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Kurs / Vortrag
Wurst und Krevetten (03)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler

Datum Dienstag, 9. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 29. März)

Essen reformiert Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Essen reformiert

Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Kurs / Vortrag
Stadtgespräch by ZIID (02)

Datum Montag, 25. März 2019

Zeit 18.00 – ca. 23.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 39.-

(Anmeldung bis 15. März)

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz». Grund genug, uns diesem «Weltreich des Geistes» anzunähern: mit Gesprächen, Filmen, Musik.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran

Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz».

An diesem Abend fragen wir nach dem Ursprung des Monotheismus. Hat unsere Kultur nicht doch weit mehr mit der persischen Religion des Zoroastrismus zu tun, als wir denken? Wir beleuchten den Aufstieg des schi‘itischen Islam zur «Staatsreligion», schauen auf die intellektuelle Entwicklung der Schi‘a und das theokratische Machtmodell, das sie hervorgebracht hat. Wie leben die rund 80 Millionen, überwiegend jungen Iranerinnen und Iraner heute in ihrem von religiöser, kultureller und ethnischer Vielfalt geprägten Land?

Wir führen Gespräche mit Journalistinnen, Religionswissenschaftlern, Schauspielern – sie fügen im Laufe des Abends Mosaiksteinchen zu einem facettenreichen Bild zusammen.

Detailprospekt erhältlich

Kurs / Vortrag
Was ist Menschenwürde? (18)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Datum Dienstag, 15. Januar

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 28. Dezember)

Spiegelt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wieder, was die monotheistischen Religionen eigentlich schon seit langem lehren? Oder gibt es Unterschiede? Wie versteht man die allgemein gehaltenen Artikel, wenn sie aus religiöser Perspektive gelesen werden?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Judentum, Christentum und Islam im Gespräch

Spiegelt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wieder, was die monotheistischen Religionen eigentlich schon seit langem lehren? Oder gibt es Unterschiede? Wie versteht man die allgemein gehaltenen Artikel, wenn sie aus religiöser Perspektive gelesen werden? Judentum, Christentum und Islam haben bestimmte Arten und Weisen entwickelt, wie man mit Texten umgeht und sie interpretiert.

Wir werden in drei Impulsreferaten die ersten beiden Artikel der Erklärung der Menschenrechte exemplarisch studieren und dabei die üblichen Methoden und Zugangsweisen unserer jeweiligen Religion anwenden. Was können wir dabei über das Wesen des Menschen lernen? Anschliessend wollen wir miteinander ins Gespräch kommen über die entdeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

Kurs / Vortrag
Zeit für ein neues Menschenbild? (17)

Leitung Christina Aus der Au

Datum Donnerstag, 10. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 21. Dezember)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Globalen Herausforderungen wie die Ökologiedebatte, die Fragen der Bioethik, der künstlichen Intelligenz und insbesondere die Erkenntnisse der Neurowissenschaften stellen Theologie und Naturwissenschaften vor die Herausforderung, die eigene Positionen zum Menschen neu zu reflektieren. Und sie führen zunehmend zur Einsicht von der Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Theologie und den Naturwissenschaften.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das religiöse Menschenbild

Das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaften wird generell als ein Dauerkonflikt von unversöhnlichen Positionen betrachtet. Neue globalen Herausforderungen wie die Ökologiedebatte, die Fragen der Bioethik, der künstlichen Intelligenz und insbesondere die Erkenntnisse der Neurowissenschaften stellen Theologie und Naturwissenschaften allerdings vor die Herausforderung, die eigene Positionen zum Menschen, zu seinem Körper, Fühlen und Handeln neu zu reflektieren. Und sie führen zunehmend zur Einsicht von der Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Theologie und den Naturwissenschaften über die Komplexität des Menschenseins.

Der Vortragsabend geht der Frage nach, wie sich das Menschsein und seine Einmaligkeit im Zeitalter der scheinbar grenzenlosen neurowissenschaftlichen Beschreibbarkeit menschlichen Lebens aus interreligiöser und naturwissenschaftlicher Perspektive neu denken lassen.

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (02)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Leitung (Modul 4) Rifa'at Lenzin

Daten Mittwoch, 9., 16., 23., 30. Januar, 6., 13. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 21. Dezember)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.


Modul 4 (Rifa'at Lenzin):
Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

Der Islam zeichnet sich durch eine grosse religiöse und bedingt durch die weltweite Verbreitung auch kulturelle Vielfalt aus. Das Ziel des Moduls ist ein Überblick über Entstehung und Entwicklung des Islams aus seinen Quellen zu geben, aber auch in Auseinandersetzung mit und Abgrenzung zu altarabischem Polytheismus, Christentum und Judentum. Im Speziellen wird es darum gehen, den Entstehungskontext des islamischen Normengebäudes zu erläutern und die faszinierende Vielfalt von Strömungen und Richtungen, die sich daraus entwickelt haben. Der Überblick wäre aber nicht vollständig ohne Darstellung des Sufismus, der als mystische Ausprägung des Islam nicht nur Literatur und Kunst prägte, sondern darüber hinaus weitreichenden Einflusses auf Religion und Kultur hatte. Abgeschlossen wird das Modul mit einem Ausblick auf unterschiedliche Strömungen im heutigen Europa.

