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 14. September)

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Rundgang
Einst im Schtetl - heute in Zürich (21)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 23. September - ausgebucht

Zeit 10.30 – 12.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2/3)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 7. September)

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Osteuropäisches Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Rundgang
Jüdische Friedhöfe - Zeugnisse jüdischen Lebens (20)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 12. September - ausgebucht

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Friesenberg (Bus 32/ S10)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 24. August)

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Friedhöfe «Unterer» und «Oberer Friesenberg»

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Was lässt sich aus den Namen der Verstorbenen, aus den Inschriften und der Gestaltung der Grabsteine, aus der Gartengestaltung und der Architektur der Abdankungsgebäude ablesen? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um?

Die Führung auf den jüdischen Friedhöfen «Unterer» und «Oberer Friesenberg» in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.

Kurs / Vortrag
Ringvorlesung: Wunder und Wahn (03)

Konzept Andrea König

Leitung Stefan Schreiner, Anna-Konstanze Schröder, Martin Dreyfus, Heinz Käufeler

Daten Donnerstag, 6., 13., 20., 27. September

Zeit 19.30 – 20.45 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 120.- (Einzeleintritt an der Abendkasse möglich)

(Anmeldung bis 17. August)

Die Ringvorlesung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Philosoph David Hume (1711-1776) definierte das Wunder als Ereignis, das gegen die Naturgesetze verstösst. Wunder widersprechen sowohl Wissenschaft wie Alltagserfahrung. Gründen sie auf blosser Einbildung? Die Reihe ergründet das Spannungsfeld von Wunder und Wahn aus mehreren Perspektiven.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Ein Post Scriptum zu den Zürcher Festspielen

Der Philosoph David Hume (1711-1776) definierte das Wunder als Ereignis, das gegen die Naturgesetze verstösst. Wunder widersprechen sowohl Wissenschaft wie Alltagserfahrung. Gründen sie auf blosser Einbildung? Die Reihe ergründet das Spannungsfeld von Wunder und Wahn aus mehreren Perspektiven.


1. Abend (Stefan Schreiner)
Wunder gibt es immer wieder

Berichte von Wundern als Bruch der «normalen» Weltordnung gehören ebenso in Heilige Schriften wie zum festen Bestandteil der Abenteuerliteratur. Wunder dienen der prophetischen Legitimation, ein Prophet, der kein Wunder vollbringt, ist kein Prophet. Wunder in Reiseberichten dienen nicht allein der Betonung von Atemberaubendem, sie markieren zugleich auch Grenzen der Vernunft, lassen Raum zum Staunen und fordern auf zu Demut und Ehrfurcht gegenüber dem Unbegreiflichen.


2. Abend (Anna-Konstanze Schröder)
Heilig oder Verrückt?

Wer Stimmen hört oder Visionen hat, gilt als Fall für den Psychiater. Zu anderen Zeiten oder an anderen Orten gelten solche Eindrücke als spirituelle Erfahrung. Doch was genau macht den Unterschied zwischen Wahn und Wunder aus? Und wer ist letztlich verrückter: Die, die aussergewöhnliche Erfahrungen erleben, jene, die diese Menschen als Heilige verehren oder solche, die sie als Wahnsinnige ablehnen und als Hexen verfolgen?


3. Abend (Martin Dreyfus)
Hölle und Himmel: Wahn und Wunder in der Literatur

Der Schriftsteller Alexander Moritz Frey, Regimentskamerad von Adolf Hitler im Ersten Weltkrieg, emigriert nach 1933 zunächst nach Österreich, später in die Schweiz ,wo er seinen Roman „Hölle und Himmel“ veröffentlicht, in welchem er das über Diktaturen hereinbrechende Strafgericht vorausschauend darstellt.
1940 findet Franz Werfel auf der Flucht vor den Nationalsozialisten Unterschlupf im Wallfahrtsort Lourdes. Wenn er den Schergen entkäme, würde er ein Buch über Bernadette Soubirous schreiben, gelobt Werfel. In die USA entkommen, veröffentlicht er 1941 seinen Roman „Das Lied der Bernadette“.
Und Lion Feuchtwanger veröffentlicht nach „Teufel in Frankreich“ über seine Erlebnisse in Frankreich 1948 sein Theaterstück „Wahn oder der Teufel in Boston“, in welchem er die Verfolgung der Intellektuellen durch das Committee for Unamerican Activities in der Ära Joseph McCarthy’s anprangert. Schon vor und nach dem Weltkrieg von 1914/18 haben Dichterinnen und Schriftsteller das „Weltende“ zwischen Wahn und Wunder beschrieben. Diesen Anteilen in der deutschsprachigen Literatur soll in der Vorlesung zwischen „Hölle und Himmel“, zwischen Wahn und Wunder nachgegangen werden.


4. Abend (Heinz Käufeler)
Religiöse Motive in sozialen Bewegungen

Heilserwartung kann soziale Kräfte mobilisieren. Messianische oder millenaristische Bewegungen haben im Lauf der Geschichte als Begleiterscheinungen von Krisensituationen immer wieder für erhebliche soziale und kulturelle Turbulenzen gesorgt. In säkularisierter Form ist die Wirksamkeit der entsprechenden Energien bis in die Gegenwart spürbar. Ein ethnologischer, historischer und soziologischer Überblick des Phänomens.

