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Kurs / Vortrag
Der Talmud: Texte und Thesen (05)

Leitung Raphael Pifko

Daten Donnerstag, 11., 18. und 25. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Aussenseiter oder ein Vorbild? «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Fokuspunkt: Judentum

Einblick in die jüdische Schriftauslegung

Am ersten Abend werden Entstehungsgeschichte und Bedeutung des Talmuds inner- und ausserhalb des Judentums beleuchtet. An den beiden folgenden Abenden werden zwei talmudische Diskussionen vorgestellt. Die eine gibt Aufschluss über das Menschenbild des Talmuds, die andere über seinen Umgang mit Bibeltexten.

- Der Ger (Proselyt) – Aussenseiter oder Vorbild? Im Talmud wird mit Ger eine Person bezeichnet, die von aussen kommt und zu einem Mitglied von «Israel» wird. Ist er ein Outsider oder ein Vorbild?

- «Ab wann rezitiert man das Sch’ma?» lautet der erste Satz des Talmuds. Zur biblischen Vorschrift «bei deinem Niederlegen und bei deinem Aufstehen» definiert der Talmud präzise Vorschriften für die Rezitation dieses zentralen jüdischen Gebetstextes. Wie kommt es dazu?

Kurs / Vortrag
«Wende sie hin und her, alles ist in ihr enthalten» (04)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 14., 21., 28. November, 5. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat … dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Fokuspunkt: Judentum

Problematische Texte der Bibel

«Da kamen sie nach Elim, und dort waren 12 Quellen und 7 Palmen» (Ex 15,27). «Wenn ein Mann einen aufsässigen und trotzigen Sohn hat ... dann sollen ihn alle Leute seiner Stadt steinigen, dass er sterbe.» (Dtn 21,18-21). «Auge um Auge, Zahn um Zahn» (Ex 21,24). «Einem Mann sollst du nicht beiliegen, wie man einem Weib beiliegt» (Lev 18,22). Es gibt Texte in der Bibel, die scheinen wir zu verstehen und regen uns deshalb arg über sie auf. Andere hingegen sind von Anfang an überaus seltsam und unklar, diese überlesen wir in der Regel schnell.

Wir wollen es in diesem Kurs wagen, uns mit solchen Texten intensiv zu beschäftigen: Was steht eigentlich wirklich im hebräischen Text? Was sagt die jüdische Tradition zu ihnen? Wie kam es zu Missverständnissen oder Unverständnis? In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf höchst seltsame Texte in der Tora, den fünf Büchern Moses. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, wir werden parallel mit dem hebräischen Text und mit Übersetzungen arbeiten. Jeder und jede ist herzlich willkommen.

Tagung
Kohelet: Zwischen Glauben und Verzweiflung (03)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 13. November

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 190. –

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln.

Fokuspunkt: Judentum

Das Predigerbuch und der Sinn unseres Lebens

Im Predigerbuch geht es um die Wurst: Was gibt unserem Leben Sinn? Warum haben weltliche Genüsse keine dauerhafte Wirkung? Lassen sich die Grenzen der menschlichen Vernunft sprengen? Das Werk zählt eigentlich zur Weisheitsliteratur, doch Kohelet, der Verfasser dieses skeptischsten aller biblischen Bücher, scheint selbst an der Weisheit zu verzweifeln. Er hat nicht nur die philosophischen Lehren studiert, sondern alle weltlichen Genüsse ausgekostet. Nichts aber scheint den Durst seiner Seele löschen zu können. «Unter der Sonne» erscheint ihm «eitel» – ohne Substanz und Dauer. «Über der Sonne» aber, so erklären rabbinische Kommentare zum Predigerbuch, erwartet uns die Gottesbeziehung.

Den zahlreichen in Kohelet verstreuten Einsichten und ihrer Wirkungsgeschichte im Midrasch und Chassidismus soll dieses Tagesseminar auf den Grund gehen.

Kurs / Vortrag
Gutes und Gespenstisches: Judentum im Internet (02)

Leitung Annette Böckler

Datum Dienstag, 31. Oktober

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Juden gelten als «Volk des Buches». Doch heutzutage sollte man besser sagen: Volk des Textes, denn längst gibt es viel mehr als nur Bücher. Durch das Internet geistert alles Mögliche: Lexika, Live Events, Quellentexte, Arbeitsmaterialien, Lernangebote und vieles mehr.

Fokuspunkt: Judentum

Was gibt es? Wie findet man's? Wie prüft man die Qualität?

Juden gelten als «Volk des Buches». Doch heutzutage sollte man besser sagen: Volk des Textes, denn längst gibt es viel mehr als nur Bücher. Durch das Internet geistert alles Mögliche: Lexika, Live Events, Quellentexte, Arbeitsmaterialien, Lernangebote und vieles mehr.

Dieser Vortrag wird verschiedene Beispiele vorstellen und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie zuhause jederzeit genau das lernen können, was sie möchten in genau der Zeit, die Sie wollen. Doch seien Sie gewarnt: Bei manchem, was man findet, läuft einem ein Schauer über den Rücken – Wie kann man prüfen, ob ein Internetfund gut ist? Ist Google wirklich immer die richtige Weise, nach etwas zu suchen? Der Vortrag bringt Licht in die Dunkelheit. Sie werden Kriterien kennenlernen um die Qualität von online Informationen über das Judentum prüfen zu können. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von der Erfahrung mit dem Internet. Die einzige Voraussetzung, die Sie mitbringen sollten, ist Neugier.

