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Sprachkurs
46. Hebräischwoche: Das Buch Esther

Leitung Annette Böckler, Elisabeth Wyss-Jenny

Daten Sonntag - Freitag,
19. - 24. Januar 2020

Ort Kloster Kappel,
Seminarhotel / Bildungshaus
Kappelerhof 5
8926 Kappel a. A.

Auskunft und Anmeldung
Kurse im Kloster Kappel
+41 (0)44 764 88 30
kurse.theologie@klosterkappel.ch

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Esther: eine Frau zwischen Anpassung und Widerstand! Ein König trumpft auf. Eine ganz profane Geschichte mitten in der Heiligen Schrift? Die jährlich durchgeführte Studienwoche dient dem Lernen des Hebräischen – man kann ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen – und der Auseinandersetzung mit einem von der Bibel inspirierten Thema.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Esther: eine Frau zwischen Anpassung und Widerstand! Ein König trumpft auf. Eine ganz profane Geschichte mitten in der Heiligen Schrift?

Die jährlich durchgeführte Studienwoche dient dem Lernen des Hebräischen – man kann ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen – und der Auseinandersetzung mit einem von der Bibel inspirierten Thema. Dabei wird auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmenden Rücksicht genommen, denn die Woche richtet sich an alle, die sich für die hebräische Sprache und das Thema interessieren.

Fortgeschrittene, Interessierte mit Grundkenntnissen und solche, die noch keine Hebräischkenntnisse haben, lernen in verschiedenen Klassen.

Kurs / Vortrag
Jüdische Denkerinnen: Integration und Judentum (11)

Leitung Elisa Klapheck

Daten Montag, 13. Januar 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

Integration und Judentum - passt das zusammen? Die Freundinnen Margarete Susman (1872-1966) und Bertha Pappenheim (1859-1936) versuchten beide auf je ihre Art, ein aufgeklärtes, religiös-politisches Judentum für ihre Zeit zu schaffen – integriert und jüdisch.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Margarete Susman und Bertha Pappenheim

Integration und Judentum - passt das zusammen? Die Freundinnen Margarete Susman (1872-1966) und Bertha Pappenheim (1859-1936) versuchten beide auf je ihre Art, ein aufgeklärtes, religiös-politisches Judentum für ihre Zeit zu schaffen. Sie reflektierten ihre Stellung zum Zionismus und zu Europa sowie zur Gleichberechtigung der Frau in ihrer Zeit.

Susman ist eine der wichtigsten modernen jüdischen Philosophinnen und verbrachte den grössten Teil ihres Lebens in Zürich. Ihre Freundin Bertha Pappenheim hinterliess beeindruckende neue jüdische Gebete. Beide gingen die Herausforderung an, ein Judentum in der Diaspora zu schaffen: integriert und jüdisch.

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck schrieb ein grosses Werk über die Bedeutung von Margarete Susman und ist für ihren anschaulichen und engagierten Vortragsstil bekannt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zum Gespräch.

Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

Anlass
Jüdische Denkerinnen: Regina Jonas (1902-1944) (14)

Leitung Annette Böckler

Datum Montag, 24. Juni 2019

Zeit 18.30 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 14. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der SERET Kino aus der jüdischen Welt durchgeführt.

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Filmabend mit anschliessender Diskussion

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm. Wie macht man also einen Film über eine Frau, von der nur ein einziges Foto existiert und über deren Leben kein Zeitzeuge mehr berichten kann?

Der ungarischen Regisseurin Diana Groó ist es gelungen, durch Zitat, Originalaufnahmen und Fotografien das Leben dieser bemerkenswerten Frau ein einem poetischen Filmessay greifbar, ja sogar lebhaft zu machen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch über den Film.

Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

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Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

Kurs / Vortrag
Orthodox – Liberal (12)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 12. und 19. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 1. März)

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde. Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus?

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Einführung in die jüdische Vielfalt

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich selbst allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde.

Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus? Wo liegen heutige Differenzen? Was ist das «liberale Judentum»? Was wird hier über jüdisches Leben, Gott, Israel, Tora und die Welt gelehrt? Was ist das «orthodoxe Judentum»? Welche Strömungen gibt es und wodurch unterscheiden sie sich? Welche Rollen spielen Rabbiner, Frauen, die Gesellschaft?

Annette Böckler wird Ihnen Fragen aus zwei Blickrichtungen beantworten.

Tagung
Rabbi Nachmans mystische Erzählungen (11)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Sonntag, 3. März 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 15. Februar)

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung. Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung und wird bis zum heutigen Tag von den Zehntausenden seiner Anhänger weiter verehrt.

Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Nach einer Einführung in Rabbi Nachmans Leben und Werk erhalten Sie an der Tagung einen Einblick in diese von ihm entwickelte, in der Geschichte der Kabbala einmalige literarische Form, unter Berücksichtigung ihrer mystischen wie auch psychologischen Dimensionen.

Tagung
Zwischen Überlebenskampf und dem Auftrag barmherzig zu sein (09)

Leitung Michel Bollag

Datum Montag, 4. Februar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 18. Januar)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Schoa, die Ermordung eines Drittels des jüdischen Volkes ist bis heute ein nicht überwundenes Trauma und eine bleibende theologische Herausforderung. Für viele moderne Juden hat die identitätsbildende Bedeutung der Schoa Vorrang vor der Religion der «Torah vom Sinai», die Menschen auffordert, in Gottes Wegen zu gehen, gnädig und barmherzig zu werden.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Judentum zwischen Auschwitz und Sinai

In der über Jahrtausende dauernde Judenfeindschaft und dem daraus entstehende Kampf der Juden um das Überleben.nimmt die Schoa eine Sonderstellung ein. Die Ermordung eines Drittels des jüdischen Volkes ist bis heute ein nicht überwundenes Trauma und eine bleibende theologische Herausforderung. Für viele moderne Juden hat die identitätsbildende Bedeutung der Schoa Vorrang vor der Religion der «Torah vom Sinai», die Menschen auffordert, in Gottes Wegen zu gehen, gnädig und barmherzig zu werden. Dadurch ergeben sich bei vielen grosse Vorbehalte gegenüber dem interreligiösen Dialog.

Anhand von Texten moderner jüdischer Theologen und Philosophen gehen wir diesem Phänomen nach und zeigen Alternativen auf.