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Kurs / Vortrag
Islamischer Feminismus (18)

Leitung Hannan Salamat

Datum Dienstag, 18. Juni 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich, KOL-G-203

Kosten CHF 35.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Dürfen muslimische Frauen selbst bestimmen, wen sie heiraten? Ist eine Frau mit Kopftuch unterdrückt? Steht im Koran, ein Mann dürfe seine Frau schlagen? Stehen Musliminnen für ihre Rechte ein und auf? Gibt es im Islam überhaupt einen Feminismus? Und worin unterscheidet er sich vom westlichen Feminismus?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Eine Einführung

Dürfen muslimische Frauen ihren Ehepartner selbst aussuchen? Ist eine Frau mit Kopftuch unterdrückt? Steht im Koran, ein Mann dürfe seine Frau schlagen?

Islam und Feminismus sind zwei Themen, die in den letzten Jahren nicht kontroverser hätten diskutiert werden können. Hier treffen zwei anspruchsvolle Begriffe auf einander. Ist eine Kombination überhaupt möglich? Gibt es einen islamischen Feminismus oder ist das ein Widerspruch in sich? Wenn ja, was ist daran islamisch und was feministisch? Braucht man überhaupt einen islamischen Feminismus und worin unterscheidet ers sich vozum westlichen Feminismus? Wie hat er sich entwickelt und wer sind die AkteurInnen? Wie wird der Diskurs innenislamisch geführt und muss es dafür eine feministische Koran-Eexegese geben?

Wir stellen Ihnen islamisch-feministische Konzepte vor und Frauen, die sich dafür stark machen.

Anlass
«Mehr Kopf als Tuch» (17)

Leitung Amani Abuzahra, Asmaa Dehbi, Hannan Salamat

Datum Mittwoch, 20. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 8. März)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit SwissMuslimStories durchgeführt.

«Zwang», «Kopftuch» und «Unterdrückung». Diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Muslimische Frauen sprechen für sich

«Kopftuch», «Unterdrückung», «Zwang» – diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden. Das ZIID lässt sie zu Wort kommen: Das Buch Mehr Kopf als Tuch und das Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories ermöglichen einen Einblick in die Vielfalt muslimischer Frauen. So vielfältig sie leben, so vielfältig sind auch ihre Engagements: Von Gleichstellungsdebatten über Umwelt bis hin zu Flüchtlingshilfe – Musliminnen vertreten die gesamte Bandbreite gesellschaftlich relevanter Themen.

Mit dem Buch Mehr Kopf als Tuch und dem Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories entwickeln sich im deutschsprachigen Raum zwei verschiedene Formate, die einen Einblick in die vielfältige Lebensrealität der Musliminnen verschafft, in der sie selbst zu Wort kommen. So machen unsere Referentinnen Amani Abuzahra und Asmaa Dahbi mit ihrer Arbeit die Vielfalt der muslimischen Frau in unserer multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft sichtbar, tragen bei zur Versachlichung in einem emotionsgeladenen Diskurs um das Thema Islam und ermöglichen einen Dialog.

Kurs / Vortrag
Vielfalt – Leistung – Zukunft (15)

Referent Andreas Tunger

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Dienstag, 18. Dezember

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 30. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie sind die muslimischen Gemeinschaften heute organisiert und welche Rolle können sie in der religionspolitischen Landschaft der Schweiz und innerhalb der Zivilgesellschaft spielen. Andreas Tunger, Religionswissenschaftler an der Uni Luzern und Mitverfasser mehrerer Studien zu diesem Thema, wird in einem einführenden Referat eine Auslegeordnung vornehmen. Anschliessend Diskussion.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Muslimische Organisationsstrukturen in der Schweiz

Wie sind die muslimischen Gemeinschaften heute organisiert und welche Rolle können sie in der religionspolitischen Landschaft der Schweiz und innerhalb der Zivilgesellschaft spielen.

Andreas Tunger, Religionswissenschaftler an der Uni Luzern und Mitverfasser mehrerer Studien zu diesem Thema, wird in einem einführenden Referat eine Auslegeordnung vornehmen.

Anschliessend diskutieren unter der Leitung von Rifa’at Lenzin Betroffene und Fachleute über Möglichkeiten und Chancen und auch Grenzen von Muslimen als gesellschaftlichen Akteuren im schweizerischen Umfeld.

Kurs / Vortrag
Muslimische Denker im 20. Jahrhundert (14)

Leitung Rifa'at Lenzin

Daten Donnerstag, 29. November, 6., 13. Dezember

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 110.-

(Anmeldung bis 9. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Sayyid Qutb, Ali Shariati und Fazlur Rahman verkörpern drei verschiedene Zugänge zur Moderne: Auf Sayyid Qutb berufen sich vor allem Salafisten, Shariati wurde nach der Revolution im Iran von der muslimischen Jugend überall in der islamischen Welt gelesen, insbesondere auch von Linksintellektuellen, und Fazlur Rahman hat bis heute grossen Einfluss auf Muslime, die Islam und Moderne auf fruchtbare Weise verbinden wollen.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Sayyid Qutb – Ali Shariati – Fazlur Rahman

Sayyid Qutb, Ali Shariati und Fazlur Rahman verkörpern drei verschiedene Zugänge zur Moderne: Auf Sayyid Qutb berufen sich vor allem Salafisten, Shariati wurde nach der Revolution im Iran von der muslimischen Jugend überall in der islamischen Welt gelesen, insbesondere auch von Linksintellektuellen, und Fazlur Rahman hat bis heute grossen Einfluss auf Muslime, die Islam und Moderne auf fruchtbare Weise verbinden wollen.

