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Kurs / Vortrag
70 Jahre Seelisberger-Konferenz

Leitung: Annette Böckler.

​Referent: Dr. Michael Trainor AM

Datum Montag, 30. Oktober

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Wir haben die grosse Freude, ganz kurzfristig einen der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) im ZIID willkommen zu heissen. Er wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Der Dialog muss sich verändern, aber wie sollte er in der Zukunft aussehen? Dr. Michael Trainor AM wird uns seine Antwort vorstellen: eine interreligiöse Zusammenarbeit im Blick auf Umwelt und Klimawandel.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

The Ecological and Environmental Giftedness of Jewich-Christian Dialogue - A Lecture Dedicated to the 70th Anniversary of the Seelisberg Conference

Dr. Michael Trainor AM einer der Vorstände des ICCJ (International Council of Christians and Jews) wird uns teilhaben lassen an den Erörterungen des ICCJ über die Zukunft des interreligiösen Dialoges. Er hält es für die heute wichtigste Aufgabe sicherzustellen, dass die Prozesse des echten und authentischen Dialogs zwischen Juden und Christen weitergehen, damit sie ein Modell für den interreligiösen Dialog sind. Fragen, die ihm sehr am Herzen liegen, sind zum Beispiel: Was sind die Gründe, die die Menschen davon abhalten, sich gegenseitig zuzuhören? Wie kann der Rat des ICCJ auf die wachsende Umweltkrise reagieren? Auf welche Weise können wir auf einen echten Dialog hinarbeiten, der Barrieren des Missverständnisses einbricht und den Friedensprozess unterstützt?

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, die anschliessende Diskussion zweisprachig (Englisch und Deutsch) geführt.

Excerpt

Anlass
Das Schweigen Gottes – Versteckte Christen Japans (17)

Leitung: Samuel Behloul.
Podiumsgäste: Michael Pye und Christian Rutishauser

Datum Donnerstag, 19. Oktober

Zeit 17.00 – ca. 21.30 Uhr (dazwischen Pause mit kleinem Imbiss)

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der neue Film «Silence» (Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Filmabend mit Podiumsdiskussion zum Film «Silence»

Der neue Film «Silence» (das Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Der Film basiert auf dem 1966 veröffentlichten gleichnamigen Roman des japanischen Schriftstellers Endo Shusaku, der in seinem Buch eine bis heute weitgehend unbekannte Phase in der Geschichte des Christentums in Japan aufgreift. Sowohl im Buch als auch im Film erscheinen die Buddhisten, entgegen der im Westen verbreiteten Vorstellung vom immer friedlichen Buddhismus, als grausame Christenverfolger, die es mit ausgeklügelten Foltermethoden schaffen, das Christentum in der Region praktisch zum Verschwinden zu bringen. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden. Das ist auch das Ziel des Filmabends.

Anschliessend an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Samuel Behloul diskutieren Professor Michael Pye, Religionswissenschaftler und Japanologe von der Otani University in Kyoto (Japan) und Dr. Christian Rutishauser, der Provinzial der Schweizer Jesuiten.

Anlass
Internationales Chorkonzert: Chor der Nationen (16)

Künstlerische Leitung Bernhard Furchner

Datum Montag, 25. September

Zeit 19.00 - 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Flyer

Musik und Kunst – auch wenn sie auf den ersten Blick sprachlich und kulturell fremd erscheinen mögen – stellen eine Universalsprache dar. Sie können die Menschen direkt ansprechen, für andere Kulturen sensibilisieren und den Dialog fördern. Genau das können Sie am Konzertabend vom 25. September erleben.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Musik und Kunst – auch wenn sie auf den ersten Blick sprachlich und kulturell fremd erscheinen mögen – stellen eine Universalsprache dar. Sie können die Menschen direkt ansprechen, für andere Kulturen sensibilisieren und den Dialog fördern. Der Chor der Nationen lebt die Idee der Verständigung zwischen den Kulturen über das gemeinsame Musizieren.

Erleben Sie mit uns diese Verständigung! Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Kulturpark Zürich Kulturpark in Zürich (Pfingstweidstrasse 16). Eintritt ist frei (Kollekte). Alle sind willkommen.

Der Chor ist Mitglied der Schweizerischen Koalition für kulturelle Vielfalt und wird von der Schweizerischen UNESCO-Kommission ideell unterstützt. Mehr Informationen unter www.chordernationen.ch.

Rundgang
Moscheebau in der Schweiz (21)

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Donnerstag, 6. Juli

Zeit 13.00 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 100. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Moscheen und Moscheebau sind ein konfliktgeladenes Thema in der Schweiz. Wir wollen am Beispiel des im Jahr 2012 fertiggestellten Iman-Zentrums in Volketswil die Hintergründe erläutern.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Einführungsseminar und Besuch im Iman-Zentrum in Volketswil

Moscheen und Moscheebau sind ein konfliktgeladenes Thema in der Schweiz. Wir wollen am Beispiel des im Jahr 2012 fertiggestellten Iman-Zentrums in Volketswil die Hintergründe erläutern.

Der Besuch und die Führung ermöglichen eine Begegnung vor Ort. Im Gespräch mit Verantwortlichen erfahren wir, wie das Zentrum funktioniert, welche Angebote es gibt und wie der Alltag aussieht.

Anlass
«Über Mittag im Gespräch mit ...»

