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Tagung
Religion, Jugend, Radikalisierung (18) - fällt aus

Leitung Rebekka Khaliefi, Andreas Tunger-Zanetti

Moderation Samuel Behloul

Datum Mittwoch, 7. Juni - fällt aus

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. – / U30: 75. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Lebenswelten muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Die Tagung beleuchtet die Situation muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz und gibt Einblicke in ihre vielfältigen Lebensweisen und Lebenswelten.
Folgende Fragen werden dabei aufgegriffen und auf Basis aktueller Forschungsergebnisse sowie im Austausch mit zwei jugendlichen Dialogpartnern (aus der muslimischen und vietnamesisch-buddhistischer Gemeinschaft in der Schweiz) erörtert:

– Welche Bedeutung hat der Glaube in ihrem Alltag?
– Wie verlaufen Hinwendungsprozesse zu Glauben und Glaubenspraxis?
– Wie und an wem orientieren sie sich in religiösen Fragen?
– Welche Erfahrungen machen muslimische Jugendliche in ihrem Alltag?
– Wie positionieren sie sich in und zur Schweizer Gesellschaft?
– Wie positionieren sie sich zum Thema Religion und Radikalisierung?

Tagung
Friedensstifter und Friedensbewegungen im Islam (17)

Leitung Muhammad S. Murtaza

Datum Montag, 15. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Islam ist Frieden, so behaupten es zumindest junge Muslime immer wieder. Doch wo sind die muslimischen Friedensstifter und Friedensbewegungen? Allerorts in der muslimischen Welt scheinen Extremisten und Hassprediger Zulauf zu erhalten. Gibt es vielleicht keine Alternative?

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Islam ist Frieden, so behaupten es zumindest junge Muslime immer wieder. Doch wo sind die muslimischen Friedensstifter und Friedensbewegungen? Allerorts in der muslimischen Welt scheinen Extremisten und Hassprediger Zulauf zu erhalten. Gibt es vielleicht keine Alternative?

Der Islamwissenschaftler Dr. Muhammad Sameer Murtaza von der Stiftung Weltethos lädt zu einer Reise ein: Von den staubigen Strassen Neu-Delhis zu den hohen Bergen Afghanistans, vom bürgerkriegserschütterten Syrien, über die besetzten Palästinensergebieten bis in die Wüsten Saudi-Arabiens, um muslimische Gelehrte und Intellektuelle, Friedensstifter und Friedensbewegungen kennenzulernen, die der im Umbruch befindlichen muslimischen Welt eine Vision für ein friedvolles Morgen anbieten.

Tagung
Viele Gesichter einer Weltreligion (16)

Leitung Samuel Behloul

Datum Freitag, 12. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. –

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt.

Christentum in der Schweiz im Zeichen der Migration Christinnen und Christen stellen in der Schweiz die Mehrheit der Migranten dar. Innerhalb der etablierten Kirchen in der Schweiz ist in nur wenigen Jahrzehnten migrationsbedingt eine kirchenhistorisch betrachtet einmalige sprachliche, kulturelle und rituelle Vielfalt entstanden.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Christinnen und Christen stellen in der Schweiz die Mehrheit der Migranten dar. Innerhalb der etablierten Kirchen in der Schweiz ist in nur wenigen Jahrzehnten migrationsbedingt eine kirchenhistorisch betrachtet einmalige sprachliche, kulturelle und rituelle Vielfalt entstanden.

Die Tagung verfolgt ein doppeltes Ziel: zum einen wird an konkreten Beispielen der katholischen, orthodoxen und evang.-reformierten Migrantengemeinschaften die bisherige Entwicklung und die aktuelle Situation im Schweizer Christentum dargestellt.
Zum anderen wird in praxis-orientierter Perspektive der folgende Fragekomplex analysiert und diskutiert: Was bedeutet die innerchristliche Vielfalt für die Zukunft der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie für die zukünftige Verhältnisbestimmung von Kirche und Staat, von Religion und Politik in der Schweiz und darüber hinaus? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der innerkirchlichen Vielfalt für die Zukunft der pastoralen Praxis und die Organisation des kirchlichen Lebens in der Schweiz?

Die Teilnahme am Vortrag «Eine Schweiz - Viele Christentümer» am 5.5.2017 zur Vorbereitung ist von Vorteil.

