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Tagung
6.2.17: Wieviel Religion erträgt die Schule? Podiumsgespräch unter der Leitung von SRF-Redaktorin Judith Wipfler(27C)

Leitung Judith Wipfler

Podium Andreas Kessler, Andreas Kyriacou

Datum Montag, 6. Februar

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 20. Januar

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der ‘Freidenker-Vereinigung’, kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Interessierte wie Fachpersonen erhalten an einem fundierten wie kurzweiligen Diskussionsabend Informationen und Gedankenanstösse zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem Thema Jugend und Religion.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Bis vor wenigen Jahren war der Unterricht der ‘Biblischen Geschichte’ an Schweizer Schulen üblich. Heute wird Religionskunde übergreifend als ‘Religion und Kultur’ vermittelt. Gehört das Wissen über Religionen zum schulischen Pflichtstoff und wenn ja, welchen Mehrwert bietet das? Und wie steht es um Unterricht vonseiten Religionsgemeinschaften, der durch eigenes Personal an Schulen durchgeführt werden kann? Oder darf das Thema keinen Platz einnehmen in den staatlichen Schulen?

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der ‘Freidenker-Vereinigung’, kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Wie viel Religion verträgt die Schule? Oder birgt sie gar mehr Konflikte als Lösungen?

Tagung
30.1.17: Politik in der Gottesfinsternis - Der Paradigmenwechsel des Buches Esther (15)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 30. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 190. –

Anmeldeschluss 13. Januar

Das Buch Esther erzählt vom Plan des korrupten Politikers Haman, an den Juden einen Genozid auszuüben – ein Plan, der durch die Zivilcourage einer jüdischen Frau vereitelt wird. Das Buch handelt von der Welt des Exils, wo der Mensch gerufen ist, Verantwortung für seine Erlösung zu übernehmen. Das Tagesseminar geht unter anderem der Frage nach, wie sich Religiosität im Exil-Dasein leben lässt.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Juden im babylonischen Exil bauen nach der Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem 586 vor der Zeitrechnung eine neue Existenz auf. Das Buch Esther erzählt vom Plan des korrupten Politikers Haman, an den Juden einen Genozid auszuüben – ein Plan, der durch die Zivilcourage einer jüdischen Frau vereitelt wird. Ihr Name «Esther» bedeutet auf Hebräisch «Verhüllung» und weist auf die Verborgenheit Gottes in der nachbiblischen Welt hin.

Sozusagen als Anleitung für die Zukunft wurde dieses Buch noch in den Kanon der Hebräischen Bibel aufgenommen. Es handelt von der Welt des Exils, der Welt der Politik, Korruption und der Verbrechen bis zum Genozid, in dem der Mensch gerufen ist, Verantwortung für seine Erlösung zu übernehmen. Wo aber ist Gott? Und wie lässt sich Religiosität im Exil-Dasein leben? Um diese Grundfragen geht es im Buch Esther, dem Buch der Verhüllung, welches eine der grossen Paradigmenwechsel der Geschichte Israels einläutete.

Kurs / Vortrag
Ab 26.1.17: Im Anfang war die Migration - Migration und Kulturkontakt im alten Israel (32)

Leitung Erich Bosshard-Nepustil

Daten Donnerstag, 26. Januar, 2., 9. Februar

Zeit 19.30 - 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Migration ist kein neues Phänomen - und eines, das nicht nur Herausforderungen, sondern auch Impulse gibt. So gäbe es ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel. Der Kurs versucht an drei Abenden, diese Bewegungen und insbesondere ihre produktiven Wirkungen nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Fokuspunkt: Migration

Fast alles, was die antike israelitisch-jüdische Kultur und Religion ausmacht, verdankt sich Kulturkontakten, und diese Kontakte sind zu einem grossen Teil durch Migration zustande gekommen. Ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike gäbe es keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel.

Der Kurs versucht, diese Bewegungen und Kontakte und insbesondere ihre produktiven Wirkungen anhand von Texten aus der hebräischen Bibel und aus ihrer Umwelt nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Kurs / Vortrag
Ab 24.1.17: Das Reformationsjubiläum - aus interreligiöser Sicht. Jüdisches und muslimisches Echo auf die Reformation (25)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 24., 31. Januar, 7. Februar

Zeit 19.30 - 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 120.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der sogenannte Westen beschäftigt sich oft mit 'dem Islam' oder 'dem Judentum' und deren inneren Auseinandersetzungen. Umgekehrt ist der Blick oft wenig geschärft dafür, wie 'die anderen' das Christentum wahrnehmen. In diesem Kurs wollen wir an drei Abenden genau das tun und das Reformationsjubiläum einmal anders betrachten: Wie wurde das Ringen der Christen um Glaubensfundamente und Glaubensausübung von jüdischen und muslimischen Vertretern rezipiert?

