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Kurs / Vortrag
Du sollst keinen Gott haben ausser mir (22)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 16., 23., 30. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 120. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Bald fünfzehn Jahre ist es her, dass Jan Assmann die These aufgestellt hat, die Quelle von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und religiös motivierter Gewalt sei der Monotheismus, der Glaube an den Einen Einzigen Gott. Das Für und Wider der Assmann‘schen These ist, oft polemisch oder apologetisch, vielfach thematisiert worden, und jede weitere im Namen des Einen Gottes verübte Gewalttat trägt dazu bei, dass die Auseinandersetzung weitergeht.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Monotheismus als Quelle von Intoleranz und Gewalt?

Bald fünfzehn Jahre ist es her, dass Jan Assmann die These aufgestellt hat, die Quelle von Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und religiös motivierter Gewalt sei der Monotheismus, der Glaube an den Einen Einzigen Gott. In Talkshows und einer kaum noch überschaubaren Menge an Büchern und Aufsätzen ist das Für und Wider der Assmann'schen These, oft polemisch oder apologetisch, thematisiert worden, und jede weitere im Namen des Einen Gottes verübte Gewalttat trägt dazu bei, dass die Auseinandersetzung weitergeht.

Der Kurs gibt eine Einführung in die (mögliche) Entstehung des Glaubens an Einen Gott und dessen jeweilige Entfaltung und Deutung in Judentum, Christentum und Islam.

Tagung
Jesus aus tripartiter Sicht (21)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 15. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Unüberwindbare Kluft zwischen Juden, Christen und Muslimen oder fruchtbare Differenz?

Jesus stellt für das Christentum – trotz aller Konfessionsunterschiede – nicht nur die zentrale historische Gründerfigur dar. Er ist zugleich auch das Fundament der christlichen Theologie. Im Judentum und im Islam findet Jesus ebenfalls eine gewisse Beachtung. Durch die ständigen Wechselbeziehungen dieser beiden Religionen mit dem Christentum und dem Bild, das man sich von ihm gemacht hat, ist Jesus einerseits zu einem Stein des Anstosses geworden, der einen vitalen Gegensatz zwischen den drei Religionen darstellt. Andererseits steht die Person Jesu für eine vitale Wechselbeziehung, des Christentums mit dem Judentum und dem Islam.

Das Ziel der Tagung ist es, das christliche, jüdische und muslimische Jesus-Bild jeweils für sich, aber auch in seinem Ursprung und in seinen wechselseitigen Beziehungen zur Diskussion zu bringen. Vor diesem Hintergrund sollen zum einen die Beziehungen zwischen den drei Jesusbildern der Juden, Christen und Muslime besser verstanden werden. Zum anderen geht es darum, danach zu fragen, welche Relevanz die bestehenden Unterschieden in den jeweiligen Jesus-Bildern für das zukünftige Beziehungsverhältnis der drei Religionen besitzen.

Kurs / Vortrag
Der Talmud: Texte und Thesen (05)

Leitung Raphael Pifko

Daten Donnerstag, 11., 18. und 25. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Aussenseiter oder ein Vorbild? «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einblick in die jüdische Schriftauslegung

Am ersten Abend werden Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Talmuds inner- und ausserhalb des Judentums beleuchtet. An den beiden folgenden Abenden werden zwei talmudische Diskussionen vorgestellt. Die eine gibt Aufschluss über das Menschenbild des Talmuds, die andere über seinen Umgang mit Bibeltexten.

- Der Ger (Proselyt) – Aussenseiter oder Vorbild? Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Outsider oder ein Vorbild?

- «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (24)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Daten Mittwoch, 10., 17., 24., 31. Januar, 7., 14. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Religiöse Vorstellungen sind universell und gleichzeitig hoch umstritten. Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen à je sechs Abende, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.
Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich als Interessierte Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Sind alle Module und eine Schlussprüfung absolviert worden, erhält der/die TeilnehmerIn eine Abschlussbestätigung.


Modul 1:
Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum und Islam sowie dem Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen ursprünglich im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‹Religion› auf den asiatischen, arabischen oder etwa altorientalischen Kulturraum übertragen? Im Modul wird exemplarisch aufgezeigt, wie sich die Vorstellungen davon, was ‹Religion› ist, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

(Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

Kurs / Vortrag
Cyber-Islam: Allah im Netz (13)

Leitung Carol Wittwer

Daten Montag, 8., 15., 29. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelne Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages. Wie nutzen Musliminnen und Muslime Internet und Social Media? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Wie nutzen Musliminnen und Muslime das Internet?

Das Internet, die Social Media und das Satellitenfernsehen bringen viele Möglichkeiten. Leute können sich vernetzen, Freunde finden, diskutieren, PartnerInnen finden, sich informieren usw. Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelnen Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages.

1. Abend: Deutschsprachige Homepages und Internetplattformen
Wie nutzen MuslimInnen das Internet und welche Möglichkeiten des Austauschs stehen ihnen dabei zur Verfügung? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz? Welche religiösen Themen beschäftigen MuslimInnen?