Wir stellen Ihnen diese drei wichtigen Denker unter Einbezug von ausgewählten Texten vor.

Kurs / Vortrag
Muhammad - Vorbote der modernen Menschenrechte (13)

Leitung Muris Begovic

Datum Donnerstag, 22. November

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 2. November)

Nachdem Muhammad von Mekka nach Medina ausgewandert war, (im Jahr 622) wurde die sogenannte «Verfassung von Medina» (Sahifat al-Madina) geschrieben. Für viele Muslime gilt sie als die erste Menschenrechts-Charta und der Prophet Muhammad selbst als Vorbote der modernen Menschenrechte.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Verfassung von Medina (Sahifat al-Madina)

Im Jahr 622 zogen Mohammad und weitere Einwohner von Mekka nach Medina. Daraufhin wurde die sogenannte «Verfassung von Medina» (Sahifat al-Madina) geschrieben. Der erste Teil galt der Regelung des Zusammenlebens zwischen den eingewanderten Mekkanern und den ansässigen Medinensern. Der zweite Teil der Sahifat al-Madina schloss die nichtmuslimischen Stämme ein. Nicht nur wurden sie durch die Verfassung anerkannt. Es wurden auch ihre Rechte und Pflichten in einer multireligiösen Gesellschaft festgehalten. Für viele Muslime gilt die «Sahifat al-Madina» als erste Menschenrechts-Charta und der Prophet Muhammad selbst als Vorbote der modernen Menschenrechte.

Wir gehen auf die einzelnen Punkte der «Verfassung von Medina» ein und kommentieren sie in ihrem historischen Kontext.

Kurs / Vortrag
Frag den Imam (16)

Leitung Muris Begovic

Daten Montag, 25. Juni, 2., 9. Juli

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Was macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll an drei Abenden aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Was macht ein Imam mit dem Koran (Qur’an)?

Erste Primärquelle des Islam ist der Qur’an/Koran. Der Qur'an ist für Muslime die originalgetreue Wiedergabe einer himmlischen Urschrift (al-Lauh al-Mahfouz). Für kultische Zwecke wird er nicht übersetzt, für andere jedoch schon. Was also macht ein Imam konkret mit dem Qur’an? Dies soll an drei Abenden aufgezeigt werden und zwar themenbezogen und mit Beteiligung der Teilnehmenden.

Am ersten Abend soll in einer Gruppenarbeit anhand der Sura Hujurat das Thema «Üble Nachrede» behandelt werden.

Am zweiten Abend wird es um das Thema Jesus im Qur’an gehen. Da über Jesus nicht nur in einer Sura berichtet wird, soll gezeigt werden, wie ein Imam damit arbeitet. Was sind die Unterschiede in den jeweiligen Suren und wie können diese gedeutet werden. Gibt es Widersprüche und wie wird mit diesen umgegangen?

Am dritten Abend wird «Moses» Thema sein. Moses wird in mehreren Suren erwähnt und der Kontext ist viel komplexer.

Es sind keine Vor- und Arabischkenntnisse nötig.

Tagung
«Die» muslimische Frau (15)

Leitung Rifa’at Lenzin

Datum Montag, 18. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Moderne Frauenbewegungen gibt es nicht nur in der westlichen Welt. Sie entstanden anfags des 20. Jahrhunderts auch im islamischen Raum. Diese lehnten sich teilweise an europäische Vorbilder an, andere wiederum grenzten sich bewusst davon ab.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Moderne Frauenbewegungen im islamischen Raum

Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden auch im islamischen Raum moderne Frauenbewegungen. Sie lehnten sich teilweise an europäische Vorbilder an, andere wiederum grenzten sich bewusst davon ab.

An diesem Tageskurs werden einige dieser Bewegungen vorgestellt und die historischen und sozialen Hintergründe ihrer Entstehung beleuchtet. Last but not least werden wir auch einen Blick auf die aktuelle Situation in Europa und den USA werfen.

Kurs / Vortrag
Who is who in der islamischen Welt? (14)

Leitung Carol Wittwer

Daten Montag, 7., 14., 28. Mai

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 110. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Auf die Frage, wer oder was Schiiten oder Sunniten sind, wird oft mit Katholiken und Reformierten verglichen. Doch, stimmt das? Was steht hinter einer Trennung in verschiedene religiöse Gruppen? Stehen sich Schiiten und Sunniten tatsächlich immer feindlich gegenüber? Wer oder was sind eigentlich Alawiten, die teilweise in Syrien die Regierung stellen?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Von Sunniten, Schi’iten, Alawiten und Aleviten

Vernichtungskämpfe im Irak zwischen Sunniten und Schiiten, Syriens herrschende Alawiten, die zusammen mit Schiiten aus dem Irak die Sunniten vernichten wollen, oder radikalisierte Sunniten, die sich in einem IS (Islamischer Staat) zusammenschliessen: Heute nehmen auch wir in der Schweiz sehr deutlich wahr, dass die islamische Welt in verschiedene religiöse Gruppen unterteilt ist.

Auf die Frage, wer oder was Schiiten oder Sunniten sind, wird oft mit Katholiken und Reformierten verglichen. Doch, stimmt das? Was steht hinter einer Trennung in verschiedene religiöse Gruppen? Stehen sich Schiiten und Sunniten tatsächlich immer feindlich gegenüber? Wer oder was sind eigentlich Alawiten, die teilweise in Syrien die Regierung stellen? Handelt es sich bei den syrischen Alawiten um dasselbe wie bei den türkischen Aleviten? Dann gibt es auch noch Druzen oder Ismailiten usw.

An den drei Kursabenden wird es um die historische Einordnung, die Hintergründe und die aktuelle Situation dieser verschiedenen Gruppierungen gehen.