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Tagung
Freiheit als Thema des Islam (15)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 22. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten.

Fokuspunkt: Islam

Unter besonderer Berücksichtigung weiblicher Freiheit

Oft wird bezweifelt, dass es so etwas wie «Freiheit des Individuums» im Islam überhaupt geben könne. Deshalb wird es in einem ersten Teil darum gehen, den Begriff «Freiheit» im islamischen Kontext zu verorten. Worin besteht die Freiheit des Menschen, insbesondere in Bezug auf die Allmacht Gottes? Erörtert werden die klassischen Konzepte zu diesem Thema.

In einem zweiten Teil werden wir uns auf den Genderaspekt in Bezug auf Freiheit fokussieren. Oft wird behauptet, weibliche Freiheit und Islam seien unvereinbar. Neuere Ansätze sollen anhand von Texten analysiert und diskutiert werden.

Kurs / Vortrag
Muslimische DenkerInnen im 20./21. Jahrhundert (14)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Donnerstag, 18., 25. Januar, 1. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt.

Fokuspunkt: Islam

Mohammad Shabestari, Mohammed Arkoun, Tariq Ramadan, Fatima Mernissi

In den letzten Jahrzehnten, während sich die westliche Welt auf den «islamischen Fundamentalismus» fokussierte, haben sich in der islamischen Welt eine ganze Reihe von prominenten Denkern und Denkerinnen mit der Neuformulierung wichtiger Prämissen des islamischen Denkens auseinandergesetzt. Einige sollen anhand von Texten vorgestellt werden.

Kurs / Vortrag
Cyber-Islam: Allah im Netz (13)

Leitung Carol Wittwer

Daten Montag, 8., 15., 29. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelne Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages. Wie nutzen Musliminnen und Muslime Internet und Social Media? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz?

Fokuspunkt: Islam

Wie nutzen Musliminnen und Muslime das Internet?

Das Internet, die Social Media und das Satellitenfernsehen bringen viele Möglichkeiten. Leute können sich vernetzen, Freunde finden, diskutieren, PartnerInnen finden, sich informieren usw. Muslimische Interessensgemeinschaften und einzelnen Personen betreiben ganz unterschiedliche Homepages.

1. Abend: Deutschsprachige Homepages und Internetplattformen
Wie nutzen MuslimInnen das Internet und welche Möglichkeiten des Austauschs stehen ihnen dabei zur Verfügung? Welche Gruppen betreiben Homepages im deutschsprachigen Raum? Wie präsentieren sich islamische Vereine, Moscheen, Jugendgruppen in der Schweiz? Welche religiösen Themen beschäftigen MuslimInnen?

2. Abend: Ratsuchende MuslimInnen: Online-Fatwas
Welche Fragen werden an welche Institutionen gestellt? Wer beantwortet Fragen? Welche Bedeutung kann dem Europäischen Fatwa-Rat beigemessen werden? Wie werden Antworten ins reale Leben eines Individuums oder eines weiteren sozialen Umfeldes integriert?

3. Abend: Blick in die arabische Welt
Die Social Media wurden vor allem während des arabischen Frühlings als Mobilisierungsinstrument gelobt. Kann man davon ausgehen, dass ein Zuwachs digitaler Medien Demokratisierungsprozesse und das Entstehen von Zivilgesellschaften fördert?

Kurs / Vortrag
Die himmlische Urschrift (12)

Leitung Muris Begovic

Daten Mittwoch, 15., 22., 29. November

Zeit 14.00 – 16.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur‘an / Koran, für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift. Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur‘an?

Fokuspunkt: Islam

Was macht ein Imam mit dem Qur’an / Koran?

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur’an/Koran. Der Qur'an ist für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift (al-Lauh al-Mahfouz). Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll in drei Nachmittagen aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Am ersten Nachmittag soll in einer Gruppenarbeit anhand der Sura Hujurat das Thema «Üble Nachrede» behandelt werden.

Am zweiten Nachmittag wird es um das Thema Jesus im Qur’an gehen. Da über Jesus nicht nur in einer Sura berichtet wird, soll gezeigt werden, wie ein Imam damit arbeitet. Was sind die Unterschiede in den jeweiligen Suren und wie können diese gedeutet werden. Gibt es Widersprüche und wie wird mit diesen umgegangen?

Am dritten Nachmittag wird «Moses» Thema sein. Moses wird in mehreren Suren erwähnt und der Kontext ist viel komplexer.

Es sind keine Vor- und Arabischkenntnisse nötig.

Tagung
Arabische Kalligrafie (11)

Leitung Daniel Reichenbach

Datum Sonntag, 29. Oktober

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 175. – (inkl. Material und Kursunterlagen)

Im Kurs werden sich die Teilnehmenden intensiv mit den 28 Einzelbuchstaben des Alphabets in der Kursivschrift «Naskhi» beschäftigen. Sie erhalten eine Anleitung zu technischen Aspekten, wie der korrekten Haltung des Schreibwerkzeuges oder der Dosierung der Tinte, sowie zu ästhetischen Gesichtspunkten wie der richtigen Neigung der Schrift, Abfolgen und Proportionen.

