Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Rundgang
Die Weibliche Seite Gottes (24)

Leitung Michel Bollag, Felicitas Heymann-Jelinek

Datum Freitag, 5. Mai

Zeit 10.30 – 16.00 Uhr

Treffpunkt Jüdisches Museum Hohenems, Schweizerstrasse 5, 6845 Hohenems

Kosten CHF 100. – (exkl. Mittagessen; An- u. Heimreise individuell)

Obwohl die strikte Ablehnung jeglichen anthropomorphen Gottesbildes in der weiteren Entwicklung des Monotheismus die Frage nach einer konkreten Geschlechterzuschreibung verbot, ist das Verständnis von Gott, «dem Herrn», eindeutig männlich. Dennoch lebt die Idee einer – mal mehr mal weniger – sexuell eindeutig definierten weiblichen Dimension Gottes in der hebräischen Bibel und weiteren religiösen Schriften des Judentums.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Führung durch die Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems und Seminar

Die Ausstellung «Die weibliche Seite Gottes» – ein Projekt des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Museum of the Bible, Washington – geht der Frage nach, inwiefern der nach jüdischer Tradition «einzige Gott» auch als Frau verstanden werden kann. Damit wird zugleich die grundsätzliche Frage nach der Beziehung zwischen Monotheismus und Geschlecht aufgeworfen.
Obwohl die strikte Ablehnung jeglichen anthropomorphen Gottesbildes in der weiteren Entwicklung des Monotheismus die Frage nach einer konkreten Geschlechterzuschreibung verbot, ist das Verständnis von Gott, «dem Herrn», eindeutig männlich. Dennoch lebte die Idee einer – mal mehr mal weniger – sexuell eindeutig definierten weiblichen Dimension Gottes in der hebräischen Bibel, in ausserkanonischen Schriften, in der rabbinischen Literatur sowie auch insbesondere in der jüdischen Mystik fort.

Ausstellung und Seminar versuchen sich aus unterschiedlichen Perspektiven den divergierenden Betrachtungen einer weiblichen Vorstellung Gottes, gerade auch in den monotheistischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams anzunähern.

Sprachkurs
Grundkurs Bibelhebräisch - 6. Semester (von 6 Semestern) (33)

Leitung Eva Keller

Daten Donnerstag, 4. Mai – 28. September
(15 Doppellektionen)
(Ausfall: 25.5., 20.7. – 17.8., 21.9.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 450. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Kurs richtet sich an Leute, die das Alte Testament in der Originalsprache lesen möchten. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Lektüre biblischer Texte und der Erarbeitung der Grammatik dieser Sprachschicht.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Der Kurs richtet sich an Leute, die das Alte Testament in der Originalsprache lesen möchten. Dementsprechend liegt der Schwerpunkt des Kurses auf der Lektüre biblischer Texte und der Erarbeitung der Grammatik dieser Sprachschicht. Daneben werden einfache rabbinische Texte gelesen.

Der Kurs dauert insgesamt sechs Semester. Er ist nicht nur für Anfängerinnen und Anfänger gedacht, sondern steht auch denjenigen offen, die ihre einst erworbenen Hebräisch Kenntnisse wieder auffrischen wollen.

Kursinhalte des 6. Semesters: Konjugation schwacher Verben; Bildung von Nebensätzen; Erweiterung des Wortschatzes.

Lehrmittel: Heinz-Dieter Neef, Arbeitsbuch Hebräisch, UTB 2429, Tübingen, 5. Aufl. 2012.

Sprachkurs
Grundkurs Iwrit - 6. Semester (von 6 Semestern) (36)

Leitung Tal Orlandi-Lavi, Marianna Levtov

Daten Mittwoch, 3. Mai – 27. September
(14 Doppellektionen)
(Ausfall: 24.5., 31.5., 19.7. – 16.8.; 20.9.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22, 8001 Zürich

Kosten CHF 420. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wir wollen einfache Texte lesen und verstehen, den Wortschatz erweitern und uns mit Redewendungen und Konversation beschäftigen. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Lerninhalte: 3. – 6. Semester: Lesen und Verstehen einfacher Texte – Erweiterung des Wortschatzes, Redewendungen, Satzformen, Konversation – Konjugation in Gegenwart und Vergangenheit, Kenntnis der sieben Verbstämme – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Sprachkurs
Iwrit für Fortgeschrittene (37)

Leitung Eva Keller

Daten Dienstag, 2. Mai – 26. September
(16 Doppellektionen)
(Ausfall: 30.5., 18.7. – 15.8.)

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22, 8001 Zürich

Kosten CHF 480. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Fortsetzungskurs: In diesem Kurs sollen die mündliche und schriftliche Ausdrucksweise und das Textverständnis gefördert werden. Wir befassen uns mit den Konjugationen, Verbstämmen und dem hebräischen Lexikon. Gleichzeitig werden Kenntnisse israelischer und jüdischer Kultur vermittelt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Der Kurs richtet sich an Interessierte mit guten Iwrit Kenntnissen, die sich diese erhalten und sie ergänzen wollen.

