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Kurs / Vortrag
Christliche Mystik (09)

Leitung Samuel Behloul

Daten Mittwoch, 25. Oktober, 8., 22. November

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Zwischen Askese, Gottesliebe, Politik und ‹heiligem› Krieg

Mystik stellt im Christentum ein vielfältiges religiöses und sozio-politisches Phänomen dar. Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Im Kurs werden an ausgewählten Beispielen aus der Kirchengeschichte (Hildegard von Bingen, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena u.a.) die einzelnen religiös-politischen und soziokulturellen Aspekte der christlichen Mystik thematisiert und nach deren möglicher Relevanz im Kontext der heutigen Debatten über das Verhältnis von Religion, Spiritualität, Gesellschaft und Politik gefragt.

Kurs / Vortrag
Das Meditationsbild von Bruder Klaus (08)

Leitung Sissi Mettier-Mangholz

Datum Dienstag, 24. Oktober

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Mit der Frage, wie Meditationsbilder funktionieren und wo wir solche finden, nähern wir uns dem Meditationsbild von Niklaus von Flüe, um seinen Inhalt und seine möglichen Aussagen kennen zu lernen. Im Kontext religiöser Praktiken im Christentum und im Buddhismus werden wir weitere Meditationsbilder ansehen und u.a. das «Radbild» von Bruder Klaus mit dem Gemälde des «Lignum vitae» nach Bonaventura von Pacino di Bonaguida vergleichen.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Im Kontext von Christentum und Buddhismus

Das Meditationsbild von Bruder Klaus ist eines der christlichen Meditationsbilder aus dem Mittelalter, die uns erhalten sind. Mit der Frage, wie Meditationsbilder funktionieren und wo wir solche finden, nähern wir uns dem Meditationsbild von Bruder Klaus, um seinen Inhalt und seine möglichen Aussagen kennen zu lernen. Das «Radbild» wurde schon oft beschrieben und kommentiert. Anhand einer Auswahl werden wir die verschiedenen Aspekte, die das Bild enthält, kennenlernen. Mit dem Gemälde des «Lignum vitae» nach Bonaventura von Pacino di Bonaguida ist eine weitere Form des Meditationsbildes überliefert, die im Mittelalter entstand. Die beiden Werke werden wir vergleichen und mögliche Gemeinsamkeiten aufzeigen.

Im Kontext religiöser Praktiken im Christentum und im Buddhismus, werden wir weitere Meditationsbilder ansehen. Dass es nicht nur im Christentum Meditationsbilder gibt, zeigen weitere Beispiele wie die Mandalas von C.G. Jung, ein Kalachakra-Mandala aus dem tibetanischen Buddhismus und ein japanisches Taima Mandala. An diesen Beispielen können sowohl die Parallelen als auch die Unterschiede von christlichen und buddhistischen Meditationsbildern aufgezeigt werden.

Anlass
Menashe - 24., 25. und 28. Oktober 2017, jeweils 19.30 Uhr

Leitung Annette Böckler

Daten 24., 25., 28. Oktober

Zeit 19.30 Uhr (Vorstellungsbeginn)

Ort Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Der Spielfilm läuft aktuell im Kino Kosmos. Unsere Fachleiterin Judentum, Dr. Annette Boeckler spricht an drei Abenden im Anschluss an den Film um 21.00 Uhr über die jüdische Symbolik in diesem Film und beantwortet die Fragen aus dem Publikum.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Plot von «מנשה Menashe», der diese Woche in Schweizer Kinos anläuft, ist schnell erzählt:

Der Film schildert die letzten, durchaus lebhaften Tage der einjährigen Trauerzeit (Awelut) des Witwers Menashe, vor allem das Ringen um die zukünftige Heimat seines Sohnes Rieven. Man erhält Einblicke in die Welt der Skverer Chassidim von Borough Park.

Die meisten Darsteller sind Laien und stammen selbst aus der dargestellten Welt. Man kann den Film also als einen kunstvoll gestalteten Dokumentarfilm betrachten. Doch man kann auch mehr sehen: Der Film lebt von jüdischen Symbolen und typischen Szenen, erklärt sie aber nicht. Er lässt die Bilder für sich sprechen, die – wenn man die Symbolsprache versteht - dem Film eine weitere Bedeutungsschicht verleihen und zum Nachdenken anregen.

