Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Anlass
Karl Jenkins’ Mass for Peace

Probestart: Donnerstag 04.11.2021, 19:30 - 21:45 Uhr

Datum Konzert: Sonntag 14.11.2021, 17:00 Uhr

Die Chorproben unter der Leitung von Raphael Ilg finden jeweils donnerstags in Basel statt. Anmeldung unter diesem Link direkt bei Juventus Musica Basel

Konzertort: Theodorskirche Basel

Kosten: Kollekte

Ein junges Orchester und Singstimmen aus unterschiedlichen Chören, Nationen und religiösen Traditionen: Das ist die Mass for Peace von Karl Jenkins in der Woche der Religionen. Die Messe war ursprünglich den Opfern des Kosovo-Krieges gewidmet. Bei der diesjährigen Ausgabe sind alle herzlich zum Mitsingen und zum Konzert eingeladen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

«The Armed Man: A Mass for Peace» des walisischen Komponisten Karl Jenkins (*1944) wurde ursprünglich den Opfern des Kosovokrieges (1998-99) gewidmet und hat leider bis heute nicht an Aktualität verloren. Durch die Einarbeitung von Musik verschiedener Religionen und Kulturen wird eine universelle Wirkung erzielt. Das französische Renaissance-Lied "L'homme arme" spannt einen Bogen vom ersten zum letzten Satz. Neben Teilen der Messe enthält das Stück Passagen aus anderen religiösen und historischen Quellen, zum Beispiel dem islamischen Gebetsruf, der Bibel und dem altindischen Mahàbharàta. Darüber hinaus werden Texte von Rudyard Kipling, Alfred Lord Tennyson und Tōge Sankichi, der den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebte, aber einige Jahre später an Leukämie verstarb, verwendet.

Bei diesem interreligiösen Chorprojekt und Konzert sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das Konzert findet am 14. November in der Theodorskirche Basel statt als Schlussakt der Woche der Religionen. Die Proben starten am Donnerstag, 4. November 2021.

Rundgang
«Plötzlich bist Du eine Ausgestossene»: Schweizerische Flüchtlingspolitik 1933-1945

Leitung Tabitha Walther

Datum Montag, 4. Oktober 2021

Zeit 17:30 – 19:00 Uhr

Ort Treffpunkt Sigi-Feigel-Terrasse (Treppen an der Sihl oberhalb Gessnerbrücke)

Kosten
CHF 25 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis Montag 04.10.2021 um 12:00 Uhr möglich.

Ein historischer Stadtrundgang über jüdische Flüchtlinge in Zürich und die schweizerische Flüchtlingspolitik im Zweiten Weltkrieg.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Historische Führung mit dem Zürcher Frauenstadtrundgang

Viele «ausgestossene» Jüd*innen versuchten während der Nazi-Herrschaft aus Deutschland in die Schweiz zu fliehen, so auch nach Zürich.

Auf diesem Rundgang begegnen wir einigen dieser Flüchtlinge und erzählen vom Alltag bekannter und unbekannter Emigrant*innen. Auch die Haltung der Bevölkerung und die schweizerische Flüchtlingspolitik gegenüber Jüd*innen – ohne die diese Geschichten nicht verstanden werden können – sind Thema des Rundgangs.

Anlass
Interreligiös?

Leitung Pfarrerin Tania Oldenhage

Datum Sonntag, 19. September

Zeit 11:00 Uhr

Ort Paulus Akademie

Kosten Eintritt frei, Kollekte

Keine Anmeldung erforderlich

Hannan Salamat, Tabitha Walther und Csongor Kozma untehalten sich mit der Pfarrerin Tania Oldenhage über interreligiöse Arbeit im Kreis 5 und darüber hinaus.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein Podium zum Bettag

Wie verändert ein Ort, der so bunt ist wie das Zürcher Stadtquartier im Kreis 5, die interreligiöse Arbeit? Wie verändern interreligiöse Dialogprojekte den Blick auf aktuelle Themen? Und was meinen wir eigentlich genau, wenn wir «interreligiös» sagen? Pfarrerin Tania Oldenhage spricht mit Hannan Salamat und Tabitha Walther vom Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog (ZIID) und Csongor Kozma von der Paulus Akademie.

Musikalisch umrahmt wird diese besondere Bettagsfeier von einem Saxophonquartett der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) mit Werken von Ravel, Pousseur u. a.

Für den Anlass ist keine Anmeldung erforderlich.

Rundgang
Fluchtwege und jüdisches Museum in Hohenems

Leitung Peter Bollag und Dr. des. Tabitha Walther

Datum Montag, 13. September 2021.

Zeit 11.30 – 17:00 Uhr

Ort Treffpunkt am Bahnhof Hohenems, 11.30 Uhr

Kosten CHF 70, ohne Mittagessen

Anmeldung bis zum 09. September 2021 um 12:00 Uhr

Ein historischer Spaziergang an der schweizerisch-östereichischen Grenze auf den Spuren jüdischer Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein historischer Spaziergang mit Peter Bollag und Tabitha Walther

Ab 1938, nach dem sogenannten «Anschluss» – der Eingliederung Österreichs in das national­sozia­listische Deutsche Reich –, kommen jüdische Flüchtlinge bei Hohenems über die Grenze in die Schweiz. Sie versuchen den Gräueln des Natio­nal­sozialismus zu entkommen und wagen zuerst legal, bald aber auch illegal die Flucht in die Schweiz.

