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Kurs / Vortrag
Ab 26.1.17: Im Anfang war die Migration - Migration und Kulturkontakt im alten Israel (32)

Leitung Erich Bosshard-Nepustil

Daten Donnerstag, 26. Januar, 2., 9. Februar

Zeit 19.30 - 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Migration ist kein neues Phänomen - und eines, das nicht nur Herausforderungen, sondern auch Impulse gibt. So gäbe es ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel. Der Kurs versucht an drei Abenden, diese Bewegungen und insbesondere ihre produktiven Wirkungen nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Fokuspunkt: Migration

Fast alles, was die antike israelitisch-jüdische Kultur und Religion ausmacht, verdankt sich Kulturkontakten, und diese Kontakte sind zu einem grossen Teil durch Migration zustande gekommen. Ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike gäbe es keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel.

Der Kurs versucht, diese Bewegungen und Kontakte und insbesondere ihre produktiven Wirkungen anhand von Texten aus der hebräischen Bibel und aus ihrer Umwelt nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Tagung
24.10.16: Christentum in der Schweiz - Wie viel Universalität und Vielfalt erträgt die Kirche? (33)

Leitung Samuel M. Behloul

Datum Montag, 24. Oktober

Zeit 9.30 - 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150.-

Anmeldeschluss 7. Oktober

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Über die Hälfte der Eingewanderten in der Schweiz sind christlich, gut 40% davon sind römisch-katholisch. Das übersehen die öffentlichen Debatten über Migration und Religion oftmals, deren Aufmerksamkeit auf dem Islam liegt. Diese Tagung vom Montag, 24. Oktober, veranschaulicht die kulturelle Vielfalt des Christentums in der Schweiz und erörtert, was diese für die Schweizer Religionslandschaft bedeutet.

Fokuspunkt: Migration

In den Debatten über Migration und Religion richtet sich der Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit seit Jahren schwergewichtig auf den Islam und Muslime. Dabei wird übersehen, dass in der Schweiz beispielsweise über 50% der Migranten christlich sind, gut 40% davon römisch-katholisch.

Während innerkirchlich einerseits mit grösster Selbstverständlichkeit betont wird, die Kirche sei universal und in der Kirche gäbe es keine Ausländer, zeigen andererseits die aufkommenden innerkirchlichen Debatten über Migration, dass die migrationsbedingte christliche Vielfalt innerkirchlich grosse Herausforderungen darstellt.

Die zugewanderten christlichen Gemeinschaften bringen nicht nur eine kulturell und politisch bedingte Fülle unterschiedlicher Kirchenerfahrung und Kirchenverständnisse mit sich. Sie positionieren sich auch jeweils unterschiedlich zu den aktuellen gesellschaftspolitischen und ethischen Themen wie z.B. Zuwanderung, religiöser Pluralismus, Umgang mit anderen Religionen, ethische Fragestellungen und vieles anderes mehr.

Migration wirft auch innerkirchlich eine Fülle von Spannungsfelder auf, welche die Christen vor die Herausforderung eines innerkirchlichen Dialogs stellen. Der Kurs verfolgt eine doppelte Zielsetzung. Zum einen wird mit Hilfe des empirischen Datenmaterials (Statistiken, Bild- und Videomaterial) die kulturelle Vielfalt des Christentums in der Schweiz veranschaulicht. Zum anderen soll diskutiert werden, was diese Vielfalt für die zukünftige Entwicklung der Schweizer Religionslandschaft bedeutet, sowohl innerkirchlich als auch gesamtgesellschaftlich.

Video zur Einstimmung

Rundgang
21.9.16: Merhaba Zürich! Stadtrundgang durch Zürich-Nord (36)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Mittwoch, 21. September

Zeit 13.00 -17.30 Uhr

Ort Treffpunkt: wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben

Kosten CHF 100.-

Anmeldeschluss 2. September

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Was wären San Francisco ohne Chinatown oder New York ohne Little Italy? Wo sich viele Menschen aus einer bestimmten Kultur ansiedeln, prägen sie gewollt oder ungewollt das Strassenbild mit. Auch in Zürich. Wussten Sie, dass in Seebach eine türkische Zeitung herauskommt? Es gibt Bäckereien, Coiffeur-Salons und weiteres mehr. Dieser Rundgang am Mittwochnachmittag ermöglicht das Erleben des «türkischen» Zürich mit all seinen Facetten.

Fokuspunkt: Migration

Wo sich viele Menschen aus einer bestimmten Kultur ansiedeln, prägen sie gewollt oder ungewollt das Strassenbild mit. Was wären San Francisco ohne Chinatown oder New York ohne Little Italy? Auch in Zürich – wenn auch viel weniger ausgeprägt als in den genannten Metropolen oder auch in Berlin-Kreuzberg.

