Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Tagung
9.9.16: Doch euer Muhammad... (28)

Leitung Marianne Chenou, Hanspeter Ernst

Datum Freitag, 9. September

Zeit 10.30 - 14.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 70.-

Anmeldeschluss 26. August

Petrus Venerabilis, Abt von Cluny, liess den Koran und andere arabische Schriften 1142/43 ins Lateinische übersetzen. Seine Absicht war es, Muslime nicht durch Gewalt, sondern durch Vernunft zum Christentum zu bekehren. Wir werden einzelne Abschnitte aus seinen Schriften lesen und dabei entdecken, dass heutige Vorurteile dem Islam gegenüber sehr alt sind.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Petrus Venerabilis, Abt von Cluny, liess den Koran und andere arabische Schriften 1142/43 ins Lateinische übersetzen. Seine Absicht war es, Muslime nicht durch Gewalt, sondern durch Vernunft zum Christentum zu bekehren. Wir werden einzelne Abschnitte aus seinen Schriften lesen und dabei entdecken, dass heutige Vorurteile dem Islam gegenüber sehr alt sind. Sie werden gebraucht, um den Islam zu bekämpfen, was in etwa der Absicht der Kreuzfahrer entspricht. Die Vernunft bleibt auf der Strecke. Das aber möchte der Kurs verändern.

Kurs / Vortrag
27.10.-8.12.15: Religion in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts

Daten jeweils Dienstag, 27. Oktober - 8. Dezember
Zeit 19.30 - 21.00 Uhr
Ort Uni Zürich-Zentrum
Kosten Fr. 160.-

.

.

Zum Jubiläum 20 Jahre Zürcher Lehrhaus Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich Die Aufklärung brachte die Religionen nicht zum Verschwinden - wir erleben eher das Gegenteil. Die Meinungen gehen auseinander, ob Religionen für Gewalt verantwortlich, eine Quelle des Friedens oder schlicht überflüssig sind. Tatsache aber ist: Religionen bestimmen das Leben vieler Menschen. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit ihnen nötig, nur schon um der Wahrung des gesellschaftlichen Friedens willen.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Zum Jubiläum 20 Jahre Zürcher Lehrhaus
Ringvorlesung in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Die Aufklärung brachte die Religionen nicht zum Verschwinden - wir erleben eher das Gegenteil. Die Meinungen gehen auseinander, ob Religionen für Gewalt verantwortlich, eine Quelle des Friedens oder schlicht überflüssig sind. Tatsache aber ist: Religionen bestimmen das Leben vieler Menschen. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit ihnen nötig, nur schon um der Wahrung des gesellschaftlichen Friedens willen.

1. Abend: Dr. Markus Notter, Das Verhältnis zwischen Staat und Religion in der multireligiösen Gesellschaft der Schweiz
2. Abend: Prof. Dr. Jan Assmann, Herkunft und Zukunft des monotheistischen Glaubens
3. Abend: P. Dr. Christian Rutishauser, SJ, Religion unter Gewaltverdacht - von der subtilen Verdrängung eigener Gewalttätigkeit
4. Abend: Prof. Dr. Dorothea Lüddeckens, Woran glaubt man, wenn man nicht mehr an Gott glaubt?
5. Abend: Muhammad Sameer Murtaza, MA, Islam zwischen Totalitarismus und Liberalismus: Muslimische Religionsgemeinschaft - wohin?
6. Abend: Prof. Dr. Stefan Schreiner, Reiner Fanatismus: Kulturlose Religion
7. Abend: Podiumsgespräch: Michel Bollag, Dr. h.c. Rifa‘at Lenzin, Dr. Hanspeter Ernst, Chancen und Grenzen des interreligiösen Dialogs - Moderation: Amira Hafner-Al Jabaji