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Kurs / Vortrag
70 Jahre Seelisberger-Konferenz

Leitung: Annette Böckler.

​Referent: Dr. Michael Trainor AM

Datum Montag, 30. Oktober

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Wir haben die grosse Freude, ganz kurzfristig einen der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) im ZIID willkommen zu heissen. Er wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Der Dialog muss sich verändern, aber wie sollte er in der Zukunft aussehen? Dr. Michael Trainor AM wird uns seine Antwort vorstellen: eine interreligiöse Zusammenarbeit im Blick auf Umwelt und Klimawandel.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

The Ecological and Environmental Giftedness of Jewich-Christian Dialogue - A Lecture Dedicated to the 70th Anniversary of the Seelisberg Conference

Dr. Michael Trainor AM einer der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Er hält es für die heute wichtigste Aufgabe sicherzustellen, dass die Prozesse des echten und authentischen Dialogs zwischen Juden und Christen weitergehen, damit sie ein Modell für den interreligiösen Dialog sind. Fragen, die ihm sehr am Herzen liegen, sind zum Beispiel: Was sind die Gründe, die die Menschen davon abhalten, sich gegenseitig zuzuhören? Wie kann der Rat des ICCJ auf die wachsende Umweltkrise reagieren? Auf welche Weise können wir auf einen echten Dialog hinarbeiten, der Barrieren des Missverständnisses einbricht und den Friedensprozess unterstützt?

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, die anschliessende Diskussion zweisprachig (Englisch und Deutsch) geführt.

Excerpt

Tagung
Arabische Kalligrafie (11)

Leitung Daniel Reichenbach

Datum Sonntag, 29. Oktober

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 175. – (inkl. Material und Kursunterlagen)

Im Kurs werden sich die Teilnehmenden intensiv mit den 28 Einzelbuchstaben des Alphabets in der Kursivschrift «Naskhi» beschäftigen. Sie erhalten eine Anleitung zu technischen Aspekten, wie der korrekten Haltung des Schreibwerkzeuges oder der Dosierung der Tinte, sowie zu ästhetischen Gesichtspunkten wie der richtigen Neigung der Schrift, Abfolgen und Proportionen.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene

Das Handwerk mit dem Schreibrohr, der Tinte und dem Papier will geübt sein. Im Kurs werden sich die Teilnehmenden intensiv mit den 28 Einzelbuchstaben des Alphabets in der Kursivschrift «Naskhi» beschäftigen. Sie erhalten eine Anleitung zu technischen Aspekten wie der korrekten Haltung des Schreibwerkzeuges oder der Dosierung der Tinte, sowie zu ästhetischen Gesichtspunkten wie der richtigen Neigung der Schrift, Abfolgen und Proportionen. Praktische Tipps über handelsübliches Material und Herstellung der Rohrfeder aus Bambus werden weitergegeben. Für Fortgeschrittene liegen je nach Stufe Zusatzthemen bereit.

Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Anzahl Teilnehmender ist beschränkt.

Sprachkurs
Grundkurs Iwrit - 1. Semester (36)

Leitung Marianna Levtov

Daten Donnerstag, 26. Oktober – 19. April
(17 Doppellektionen)

(Ausfall: 9.11., 14.12., 28.12. – 4.1.; 25.1., 8. – 22.2., 29.3.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22

Kosten CHF 510. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit Redewendungen und Konversation beschäftigen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

1. Semester (von 6)

Lerninhalte: 1. – 2. Semester: Druckschrift und Schreibschrift lesen und in Schreibschrift schreiben – Elementarwortschatz – einfache Frage- und Antwortsätze – Konjugation einfacher Verben in der Gegenwart – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Sprachkurs
Grundkurs Bibelhebräisch - 1. Semester (35)

Leitung Eva Keller

Daten Donnerstag, 26. Oktober – 19. April
(19 Doppellektionen)

(Ausfall: 21.12. – 4.1.; 25.1.; 15. – 22.2.; 29.3.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 570. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Kurs richtet sich an Leute, die das Alte Testament in der Originalsprache lesen möchten. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Lektüre biblischer Texte und der Erarbeitung der Grammatik dieser Sprachschicht.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

1. Semester (von 6)

Der Kurs richtet sich an Leute, die das Alte Testament in der Originalsprache lesen möchten. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Lektüre biblischer Texte und der Erarbeitung der Grammatik dieser Sprachschicht. Daneben werden einfache rabbinische Texte gelesen.

Der Kurs dauert insgesamt sechs Semester. Er ist nicht nur für Anfängerinnen und Anfänger gedacht, sondern steht auch denjenigen offen, die ihre einst erworbenen Hebräisch Kenntnisse wieder auffrischen wollen.

Kursinhalte des 1. Semesters: Lesen und Schreiben des hebräischen Alphabets und der Vokalzeichen; Konjugation des starken Verbs; Deklination des Substantivs.

Lehrmittel: Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Hebräisch, UTB 2429, Tübingen, 5. Aufl. 2012 oder neuere Auflage.

