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Tagung
19.12.16: Salafiyya: Die gescheiterte Reformation im Islam (14)

Leitung Muhammad Sameer Murtaza

Datum Montag, 19. Dezember

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 170. –

Anmeldeschluss 2. Dezember

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Immer wieder wird die Forderung nach einer Reformation des Islam laut. Doch was wäre, wenn der Islam sich genau jetzt inmitten einer Reformation befindet? An der Tagung werden die Hintergründe der „islamischen Reformation“ erläutert und Analogien zur Reformation im Christentum aufgezeigt.

Fokuspunkt: Basiswissen

Bewegungen wie der Wahhabismus, die Muslimbrüder und der IS fordern alle eine Rückkehr zur Schrift alleine (sola scriptura)! Erinnert dies nicht auch an die Anfänge des Protestantismus, der mit Lutheranern, Calvinisten und den Bilderstürmern ebenso pluriform war?

Der Islamwissenschaftler Dr. Muhammad Sameer Murtaza (Stiftung Weltethos) wird in diesem Tagesseminar die Hintergründe der "islamischen Reformation" erläutern, ihre Akteure vorstellen, sowie ihre Analogien zur Reformation im Christentum aufzeigen. Und nicht zuletzt wird es um die Frage gehen: Braucht der Islam wirklich eine Reformation oder braucht er vielleicht etwas ganz anderes?

Tagung
12.12.16: Religiöse Erziehung: Macht das noch Sinn? Podiumsgespräch mit Noam Hertig, Ralph Kunz, Belkis Osman-Besler und Michèle Binswanger (27A)

Leitung Veronika Bachmann

Podium Noam Hertig, Ralph Kunz, Belkis Osman-Besler, Michèle Binswanger

Datum Montag, 12. Dezember

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 40.-*

Anmeldeschluss 25. November

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft». *Gesamtpreis bei gleichzeitiger Buchung aller drei Veranstaltungen (27A, 27B + 27C): CHF 100.-. Bitte bei der Anmeldung angeben.

Was bewegt Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen? Welche Ziele und Hoffnungen verbinden sie damit? Kann es aus ihrer Sicht auch ein Zuviel an religiöser Erziehung geben, kann sie gar gefährlich sein? Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen debattieren ein Jude, ein Christ, eine Muslimin und eine Journalistin. Das Podiumsgespräch vermittelt Einblick in religiös unterschiedliche Lebenswelten und Anregungen sowohl für den Umgang mit religiöser Erziehung wie zu gesellschaftspolitischen Fragen.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Ist eine religiöse Erziehung in der Familie noch zeitgemäss? Was bewegt Eltern, die ihre Kinder religiös erziehen? Welche Ziele und Hoffnungen verbinden sie damit? Kann es aus ihrer Sicht auch ein Zuviel an religiöser Erziehung geben, kann sie gar gefährlich sein? Wie gehen sie mit der Tatsache um, dass die religiöse Erziehung in grossen Teilen der Gesellschaft kritisch bis ablehnend beurteilt wird? Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen debattieren ein Jude, ein Christ, eine Muslimin und eine religiös distanzierte Journalistin unter der Leitung von Veronika Bachmann, Dozentin am Religionspädagogischen Institut Luzern.

Interessierte, Fachpersonen und Erziehungsverantwortliche erhalten Einblick in religiös unterschiedliche Lebenswelten und Anregungen sowohl für den Umgang mit religiöser Erziehung wie zu gesellschaftspolitischen Fragen. Denn: Kinder sollen befähigt werden, als Erwachsene selbst zu entscheiden, ob sie eine Religion haben wollen und wenn ja, welche. Aber Eltern möchte für ihr Kind nur das Beste. Ob dazu Religion gehört ist heute nicht mehr selbstverständlich. Denn was bringt es? Was bringt die Weitergabe religiöser Traditionen und was geschieht, wenn es nicht gemacht wird? Und was bedeutet es für eine teilweise areligiöse Gesellschaft, wenn sie mit Religion konfrontiert wird?