Kurs / Vortrag
Eine Schweiz – Viele Christentümer (15)

Leitung Samuel Behloul

Datum Freitag, 5. Mai

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die migrationsbedingte Vielfalt innerhalb des Christentums in der Schweiz stellt ein ambivalentes Phänomen dar. Einerseits wird sie als grosse kulturelle Bereicherung für das kirchliche Leben wahrgenommen und geschätzt. Andererseits führt sie regelmässig zu emotionalen Debatten über die zukünftige Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Schweiz.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Die migrationsbedingte Vielfalt innerhalb des Christentums in der Schweiz stellt ein ambivalentes Phänomen dar. Einerseits wird sie als grosse kulturelle Bereicherung für das kirchliche Leben wahrgenommen und geschätzt. Andererseits führt sie regelmässig zu emotionalen Debatten über die zukünftige Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Schweiz. Denn christliche Migrantinnen und Migranten bringen auch Frömmigkeitsformen und Kirchenverständnisse mit sich, die man in der Schweiz entweder für längst vergangen hält oder als äusserst befremdend wahrnimmt.

Der Vortrag gibt einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen europäischen und aussereuropäischen christlichen Traditionen in der Schweiz und zeigt exemplarisch auf, welche gesellschafts- und kirchenpolitischen Herausforderungen sich aus dieser innerchristlichen Vielfalt ergeben. Er bietet dadurch eine gute Vorbereitung für die Tagung «Viele Gesichter einer Weltreligion. Christentum in der Schweiz im Zeichen der Migration» vom 12. Mai 2017.

Kurs / Vortrag
Der Golem – zwischen Magie, Poesie und Technologie (14)

Leitung Andreas Kilcher

Daten Dienstag, 2., 9., 16. Mai

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Geschichte vom Golem ist einer der dichtesten und rätselhaftesten Mythen. Entstanden im Mittelalter im Kontext der jüdischen Magie und Kabbala, wurde er in unterschiedlichen Kontexten immer wieder aktualisiert und dabei höchst vielfältig gedeutet. Ambivalent war die Figur aber von Anfang an: Einerseits war sie als Ideal von Kreativität positiv konnotiert, andererseits aber auch negativ als die eben davon ausgehende Gefahr.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Die Geschichte vom Golem ist einer der dichtesten und rätselhaftesten Mythen. Entstanden im Mittelalter im Kontext der jüdischen Magie und Kabbala, wurde er in unterschiedlichen Kontexten immer wieder aktualisiert und dabei höchst vielfältig gedeutet. Ambivalent war die Figur aber von Anfang an: Einerseits war sie als Ideal von Kreativität positiv konnotiert, andererseits aber auch negativ als die eben davon ausgehende Gefahr.

Im Kurs werden an drei Abenden unter den Stichworten Magie, Poesie und Technologie drei Aspekte der Ausformung des Golem-Mythos entwickelt.
Zuerst ist es gegeben, die Herausbildung des Golem-Mythos im Umfeld der jüdischen magischen und mystischen Literatur zu diskutieren. Schon der Blick auf diese wenig bekannten Quellen fördert (gemessen an den verbreiteten vagen Vorstellungen vom Golem) Überraschendes zu Tag.
Zweitens soll die vielfache Ausformung des Golem-Mythos in der Literatur diskutiert werden. Insbesondere in der Romantik und erneut in der Moderne wurde der Golem-Mythos vielfach literarisch ausgestaltet. Dabei erst wurde er in die heute bekannte Form gebracht und modern (etwa künstlerisch, psychologisch) umgedeutet.
Drittens sollen neue Adaptionen des Golem-Mythos diskutiert werden, die angesichts der stetig wachsenden (auch digitalen) Technisierung entstanden. Mit der Golem-Geschichte werden hier vor allem die Gefahren von Technisierung thematisiert.

Anlass
Es ist perfekt nicht perfekt zu sein (13)

Leitung Charles Martig

Datum Dienstag, 21. März

Zeit 12.00 – 14.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Fr. 30. – (inkl. Mittagessen)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark Zürich durchgeführt.

Den Auftakt zu «über Mittag im Gespräch mit ...» bildet die Begegnung mit Adina Tal, die zusammen mit Eran Gur im Anschluss an ein Projekt mit einer Gruppe taubblinder Schauspieler die Nalaga’at Theater Company gründete.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Die Vorstellung einer idealen perfekten Welt in den Religionen ist Ausdruck einer tiefen menschlichen Sehnsucht. Stellen Sie sich aber nur für einen Moment vor, wie es wäre in einer perfekten Welt zu leben. Ein Paradies? Vielleicht, aber ganz sicher sehr langweilig, da es gerade das Unperfekte ist, das uns das Suchen und Träumen erlaubt. Adina Tal hat mit ihrer Taub-Blinden Theatergruppe «Nalaga’at» diese Herausforderung angenommen und das Wort «unmöglich» aus Ihrem Lexikon gestrichen, mit dem Fokus auf «Ability» statt auf «Disability».

Im Gespräch mit Charles Martig werden Bedeutung und Potential dieses Ansatzes für unabhängige Sozialunternehmungen im kulturellen Bereich ausgelotet.

Flyer