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Kurs / Vortrag
«Wende sie hin und her, alles ist in ihr enthalten» (04)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 14., 21., 28. November, 5. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat … dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Problematische Texte der Bibel

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat ... dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). «Auge um Auge, Zahn um Zahn» (Ex 21,24). «Einem Mann sollst du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt» (Lev 18,22). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind von Anfang an überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Wir wollen es in diesem Kurs wagen, uns mit solchen Texten intensiv zu beschäftigen: Was steht eigentlich wirklich im hebräischen Text? Was sagt die jüdische Tradition zu ihnen? Wie kam es zu Missverständnissen oder Unverständnis? In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf höchst seltsame Texte in der Tora, den fünf Büchern Moses. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, wir werden parallel mit dem hebräischen Text und mit Übersetzungen arbeiten. Jeder und jede ist herzlich willkommen.

Tagung
Kohelet: Zwischen Glauben und Verzweiflung (03)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 13. November

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 190. –

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Das Predigerbuch und der Sinn unseres Lebens

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln. Er hat nicht nur die philosophischen Lehren studiert, sondern alle weltlichen Genüsse ausgekostet. Nichts aber scheint den Durst seiner Seele löschen zu können. «Unter der Sonne» erscheint ihm «eitel» – ohne Substanz und Dauer. «Über der Sonne» aber, so erklären rabbinische Kommentare zum Predigerbuch, erwartet uns die Gottesbeziehung.

Den zahlreichen in Kohelet verstreuten Einsichten und ihrer Wirkungsgeschichte im Midrasch und Chassidismus soll dieses Tagesseminar auf den Grund gehen.

Tagung
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist! (18)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Freitag, 10. November

Zeit 9.30 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

An der Tagung werden die historischen und aktuellen Entwicklungen in Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Verhältnisses von Religion und Politik thematisiert. Inwieweit waren Religion und Politik in den grossen Weltkulturen des Judentums, Christentums und des Islam miteinander verflochten und in wieweit sind sie heute noch verbunden?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Religion und Politik im Judentum, Christentum und Islam

Das Ziel dieser Tagung ist es, die historischen und aktuellen Entwicklungen in Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Verhältnisses von Religion und Politik zu thematisieren. Die zentrale Frage, die es zu behandeln und zu diskutieren gilt lautet: Inwieweit waren die Religion und die Politik in den grossen Weltkulturen des Judentums, Christentums und des Islam miteinander verflochten und in wieweit sind sie heute noch verbunden? Die Relevanz der Fragestellung ist doppelt begründet. Einerseits prägen die Religionskulturen des Christentums und des Islam mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Andererseits stellt sich mit Blick auf die Pluralisierungs- und Differenzierungsprozesse in der Religionslandschaft Westeuropas die grundsätzliche Frage nach der zukünftigen Bestimmung des Verhältnisses von Religion/Kirche einerseits und Staat/Politik/Öffentlicher Raum andererseits.

Anlass
Ziit fürs ZIID

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Dienstag, 7. November

Zeit 18.30 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Programm der Woche

Im Rahmen der diesjährigen vom Zürcher Forum der Religionen veranstalteten «Woche der Religionen» vom 6. - 12. November geben unsere Fachleiterinnen und unser Fachleiter sowohl Einblick in ihre Erfahrungen mit dem interreligiösen-interkulturellen Dialog, als auch in die Arbeit und die Räume des ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Welche Erfahrungen und Hoffnungen im Blick auf den Dialog bestehen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht? Besuchen Sie uns in unseren neuen Räumen, lernen Sie unsere drei Fachleitungen kennen, hören Sie uns zu oder diskutieren Sie mit. Ihre Fragen interessieren uns.

Kurs / Vortrag
Orientalisches Christentum (10)

Leitung Samuel Behloul, Cornelia Horn, Karl Pinggéra

Daten Montag, 6., 20. November, 4., 18. Dezember

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Im orientalischen Christentum werden die liturgischen und theologischen Traditionen des ältesten Christentums gepflegt. Und dennoch stellt das orientalische Christentum im europäischen Kulturkreis nach wie vor ein unbekanntes Phänomen dar.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Historische Entwicklung und aktuelle Situation

Im orientalischen Christentum werden die liturgischen und theologischen Traditionen des ältesten Christentums gepflegt. Und dennoch stellt das orientalische Christentum im europäischen Kulturkreis nach wie vor ein unbekanntes Phänomen dar.

Der aus vier Abenden bestehende Kurs verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen geht es darum, die Vielfalt orientalischer Kirchen kennenzulernen und zu erfahren, wie sich diese Gemeinschaften über die vielen Jahrhunderte unter der islamischen Herrschaft entwickelt haben. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, welche und ob das orientalische Christentum noch eine Zukunft im arabisch-islamischen Orient hat hinsichtlich der aktuellen politischen Situation in der Region.