Fokuspunkt: Islam

Für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene

Das Handwerk mit dem Schreibrohr, der Tinte und dem Papier will geübt sein. Im Kurs werden sich die Teilnehmenden intensiv mit den 28 Einzelbuchstaben des Alphabets in der Kursivschrift «Naskhi» beschäftigen. Sie erhalten eine Anleitung zu technischen Aspekten wie der korrekten Haltung des Schreibwerkzeuges oder der Dosierung der Tinte, sowie zu ästhetischen Gesichtspunkten wie der richtigen Neigung der Schrift, Abfolgen und Proportionen. Praktische Tipps über handelsübliches Material und Herstellung der Rohrfeder aus Bambus werden weitergegeben. Für Fortgeschrittene liegen je nach Stufe Zusatzthemen bereit.

Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Anzahl Teilnehmender ist beschränkt.

Kurs / Vortrag
Mann und Männlichkeit (12)

Leitung Rifa’at Lenzin

Daten Mittwoch, 28. Juni, 5., 12. Juli

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die islamische Welt brauche eine sexuelle Revolution hört man immer wieder. Und der Islam habe generell ein Problem mit Sexualität und der Mann würde seine Männlichkeit durch die Herrschaft über die Frau gewinnen. Wie steht es tatsächlich um die Geschlechterkonstruktionen in islamischen Gesellschaften?

Fokuspunkt: Islam

Die islamische Welt brauche eine sexuelle Revolution hört man immer wieder. Und der Islam habe generell ein Problem mit Sexualität und der Mann würde seine Männlichkeit durch die Herrschaft über die Frau gewinnen.

Es wird in diesem Kurs darum gehen, das Verhältnis zwischen Religion, Sexualität und Genderkonstruktionen näher zu beleuchten und der Frage nachzugehen, wie Mann und Männlichkeit in islamisch geprägten Gesellschaften konstruiert wird.

Kurs / Vortrag
Europäisch seit 700 Jahren (11)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 6., 13., 20. Juni

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Fr. 120. –

Muslime im Osten Europas, ihre Geschichte und Kultur Ob der Islam zu Europa gehört, ist eine bis heute bzw. gerade heute kontrovers diskutierte Frage. Ist von Europas Begegnung mit dem Islam die Rede, wird zumeist an die Begegnung auf der Iberischen Halbinsel im Mittelalter (Stichwort: al-Andalus) und an die Begegnung mit dem Osmanischen Reich auf dem Balkan in der Neuzeit erinnert. Vergessen oder übersehen wird dabei, dass es eine dritte, zeitlich dazwischenliegende Begegnung gegeben hat, die bis heute fortdauert: im Osten Europas.

Fokuspunkt: Islam

Ob der Islam zu Europa gehört, ist eine bis heute bzw. gerade heute kontrovers diskutierte Frage. Ist von Europas Begegnung mit dem Islam die Rede, wird zumeist an die Begegnung auf der Iberischen Halbinsel im Mittelalter (Stichwort: al-Andalus) und an die Begegnung mit dem Osmanischen Reich auf dem Balkan in der Neuzeit erinnert. Vergessen oder übersehen wird dabei, dass es eine dritte, zeitlich dazwischenliegende Begegnung gegeben hat, die bis heute fortdauert: im Osten Europas.
Hier, auf dem Territorium des einstigen Grossfürstentums Litauen (heute: Litauen, Ostpolen, Weissrussland und nordwestlicher Teil der Ukraine) leben seit dem 12. Jahrhundert Muslime, denen 1397 der litauische Grossfürst Witold-Vytautas ein (nie widerrufenes) «Privilegium» verliehen hat, dem zufolge sie für immer als Muslime auf dem Territorium des Grossfürstentums leben und die Freiheit ihrer Religionsausübung geniessen dürfen. So bestehen dort bis heute muslimische Gemeinden, die seit Jahrhunderten nicht nur europäisch sind, sondern im Laufe der Zeit ihre eigene, nicht zuletzt in der Begegnung mit Juden und Christen entstandene Interpretation des Islams haben, zu der eine eigene Koraninterpretation ebenso gehört wie ihre seit dem Ende des 18. Jahrhunderts entfaltete islamische Aufklärung.

Anliegen der dreiteiligen Vortragsreihe ist es, einen Einblick in die Geschichte, vor allem aber die Religions- und Kulturgeschichte dieser europäischen Muslime zu geben.

Tagung
Wort Gottes – hermeneutische Zugänge zum Qur’an (10)

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Montag, 22. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden, hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Fokuspunkt: Islam

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Der Kurs vermittelt anhand von Beispielen Einblicke in die Auslegungstradition im Islam von den Anfängen bis in die Gegenwart – entscheidendes Wissen für Gespräche von Interessierten über eine Religion, die heute im Brennpunkt des Interesses steht und zugänglicher Überblick für Studierende, Fachleute und interessierte Laien.