Tagung
6.12.16: Menschenrechte im Zeitalter der Globalisierung: Ethische, rechtliche und transnationale Aspekte ihrer Rezeption in den Religionen (37)

Leitung Hans Joas, Samuel M. Behloul, Michel Bollag, Rifa‘at Lenzin

Datum Dienstag, 6. Dezember

Zeit 9.30 - 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 170.-

Anmeldeschluss 18. November

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte wurde lange als unbestrittene Errungenschaft betrachtet. Heute soll in der Schweiz darüber abgestimmt werden, ob das Land aus der Europäischen Menschenrechtskonvention austreten soll. Gegner der Menschenrechte meinen, in einem Land wie der Schweiz – vor deren staatlichen Gesetzen und deren kulturellem und religiös geprägtem Hintergrund – seien diese nicht nötig, Befürworter machen auf die Schutzfunktion gerade vor dem Staat aufmerksam sowie auf die Verhandelbarkeit der Gesetze, etwa über Volksabstimmungen. Dieses Tagesseminar bietet eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Menschenrechten, gerade hinsichtlich ihrer Rezeption in den Religionen.

Fokuspunkt: Menschenrechte

Verteidiger und Gegner der Menschenrechte argumentieren häufig, dass diese nur aus einem bestimmten kulturellen Hintergrund – dem des «Westens»– heraus verständlich seien. Diese Auffassung stösst auf ihre Grenzen schon, wenn die Entstehungsgeschichte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 ernst genommen wird.

Genauso gibt es in nicht-westlichen religiösen Traditionen ein Ethos, an das die Menschenrechte anknüpfen können. Doch wenn die Menschenrechte nicht «nur westlich» sind, wie steht es dann mit ihrer Bedeutung im Westen überhaupt?

Der Vortrag von Prof. Dr. Hans Joas zeigt anhand der Rechtfertigung und der Kritik von Sklaverei und Folter im Westen, wie fragil der Fortschritt in Richtung einer Sakralisierung der Person ist, und warnt vor jedem kulturellen Triumphalismus im Westen, der sich auf die erreichten Fortschritte beruft.

Im Anschluss werden die Fachleiter und die Fachleiterin des ZIID in ihren Co-Referaten das Augenmerk darauf richten, wie eine Humanisierung des Rechtes innerhalb der eigenen Tradition bis in die Moderne funktioniert hat und wie sich verschiedene Gruppen innerhalb der drei monotheistischen Religionen heute zur Universalität der Menschenrechte positionieren. Das Gespräch zwischen den Referenten und dem Publikum rundet die Tagung ab.

Tagung
28.11.16: Islam in Westeuropa im Fokus - Inhalte und gesellschaftspolitische Folgen gegenwärtiger Islam-Debatten (13)

Leitung Samuel M. Behloul, Rifa‘at Lenzin

Datum Montag, 28. November

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. –

Anmeldeschluss 11. November

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Noch vor einigen Jahren hatte man den Eindruck, die Islam-Debatten in den einzelnen westeuropäischen Ländern seien unterschiedlich besetzt. Heute fällt auf, dass sich diese Debatten zu einem Diskursfeld verdichtet haben, das von Bedrohung des westlichen Werteverständnisses t durch die Präsenz von Muslimen dominiert ist. Interessierte erhalten in diesem Tagesseminar einen Überblick über die Akteure dieses Diskurses und wichtige Einblicke, wie dieser die Selbst- und Fremdbilder von Muslimen und Nicht-Muslimen beeinflusst.

Fokuspunkt: Basiswissen

Das sogenannt westliche Werteverständnis bedroht und in Frage gestellt, seine angenommene Universalität durch die Präsenz von Islam und Muslimen dominiert: Diese wirkmächtige Semantik der aktuellen Islam-Debatten dominiert das Diskursfeld quer durch die westeuropäischen Gesellschaften und der politischen und weltanschaulichen Ausrichtungen ihrer Akteure. Das ist neu; noch vor einigen Jahren hatte man den Eindruck, die Diskurse zum Islam seien in den einzelnen westeuropäischen Ländern inhaltlich unterschiedlich geprägt und akzentuiert, etwa je nach Staatsbürgermodell oder je nach dem Verhältnis von Kirche und Staat.