Ihren Spuren folgen wir bei einem Spaziergang durch Hohenems und über die Schweizer Grenze beim Alten Rhein und über die Paul-Grüninger-Brücke. Ausserdem besuchen wir das Jüdische Museum Hohenems, das seit 1992 über die Geschichte der lokalen jüdischen Gemeinde vom Mittelalter bis heute berichtet.

Flyer

Rundgang
Ausgegrenzt in Zürich?

Leitung Hannan Salamat und Tabitha Walther

Datum Donnerstag, 2. September 2021

Zeit 19:00 – 21:00 Uhr

Ort Treffpunkt Tramhaltestelle Helmhaus (die Führung ist barrierefrei)

Kosten CHF 40 (reduziert 25)

Anmeldung bis zum 23. August 2021

Ein alternativer Stadtrundgang über Menschen, die in Zürich über Jahrhunderte ausgegrenzt waren, weil sie ihren Glauben nicht nach den Vorstellungen der Mächtigen lebten.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Eine Stadtführung in Zürich mit Peter Dettwiler

Dieser alternative Stadtrundgang ruft jene Menschen in Erinnerung, die in Zürich über Jahrhunderte ausgegrenzt wurden: Die jüdische Bevölkerung bereits im 14. Jahrhundert während der ersten Pestepidemie, die Täufergemeinden zur Zeit der Reformation, Hexen bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Auch Katholiken und Katholikinnen waren nach der Reformation 300 Jahr ausgegrenzt und ihre Rückkehr im 19. Jahrhundert ein steiniger Weg. Und wie steht es heute mit den Menschen muslimischen Glaubens?

Übrigens: Für Schulklassen, Vereine oder Unternehmen organisieren wir gerne eine Privatführung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage an info@ziid.ch.

Rundgang
Kuppel – Kirchturm – Minarett: Sakralbauten in Zürich (Letzte freie Plätze)

Rundgang 2: Kirchen und Moscheen

Leitung Hannan Salamat und Dr. des. Tabitha Walther

Datum zusätzlicher Rundgang am Sonntag, 4. Juli 2021

Zeit 12:30 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt beim Brückenkopf vor dem Fraumünster in Zürich

Kosten CHF 70 ohne Mittagessen

Anmeldung bis zum 30. Juni, letzte freie Plätz

Rundgang 1: Synagogen

Den Rundgang mit Dr. phil. Ron Epstein-Mil haben wir wegen der Corona Schutzmassnahmen auf den kommenden Oktober verschoben. Das genaue Datum folgt.

Ein tripartiter Rundgang mit Ron Epstein, Hannan Salamat und Tabitha Walther über sakrale Architektur, die Zeichen setzt – nach aussen und nach innen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Auf zwei Rundgängen besuchen wir Synagogen, Moscheen und Kirchen, Sakralbauten der drei abrahamitischen Religionen in Zürich. Wir erkunden, wie deren Architektur nach aussen spricht und wie die Innenräume die Ausrichtung auf das Göttliche fördern.

Da wir sehr viele Anmeldungen erhalten haben – was uns ausserordentlich freut – bieten wir am 4. Juli eine zusätzliche Führung an.

Kurs / Vortrag
Das Tagebuch der Menschheit (Teil 2)

Leitung Dr. Hanspeter Ernst und Prof. em. Dr. Carel van Schaik

Datum Samstag, 8. Mai 2021

Zeit 10:00 – 12:30 Uhr

Ort Kulturpark Zürich, Pfingstweidstrasse 16, im Saal

Kosten CHF 50, beide Verantsaltungen zusammen 180

Anmeldung bis zum 22. April 2021

Im zweiten Teil dieser Veranstaltung stellt sich Carel van Schaik, der Autor von «Das Tagebuch der Menschheit – Was die Bibel über unsere Evolution verrät», unseren Fragen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein Gesrpäch mit Carel van Schaik

Der Evolutionsbiologe und Primatenforscher hat zusammen mit dem Historiker Kai Michel «Das Tagebuch der Menschheit» verfasst. Was in aller Welt hat van Schaik bewogen, sich derart intensiv mit der Bibel zu befassen? Und zu welchen Einsichten ist er dabei gelangt? Im ersten Teil der Gesprächs lernen wir den Autor besser kennen und wir haben Gelegenheit für Verständnisfragen. Im zweiten Teil geht es dann um die Auseinandersetzung und Diskussion über strittige Thesen und Themen.

Kurs / Vortrag
Das Tagebuch der Menschheit (Teil 1)

Leitung Dr. Hanspeter Ernst

Datum Donnerstag, 6. Mai 2021

Zeit 09:00 – 16:00 Uhr

Ort ZIID, Zentrum Paulus Akademie

Kosten CHF 150 ohne Mittagessen, beide Veranstaltungen zusammen CHF 180

Anmeldung bis zum 22. April 2021

Zwei Wissenschaftler und Agnostiker lesen die Bibel und sind begeistert. Und sie schreiben ein Buch darüber. «Das Tagebuch der Menschheit» von Carel van Schaik und Kai Michel zeigt auf, was uns die Bibel über die Evolution verrät. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Veranstaltung lesen wir die Bibel nicht als Dokument der Offenbarung sondern als ein Buch, das uns Einblicke in unsere Herkunft gibt.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein Seminar von Hanspeter Ernst über «Das Tagebuch der Menschheit»

Zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof, und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Das Lesen dieses Buches ist ein Vergnügen. Die Geschichten werden lebendig und sie erweitern den eigenen Horizont.

Wir nehmen uns einen Tag Zeit, um die Bibel nicht als Dokument der Offenbarung, sondern als Buch kennenzulernen, das uns einen tiefen Einblick in unsere Herkunft gibt.