Kurs / Vortrag
Gutes und Gespenstisches: Judentum im Internet (02)

Leitung Annette Böckler

Datum Dienstag, 31. Oktober

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Juden gelten als «Volk des Buches». Doch heutzutage sollte man besser sagen: Volk des Textes, denn längst gibt es viel mehr als nur Bücher. Durch das Internet geistert alles Mögliche: Lexika, Live Events, Quellentexte, Arbeitsmaterialien, Lernangebote und vieles mehr.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Was gibt es? Wie findet man's? Wie prüft man die Qualität?

Juden gelten als «Volk des Buches». Doch heutzutage sollte man besser sagen: Volk des Textes, denn längst gibt es viel mehr als nur Bücher. Durch das Internet geistert alles Mögliche: Lexika, Live Events, Quellentexte, Arbeitsmaterialien, Lernangebote und vieles mehr.

Dieser Vortrag wird verschiedene Beispiele vorstellen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie zuhause jederzeit genau das lernen können, was sie möchten in genau der Zeit, die Sie wollen. Doch seien Sie gewarnt: Bei manchem, was man findet, läuft einem ein Schauer über den Rücken – Wie kann man prüfen, ob ein Internetfund gut ist? Ist Google wirklich immer die richtige Weise, nach etwas zu suchen? Der Vortrag bringt Licht in die Dunkelheit. Sie werden Kriterien kennenlernen um die Qualität von online Informationen über das Judentum prüfen zu können. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von der Erfahrung mit dem Internet. Die einzige Voraussetzung, die Sie mitbringen sollten, ist Neugier.

Kurs / Vortrag
70 Jahre Seelisberger-Konferenz

Leitung: Annette Böckler.

​Referent: Dr. Michael Trainor AM

Datum Montag, 30. Oktober

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Wir haben die grosse Freude, ganz kurzfristig einen der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) im ZIID willkommen zu heissen. Er wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Der Dialog muss sich verändern, aber wie sollte er in der Zukunft aussehen? Dr. Michael Trainor AM wird uns seine Antwort vorstellen: eine interreligiöse Zusammenarbeit im Blick auf Umwelt und Klimawandel.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

The Ecological and Environmental Giftedness of Jewich-Christian Dialogue - A Lecture Dedicated to the 70th Anniversary of the Seelisberg Conference

Dr. Michael Trainor AM einer der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Er hält es für die heute wichtigste Aufgabe sicherzustellen, dass die Prozesse des echten und authentischen Dialogs zwischen Juden und Christen weitergehen, damit sie ein Modell für den interreligiösen Dialog sind. Fragen, die ihm sehr am Herzen liegen, sind zum Beispiel: Was sind die Gründe, die die Menschen davon abhalten, sich gegenseitig zuzuhören? Wie kann der Rat des ICCJ auf die wachsende Umweltkrise reagieren? Auf welche Weise können wir auf einen echten Dialog hinarbeiten, der Barrieren des Missverständnisses einbricht und den Friedensprozess unterstützt?

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, die anschliessende Diskussion zweisprachig (Englisch und Deutsch) geführt.

Excerpt

Anlass
Von Splittern und Balken

Referentinnen Hamideh Mohagheghi, Juristin und Theologin, Universität Paderborn (DE)
Hanna Kandal-Stierstadt, Pfarrerin Reformierte Kirche Saatlen und Schwamendingen

Datum Montag, 30. Oktober

Zeit 14.00 – 18.00 Uhr (13.15 Uhr Imbiss)

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 50.- (Studierende CHF 20.-)

Anmeldung www.bildungkirche.ch/impuls4

Der Anlass ist ein Angebot der a+w Aus- und Weiterbildung der Pfarrerinnen und Pfarrer in Zusammenarbeit mit dem ZIID.

Medien berichten täglich über terroristische Anschläge. Die Meldungen schüren Angst und Misstrauen. Für Muslime erschwert sich dadurch das Leben im zunehmend populistischen Europa, sie reagieren mit Rückzug und Isolation.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Terror im Blitzlicht: Reaktionen, Konsequenzen und das Bemühen um Frieden

Medien berichten täglich über terroristische Anschläge. Die Meldungen schüren Angst und Misstrauen. Für Muslime erschwert sich dadurch das Leben im zunehmend populistischen Europa, sie reagieren mit Rückzug und Isolation.

Die iranische Juristin und Theologin Hamideh Mohagheghi gibt uns einen Einblick in die Dynamik, die muslimische Gemeinschaften gegenwärtig erfasst. Als kirchliche Mitarbeitende können wir Brücken bauen. Pfarrerin Hanna Kandal zeigt uns Wege zur Annäherung auf.

Flyer