Das Ziel der Tagung besteht darin, an ausgewählten Beispielen in ländervergleichender Perspektive der Frage nachzugehen, wie die aktuellen Islam-Debatten inhaltlich strukturiert sind, wer ihre religiösen und politischen Akteure sind und wie diese Debatten sowohl individuelle als auch kollektive Selbst- und Fremdbilder von Muslimen und Nicht-Muslimen beeinflussen.

Tagung
21.11.16: «Unsere christlichen Werte» - Leere Worthülse, politischer Kampfbegriff oder universelle Basis für ein Leben in Vielfalt und Differenz? (26)

Leitung Samuel M. Behloul

Podium Daniel Bogner, Esther Straub, Abt Urban Federer, Gerhard Pfister

Datum Montag, 21. November

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

neuer Preis​ CHF 25.-

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Das Schlagwort 'Unsere christlichen Werte' fällt oft dort, wo es um die Beziehung mit Andersgläubigen geht, insbesondere im Rahmen der Migration. Häufig wird er herangezogen, um eine Abgrenzung zu schaffen, bisweilen auch, um Hilfsbereitschaft einzufordern. An diesem Diskussionsabend gehen Abt Urban Federer, Kirchenrätin Esther Straub, Moraltheologe Daniel Bogner und CVP-Präsident Gerhard Pfister unter der Leitung von Samuel M. Behloul dem ambivalenten Umgang der westeuropäischen Gesellschaften mit dem Themenkomplex Werte und Christentum nach.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Der gesellschaftliche Rekurs auf christliche Werte - in jüngster Zeit im Zusammenhang mit den Debatten über Migration, Pluralisierung und vor allem den Islam quer durch die politische, kirchliche und gesamtgesellschaftliche Landschaft zur Sprache gebracht - scheint in doppelter Hinsicht einen Widerspruch zu wecken.

Zum einen entfaltet dieser Rekurs seine besondere rhetorische Wirkmacht ausgerecht in einer Zeit, in der die Kenntnis über das Christentum in Westeuropa selbst gering scheint und Religion ins Private verlagert wird. Zum anderen ist es die Schwammigkeit des Schlagwortes, die es mit widersprüchlichen Inhalten füllen lässt: Von Liebe zu Migranten und Flüchtlingen über den Respekt gegenüber Andersdenkenden bis hin zum Gegenteil, der Ablehnung derselben.

Diesem doppelt gelagerten Widerspruch liegt jedoch die selbstverständliche Annahme zu Grunde, dass diese (christlichen) Werte universale, transkulturelle Qualität besitzen.

Der Diskussionsabend thematisiert den ambivalenten Umgang der westeuropäischen Gesellschaften mit dem Themenkomplex Werte und Christentum. Was soll man sich unter universellen (christlichen) Werten in Zeiten komplexer sozio-kultureller und gesellschafts-politischer Veränderungsprozesse vorstellen? Und ist der emotionale und polemische Rekurs bloss ein Symptom dafür, dass unser Glaube an die Universalität eigener Werte unter den sich ändernden gesellschaftlichen Bedingungen an seine Grenzen stösst?

Kurs / Vortrag
Ab 16.11.16: Kabbalistische Meister im 19. Jahrhundert - Kabbalah von ihren Anfängen bis heute VII. Persönlichkeiten, Konzepte und Texte (09)

Leitung Raphael Pifko

Daten Mittwoch, 16., 23., 30. November, 7. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 130.-

Anmeldeschluss 28. Oktober

Die Welt der Kabbalah ist äusserst vielfältig. Es sollen ihr Fluss von den Anfängen bis in die Postmoderne untersucht und ihre Haupt- und Nebenströme kennengelernt werden. An vier Abenden erhalten die Teilnehmenden einen besonderen Einblick in den Chassidismus im 19. Jahrhundert.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Welt der Kabbalah erweist sich bei näherer Betrachtung als äusserst vielfältig. Es sollen ihr Fluss von den Anfängen bis in die Postmoderne untersucht und ihre Haupt- und Nebenströme kennengelernt werden. In diesem Semester werden wir vor allem mit dem Chassidismus im 19. Jahrhundert befassen, der von einigen auch als «Zaddikismus» bezeichnet wird.