In Zürich-Nord wollen wir deshalb den Spuren türkischen Lebens nachgehen und der Frage, was solche Orte bedeuten. Wussten Sie beispielsweise, dass in Seebach eine türkische Zeitung herauskommt? Es gibt Bäckereien, Geschäfte für Brautkleider, Coiffeur-Salons, einen grossen Supermarkt, eine Moschee und weiteres mehr. Die Teilnehmenden erleben auf einem Rundgang das «türkische» Zürich mit all seinen Facetten.

Rundgang
11.9.16: Orte der Migration in Zürich (34 B)

Leitung Ralph Weingarten

Daten Sonntag, 28. August (A) / 11. September (B)

Zeit 10.00 - 12.00 Uhr

Ort Treffpunkt Führung A: Hauptbahnhof Halle unter dem Engel

Treffpunkt Führung B: Tram-/Bushaltestelle Waffenplatzstrasse

Kosten CHF 50.- je Führung; bei gleichzeitiger Buchung beider Führungen CHF 85.- (Bitte bei der Anmeldung angeben.)

Anmeldeschluss 12. August (A) bzw. 26. August (B)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Ohne die „Fremden“ ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Unsere Stadtrundgänge geben Einblick in die Zuwanderung gestern und heute.

Fokuspunkt: Migration

Schon immer haben Menschen versucht, an Orte zu ziehen, an denen es ihnen besser gehen sollte. So kamen früher die Helvetier und die Alemannen als Fremde hierher, genauso wie es heute die Eritreer oder Russen und andere sind.


Ohne die «Fremden» ist das Werden und Wachsen einer Stadt nicht denkbar. Im Mittelalter galt das Motto «Stadtluft macht frei» und im übertragenen Sinn gilt es noch heute. Nur ist es in den letzten 200 Jahren viel einfacher geworden, aus den Schweizer Dörfern und Städten und aus dem Ausland nach Zürich zu ziehen. Nicht zuletzt deshalb wuchs die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner von Zürich in den letzten 200 Jahren von 10‘000 auf 400‘000 Personen.

Das Leben in Zürich ist sicher und angenehm, ist auf- und anregend. Es gibt viele Gründe, die Menschen dazu bringen ihren bisherigen Wohnort zu verlassen und sich für kurz oder lang oder gar für immer in Zürich niederzulassen und zu bleiben. Zwei Führungen zeigen, woher und weshalb die Menschen kamen, wie sie hier Teil der Bevölkerung wurden und wie sie zu dem beitrugen und beitragen, was Zürich heute ist.

Führung A: Von den Reformierten aus den katholischen Orten bis zur Gründung der Eidgenössischen Fremdenpolizei 1917.

Führung B: Unerwünschte und Willkommene: Die Zuwanderung nach Zürich von 1918 bis heute.

Die Führungen können unabhängig von einander besucht werden.

Rundgang
4.9.16: Christentum in der Schweiz – viele Gesichter einer Weltreligion: Besuch bei der tamilisch-katholischen Mission in Zürich (35)

Leitung Samuel M. Behloul

Datum Sonntag, 4. September

Zeit 15.00 - 18.30 Uhr

Ort Treffpunkt: Herz Jesu, Wiedikon, Gertrudstrasse 59

Kosten CHF 50.-

Wir zeigen Ihnen auf diesem Rundgang am Sonntag, dem 4. September, die christliche Vielfalt im Grossraum Zürich, entführen Sie in eine faszinierende Welt kultureller, sprachlicher und ritueller Vielfalt und ermöglichen Begegnungen mit Menschen und der Vielgestaltigkeit ihrer spirituellen Erfahrungen.

Fokuspunkt: Migration

Migrantinnen und Migranten in der Schweiz mit christlicher Religionszugehörigkeit waren in vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich europäischer Herkunft. Heute besteht die christliche Migration grösstenteils aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum wie Südostasien, dem subsaharischen Afrika oder Südamerika. Das Erlebnis, dass das Christentum ein globales Phänomen darstellt und eine kulturell, sprachlich und rituell vielfältige Glaubensgemeinschaft ist, ist in der Schweiz zu einer täglich erfahrbaren Wirklichkeit geworden. Zahlreiche Christinnen und Christen, die in die Schweiz eingewandert sind, organisieren sich in eigenen kirchlichen Gemeinschaften.

Wir zeigen Ihnen über mehrere Semester hinweg die christliche Vielfalt im Grossraum Zürich und entführen Sie in eine faszinierende Welt kultureller, sprachlicher und ritueller Vielfalt und ermöglichen Begegnungen mit Menschen und der Vielgestaltigkeit ihrer spirituellen Erfahrungen.

Den Auftakt unserer Rundgänge bildet der Besuch des „Infent Jesu Festes“ der tamilisch-katholischen Mission. Hier dürfen Sie erleben, wie ein ursprünglich europäisches Kirchenfest in die hinduistisch geprägte Gemeinschaft der tamilischen Katholiken integriert wurde.