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Kurs / Vortrag
#50_Jahre_Frauenstimmrecht_Schweiz Jung, muslimisch, feministisch (online)

Leitung Hannan Salamat und Mandy Abou Shoak

Datum Dienstag, 2. und 9. März 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt

Kosten CHF 40, einzeln CHF 25 (reduzierter Preis für Online-Veranstaltungen)

Anmeldung bis zum 24. Februar 2021

Islam und Feminismus: für viele widersinnig. «Keinesfalls!» sagen die Akteur*innen. In den letzten Jahren hat sich eine Bewegung gebildet, die sich als islamisch und feministisch versteht. Starke, selbstbewusste und junge Frauen*, die auch beim Schweizer Frauen*streik 2019 vertreten waren. Worum handelt es sich bei dieser Bewegung? Was ist daran islamisch und was feministisch?

Fokuspunkt: Islam

Zwei Abende über Feminismus im Islam

Am ersten Abend werden wir uns die Entwicklung und die wichtigsten Akteur*innen einer Bewegung anschauen, die sich als islamisch und feministisch versteht: starke, selbstbewusste und junge Frauen*, die auch beim Schweizer Frauen*streik 2019 vertreten waren. Am zweiten Abend stellen wir Ihnen islamisch-feministische Konzepte vor. Muslimische Feminist*innen setzen sich nicht nur für Freiheit und Selbstbestimmung ein und kämpfen gegen Geschlechterdiskriminierung und Sexismus, in Form eines inklusiven Feminismus setzten sie sich auch gegen Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art ein.

Wegen der vom Bundesrat am 18. Januar 2021 verschärften Conana-Massnahmen wird die Veranstaltung online stattfinden. Sie werden rechzeitig vor der Veranstaltung einen Link zugeschickt erhalten.

Übrigens: Mit dem Sternchen in den Worten Akteur*innen oder Feminist*innen wird zum Ausdruck gebracht, dass sich verschiedene Menschen mit der weiblichen Sprachform identifizieren. Angesprochen ist, wer sich als Frau* definiert und sich durch diese Bezeichnung sichtbar gemacht sehen möchte.

Flyer

Kurs / Vortrag
Der Mythos vom ewigen Konflikt (verschoben)

Leitung Hannan Salamat

Datum Offen. Der Kurs muss wegen der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verschoben werden

Kosten CHF 40

Provisorische Anmeldungen nehmen wir bis auf Weiteres gerne entgegen, Sie entscheiden über eine definitive Teilnahme, sobald das Kursdatum feststeht

Im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen erhalten Sie einen Einblick in die die kulturelle und religiöse Vielfalt der Musliminnen und Muslime in Zürich. Dabei erfahren Sie auch, was Schiiten und Sunniten vonenandern unterscheidet.

Fokuspunkt: Islam

Basiswissen Islam: Sunniten und Schiiten

Egal ob Libanon, Syrien, Irak oder Jemen: Immer wieder verlaufen Auseinandersetzungen anscheinend entlang konfessioneller Linien.

Doch sind diese Konflikte tatsächlich religiös bedingt, also die Folge einer Uneinigkeit nach dem Tod des islamischen Propheten Muhammad? Und was unterscheidet Sunniten und Schiiten eingelich? Woran glauben sie und wie viel Religion spielt in den genannten Konflikten mit?

Im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen erhalten Sie einen Einblick in die kulturelle und religiöse Vielfalt und die Organisationsstrukturen der Musliminnen und Muslime in Zürich.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus haben wir entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Wir werden uns zeitnah mit einem neuen Termin melden und danken für Ihr Verständnis.

Wenn Sie sich für den Anlass interessiernen, dürfen Sie sich gerne schon heute anmelden und über eine definitive Teilnahme entscheiden, sobald der neue Termin feststeht.

Anlass
Verhüllung: Die Burka-Debatte in der Schweiz

Datum 9. Februar 2021

Zeit 19 Uhr

Ort Online. Ein Link wird vor der Veranstaltung verschickt.