Wir werden zuerst über den inzwischen zur Institution gewordenen chassidischen «Hof» sprechen und uns dann auf folgende Persönlichkeiten und ihre Lehren konzentrieren:

  • Der «Seher von Lublin» (R. J.J. Horowitz, 1745 – 1815) und sein Schüler, der «Heilige Jude» von Przysucha (R. J.J. Rabinowitz, 1766 – 1813)
  • R. Simchah Bunim von Przysucha (1765 – 1827)
  • R. Menachem Mendel von Kozk (1787 – 1859)
  • R. Josef Leiner von Izbica (1800 – 1854)
  • R. Jizchak Meir Alter von Ger (1789 – 1866)
  • Die «Jungfrau von Ludmir», Hannah Rachel Verbermacher (1805 – 1888)

Die Teilnahme an den vorangegangenen Kursen wird nicht vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Ab 15.11.16: Die Kabbalah - Eine Einführung (08)

Leitung Raphael Pifko

Daten Dienstag, 15., 22., 29. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110.-

Anmeldeschluss 28. Oktober

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Kabbalah gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln, wird von einigen gar als «jüdische Geheimlehre» bezeichnet. Was ist die Kabbalah und was bedeutet sie im Judentum? An drei Abenden wollen wir uns Wissen hierzu aneignen.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Kabbalah gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln, wird von einigen gar als «jüdische Geheimlehre» bezeichnet. Was ist die Kabbalah, was bedeutet sie im Judentum, woher stammt sie, was sind ihre wichtigsten Aussagen?

Am ersten Abend wird in die Kabbalah eingeführt, indem wir uns mit ihrer Entstehungsgeschichte und ihren Ausprägungen in der Antike und im frühen Mittelalter beschäftigen. Die beiden folgenden Abende sind zwei wichtigen Kabbalisten, ihrem Leben und ihren Lehren gewidmet:

· R. Mosche Cordovero (1522 – 1570) beschrieb als erster systematisch das Konzept des Lebensbaums und der Sefirot.

· R. Isaak Luria (1534 – 1572) wirkt bis heute mit seinen Lehren des Zimzum und des «Zerbrechens der Gefässe» prägend auf die Kabbalah.

Tagung
14.11.16: Toleranz und Religion – Widerspruch oder Notwendigkeit? Jürgen Habermas‘ Konzept von Glaube und Religion (29)

Leitung Martin Brasser

Datum Montag, 14. November

Zeit 9.30 - 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 150.-

Anmeldeschluss 28. Oktober

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religion ist Teil unserer Gesellschaft, die doch eigentlich nicht wirklich religiös sein will. Im Tagesseminar erarbeiten wir uns die Position von Jürgen Habermas und eignen uns in deren Auseinandersetzung Wissen rund um das Themenspektrum der möglichen Rollen von Religion in der Gesellschaft - heute ein wichtigerer Diskurs denn je.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Religion ist Teil unserer Gesellschaft, die doch eigentlich nicht wirklich religiös sein will. Sie hält an den Errungenschaften der Aufklärung fest, die gegen die Religion die Werte von Gleichheit aller und Toleranz gegenüber ganz unterschiedlichen Lebensentwürfen durchgesetzt hat. Wie geht das mit Religion zusammen? Den vielleicht am meisten diskutierten Vorschlag hierzu hat der Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas (geb. 1929) gemacht. Er selbst bezeichnet sich mit einem Bonmot von Max Weber als „religiös unmusikalisch“. Aber sein Konzept von Religion und Glauben in einer nicht-religiösen Umwelt ist so folgenreich wie breit diskutiert. Man kann beides zugleich sein, ohne Religion in den privaten Bereich abzudrängen. Die Religion ist in Teilen öffentlich und soll, so Habermas, ihren richtigen Ort in der Öffentlichkeit bekommen. Wo aber ist der genau? Wie sieht er aus und wie kann er sich zum Vorteil aller entwickeln?

Im Kurs erarbeiten wir uns die Position von Jürgen Habermas. Wir diskutieren die Einwände, die von verschiedenen Seiten vorgebracht worden sind. Und wir fragen uns, inwieweit die Religionen von Judentum und Christentum mit dieser Zuordnung von Religion und Gesellschaft vereinbar sind.