Kurs / Vortrag
Christliche Mystik (09)

Leitung Samuel Behloul

Daten Mittwoch, 25. Oktober, 8., 22. November

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Zwischen Askese, Gottesliebe, Politik und ‹heiligem› Krieg

Mystik stellt im Christentum ein vielfältiges religiöses und sozio-politisches Phänomen dar. Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Im Kurs werden an ausgewählten Beispielen aus der Kirchengeschichte (Hildegard von Bingen, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena u.a.) die einzelnen religiös-politischen und soziokulturellen Aspekte der christlichen Mystik thematisiert und nach deren möglicher Relevanz im Kontext der heutigen Debatten über das Verhältnis von Religion, Spiritualität, Gesellschaft und Politik gefragt.

Kurs / Vortrag
Das Meditationsbild von Bruder Klaus (08)

Leitung Sissi Mettier-Mangholz

Datum Dienstag, 24. Oktober

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Mit der Frage, wie Meditationsbilder funktionieren und wo wir solche finden, nähern wir uns dem Meditationsbild von Niklaus von Flüe, um seinen Inhalt und seine möglichen Aussagen kennen zu lernen. Im Kontext religiöser Praktiken im Christentum und im Buddhismus werden wir weitere Meditationsbilder ansehen und u.a. das «Radbild» von Bruder Klaus mit dem Gemälde des «Lignum vitae» nach Bonaventura von Pacino di Bonaguida vergleichen.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Im Kontext von Christentum und Buddhismus

Das Meditationsbild von Bruder Klaus ist eines der christlichen Meditationsbilder aus dem Mittelalter, die uns erhalten sind. Mit der Frage, wie Meditationsbilder funktionieren und wo wir solche finden, nähern wir uns dem Meditationsbild von Bruder Klaus, um seinen Inhalt und seine möglichen Aussagen kennen zu lernen. Das «Radbild» wurde schon oft beschrieben und kommentiert. Anhand einer Auswahl werden wir die verschiedenen Aspekte, die das Bild enthält, kennenlernen. Mit dem Gemälde des «Lignum vitae» nach Bonaventura von Pacino di Bonaguida ist eine weitere Form des Meditationsbildes überliefert, die im Mittelalter entstand. Die beiden Werke werden wir vergleichen und mögliche Gemeinsamkeiten aufzeigen.

Im Kontext religiöser Praktiken im Christentum und im Buddhismus, werden wir weitere Meditationsbilder ansehen. Dass es nicht nur im Christentum Meditationsbilder gibt, zeigen weitere Beispiele wie die Mandalas von C.G. Jung, ein Kalachakra-Mandala aus dem tibetanischen Buddhismus und ein japanisches Taima Mandala. An diesen Beispielen können sowohl die Parallelen als auch die Unterschiede von christlichen und buddhistischen Meditationsbildern aufgezeigt werden.

Anlass
Menashe - 24., 25. und 28. Oktober 2017, jeweils 19.30 Uhr

Leitung Annette Böckler

Daten 24., 25., 28. Oktober

Zeit 19.30 Uhr (Vorstellungsbeginn)

Ort Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Der Spielfilm läuft aktuell im Kino Kosmos. Unsere Fachleiterin Judentum, Dr. Annette Boeckler spricht an drei Abenden im Anschluss an den Film um 21.00 Uhr über die jüdische Symbolik in diesem Film und beantwortet die Fragen aus dem Publikum.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Plot von «מנשה Menashe», der diese Woche in Schweizer Kinos anläuft, ist schnell erzählt:

Der Film schildert die letzten, durchaus lebhaften Tage der einjährigen Trauerzeit (Awelut) des Witwers Menashe, vor allem das Ringen um die zukünftige Heimat seines Sohnes Rieven. Man erhält Einblicke in die Welt der Skverer Chassidim von Borough Park.

Die meisten Darsteller sind Laien und stammen selbst aus der dargestellten Welt. Man kann den Film also als einen kunstvoll gestalteten Dokumentarfilm betrachten. Doch man kann auch mehr sehen: Der Film lebt von jüdischen Symbolen und typischen Szenen, erklärt sie aber nicht. Er lässt die Bilder für sich sprechen, die – wenn man die Symbolsprache versteht - dem Film eine weitere Bedeutungsschicht verleihen und zum Nachdenken anregen.

Am 24., 25. und 28. Oktober 2017 (Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr) erklärt Dr. Annette M. Boeckler, Rabbinerin in Ausbildung und Fachleiterin Judentum im ZIID, im Anschluss an den Film die Symbole und ihre Bedeutung in diesem Film. Sie gibt Ihnen auch Antworten auf Fragen, die Sie im Zusammenhang mit diesem Film beschäftigen. Tickets erhalten Sie direkt über das Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Sprachkurs
Grundkurs Iwrit - 3. Semester (37)

Leitung Tal Orlandi-Lavi

Daten Montag, 23. Oktober – 9. April (19 Doppellektionen)

(Ausfall: 18.12. – 1.1.; 12. – 19.2.; 2.4.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 570. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit Redewendungen und Konversation beschäftigen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

3. Semester (von 6)

Lerninhalte: 3. – 6. Semester: Lesen und Verstehen einfacher Texte – Erweiterung des Wortschatzes, Redewendungen, Satzformen, Konversation – Konjugation in Gegenwart und Vergangenheit, Kenntnis der sieben Verbstämme – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.