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Tagung
Hiob – Iyyov – Ayyub (19)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Montag, 12. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht und in der islamischen Welt, zwischen Salalah (Oman) und Buchara (Uzbekistan), an nicht weniger als neun Orten verehrt wird, die bis heute Pilgerstätten geblieben sind.
Entsprechend vielfältig sind nicht nur die jüdischen und islamischen Prophetenerzählungen, die seine Geschichte in Wort und/oder Bild immer wieder aufs Neue vergegenwärtigen, sondern ebenso auch die Kommentare und Abhandlungen, die seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart in grosser Zahl vor allem über die theologischen und philosophischen Fragen geschrieben worden sind, die die Dialoge des Hiob-Buches aufwerfen.
Bemerkenswert ist dabei die Wechselseitigkeit, mit der sich jüdische und islamische Interpretationen im Laufe der Geschichte immer wieder beeinflusst haben.

Am Beispiel ausgewählter Bilder und Texte (die vorab zur Verfügung gestellt werden) in diese intensive jüdische und islamische Rezeption(sgeschichte) Hiobs und seiner Dialoge einzuführen, ist Anliegen der Tagung.

Rundgang
Zürich – Ziel vieler Migrationen (29)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Samstag, 10. Juni

Zeit 14.00 – 18.00 Uhr

Treffpunkt Hauptbahnhof Halle unter dem Engel

Kosten CHF 100. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Es gibt viele Gründe, die Menschen seit Jahrhunderten dazu bringen, ihren bisherigen Wohnort zu verlassen und sich für kurz oder lang oder gar für immer in Zürich niederzulassen und zu bleiben. Die Führung zeigt, dass Migration ein andauerndes Ereignis ist und erzählt weshalb die Menschen nach Zürich kamen.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Schon immer haben Menschen versucht, an Orte zu ziehen, an denen es ihnen bessergehen sollte. So kamen früher die Helvetier und die Alemannen als Fremde hierher, genauso wie es heute die Eritreer oder Russen und andere sind.
Es gibt viele Gründe, die Menschen seit Jahrhunderten dazu bringen, ihren bisherigen Wohnort zu verlassen und sich für kurz oder lang oder gar für immer in Zürich niederzulassen und zu bleiben. Von den Reformierten aus dem katholischen Tessin bis zu den Menschen aus anderen Kontinenten.

Die Führung zeigt, dass Migration ein andauerndes Ereignis ist und erzählt weshalb die Menschen nach Zürich kamen, wie sie hier Teil der Bevölkerung wurden und wie sie zu dem beitrugen und beitragen, was Zürich heute ist.

Anlass
«Zeichnungen auf Seide»

Donnerstag, 8. Juni 2017
19.30 Uhr

anschliessend Iftar-Essen
Eintritt frei – Kollekte
Kulturpark, Mehrzweckraum
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse» von Firuz Bahor, welches am 8. Juni von ZIID und Kulturpark in Zusammenarbeit mit der Vereinigung islamischer Organisationen Zürich (VIOZ) und der Frauengruppe des Dzemat der Islamischen Gemeinschaft Bosniens Zürich veranstaltet wird.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Musik und Lieder aus Tadschikistan

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse», ein Zyklus aus 24 Präludien und Fugen.
Firuz Bahor, Berlin (Klavier, Komposition), Shafaq Farrokhzad, Paris (Geige), Firouz Fallah, Lörrach (Persische Perkussion) und Zarina Tadjibaeva, Zürich (Gesang) interpretieren traditionelle und moderne Lieder aus Tadschikistan und Iran, sowie klassische und traditionelle Kompositionen von Firuz Bahor für Klavier, Geige und persische Trommel und Gesang.
So wie damals verschiedene Schätze aus dem Orient über die bekannte Seidenstrasse in den Westen gelangten, bringen sie Ihnen musikalische Kostbarkeiten aus ihrer Heimat mit. Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise und vielleicht werden Sie merken, wie das scheinbar Fremde doch so nah sein kann.

Flyer

Tagung
Religion, Jugend, Radikalisierung (18) - fällt aus

Leitung Rebekka Khaliefi, Andreas Tunger-Zanetti

Moderation Samuel Behloul

Datum Mittwoch, 7. Juni - fällt aus

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. – / U30: 75. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Lebenswelten muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Die Tagung beleuchtet die Situation muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz und gibt Einblicke in ihre vielfältigen Lebensweisen und Lebenswelten.
Folgende Fragen werden dabei aufgegriffen und auf Basis aktueller Forschungsergebnisse sowie im Austausch mit zwei jugendlichen Dialogpartnern (aus der muslimischen und vietnamesisch-buddhistischer Gemeinschaft in der Schweiz) erörtert:

– Welche Bedeutung hat der Glaube in ihrem Alltag?
– Wie verlaufen Hinwendungsprozesse zu Glauben und Glaubenspraxis?
– Wie und an wem orientieren sie sich in religiösen Fragen?
– Welche Erfahrungen machen muslimische Jugendliche in ihrem Alltag?
– Wie positionieren sie sich in und zur Schweizer Gesellschaft?
– Wie positionieren sie sich zum Thema Religion und Radikalisierung?