Leitung Charles Martig

Datum Dienstag, 20. Juni

Zeit 12.00 – 14.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 30. – (inkl. Mittagessen)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark Zürich durchgeführt.

ZIID und Kulturpark organisieren gemeinsam regelmässig moderierte Gespräche über Mittag mit verschiedenen Persönlichkeiten über aktuelle Themen. Das nächste findet am 20. Juni 2017 statt mit dem «Sektenkenner und religiösen Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch; Moderation Charles Martig von kath.ch.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Wie steht es um die religiöse Radikalisierung in der Schweiz? Gemäss Sektenkenner und «religiösem Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch sind es nicht mehr die Sekten, die die Menschen hierzulande beschäftigen, sondern die jungen radikalen Islamisten. Die Anrufe besorgter Angehöriger mehren sich. Beratend versucht er, sich anbahnende Konflikte zu klären. Auch Leute, die einer Freikirche beitreten wollen, gehören zu seinen KundInnen.
Im Gespräch am Mittag fragen wir nach dem Stand der religiösen Radikalisierung in der Schweiz, lernen aber auch den Menschen Georg Otto Schmid kennen und wie er mit der Belastung der Beratungsarbeit umgeht.

Tagung
Hannah Arendt (20)

Leitung Martin Brasser

Datum Montag, 19. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

«Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand». Diese Diagnose hat Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, bereits 1963 getroffen. Diese Diagnose scheint bis heute unverändert zuzutreffen

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

«Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand». Diese Diagnose hat Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, bereits 1963 getroffen. Diese Diagnose scheint bis heute unverändert zuzutreffen. Genauso trifft aber auch die Beunruhigung über diesen Umstand unverändert zu – vor allem bei denen, für die Wahrheit und Lüge auch im öffentlichen Raum einen wesentlichen Unterschied ausmachen. Hannah Arendt hat gegen alle Trends jederzeit die Ideale von Humanität, Aufklärung, Dialog und Zivilcourage hochgehalten, auch wenn dies für sie selbst und für andere unbequem werden konnte. Die Therapie zu dieser Diagnose besteht nämlich nicht in Moralisieren und Vereinfachen, sondern – mit Hannah Arendt – in der glasklaren Analyse der politischen Situation, so wie sie ist, und so, wie sie sein soll.

An dieser Tagung erarbeiten wir uns das Konzept, das aus der Sicht Hannah Arendts dazu geeignet ist, Politik und Öffentlichkeit gleichwohl dem Anspruch der Wahrheit zu unterstellen. Wir lernen die zentralen Punkte in der politischen Theorie Hannah Arendts kennen. Dazu lesen wir ausgewählte Texte von Hannah Arendt, die von Wahrheit und Politik handeln und von der «rätselhaften Fähigkeit zu sagen ‘Die Sonne scheint’, während es draussen Bindfäden regnet» (H. Arendt).

Tagung
Hiob – Iyyov – Ayyub (19)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Montag, 12. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht und in der islamischen Welt, zwischen Salalah (Oman) und Buchara (Uzbekistan), an nicht weniger als neun Orten verehrt wird, die bis heute Pilgerstätten geblieben sind.
Entsprechend vielfältig sind nicht nur die jüdischen und islamischen Prophetenerzählungen, die seine Geschichte in Wort und/oder Bild immer wieder aufs Neue vergegenwärtigen, sondern ebenso auch die Kommentare und Abhandlungen, die seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart in grosser Zahl vor allem über die theologischen und philosophischen Fragen geschrieben worden sind, die die Dialoge des Hiob-Buches aufwerfen.
Bemerkenswert ist dabei die Wechselseitigkeit, mit der sich jüdische und islamische Interpretationen im Laufe der Geschichte immer wieder beeinflusst haben.

Am Beispiel ausgewählter Bilder und Texte (die vorab zur Verfügung gestellt werden) in diese intensive jüdische und islamische Rezeption(sgeschichte) Hiobs und seiner Dialoge einzuführen, ist Anliegen der Tagung.

Anlass
«Zeichnungen auf Seide»

Donnerstag, 8. Juni 2017
19.30 Uhr

anschliessend Iftar-Essen
Eintritt frei – Kollekte
Kulturpark, Mehrzweckraum
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse» von Firuz Bahor, welches am 8. Juni von ZIID und Kulturpark in Zusammenarbeit mit der Vereinigung islamischer Organisationen Zürich (VIOZ) und der Frauengruppe des Dzemat der Islamischen Gemeinschaft Bosniens Zürich veranstaltet wird.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Musik und Lieder aus Tadschikistan

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse», ein Zyklus aus 24 Präludien und Fugen.
Firuz Bahor, Berlin (Klavier, Komposition), Shafaq Farrokhzad, Paris (Geige), Firouz Fallah, Lörrach (Persische Perkussion) und Zarina Tadjibaeva, Zürich (Gesang) interpretieren traditionelle und moderne Lieder aus Tadschikistan und Iran, sowie klassische und traditionelle Kompositionen von Firuz Bahor für Klavier, Geige und persische Trommel und Gesang.
So wie damals verschiedene Schätze aus dem Orient über die bekannte Seidenstrasse in den Westen gelangten, bringen sie Ihnen musikalische Kostbarkeiten aus ihrer Heimat mit. Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise und vielleicht werden Sie merken, wie das scheinbar Fremde doch so nah sein kann.

Flyer