Am 24., 25. und 28. Oktober 2017 (Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr) erklärt Dr. Annette M. Boeckler, Rabbinerin in Ausbildung und Fachleiterin Judentum im ZIID, im Anschluss an den Film die Symbole und ihre Bedeutung in diesem Film. Sie gibt Ihnen auch Antworten auf Fragen, die Sie im Zusammenhang mit diesem Film beschäftigen. Tickets erhalten Sie direkt über das Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Sprachkurs
Arabische Lektüre (34)

Leitung Marianne Chenou

Daten Montag, 23. Oktober, 6., 20. November, 4. Dezember, 8., 22. Januar, 5., 26. Februar, 12., 26. März, 9. April

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Fr. 330. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir lesen gemeinsam Texte aus der älteren und neueren arabischen Belletristik.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Lektüre von arabischen Prosatexten

Wir lesen gemeinsam Texte aus der älteren und neueren arabischen Belletristik. Anhand der gelesenen Texte wollen wir auch wichtige Kapitel aus der arabischen Grammatik auffrischen und vertiefen.

Unterlagen werden zu Beginn des Kurses abgegeben.

Voraussetzung: Kenntnisse der elementaren arabischen Grammatik

Sprachkurs
Grundkurs Iwrit - 3. Semester (37)

Leitung Tal Orlandi-Lavi

Daten Montag, 23. Oktober – 9. April (19 Doppellektionen)

(Ausfall: 18.12. – 1.1.; 12. – 19.2.; 2.4.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 570. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit Redewendungen und Konversation beschäftigen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

3. Semester (von 6)

Lerninhalte: 3. – 6. Semester: Lesen und Verstehen einfacher Texte – Erweiterung des Wortschatzes, Redewendungen, Satzformen, Konversation – Konjugation in Gegenwart und Vergangenheit, Kenntnis der sieben Verbstämme – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Sprachkurs
Grundkurs Iwrit - 5. Semester (38)

Leitung Shoshana Grünenfelder

Daten Montag, 23. Oktober – 9. April (19 Doppellektionen)

(Ausfall: 18.12. – 1.1.; 12. – 19.2.; 2.4.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22

Kosten CHF 570. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit Redewendungen und Konversation beschäftigen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

5. Semester (von 6)

Lerninhalte: 3. – 6. Semester: Lesen und Verstehen einfacher Texte – Erweiterung des Wortschatzes, Redewendungen, Satzformen, Konversation – Konjugation in Gegenwart und Vergangenheit, Kenntnis der sieben Verbstämme – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Anlass
Das Schweigen Gottes – Versteckte Christen Japans (17)

Leitung: Samuel Behloul.
Podiumsgäste: Michael Pye und Christian Rutishauser

Datum Donnerstag, 19. Oktober

Zeit 17.00 – ca. 21.30 Uhr (dazwischen Pause mit kleinem Imbiss)

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der neue Film «Silence» (Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Filmabend mit Podiumsdiskussion zum Film «Silence»

Der neue Film «Silence» (das Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Der Film basiert auf dem 1966 veröffentlichten gleichnamigen Roman des japanischen Schriftstellers Endo Shusaku, der in seinem Buch eine bis heute weitgehend unbekannte Phase in der Geschichte des Christentums in Japan aufgreift. Sowohl im Buch als auch im Film erscheinen die Buddhisten, entgegen der im Westen verbreiteten Vorstellung vom immer friedlichen Buddhismus, als grausame Christenverfolger, die es mit ausgeklügelten Foltermethoden schaffen, das Christentum in der Region praktisch zum Verschwinden zu bringen. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden. Das ist auch das Ziel des Filmabends.

Anschliessend an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Samuel Behloul diskutieren Professor Michael Pye, Religionswissenschaftler und Japanologe von der Otani University in Kyoto (Japan) und Dr. Christian Rutishauser, der Provinzial der Schweizer Jesuiten.

Rundgang
Jüdische Friedhöfe - Zeugnisse jüdischen Lebens (28)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 27. September - ausgebucht

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Friesenberg (Bus 32/ S10)

Kosten CHF 50.-

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Friedhöfe «Unterer» und «Oberer Friesenberg»

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Was lässt sich aus den Namen der Verstorbenen, aus den Inschriften und der Gestaltung der Grabsteine, aus der Gartengestaltung und der Architektur der Abdankungsgebäude ablesen? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um?

Die Führung auf den jüdischen Friedhöfen «Unterer» und «Oberer Friesenberg» in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.