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Allerorts wird an den Beginn der Reformationszeit vor 500 Jahren erinnert. Wir wollen den Blick auf dieses historisch bedeutende Zeitalter aus interreligiöser Perspektive betrachten. Das Zeitalter der Reformation war nicht nur ein Zeitalter intensiver innerchristlicher Auseinandersetzungen, sondern gleichermassen intensiver christlich-jüdisch-muslimischer Begegnung wie Vergegnung. Es war geprägt von Versuchen wechselseitigen Verstehens wie erbitterter Polemik. Eine nicht unwichtige Rolle spielte dabei die Expansion des osmanischen Reiches, die bei vielen Christen Existenzangst auslöste. der bei vielen Christen Europas Existenzangst auslösenden Expansion des Osmanischen Reiches. Theodor Biblianders 1543 in Basel erstmals gedruckte und in den folgenden Jahren mehrfach nachgedruckte Koranausgabe steht ebenso dafür wie Martin Luthers antijüdische und antiislamische Schriften. Dabei hatten nach den Jahrhunderten theologisch begründeter Judenfeindschaft und ihrer Folgen insbesondere Juden grosse Hoffnungen in die reformatorischen Bestrebungen und deren Verfechter gesetzt, auch wenn sie am Ende enttäuscht werden sollten. Nicht weniger bemerkenswert ist das Interesse, das muslimische Reformer an Martin Luther und der Reformation seit dem 18. Jahrhundert hatten und bis in unsere Tage haben.

In diesem Kurs wollen wir gemeinsam mit gesellschaftspolitisch und historisch Interessierten, Studierenden und Fachpersonen aus dem interreligiösen Bereich das jüdische und muslimische Echo auf die innerchristlichen Auseinandersetzungen beleuchten und dadurch den Blick für die kontroversen Wahrnehmungen der Reformation in Christentum, Judentum und Islam schärfen.

Tagung
23.1.17: Schulfach Religion und Kultur: Chancen und Grenzen (27B)

Leitung Eva Ebel

Datum Montag, 23. Januar

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Wie soll ein Schulfach 'Religion' gestaltet sein, um heutigen Kindern und Jugendlichen das Wissen mitzugeben, das sie für den Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft brauchen? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts? In diesem Vortrag erhalten Interessierte wie Fachpersonen einen Einblick in das Thema ‘Religion und Jugend’ und Anregungen für ihre Arbeit oder ihren Lebensalltag.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Pädagogen, Politiker und Erziehungsverantwortliche sind in ihrem Berufs- und Lebensalltag laufend mit Fragen zum Platz der Religion in der Schule konfrontiert. Ein Teilaspekt ist das Thema Religion als Unterrichtsfach, dies besonders, nachdem die Selbstverständlichkeit, dass die staatlichen Schulen ein Fach ‘Biblische Geschichte’ führen, verschwunden ist. An seine Stelle trat im Kanton Zürich das Schulfach ‘Religion und Kultur’, das bei seiner Einführung heftig umstritten war. Mittlerweile hat sich das Fach, das Kenntnisse über fünf Weltreligionen vermitteln soll, gut etabliert.

Aktuell wollen wir ein Zwischenfazit wagen und den Fragen nachgehen, wie ein solcher Unterricht gestaltet sein kann, um den Kindern und Jugendlichen von heute einiges an Wissen und Kompetenzen mitzugeben, die für den Umgang mit Religion und Kultur heute wichtig sind. Was kann ’Religion und Kultur’ leisten? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts?

Anhand von Beispielen aus der Praxis geht Eva Ebel, Fachhochschulprofessorin für Religionspädagogik an der theologischen Fakultät der Universität Zürich, diesen Fragen nach.

Sprachkurs
22.1.17: Schabbat und Sonntag – Auszeit für die Seele (24)

Leitung Michel Bollag, Christian Rutishauser SJ

Daten Sonntag, 22. Januar - Freitag, 27. Januar

Ort Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn

Anmeldeschluss 3. Januar

Auskunft / Anmeldung:
Lassalle-Haus
Bad Schönbrunn
6313 Edlibach bei Zug
+41 (0)41 757 14 14
info@lassalle-haus.org

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Jede Kultur und jede Religion hat die Zeit zu ordnen. Die globalisierte Gesellschaft wird jedoch immer mehr von der Zeit gehetzt. Eine kollektive Identität kann sich aber nur bilden, wenn Zeiten auch gemeinsam gestaltet werden. Dazu wird seit alters her auf Kalenderordnungen und Festtage gesetzt. Während einer Woche setzen wir uns wir uns in dieser Hebräischwoche im Lasalle-Haus in Bad Schönbrunn mit den vielfältigen Texten zum Schabbat aus der Hebräischen Bibel auseinander.