Kurs / Vortrag
Frag den Imam (16)

Leitung Muris Begovic

Daten Montag, 25. Juni, 2., 9. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Was macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll an drei Abenden aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Was macht ein Imam mit dem Koran (Qur’an)?

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur’an/Koran. Der Qur'an ist für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift (al-Lauh al-Mahfouz). Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll an drei Abenden aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Am ersten Abend soll in einer Gruppenarbeit anhand der Sura Hujurat das Thema «Üble Nachrede» behandelt werden.

Am zweiten Abend wird es um das Thema Jesus im Qur’an gehen. Da über Jesus nicht nur in einer Sura berichtet wird, soll gezeigt werden, wie ein Imam damit arbeitet. Was sind die Unterschiede in den jeweiligen Suren und wie können diese gedeutet werden. Gibt es Widersprüche und wie wird mit diesen umgegangen?

Am dritten Abend wird «Moses» Thema sein. Moses wird in mehreren Suren erwähnt und der Kontext ist viel komplexer.

Es sind keine Vor- und Arabischkenntnisse nötig.

Rundgang
Von Muhammad zu Averroes (25)

Leitung Rifa‘at Lenzin

Datum Donnerstag, 21. Juni - ausgebucht

Zeit 14.00 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Bahnhof La Chaux-de-Fonds (Genaueres wird bei Anmeldebestätigung angegeben.)

Kosten CHF 50. – (inkl. Eintritt)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Klein aber fein: Im Mai 2016 öffnete das Musée des civilisations de l’Islam in La-Chaux-de-Fonds – nicht ohne Nebengeräusche – erstmals seine Türen. Mit einem Audio-Guide tauchen die Besucherinnen und Besucher ein in ein Universum der Töne und der Lichter und entdecken dabei die islamischen Zivilisationen und ihren Einfluss in der Welt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Besuch im Musée des civilisations de l’Islam. Exkursion nach La Chaux-de-Fonds

Klein aber fein: Im Mai 2016 öffnete das Musée des civilisations de l’Islam in La-Chaux-de-Fonds – nicht ohne Nebengeräusche – erstmals seine Türen.

Die Dauerausstellung zeichnet in sechs Räumen die wichtigsten Epochen der islamischen Geschichte nach. Mit einem Audio-Guide tauchen die Besucherinnen und Besucher ein in ein Universum der Töne und der Lichter und entdecken dabei die islamischen Zivilisationen und ihren Einfluss in der Welt – vor allem die wissenschaftlichen Errungenschaften.

Der geführte Rundgang wird abgeschlossen mit einem Gespräch mit der Direktorin zu Hintergründen und Motivation für dieses Museum.

Tagung
«Die» muslimische Frau (15)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 18. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Moderne Frauenbewegungen gibt es nicht nur in der westlichen Welt. Sie entstanden anfags des 20. Jahrhunderts auch im islamischen Raum. Diese lehnten sich teilweise an europäische Vorbilder an, andere wiederum grenzten sich bewusst davon ab.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Moderne Frauenbewegungen im islamischen Raum

Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch im islamischen Raum moderne Frauenbewegungen. Sie lehnten sich teilweise an europäische Vorbilder an, andere wiederum grenzten sich bewusst davon ab.

An diesem Tageskurs werden einige dieser Bewegungen vorgestellt und die historischen und sozialen Hintergründe ihrer Entstehung beleuchtet. Last but not least werden wir auch einen Blick auf die aktuelle Situation in Europa und den USA werfen.

Kurs / Vortrag
Den jüdischen Gottesdienst verstehen (04)

Leitung Annette Böckler

Daten Mittwoch, 13., 20. Juni, 4., 11. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. – je Abend (bei gleichzeitiger Buchung aller 4 Abende CHF 130. –)

Natürlich sind Gottesdienste in erster Linie Feiern. Dennoch: Die Bestandteile einer Liturgie und deren Entstehungsgeschichte zu kennen und zu verstehen, gibt eine gute Grundlage, um sich auf die Feier ein- und sich mit der Stimmung mittragen zu lassen.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Tefilla in der Schweiz

Dieser Kurs wendet sich nicht nur an Menschen, die wöchentlich in die Synagoge gehen, sondern auch an alle, die Interesse daran haben, den Synagogengottesdienst zu verstehen.

Am ersten Abend erhalten Sie eine Einführung ins Thema und damit eine allgemeine Grundlage für die weiteren Abende. In der Folge diskutieren wir die Unterschiede zwischen Liberalen und Orthodoxen und beschäftigen uns damit, wie man Gebete analysiert und welche musikalischen Traditionen es in der jüdischen Liturgie gibt.

A) Struktur und Geschichte des jüdischen Gebetbuches
B) Orthodox und Liberal: Was sind die Unterschiede in den Gottesdiensten
C) Analyse eines ausgewählten Gebetes (die TeilnehmerInnen können Wünsche zur Wahl äussern)
D) Die musikalische Struktur jüdischer Gottesdienste (Nussach Tefilla)

Die Abende sind einzeln buchbar, sofern genügend Anmeldungen für den gesamten Kurs eingehen. Bei der Anmeldung bitte Buchstaben angeben.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.