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Kurs / Vortrag
Von der Volkskirche zur Migrationsreligion? (14)

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 14. Januar 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 27. Dezember)

Als Folge von Migration präsentiert sich das Christentum in der Schweiz 500 Jahre nach der Reformation in einer Vielfalt, die historisch einmalig ist. Was bedeutet diese Vielfalt für die Zukunft der Ökumene, des interreligiösen Dialogs, des Verhältnisses von Kirche und Politik und für die Zukunft des Christentums in der Schweiz?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Die Zukunft des Christentums in der Schweiz

Als Folge von Migration präsentiert sich das Christentum in der Schweiz 500 Jahre nach der Reformation in einer Vielfalt, die historisch einmalig ist. Die Präsenz von kulturell, ethnisch und sprachlich unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften in der Schweiz stellt eine grosse kulturelle und liturgische Bereicherung des kirchlichen Lebens dar. Was bedeutet diese Vielfalt aber für die Zukunft der Ökumene, des interreligiösen Dialogs, des Verhältnisses von Kirche und Politik und für die Zukunft des Christentums in der Schweiz generell?

Dieser Fragestellung geht der Vortrag nach. Zudem werden anhand anschaulicher Beispiele Einblicke in die neue christliche Vielfalt in der Schweiz gegeben.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (16)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 25. April, 2., 9., 16., 23. Mai 2019

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 12. April)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
«Top-Marke» Zwingli (15)

Leitung Peter Opitz

Datum Dienstag, 2. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. März)

Zwingli der Sozialreformer, Zwingli der pragmatische Linke, Zwingli der Vorreiter der Schweizer Demokratie oder Zwingli der Gegner von Waffenexporten. Seit 500 Jahren ist Zwingli der «Bestseller», die Top-Marke der Reformation.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Huldrych Zwingli gehört zu den wirkungsmächtigsten und identitätsstiftenden Leitfiguren der Schweizer Reformation. Zahlreiche Vorbild- und Vorreiterrollen werden ihm zugeschrieben, die auch heute von hoher sozio-politischer Aktualität sind: Zwingli als Sozialfreformer, Zwingli als pragmatischer Linker, Zwingli als Vorreiter der Schweizer Demokratie oder auch Zwingli als Gegner der Waffenexporte. Es gibt aber auch nicht wenige Stimmen, die ihm sein sozio-politisches Gewicht absprechen. Ist Zwingli 500 Jahre danach eine ‚Top-Marke’, die man nur richtig interpretieren muss?

Der Kirchenhistoriker und Zwingli-Spezialist, Peter Opitz, zeichnet das Bild von Ulrich Zwingli als Person in ihrer Zeit und fragt, welche Impulse aus Zwinglis Wirken von damals heute noch wichtig sind – in einer Zeit, in der Religion mehr und mehr zur Privatsache erklärt wird.

Kurs / Vortrag
Ist das Christentum im Nahen Osten am Ende? (12)

Referenten Samuel Behloul, Delf Bucher, Marc Bundi, Simon Jacob

Leitung Samuel Behloul

Daten Montag, 19., 26. November, 3. Dezember

Zeit 19. November: 19.00 – 20.30 Uhr
26. November, 3. Dezember: 18.30 – 20.30 Uhr

Ort 19. November: Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
26. November: Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)
3. Dezember: Treffpunkt: Vor der Klosterkirche St. Avgin, Klosterstrasse 10, 6415 Arth/SZ

Kosten CHF 120.-

(Anmeldung bis 2. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich und «reformiert.zürich» durchgeführt.

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Buchvernissage, Erlebnisberichte, Vortrag und Exkursion

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Im Rahmen von Buchvernissage, Reiseberichten und Begegnungsgesprächen gibt der dreiteilige Kurs direkte Einblicke in die aktuelle Situation von Christen und Christinnen im Nahen Osten und ermöglicht direkte Begegnung mit orientalischen Christen in der Schweiz.

1. Abend: Buchvernissage «Peacemaker: Mein Krieg. Mein Friede. Unsere Zukunft», Simon Jacob liest aus seinem neuen Buch; Bahur Ghazi spielt Oud.

Marc Bundi und Delf Bucher berichten über ihre Nahostreise und über die Projekte der evang.-ref. Kirche Zürich für Christen im Nahost.

2. Abend: Vortrag von Samuel Behloul zur Rolle der orientalischen Christen in der Politik des Nahen Ostens ab dem 19. Jh. bis heute.

3. Abend: Besuch der Vesper im syr.-orth. Kloster St. Avgin in Arth, Begegnung und Gespräch mit den Klosterbewohnern und syr.-orth Gläubigen.