Anlass
Menashe - 24., 25. und 28. Oktober 2017, jeweils 19.30 Uhr

Leitung Annette Böckler

Daten 24., 25., 28. Oktober

Zeit 19.30 Uhr (Vorstellungsbeginn)

Ort Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Der Spielfilm läuft aktuell im Kino Kosmos. Unsere Fachleiterin Judentum, Dr. Annette Boeckler spricht an drei Abenden im Anschluss an den Film um 21.00 Uhr über die jüdische Symbolik in diesem Film und beantwortet die Fragen aus dem Publikum.

Fokuspunkt: Judentum

Der Plot von «מנשה Menashe», der diese Woche in Schweizer Kinos anläuft, ist schnell erzählt:

Der Film schildert die letzten, durchaus lebhaften Tage der einjährigen Trauerzeit (Awelut) des Witwers Menashe, vor allem das Ringen um die zukünftige Heimat seines Sohnes Rieven. Man erhält Einblicke in die Welt der Skverer Chassidim von Borough Park.

Die meisten Darsteller sind Laien und stammen selbst aus der dargestellten Welt. Man kann den Film also als einen kunstvoll gestalteten Dokumentarfilm betrachten. Doch man kann auch mehr sehen: Der Film lebt von jüdischen Symbolen und typischen Szenen, erklärt sie aber nicht. Er lässt die Bilder für sich sprechen, die – wenn man die Symbolsprache versteht - dem Film eine weitere Bedeutungsschicht verleihen und zum Nachdenken anregen.

Am 24., 25. und 28. Oktober 2017 (Vorstellungsbeginn 19.30 Uhr) erklärt Dr. Annette M. Boeckler, Rabbinerin in Ausbildung und Fachleiterin Judentum im ZIID, im Anschluss an den Film die Symbole und ihre Bedeutung in diesem Film. Sie gibt Ihnen auch Antworten auf Fragen, die Sie im Zusammenhang mit diesem Film beschäftigen. Tickets erhalten Sie direkt über das Kino Kosmos, Lagerstrasse 102, 8004 Zürich.

Kurs / Vortrag
Eine musikalische Uhr (01)

Leitung Annette Böckler

Datum Mittwoch, 13. September

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr.

Fokuspunkt: Judentum

Der Klang des jüdischen Gottesdienstes

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Gemeint sind hier nicht Lieder, sondern kleine musikalische Motive, an denen man die Jahres- oder Tageszeit erkennt. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr. Die zeitgebundenen Motive strukturieren den Gottesdienst und geben Festen, Schabbat und Wochentagen ihren jeweils besonderen Klang. Die Grundlagen dieser Tradition, «Nusach Tefillah», sind jedoch selbst vielen, die regelmässig in Gottesdienste gehen, nicht bewusst.

Der Vortrag stellt die musikalischen Traditionen des aschkenasischen Judentums vor und beleuchtet auch den Stellenwert dieser Traditionen in den verschiedenen Strömungen des Judentums. Er richtet sich in gleicher Weise an die, denen Synagogengottesdienste vertraut sind, als auch an alle, die an der jüdischen Liturgie oder an religiöser Musik interessiert sind. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

Kurs / Vortrag
Der Talmud II. Texte und Thesen (05)

Leitung Raphael Pifko

Daten Mittwoch, 21., 28. Juni

Zeit 19.30 – 21.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 70. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln. Was ist der Talmud, was alles gehört zu diesem Werk und wie dachten und argumentierten die Meister des Talmuds?

Fokuspunkt: Judentum

Es werden an zwei Abenden Texte aus dem Talmud vorgestellt, die als Beispiele zeigen sollen, was alles zu diesem Werk gehört und wie die Meister des Talmuds dachten und argumentierten.

Es werden Texte zu folgenden Themen aufgenommen:

· Moderne Fragestellungen im Licht der Antike – der Stellenwert des Mordverbots oder: Wie wäre ein selbstfahrendes Fahrzeug aus talmudischer Sicht zu programmieren?.

· Gottesliebe und Ehrfurcht vor dem Ewigen – was heisst das aus der Sicht des Talmuds?

· Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern

· Was ist wichtiger - Menschliches (Über-)Leben oder die Einhaltung des Torah-Gesetzes?

Die Teilnahme am Kurs «Der Talmud. Eine Einführung» zur Vorbereitung ist von Vorteil.

Kurs / Vortrag
Der Talmud. Eine Einführung (04)

Leitung Raphael Pifko

Datum Mittwoch, 14. Juni

Zeit 19.30 – 21.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln und er wurde über Jahrhunderte diffamiert. Was ist der Talmud, was bedeutet er dem Judentum, wie sind das umfangreiche Werk und seine Texte strukturiert?

Fokuspunkt: Judentum

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln und wurde über Jahrhunderte diffamiert. Was ist der Talmud, was bedeutet er dem Judentum, wie sind das umfangreiche Werk und seine Texte strukturiert?

An diesem Abend beschäftigen wir uns mit der Entstehungsgeschichte und der Bedeutung des Talmuds inner- und ausserhalb des Judentums.

Der Kurs eignet sich insbesondere zur Vorbereitung für den Kurs «Der Talmud II. Texte und Thesen».