Fokuspunkt: Basiswissen

Jede Kultur und jede Religion hat die Zeit zu ordnen. Die globalisierte Gesellschaft versteht sich darauf, den ganzen Raum der Erde zu erobern, doch wird sie immer mehr von der Zeit gehetzt. Die Deregulierung der öffentlichen Zeit bringt für den einzelnen Menschen nicht nur mehr Freiheit, sondern auch grösseren Stress mit sich. Vor allem aber kann sich eine kollektive Identität nur bilden, wenn Zeiten auch gemeinsam gestaltet werden. Dazu wird seit alters her auf Kalenderordnungen und Festtage gesetzt. Das Judentum hat dabei stets für den Sieben-Tage-Rhythmus gekämpft, weil er Freiheit von Arbeit und Fülle des Lebens bringt. Das Judentum selbst wird weltweit durch den Sabbat zusammengehalten. Durch das Christentum mit seinem Sonntag als Tag der Auferstehung und Überwindung aller Todeskräfte hat sich der Sieben-Tage-Rhythmus schliesslich weltweit verbreitet, so dass säkulare wie auch multireligiöse Gesellschaften davon geprägt sind. Der Lohnarbeit wird ihren Platz zugewiesen und Freiraum für die Pflege der Beziehung mit Gott und den Mitmenschen wird geschaffen.

In dieser Hebräischwoche werden die vielfältigen Texte zum Schabbat aus der Hebräischen Bibel gelesen und gelernt. Das Kulturgut Sabbat wird in den Vorträgen erschlossen und dabei wird auch auf Bedeutung und Sinn des Sonntags eingegangen. Hebräisch lernen also mit Texten, die nichts an Aktualität für die Zeitgestaltung im 21. Jahrhundert eingebüsst haben.

Tagung
17.1.17: Kabbalisten und Sufis in Andalusien, Algarve und Marokko (30)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Dienstag, 17. Januar

Zeit 9.30 - 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 170.-

Anmeldeschluss 30. Dezember

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt. Sie eignet sich als Vorbereitung für die Reise nach Marokko (31).

Sufis und Kabbalisten haben sich nicht nur wechselseitig beeinflusst, sie teilten auch das gleiche Schicksal: Nach dem Sieg der Reconquista und der Ausweisung von Juden und Muslimen von der Iberischen Halbinsel finden nicht wenige von ihnen Asyl in Marokko, wo sich die Geschichte ihrer Wechselbeziehung fortsetzt, deren Spuren bis heute wahrnehmbar sind. Diese Tagung gibt historische und aktuelle Einblicke.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

«Islamischer Sufismus und jüdische Kabbala – sie sind so nahe beieinander, dass die Annahme einer wechselseitigen Beeinflussung unausweichlich ist», schrieb Stephen Schwartz vor einigen Jahren, schöpfen doch beide aus denselben religiös-philosophischen Quellen. Ebenso ist längst gesehen worden, dass der Zohar («Buch des Glanzes»), das von Mose b. Shemtov de León (gest. 1305) verfasste wichtigste kabbalistische Werk, in der «arabischen Kabbala» der Lauteren Brüder (2. Hälfte 10. Jh.) eine zeitlich voraufgehende Parallele hat. Seit Muhammad b. Masarra (883–931) den Sufismus nach al-Andalus gebracht hatte, sind dessen literarische Zeugnisse von muslimischen und jüdischen Gelehrten gleichermassen studiert worden. Nicht ohne Grund gelten als die beiden bedeutendsten Nachfolger Ibn Masarras Shelomo Ibn Gabirol (11. Jh.) und Muhyi ad-Din Ibn Arabi (1165–1240).

Sufis und Kabbalisten haben sich indessen nicht nur wechselseitig beeinflusst, sie teilten auch das gleiche Schicksal: Nach dem Sieg der Reconquista und der Ausweisung von Juden und Muslimen von der Iberischen Halbinsel finden nicht wenige von ihnen Asyl in Marokko, wo sich die Geschichte ihrer Wechselbeziehung fortsetzt, deren Spuren in Fès, in Essaouira und andernorts bis heute wahrnehmbar sind.

Kurs / Vortrag
Ab 11.1.17: Juden in Afrika? Schwarzafrikanisches Judentum und Jüdische Identität (11)

Leitung Daniel Lis

Daten Mittwoch, 11., 18., 25. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110. –

Anmeldeschluss 23. Dezember

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Anhand von Video-Clips, Musik und Texten wollen wir an drei Abenden Einblick gewinnen in die Geschichte und gegenwärtigen Entwicklungen der Äthiopischen Juden, der Igbo in Nigeria und weiteren schwarzafrikanischen jüdischen Gruppierungen – und in ausgewählte Bezüge zur Schweiz.

Fokuspunkt: Basiswissen

Anhand von Video-Clips, Musik und Texten wollen wir Einblick gewinnen in die Geschichte und gegenwärtigen Entwicklungen der Äthiopischen Juden, der Igbo in Nigeria und weiteren schwarzafrikanischen jüdischen Gruppierungen – und in ausgewählte Bezüge zur Schweiz.

Denn: Seit den grossen Einwanderungswellen äthiopischer Juden (Beta Israel) nach Israel in den 1980er und 1990er Jahren sind die Schwarzen Juden einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Dass das Phänomen von jüdischer Identität in Afrika viel breiter ist, ist weitgehend unbekannt. Doch was sind die Geschichten, die hinter diesen schwarzafrikanischen Jüdischen Gemeinschaften stecken, und wie begegnet der Israelische Staat diesen zuvor eher unbekannten Gruppen? Ziel des Kurses ist es unter den Teilnehmenden eine Diskussion zu erzeugen, was jüdische Identität ist.