Kurs / Vortrag
Europäisch seit 700 Jahren (11)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 6., 13., 20. Juni

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Fr. 120. –

Muslime im Osten Europas, ihre Geschichte und Kultur Ob der Islam zu Europa gehört, ist eine bis heute bzw. gerade heute kontrovers diskutierte Frage. Ist von Europas Begegnung mit dem Islam die Rede, wird zumeist an die Begegnung auf der Iberischen Halbinsel im Mittelalter (Stichwort: al-Andalus) und an die Begegnung mit dem Osmanischen Reich auf dem Balkan in der Neuzeit erinnert. Vergessen oder übersehen wird dabei, dass es eine dritte, zeitlich dazwischenliegende Begegnung gegeben hat, die bis heute fortdauert: im Osten Europas.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Ob der Islam zu Europa gehört, ist eine bis heute bzw. gerade heute kontrovers diskutierte Frage. Ist von Europas Begegnung mit dem Islam die Rede, wird zumeist an die Begegnung auf der Iberischen Halbinsel im Mittelalter (Stichwort: al-Andalus) und an die Begegnung mit dem Osmanischen Reich auf dem Balkan in der Neuzeit erinnert. Vergessen oder übersehen wird dabei, dass es eine dritte, zeitlich dazwischenliegende Begegnung gegeben hat, die bis heute fortdauert: im Osten Europas.
Hier, auf dem Territorium des einstigen Grossfürstentums Litauen (heute: Litauen, Ostpolen, Weissrussland und nordwestlicher Teil der Ukraine) leben seit dem 12. Jahrhundert Muslime, denen 1397 der litauische Grossfürst Witold-Vytautas ein (nie widerrufenes) «Privilegium» verliehen hat, dem zufolge sie für immer als Muslime auf dem Territorium des Grossfürstentums leben und die Freiheit ihrer Religionsausübung geniessen dürfen. So bestehen dort bis heute muslimische Gemeinden, die seit Jahrhunderten nicht nur europäisch sind, sondern im Laufe der Zeit ihre eigene, nicht zuletzt in der Begegnung mit Juden und Christen entstandene Interpretation des Islams haben, zu der eine eigene Koraninterpretation ebenso gehört wie ihre seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entfaltete islamische Aufklärung.

Anliegen der dreiteiligen Vortragsreihe ist es, einen Einblick in die Geschichte, vor allem aber die Religions- und Kulturgeschichte dieser europäischen Muslime zu geben.

Rundgang
«Community Day» bei der syro-malabarischen Gemeinschaft aus Kerala, Südindien (28)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 28. Mai

Zeit 14.45 – ca. 19.00 Uhr

Treffpunkt St. Theresia Kirche in Zürich Wiedikon, Borrweg 80

Kosten CHF 50. – (inkl. Essen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Während christlichen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz in vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich europäischer Herkunft waren, besteht die christliche Migration hierzulande heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum, z.B. aus Südostasien, subsaharischem Afrika oder Südindien.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Im Rahmen der Rundgänge durch das multikulturelle Christentum im Grossraum Zürich besuchen wir die syro-malabarische Gemeinschaft in der St. Theresia Kirche in Zürich Wiedikon.

Die vor allem im südindischen Bundesstaat Kerala beheimatete syro-malabarische Kirche ist mit ihren ca. 5000 Mitgliedern auch in der Schweiz heimisch geworden.

Im Gottesdienst, der um 15.00 Uhr beginnt dürfen Sie die altorientalische Liturgie im Gewand der indischen Kultur erleben. Anschliessend an den Gottesdienst findet ein kulturelles Fest mit kulinarischem und musikalischem Angebot statt.

Rundgang
Auf den Spuren von Rabbi Moses und seinen Nachfolgern (27)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 24. Mai

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Treffpunkt Kunsthaus vor dem Eingang

Kosten CHF 50. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Zürcher Juden vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie nach Zürich und wieso wurden sie ausgewiesen? Wo haben sie gelebt? Unter welchen Bedingungen? Womit haben sie ihren Lebensunterhalt bestritten? Wo gebetet und wo beerdigt?

Wir begeben uns auf Spurensuche nach Rabbi Moses, Frau Minne, Vifli, Israel, Mordechai und weiteren Mitgliedern der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde, erfahren von ihrem Leben und Sterben, besuchen die ehemalige Judengasse und Synagoge und besichtigen als Höhepunkt die weltweit einmaligen hebräischen Beschriftungen von profanen Wandmalereien.

Nach der Vertreibung 1436 durften sich erst ab 1862 wieder jüdische Menschen in Zürich niederlassen und wir erfahren, wie sie sich und ihre Gemeinden bis in die heutige Zeit entwickelt haben.

Tagung
Wort Gottes – hermeneutische Zugänge zum Qur’an (10)

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Montag, 22. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden, hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Der Kurs vermittelt anhand von Beispielen Einblicke in die Auslegungstradition im Islam von den Anfängen bis in die Gegenwart – entscheidendes Wissen für Gespräche von Interessierten über eine Religion, die heute im Brennpunkt des Interesses steht und zugänglicher Überblick für Studierende, Fachleute und interessierte Laien.