Lerninhalte: Stufenweise Förderung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksweise und des Textverständnisses (Lektüre von Übungs- und einfachen Quellentexten) – Konjugation in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – Einübung der sieben Verbstämme – Nutzung des hebräischen Lexikons – Vermittlung von Kenntnissen israelischer und jüdischer Kultur.

Rundgang
Islam in Zürich (23)

Leitung Rifa'at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 21. April

Zeit 9.30 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen; bitte Trambillett für die Zonen 110 und 154 mitbringen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Rifa’at Lenzin nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte des Islam und der Muslime in Zürich besuchen und beim Freitagsgebet in einer Moschee dabei sein. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

Sprachkurs
Das Buch Samuel (31)

Leitung Michel Bollag

Daten Montag, 20. März, 8., 22. Mai

Zeit 10.00 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 300. –

Das erste Buch Samuel berichtet über die Entstehung des Königtums in Israel bis zum Tode Sauls im Krieg mit den Philistern. Die Bibel stellt u.a. die innere Korruption der Priesterkaste in den Mittelpunkt.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Das erste Buch Samuel berichtet über die Entstehung des Königtums in Israel bis zum Tode Sauls im Krieg mit den Philistern.
Im Mittelpunkt des ersten Kapitels steht die Figur Chanas, der Mutter Samuels. Ihr Gebet und Samuels Weihe zum Gottesdiener gehören zu den berühmtesten Texte der Bibel und haben einen zentralen Stellenwert für die jüdische Liturgie gewonnen.
In den folgenden Kapiteln wird Samuels Weg zum Propheten geschildert. Dies in einer Zeit in der angesichts der äusseren Bedrohung durch die Philister und der Spannungen zwischen den Stämmen, neue politische Strukturen für die israelitischen Stämme notwendig erscheinen. Doch zuvor stellt die Bibel die innere Korruption der Priesterkaste in den Mittelpunkt.

Der Text wird in seiner hebräischen Originalfassung gelesen und auf Deutsch übersetzt. Die kontinuierliche Lektüre setzt in Kapitel 4 ein. Zur Sprache kommen sowohl die Frage der Entstehung dieses Buches in seinen historischen Kontexten als auch diejenigen seiner Wirkungsgeschichte und theologischen Relevanz. Rabbinische und bibelwissenschaftliche Kommentare werden beigezogen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular), sowie die Bereitschaft, Texte zu übersetzen, werden vorausgesetzt.

Rundgang
Christliche Vielfalt im Grossraum Zürich (22)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 12. März

Zeit 14.15 – 18.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Essen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Während christlichen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz in vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich europäischer Herkunft waren, besteht die christliche Migration hierzulande heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum, z.B. aus Südostasien, subsaharischem Afrika oder Südindien.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum.
Der Rundgang durch die christliche Vielfalt im Grossraum Zürich entführt Sie in eine faszinierende Welt unterschiedlicher Farben, Klänge und ritueller Handlungen und ermöglicht Begegnungen mit Menschen und der Vielfalt ihrer spirituellen Erfahrungen.

Den Auftakt zu den diesjährigen Rundgängen durch das multikulturelle Christentum in Zürich bildet der Besuch im Zentrum für Migrationskirchen. Das Zentrum beherbergt 8 Migrationskirchen in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Sprachkurs
Das Buch Jesaja (30)

Leitung Eva Keller

Daten Mittwoch, 1., 29. März, 10. Mai, 7. Juni, 5. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus. In Judentum und Christentum wird reichlich daraus gelesen und zitiert.

Fokuspunkt: Rundgänge, Reisen und Sprachkurse

Die Visionen Jesajas, seine Kult- und Sozialkritik, aber auch die prägnanten Verheissungen und Trostworte fordern immer wieder zur Auseinandersetzung mit diesem Propheten heraus. Schon im Buch selbst sind Spuren davon festzustellen, denn wesentliche Teile stammen von späteren Autoren, die die Worte Jesajas für ihre eigene Zeit fruchtbar machten. In Judentum und Christentum wird reichlich daraus gelesen und zitiert.

Das Kursziel ist die Fähigkeit, den biblischen Text in der Originalsprache zu lesen und zu übersetzen und sich auch inhaltlich damit auseinanderzusetzen. Die kontinuierliche Lektüre wird in Kapitel 45 einsetzen. Die Teilnehmenden bestimmen die Geschwindigkeit der Lektüre und entscheiden, welche Textpassagen vertieft angeschaut werden sollen.

Hebräischkenntnisse (lesen und Grundvokabular) sowie die Bereitschaft, Texte unter Beizug von Hilfsmitteln zu übersetzen, werden vorausgesetzt.