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Kurs / Vortrag
Die Anfänge der Kabbalah (03)

Leitung Raphael Pifko

Daten Montag, 12., 19., 26. Juni, 3. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 1. Stock

Kosten CHF 130. –

Wie ist die Kabbalah entstanden, wie hat sie sich weiterentwickelt? Wir untersuchen die Anfänge der Kabbalah und verfolgen die Entwicklung ihrer Lehren.

Fokuspunkt: Judentum

Wie ist die Kabbalah entstanden, wie hat sie sich weiterentwickelt?

Wir untersuchen die Anfänge der Kabbalah und verfolgen die Entwicklung ihrer Lehren. Gibt es einen Bezug zwischen der christlichen Gnosis und der Kabbalah? Wir werden Einblicke in das Buch der Schöpfung und in das Buch der Klarheit gewinnen und die Frommen Deutschlands aus dem 12. und 13. Jh. ebenso wie ihr Hauptwerk, das Buch der Frommen entdecken.

Schliesslich werden wir uns in die Entstehungsgeschichte und in einige Texte und Konzepte des Sohar (Buch des Glanzes), des zentralen Werks der Kabbalah vertiefen.

Tagung
Tagung vom 3. April: Die Bindung Isaaks und der Mythos von Ödipus

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 3. April

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 190. –

Die Akkeda ist die biblische Erzählung von Jizchaks Bindung durch seinen Vater Abraham. Obwohl die Tragödie der Opferung im letzten Moment von einem Engel des Ewigen abgewendet wurde, wirft diese Erzählung enorme theologische, ethische und pädagogischen Fragen auf. Die Tagung unter der Leitung von Gabriel Strenger findet am Montag, 3. April statt.

Fokuspunkt: Judentum

Interessanterweise weist die biblische Erzählung der Akkeda auch bedeutende Ähnlichkeiten mit dem Mythos von Ödipus auf. Auch hier führt eine fragwürdige Einmischung der Götter (durch das Orakel von Delphi) zu einer Kette von verhängnisvollen Ereignissen, die aber – im Gegensatz zur Akkeda – in einer Tragödie münden. Diese Gegenüberstellung zeigt, dass es der Tora bei der Erzählung der Akkeda um den spirituellen Reifungsprozess Abrahams geht, der eine Weichenstellung für die gesamte Entwicklung des späteren Judentums darstellt. Im Gegensatz zu Ödipus ist Abraham weder Spielball der Götter noch Sklave seines Unbewussten. Die Liebe siegt über die Aggression, die Vernunft über die Ekstase. Die Akkeda veranschaulicht die Kraft der Sublimierung und des Pragmatismus sowohl auf psychologischer als auch auf theologischer Ebene.

In Lichte der Kommentare von Rabbi Abraham Jizchak Kook und anderen jüdischen Bibelkommentatoren geht die Tagung dem Dialog zwischen diesen beiden Grundmythen der Weltgeschichte auf die Spur und arbeitet dabei die besondere biblische Botschaft der Akkeda heraus.

Kurs / Vortrag
Prophetische Texte. Die Haftarot im Schabbatgottesdienst (01)

Leitung Richard Breslauer

Daten Dienstag, 14. März, 4. April, 23. Mai, 27. Juni, 4. Juli

Zeit 18.30 - 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die 5 Bücher Moses werden im Ein- oder Dreijahreszyklus im Rahmen des Schabbatgottesdienstes in den Synagogen gelesen. Im Anschluss an die Lesung werden Texte aus den Prophetenbüchern vorgetragen – die Haftarot. Diese Texte stehen auf verschiedene Weisen mit dem jeweiligen Wochenabschnitt oder Festtag in Verbindung.

Fokuspunkt: Judentum

Die 5 Bücher Moses werden im Ein- oder Dreijahreszyklus im Rahmen des Schabbatgottesdienstes in den Synagogen gelesen. Im Anschluss an die Lesung werden Texte aus den Prophetenbüchern vorgetragen – die Haftarot. Diese Texte stehen auf verschiedene Weisen mit dem jeweiligen Wochenabschnitt oder Festtag in Verbindung.

In diesem Semester werden folgende Haftarot studiert: Der Prophet Elias am Karmel, (passend zur Geschichte des goldenen Kalbes),Die Haftara am Schabbat vor Pessach, die Haftara am Unabhängigkeitstag Israels, die Haftara am Schabbat, der auf Rosch Chodesch (Neumond) fällt, die Haftara an einem Fasttag.

Im Kurs werden prophetische Texte gelesen und diskutiert, die an bestimmten Feiertagen und Schabbattage vorgetragen werden. Es werden sowohl die historischen Kontexte dieser Texte als auch deren bis heute wirkenden Botschaften diskutiert und der Frage nachgegngen, weshalb sie als Prophetenlesungen in der Synagoge ausgesucht wurden.