(Modul 5 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 6 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

Kurs / Vortrag
70 Jahre UNO-Menschenrechts-Charta (16)

ReferentInnen Peter Kirchschläger, Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa‘at Lenzin

Leitung Hans-Peter v. Däniken

Datum Dienstag, 27. November

Zeit 17.30 – 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 50.- (inkl. kl. Imbiss)

(Anmeldung bis 20. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Paulus-Akademie Zürich durchgeführt.

Seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob Menschenrechte überhaupt universal sein können und sollen. Auch das Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und den Menschenrechten war schon immer ambivalent.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Menschenrechte und Universalität: ein Widerspruch?

Seit der Formulierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vor 70 Jahren wird kontrovers darüber diskutiert, ob Menschenrechte überhaupt universal sein können und sollen. Die Universalität der Menschenrechte wird nicht nur von nichtdemokratischen Regimen in Frage gestellt. Auch das Verhältnis zwischen Religionsgemeinschaften und den Menschenrechten war schon immer ambivalent.

Die Tagung geht der Frage nach, wie sich in pluralen Gesellschaften die Universalität der Menschenrechte begründen lässt. Bekommen Religionen neue Möglichkeiten, sich in den Menschenrechtsdiskurs einzubringen oder werden sie zum Störfaktor für eine universale Begründung von Menschenrechten?

Anlass
Verschtehsch? - 1000 und 1 Fall einer Übersetzerin

Darstellerin Zarina Tadjibaeva

Buch/Regie Andrej Togni

Datum Freitag, 16. November - AUSGEBUCHT! Kein Eintritt ohne Reservation möglich

Zeit 20.00 – ca. 21.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Auf der Bühne steht eine Dolmetscherin, die vom Russischen, Persischen und Tadschikischen ins Deutsche und wieder zurück übersetzt . Sie jongliert mit Bedeutungen, mit kulturellen Eigenheiten, mit unfreiwilligem Humor, mit scheiternder und gelingender Integration. Sie taucht ein in fremde Seelen, dramatische Schicksale, in die Missverständnisse des Alltags. Auf dem Standesamt, vor Gericht, beim Psychologen, im Spital.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Einfrautheater

In ihrer Kunstfigur schöpft Zarina Tadjibaeva aus ihrer vieljähriger Erfahrung als Übersetzerin. Sie schildert eine Fülle von Situationen so intensiv, dass sie als Vollblut-Komödiantin immer wieder ins Spielen kommt und in die einzelnen Figuren schlüpft. Nichts ist ihr fremd: der geschwätzige Perser, die russische Drama-Queen, die arrogante Beamtin, der orientierungslose Gesuchsteller, überemphatische Helferin - vor unseren Augen und Ohren breitet sich ein kleiner Kosmos aus, der uns zum Lachen und zum Weinen bringt.

Zarina spiel, singt, tanzt, bedient den Laptop und regelt das Licht. Vorhang auf!

Anlass
mono - Eine Audioperformance

Performance Franziska Brücker, Jörg Köppl, Lara Stanic
mit den Mitgliedern des Laienensembles Urban Prayers Zürich: Mohamed Hakimi, Muhammed Hasicic, Janos Morvay

Künstlerische Leitung Jörg Köppl

Produktionsleitung und Mitarbeit künstlerische Leitung Ketty Ghnassia

Datum Montag, 5. November

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Anlass wird Im Rahmen der «Woche der Religionen» durchgeführt.

Wie interpretieren wir Informationen? Wie einigen wir uns auf eine gemeinsame Wirklichkeit? Die Hörperformance «mono» verknüpft ein akustisches Wahrnehmungsphänomen mit der Debatte darüber, was wir wissen können und was wir glauben (müssen).

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Die Ringparabel akustisch

Wie interpretieren wir Informationen? Wie einigen wir uns auf eine gemeinsame Wirklichkeit? Die Hörperformance «mono» verknüpft ein akustisches Wahrnehmungsphänomen mit der Debatte darüber, was wir wissen können und was wir glauben (müssen). Wird uns eine Sequenz von Rauschen wiederholt vorgespielt, können wir darin Muster erkennen. Allerdings hören alle etwas anderes.

Das Publikum ist eingeladen diese Erfahrung zu teilen und wird in der Performance aktiv. Als eine moderne Version der Ringparabel fragt «mono» nach den Verhältnissen zwischen den Religionen und nach gegenseitiger Toleranz, wenngleich sich die inneren Wahrheiten unterscheiden.