2. Abend: Ratsuchende MuslimInnen: Online-Fatwas
Welche Fragen werden an welche Institutionen gestellt? Wer beantwortet Fragen? Welche Bedeutung kann dem Europäischen Fatwa-Rat beigemessen werden? Wie werden Antworten ins reale Leben eines Individuums oder eines weiteren sozialen Umfeldes integriert?

3. Abend: Blick in die arabische Welt
Die Social Media wurden vor allem während des arabischen Frühlings als Mobilisierungsinstrument gelobt. Kann man davon ausgehen, dass ein Zuwachs digitaler Medien Demokratisierungsprozesse und das Entstehen von Zivilgesellschaften fördert?

Tagung
Martin Buber (20)

Leitung Martin Brasser

Datum Sonntag, 10. Dezember

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Martin Buber (1878-1962) gilt als wichtigster Vertreter einer «Philosophie des Dialogs». Er inspiriert noch heute viele, die sich aktiv für den Dialog zwischen Religionen, Kulturen und Staaten einsetzen. Seine Idee vom «dialogischen Menschen» lebt in der modernen Pädagogik und der Theorie der Religionen weiter.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Wo Dialog an Grenzen stösst

Martin Buber (1878-1962) gilt als wichtigster Vertreter einer «Philosophie des Dialogs». Buber inspiriert noch heute viele, die sich aktiv für den Dialog zwischen Religionen, Kulturen und Staaten einsetzen. Seine Idee vom «dialogischen Menschen» lebt in der modernen Pädagogik und der Theorie der Religionen weiter. Zur echten Identität gehört Buber zufolge die Berührung mit Fremdem und Unfassbarem. Wie weit geht diese Zugehörigkeit? Beim Einzelnen? Bei Gemeinschaften? Bei Staaten? Wie weit reicht die Wirkung des Dialogs und wo hört er auf? Wo muss er aufhören?

Wir lesen und diskutieren zentrale Ausschnitte aus Bubers Schriften. Dabei geht es um die Frage, wie weit der Dialog Menschen tragen kann und wo genau dem Dialog Grenzen gesteckt sind.

Anlass
Mare Nostrum (19)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Dienstag, 28. November

Zeit 19.30 – ca. 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingsweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Film handelt einerseits von Jordi Savall und neun Musikern von Hespèrion XXI aus Armenien, Frankreich, Griechenland, England, Israel, Spanien und der Türkei und der Vorbereitung eines gemeinsamen Konzerts mit Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante. Zugleich begleitet der Film die Reise der Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante zu ihrer Partnerschule, der école vivante, in Marokko.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Ein Film von Michelle Brun und Stefan Haupt (2015)

Der Film handelt einerseits von Jordi Savall und neun Musikern von Hespèrion XXI aus Armenien, Frankreich, Griechenland, England, Israel, Spanien und der Türkei und der Vorbereitung eines gemeinsamen Konzerts mit Schülerinnen und Schüler der Scuola Vivante. Zugleich begleitet der Film die Reise der Schülerinnen und Schülern der Scuola Vivante zu ihrer Partnerschule, der école vivante, in Marokko. Dieses Engagement für den Frieden und für den Aufbau dieses innovativen Bildungsprojekts im Hohen Atlas brachte der Scuola Vivante die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO assoziierten Schulen.

Anschliessend Gespräch mit dem Regisseur Stefan Haupt.

Filmbeschrieb

Rundgang
Zurück zu den Ursprüngen des Christentums (29)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 26. November - ausgebucht! (Warteliste)

Zeit 13.45 – ca. 16 Uhr

Treffpunkt röm.-kath. Pfarrkirche St. Ulrich, Seuzachstrasse 1, Winterthur

Kosten Fr. 50. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Gesänge erinnern irgendwie an den Ruf eines Muezzin, und immer wieder ist das Wort ‚Allah’ zu hören. Man befindet sich aber nicht in einer Moschee, sondern in einer katholischen Kirche in Winterthur.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Besuch bei den chaldäischen Christen in Winterthur

Die Gesänge erinnern irgendwie an den Ruf eines Muezzin, und immer wieder ist auch das Wort ‚Allah’ zu hören. Man befindet sich aber nicht in einer Moschee, sondern in einer katholischen Kirche, mitten in Winterthur.

Im Rahmen der Rundgänge durch die christliche Vielfalt in Zürich und Umgebung sind wir dieses Mal zu Gast bei den christlichen Chaldäern aus dem Irak, den Nachfahren einer der ersten Kirchen überhaupt. Anschliessend an den Gottesdienst, der in Aramäisch und Arabisch gefeiert wird und Elemente der altorientalischen Liturgie enthält, haben Sie die Möglichkeit, die irakischen Spezialitäten zu kosten und mit den Christinnen und Christen der Chaldäischen Gemeinschaft ins Gespräch zu kommen.