Kurs / Vortrag
Hat das Christentum das Mitleid erfunden? (11)

Referent Frank Mathwig

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 30. Oktober

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 12. Oktober)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie. Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Eine umstrittene These von Manfred Lütz

«Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums» Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie.

Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (10)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 23., 30. August, 6., 13., 20. September

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 150. –

(Anmeldung bis 2. August)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Ist Religion politisch? (09)

Leitung Wolfgang Bürgstein, Frank Mathwig

Datum Dienstag, 5. Juni

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 35.-

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Sind Kirchen und Religionsgemeinschaften allgemein überhaupt legitimiert, zu «weltlichen Dingen» wie etwa die Flüchtlingsfrage, Ladenöffnungszeiten oder Unternehmenssteuerreform Stellung zu beziehen? In zwei Impulsreveraten und einer anschliessenden Podiumsdiskussion wird erörtert, worin eine zukünftige öffentliche Rolle von Kirchen aber auch von anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz bestehen kann.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Religion zwischen Privatsache und Öffentlichkeit


Ist die Kirche überhaupt legitimiert, zu «weltlichen Dingen» Stellung zu beziehen? Bei den jüngsten Debatten in der Schweiz etwa über die Abschaffung der Kirchensteuer, Trennung von Kirche und Staat, Unternhemenssteuerreform oder auch über den Umgang mit Flüchtlingen lautete das zentrale Argument der Gegner eines öffentlich-politischen Engagements der Kirchen, in säkular-liberalen Gesellschaften sei die Religion Privatsache und die Kirchen für das Kultische und Transzendente zuständig. Aus der christlichen Botschaft, so das Gegenargument, folge ein eindeutiges Votum für eine in der Öffentlichkeit sichtbare und kritisch engagierte Kirche.

Das Ziel des Vortragsabends ist es, im Rahmen von zwei Impulsreferaten zunächst das Konzept der öffentlichen Rolle der Kirche aus katholischer und evangelisch-reformierten Perspektive aufzuzeigen. In der anschliessenden Podiumsdiskussion mit den beiden Referenten unter der Leitung von Samuel Behloul wird es einerseits darum gehen, zu diskutieren, welche Ähnlichkeiten und Unterschiede hinsichtlich der Frage des öffentlichen Engagements von Kirche zwischen der katholischen und der evangelisch-reformierten Perspektive bestehen. Andererseits soll auch die Frage diskutiert werden, worin eine zukünftige öffentliche Rolle von Kirchen aber auch von anderen Religionsgemeinschaften in der Schweiz bestehen kann.

Kurs / Vortrag
Papsttreu oder Staatstreu? (08)

Leitung András Máté-Tóth

Datum Dienstag, 10. April

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei, Kollekte

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Institut G2W durchgeführt.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Katholische Kirche in Osteuropa im Widerspruch
Input-Referat mit anschliessender Diskussion

«Von außerhalb oder für Menschen, die nicht Ungarisch sprechen, stellt sich die Angelegenheit ziemlich einfach dar: Die Hierarchie der katholischen Kirche hat ein Abkommen mit der Regierung geschlossen – die Regierung zahlt und die Kirche schweigt. Da die Orbán-Regierung sich zum Ziel gesetzt hat, Ungarn und Europa vor den ‘muslimischen, terroristischen Attacken’ zu verteidigen, kann die Kirche daher auch nicht für die Flüchtlinge sprechen. Dieses Bild ist aber schlimmer als falsch, es ist vereinfacht.» Das sagte der renommierte ungarische Religionswissenschaftler, Prof. András Máté-Tóth in einem Interview.

Zwei Tage nach den Wahlen in Ungarn, am 10. April 2018, referiert Máté-Tóth am ZIID Zürcher Institut für interreligiösen Dialog über die Rolle der Kirche in Ungarn und in Osteuropa: Mit ihrer Haltung zur Flüchtlingsproblematik steht zumindest ein Teil der katholischen Kirche Osteuropas auf einer Linie mit der nationalkonservativen Ausrichtung der aktuellen Politik in Polen, Ungarn und Tschechien.

Worin liegen die Gründe für das enge Verhältnis von katholischer Kirche, Nation und staatlicher Macht in Osteuropa? Und wodurch ist die Abwehrhaltung der Kirche gegen Migration und gegen das Fremde motiviert?

Prof. András Máté-Tóth lehrt an der Universität Szeged in Ungarn und zählt durch seine Forschung europaweit als ausgewiesener Experte in religionspolitischen Fragen in Ost- und Mitteleuropa.