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Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (10)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 23., 30. August, 6., 13., 20. September

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 150. –

(Anmeldung bis 2. August)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Fokuspunkt: Christentum

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Ist Religion politisch? (09)

Leitung Wolfgang Bürgstein, Frank Mathwig

Datum Dienstag, 5. Juni

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Sind Kirchen und Religionsgemeinschaften allgemein überhaupt legitimiert, zu «weltlichen Dingen» wie etwa die Flüchtlingsfrage, Ladenöffnungszeiten oder Unternehmenssteuerreform Stellung zu beziehen? In zwei Impulsreveraten und einer anschliessenden Podiumsdiskussion wird erörtert, worin eine zukünftige öffentliche Rolle von Kirchen aber auch von anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz bestehen kann.

Fokuspunkt: Christentum

Religion zwischen Privatsache und Öffentlichkeit


Ist die Kirche überhaupt legitimiert, zu «weltlichen Dingen» Stellung zu beziehen? Bei den jüngsten Debatten in der Schweiz etwa über die Abschaffung der Kirchensteuer, Trennung von Kirche und Staat, Unternhemenssteuerreform oder auch über den Umgang mit Flüchtlingen lautete das zentrale Argument der Gegner eines öffentlich-politischen Engagements der Kirchen, in säkular-liberalen Gesellschaften sei die Religion Privatsache und die Kirchen für das Kultische und Transzendente zuständig. Aus der christlichen Botschaft, so das Gegenargument, folge ein eindeutiges Votum für eine in der Öffentlichkeit sichtbare und kritisch engagierte Kirche.

Das Ziel des Vortragsabends ist es, im Rahmen von zwei Impulsreferaten zunächst das Konzept der öffentlichen Rolle der Kirche aus katholischer und evangelisch-reformierten Perspektive aufzuzeigen. In der anschliessenden Podiumsdiskussion mit den beiden Referenten unter der Leitung von Samuel Behloul wird es einerseits darum gehen, zu diskutieren, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede hinsichtlich der Frage des öffentlichen Engagements von Kirche zwischen der katholischen und der evangelisch-reformierten Perspektive bestehen. Andererseits soll auch die Frage diskutiert werden, worin eine zukünftige öffentliche Rolle von Kirchen aber auch von anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz bestehen kann.

Kurs / Vortrag
Papsttreu oder Staatstreu? (08)

Leitung András Máté-Tóth

Datum Dienstag, 10. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei, Kollekte

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut G2W durchgeführt.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Fokuspunkt: Christentum

Katholische Kirche in Osteuropa im Widerspruch
Input-Referat mit anschliessender Diskussion

«Von außerhalb oder für Menschen, die nicht Ungarisch sprechen, stellt sich die Angelegenheit ziemlich einfach dar: Die Hierarchie der katholischen Kirche hat ein Abkommen mit der Regierung geschlossen – die Regierung zahlt und die Kirche schweigt. Da die Orbán-Regierung sich zum Ziel gesetzt hat, Ungarn und Europa vor den ‘muslimischen, terroristischen Attacken’ zu verteidigen, kann die Kirche daher auch nicht für die Flüchtlinge sprechen. Dieses Bild ist aber schlimmer als falsch, es ist vereinfacht.» Das sagte der renommierte ungarische Religionswissenschaftler, Prof. András Máté-Tóth in einem Interview.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Worin liegen die Gründe für das enge Verhältnis von katholischer Kirche, Nation und staatlicher Macht in Osteuropa? Und wodurch ist die Abwehrhaltung der Kirche gegen Migration und gegen das Fremde motiviert?

Prof. András Máté-Tóth lehrt an der Universität Szeged in Ungarn und zählt durch seine Forschung europaweit als ausgewiesener Experte in religionspolitischen Fragen in Ost- und Mitteleuropa.

Kurs / Vortrag
Wohin steuert das Christentum? (07)

Vortrag Andreas Heuser

Podium Andreas Heuser und Michel Müller (Leitung Samuel Behloul)

Datum Montag, 9. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

In seinem Buch «Die Zukunft des Christentums» schreibt Philip Jenkins, dass das Weltchristentum unter den Einfluss eines anti-intellektuellen Fundamentalismus gerät. Wenn dem so ist, welche Auswirkungen hat die zunehmende christliche Migration von ausserhalb Europas auf das westliche Christentum, konkret auch in der Schweiz?

Fokuspunkt: Christentum

Aufklärung oder Radikalisierung?

Dem Christentum wird regelmässig die Rolle einer Religion mit Modellcharakter zugeschrieben, vor allem wenn es darum geht, ob sich der Islam mit der Moderne verträgt. Das Christentum habe die Aufklärung bereits hinter sich und sich längst zu einer zeitgemässen Religion entwickelt. So das gängige Argument.

