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Kurs / Vortrag
Eine musikalische Uhr (01)

Leitung Annette Böckler

Datum Mittwoch, 13. September

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Klang des jüdischen Gottesdienstes

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Gemeint sind hier nicht Lieder, sondern kleine musikalische Motive, an denen man die Jahres- oder Tageszeit erkennt. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr. Die zeitgebundenen Motive strukturieren den Gottesdienst und geben Festen, Schabbat und Wochentagen ihren jeweils besonderen Klang. Die Grundlagen dieser Tradition, «Nusach Tefillah», sind jedoch selbst vielen, die regelmässig in Gottesdienste gehen, nicht bewusst.

Der Vortrag stellt die musikalischen Traditionen des aschkenasischen Judentums vor und beleuchtet auch den Stellenwert dieser Traditionen in den verschiedenen Strömungen des Judentums. Er richtet sich in gleicher Weise an die, denen Synagogengottesdienste vertraut sind, als auch an alle, die an der jüdischen Liturgie oder an religiöser Musik interessiert sind. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Rundgang
The Jewish Mile (25)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 13. September - ausgebucht

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse 11

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Sprachkurs
Das Buch Jesaja (32)

Leitung Eva Keller

Daten Mittwoch, 6., 27. September, 25. Oktober, 22. November, 10. Januar

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Hebräisch-Lektüre

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus. Schon im Buch selbst sind Spuren davon festzustellen, denn wesentliche Teile stammen von späteren Autoren, die die Worte Jesajas für ihre eigene Zeit fruchtbar machten. In Judentum und Christentum wird reichlich daraus gelesen und zitiert.

Das Kursziel ist die Fähigkeit, den biblischen Text in der Originalsprache zu lesen und zu übersetzen und sich auch inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Die kontinuierliche Lektüre wird in Kapitel 49 einsetzen. Die Teilnehmenden bestimmen die Geschwindigkeit der Lektüre und entscheiden, welche Textpassagen vertieft angeschaut werden sollen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular) sowie die Bereitschaft, Texte unter Beizug von Hilfsmitteln zu übersetzen, werden vorausgesetzt

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (07)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 31. August, 7., 14., 28. September, 12. Oktober

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Rundgang
Moscheebau in der Schweiz (21)

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Donnerstag, 6. Juli

Zeit 13.00 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 100. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Moscheen und Moscheebau sind ein konfliktgeladenes Thema in der Schweiz. Wir wollen am Beispiel des im Jahr 2012 fertiggestellten Iman-Zentrums in Volketswil die Hintergründe erläutern.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Einführungsseminar und Besuch im Iman-Zentrum in Volketswil

Moscheen und Moscheebau sind ein konfliktgeladenes Thema in der Schweiz. Wir wollen am Beispiel des im Jahr 2012 fertiggestellten Iman-Zentrums in Volketswil die Hintergründe erläutern.

Der Besuch und die Führung ermöglichen eine Begegnung vor Ort. Im Gespräch mit Verantwortlichen erfahren wir, wie das Zentrum funktioniert, welche Angebote es gibt und wie der Alltag aussieht.

Kurs / Vortrag
Mann und Männlichkeit (12)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Mittwoch, 28. Juni, 5., 12. Juli

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die islamische Welt brauche eine sexuelle Revolution hört man immer wieder. Und der Islam habe generell ein Problem mit Sexualität und der Mann würde seine Männlichkeit durch die Herrschaft über die Frau gewinnen. Wie steht es tatsächlich um die Geschlechterkonstruktionen in islamischen Gesellschaften?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Die islamische Welt brauche eine sexuelle Revolution hört man immer wieder. Und der Islam habe generell ein Problem mit Sexualität und der Mann würde seine Männlichkeit durch die Herrschaft über die Frau gewinnen.

Es wird in diesem Kurs darum gehen, das Verhältnis zwischen Religion, Sexualität und Genderkonstruktionen näher zu beleuchten und der Frage nachzugehen, wie Mann und Männlichkeit in islamisch geprägten Gesellschaften konstruiert wird.

Kurs / Vortrag
Der Talmud II. Texte und Thesen (05)

Leitung Raphael Pifko

Daten Mittwoch, 21., 28. Juni

Zeit 19.30 – 21.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 70. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln. Was ist der Talmud, was alles gehört zu diesem Werk und wie dachten und argumentierten die Meister des Talmuds?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Es werden an zwei Abenden Texte aus dem Talmud vorgestellt, die als Beispiele zeigen sollen, was alles zu diesem Werk gehört und wie die Meister des Talmuds dachten und argumentierten.

Es werden Texte zu folgenden Themen aufgenommen:

· Moderne Fragestellungen im Licht der Antike – der Stellenwert des Mordverbots oder: Wie wäre ein selbstfahrendes Fahrzeug aus talmudischer Sicht zu programmieren?.

· Gottesliebe und Ehrfurcht vor dem Ewigen – was heisst das aus der Sicht des Talmuds?

· Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern

· Was ist wichtiger - Menschliches (Über-)Leben oder die Einhaltung des Torah-Gesetzes?

Die Teilnahme am Kurs «Der Talmud. Eine Einführung» zur Vorbereitung ist von Vorteil.

Anlass
«Über Mittag im Gespräch mit ...»

Leitung Charles Martig

Datum Dienstag, 20. Juni

Zeit 12.00 – 14.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 30. – (inkl. Mittagessen)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark Zürich durchgeführt.

ZIID und Kulturpark organisieren gemeinsam regelmässig moderierte Gespräche über Mittag mit verschiedenen Persönlichkeiten über aktuelle Themen. Das nächste findet am 20. Juni 2017 statt mit dem «Sektenkenner und religiösen Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch; Moderation Charles Martig von kath.ch.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Wie steht es um die religiöse Radikalisierung in der Schweiz? Gemäss Sektenkenner und «religiösem Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch sind es nicht mehr die Sekten, die die Menschen hierzulande beschäftigen, sondern die jungen radikalen Islamisten. Die Anrufe besorgter Angehöriger mehren sich. Beratend versucht er, sich anbahnende Konflikte zu klären. Auch Leute, die einer Freikirche beitreten wollen, gehören zu seinen KundInnen.
Im Gespräch am Mittag fragen wir nach dem Stand der religiösen Radikalisierung in der Schweiz, lernen aber auch den Menschen Georg Otto Schmid kennen und wie er mit der Belastung der Beratungsarbeit umgeht.