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Kurs / Vortrag
Interreligiöser Dialog – geht das? (04)

Leitung Samuel Behloul, Hannan Salamat, Thomas Schlag

Datum Donnerstag, 16. Mai 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 3. Mai)

Judentum, Christentum und Islam im Gespräch Man hält ihn für unabdingbar, aber unter allen Dialogformen ist er der Schwierigste: der interreligiöse Dialog. Wie führt man ihn, worüber und mit welchem Ziel? Thomas Schlag, reformierter Theologe und Ethiker, stellt seine Thesen zur Diskussion.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Judentum, Christentum und Islam im Gespräch

Man hält ihn für unabdingbar, aber unter allen Dialogformen ist er der Schwierigste: der interreligiöse Dialog. Die einen sagen, der interreligiöse Dialog sei ohnehin ein Dialog der Eliten und erreiche die Massen nicht. Für die anderen wiederum sind die Religionen, insbesondere die drei abrahamitischen, aufgrund ihres Wahrheitsanspruchs gar nicht fähig zu einem aufrichtigen Dialog. Wozu also der interreligiöse Dialog? Wie führt man ihn, worüber und mit welchem Ziel? Und kann der interreligiöse Dialog Strömungen wie Fundamentalismus, oder identitären Bewegungen etwas entgegenhalten?

Thomas Schlag, reformierter Theologe und Ethiker, stellt seine Thesen zur Diskussion.

Rundgang
Kuppel – Kirchturm – Minarett (20)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Datum Freitag, 10. Mai 2019

Zeit 10.00 – ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt (9.45 Uhr) Bahnhof St. Gallen, Busbahnhof Kante A

Kosten CHF 120.- (inkl. Mittagessen und Transfer St. Gallen - Wil)

(Anmeldung bis 9. Mai 12.00 h)

Die Exkursion wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Warum braucht das Judentum grosse Synagogen während Muslime auch in Hinterhöfen beten können? Was brauchen Christen? Wir erklären Ihnen vor Ort, welche Bedeutung sakrale Räume und Orte in der jeweiligen Religion haben.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Tripartite Exkursion

Warum braucht das Judentum grosse Synagogen während Muslime auch in Hinterhöfen beten können? Was brauchen Christen?

Wir erklären Ihnen vor Ort, welche Bedeutung sakrale Räume und Orte in der jeweiligen Religion haben und Sie begegnen unter anderem einem Rabbiner und dem Imam der Moschee Will, die vor genau 10 Jahren die Debatte über Minarette auslöste – also darüber, wie sichtbar bestimmte religiöse Räume und Orte in der Schweiz sein dürfen.

Die Sakralstätten, die wir besuchen werden, liegen in und um St. Gallen.

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (09)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 5) Frank Neubert

Daten Mittwoch, 8., 15., 22., 29.* Mai, 5., 12. Juni 2019
*29.5. Besuch des Krishna-Tempels, Bergstrasse 54, 8032 Zürich)

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich; KOL-F-123

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 26. April)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 5 (Frank Neubert):
Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

Das Modul führt ein in die Vielfalt der Hindu-Religionen in der globalisierten Gegenwart und beleuchtet ihren Facettenreichtum. Wir befassen uns mit den Dynamiken der Religionsgeschichte Indiens von der vedischen Zeit bis heute, mit der religiösen Texttradition Indiens, mit Götter- und Erlösungsvorstellungen, Praktiken sowie Fragen von Kaste und Gleichstellung. Auch Aspekte wie religiöse Radikalisierung und die Verweltlichung zahlreicher Aspekte hinduistischer Traditionen sollen nicht zu kurz kommen. Nicht zuletzt werden wir bei einem Tempelbesuch indische religiöse Praxis erleben und mit Hindus ins Gespräch kommen.

(Modul 6 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

Kurs / Vortrag
«Alla Turca»: Islam zwischen Verklärung und Dämonisierung (05)

Leitung Samuel Behloul, Patrik Ettinger, Felix Konrad

Daten Dienstag, 7., 14., 21. Mai 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 110.-

(Anmeldung bis 19. April)

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt und ergänzt durch die Vorträge "«N» – Das Christentum im Islam. Die Bilder vom Christentum im Islam" (28. Mai) und "Feiglinge – Verfolger – Vorbilder. Die Bilder vom Christentum im Judentum" (4. Juni).

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind so alt wie der Islam selbst. Widersprüchlich: Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken Der dreiteilige Kurs nimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder

Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind vielfältig und widersprüchlich.Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken.

Sah man anfangs im Propheten Mohammed einen Ketzer, beschrieben die europäischen Aufklärer den Islam als das Muster einer vernünftigen Religion. Mozarts «Alla Turca» wiederum zeugt davon, wie sehr das Orientalische in Musik und Kunst regelrecht zur Mode wurde. Heute steht der Islam im Westen für Gewalt, Rückschritt und Bedrohung.

Der dreiteilige Kursnimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

Rundgang
«Samstag der lichten Woche» (19)

Leitung Samuel Behloul

Datum Samstag, 4. Mai 2019 - ausgebucht

Zeit 10.00 Uhr

Treffpunkt Auferstehungskirche, Narzissenstrasse 10, 8006 Zürich

Kosten CHF 50.- (inkl. Mittagessen)

Die 1936 gegründete Russisch-orthodoxe Auferstehungsgemeinde gehört zu den ältesten orthodoxen Kirchen der Deutschschweiz. Der Besuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die spezifische Liturgie der orthodoxen Osterzeit, auch «der leuchtende Schabbat» genannt, zu erleben.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Besuch bei der Russisch-orthodoxen Auferstehungsgemeinde in Zürich

Die 1936 gegründete Russisch-orthodoxe Auferstehungsgemeinde gehört zu den ältesten orthodoxen Kirchen der Deutschschweiz. Christinnen und Christen aus Russland, aber auch aus Bulgarien, der Ukraine, Georgien, Belarus und anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben hier ihren kirchlichen Treffpunkt.

Der Besuch gibt Ihnen die Möglichkeit, die spezifische Liturgie der orthodoxen Osterzeit, auch «der leuchtende Shabbat» genannt, zu erleben und mit Gemeindemitgliedern beim gemeinsamen Essen ins Gespräch zu kommen.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (16)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 25. April, 2., 9., 16., 23. Mai 2019

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 12. April)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Fokuspunkt: Judentum

Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

Kurs / Vortrag
Wurst und Krevetten (03)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler

Datum Dienstag, 9. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 29. März)

Essen reformiert Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Essen reformiert

Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.