Der britische Religionshistoriker Philip Jenkins weist hingegen darauf hin, dass das Christentum 500 Jahre nach Reformation zunehmend konservativer und fundamentalistischer werde. Dies vor allem mit Blick auf Afrika, Lateinamerika und Asien.

Den gegenwärtigen Entwicklungstendenzen im weltweiten Christentum widmet sich der Vortrag von Prof. Dr. Andreas Heuser vom Lehrstuhl für das aussereuropäische Christentum der Uni Basel.

Auf dem anschliessenden Podium diskutieren Prof. Dr. Andreas Heuser mit dem Kirchenratspräsidenten der evang.-ref. Kirche Kanton Zürich, Pfr. Michel Müller.

Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie sich die Migration von christlichen Gemeinschaften aus dem aussereuropäischen Raum auf das etablierte Christentum in der Schweiz mittel- und langfristig auswirken könnte.

Kurs / Vortrag
«Der Friede im Glauben» (06)

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 19. März

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35. –

Nikolaus Cusanus (1401-1464) setzte in seinem Werk «De pace fidei» (Der Friede im Glauben) seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll gegen den religiösen Fanatismus. Hätten sich auf dieser Grundlage die Religionskriege vermeiden lassen?

Fokuspunkt: Christentum

Christliche Bausteine für den interreligiösen Dialog: Nikolaus Cusanus

Wenn man sich an Cusanus gehalten hätte, dann wären uns die Religionskriege des 16. und des 17. Jahrhundert möglicherweise völlig erspart geblieben. Diese und ähnliche Aussagen hört man immer wieder, wenn der Name des Universalgelehrten und Kirchenpolitikers Nikolaus Cusanus (1401-1464) fällt.

Das Leben und Werk von N. Cusanus waren tatsächlich vom Ideal der Eintracht sowohl zwischen Kirche und Staat, als auch zwischen verschiedenen Religionen getragen. Gegen den religiösen Fanatismus setzte Cusanus seine Idee der Ökumene, der einen Religion, die ihre regionale Vielfalt behalten soll.

Im Vortrag werden Texte aus Cusanus’ Werk Der Friede im Glauben (De pace fidei) vorgestellt und kommentiert. Cusanus schrieb das Werk aus Anlass der Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen 1453.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (05)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 1., 8., 15. März, 12., 19. April

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums. In diesem Kurs wird sie kontinuierlich gelesen und besprochen.

Fokuspunkt: Christentum

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Orientalisches Christentum (10)

Leitung Samuel Behloul, Cornelia Horn, Karl Pinggéra

Daten Montag, 6., 20. November, 4., 18. Dezember

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 130. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Im orientalischen Christentum werden die liturgischen und theologischen Traditionen des ältesten Christentums gepflegt. Und dennoch stellt das orientalische Christentum im europäischen Kulturkreis nach wie vor ein unbekanntes Phänomen dar.

Fokuspunkt: Christentum

Historische Entwicklung und aktuelle Situation

Im orientalischen Christentum werden die liturgischen und theologischen Traditionen des ältesten Christentums gepflegt. Und dennoch stellt das orientalische Christentum im europäischen Kulturkreis nach wie vor ein unbekanntes Phänomen dar.

Der aus vier Abenden bestehende Kurs verfolgt ein doppeltes Ziel. Zum einen geht es darum, die Vielfalt orientalischer Kirchen kennenzulernen und zu erfahren, wie sich diese Gemeinschaften über die vielen Jahrhunderte unter der islamischen Herrschaft entwickelt haben. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, welche und ob das orientalische Christentum noch eine Zukunft im arabisch-islamischen Orient hat hinsichtlich der aktuellen politischen Situation in der Region.

Kurs / Vortrag
Christliche Mystik (09)

Leitung Samuel Behloul

Daten Mittwoch, 25. Oktober, 8., 22. November

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Fokuspunkt: Christentum

Zwischen Askese, Gottesliebe, Politik und ‹heiligem› Krieg

Mystik stellt im Christentum ein vielfältiges religiöses und sozio-politisches Phänomen dar. Einerseits wurden Mystiker aufgrund ihrer Suche nach Gott ‹abseits› vorgezeichneter Pfade seitens religiöser Autoritäten immer wieder der Ketzerei verdächtigt. Andererseits waren viele Mystiker engagierte Missionare und leidenschaftliche Befürworter des ‹heiligen› Krieges gegen die ‹Ungläubigen›.

Im Kurs werden an ausgewählten Beispielen aus der Kirchengeschichte (Hildegard von Bingen, Bernhard von Clairvaux, Katharina von Siena u.a.) die einzelnen religiös-politischen und soziokulturellen Aspekte der christlichen Mystik thematisiert und nach deren möglicher Relevanz im Kontext der heutigen Debatten über das Verhältnis von Religion, Spiritualität, Gesellschaft und Politik gefragt.