Kosten Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung bis zum 8. Februar 2021

Am 7. März entscheiden die Stimbürger*innen, ob das Tragen des Gesichts­schleiers in der Öffent­lichkeit verboten werden soll. Worum geht es bei der Debatte um ein Verhül­lungsverbot? Wieso wird die Diskussion so emotional geführt und was trägt zu einer Ver­sachlichung der Auseinandersetzung bei? Darüber diskutieren Hannan Salamat und Dr. Andreas Tunger-Zanetti.

Fokuspunkt: Islam

Ein Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Dr. Andreas Tunger-Zanetti

In der Schweiz leben rund 400‘000 Muslim*innen, aber nur schätzungsweise 30 Frauen tragen einen Nikab, den Gesichts­schleier, der in der Öffentlichkeit immer wieder fälschlicherweise als «Burka» bezeichnet wird. Die Schweizer Stimmbürger*innen entscheiden am 7. März, ob das Tragen des Gesichts­schleiers in der Öffent­lichkeit verboten werden soll.

Worum geht es bei der Debatte um ein Verhül­lungsverbot? Wieso wird die Diskussion so emotional geführt und was trägt zu einer Ver­sachlichung der Auseinandersetzung bei?

Über diese Fragen spricht Hannan Salamat, Religionswissenschaftlerin und Fachleiterin Islam beim ZIID, mit Dr. Andreas Tunger-Zanetti vom Zentrum Religions­forschung der Universität Luzern. Der Islamwissenschaftler hat zum Thema geforscht und Anfang des Jahres das Buch «Verhüllung – Die Burka-Debatte in der Schweiz» veröffentlicht.

Flyer zum Download

Kurs / Vortrag
Das Geschlecht Gottes

Dr. theol. Andreas Losch

Mittwoch, 2. Dezember um 19.30 Uhr - 21.00 Uhr online
Sie können sich dafür bei uns anmelden: info@ziid.ch

Wir danken Ihnen und freuen uns, Sie online zu begrüssen.

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 19.30 - 21.00 Uhr Das Geschlecht Gottes. Eine Frage des Monotheismus? Vorlesung von Dr. theol. Andreas Losch

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

"Lasst uns den Menschen machen als unser Bilde, uns ähnlich", spricht Gott in der Genesis, und "als Mann und Frau schuf er sie". Gott ist also beiderlei Geschlecht. Wie kommt es dann, dass wir von "Ihm" und nicht auch von "Ihr" reden? Ist vielleicht bei der monotheistischen Bilderstürmerei etwas verloren gegangen von der sexuellen Spannung, die auch in Gott steckt? Oder ist eine Gottheit beiderlei Geschlechts doch eher eine Projketion rein menschlicher Bedingungen?

Diese Vorlesung hätte den Schlusspunkt unter die Ringvorlesung "Kann denn Liebe Sünde sein" gesetzt.

Tagung
Die Merkawa (Wagenvision) bei Ezechiel (08)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 16. November 2020

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.- (exkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 2. November)

Nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem hat sich aus der Vision Jecheskels (Ezechiels) vom «himmlischen Thronwagen» (Merkawa) die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Fokuspunkt: Judentum

... und in der späteren jüdischen Mystik

Das Buch Jecheskel (Ezechiel) beschreibt in seinen ersten drei Kapiteln die Berufung des Propheten und seine Schau der Merkawa (himmlischer Thronwagen).

In seiner herausragenden Stellung als Prophet des ersten babylonischen Exils, aber auch als Verkünder der messianischen Erlösung am Ende der Zeiten, hat Jecheskel mit seiner detaillierten Beschreibung der Merkawa und ihrer Bewegungen dem jüdischen Volk ein besonderes Geschenk mit auf den beschwerlichen Weg des Exils mitgegeben.

So hat sich nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem aus dieser Vision die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». In der mittelalterlichen Kabbala wurde Jecheskels Wagenvision als Urbild der himmlischen Welt der Sefirot (göttlichen Energien) und Kelipot (Schalen) interpretiert.

Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Kurs / Vortrag
Nicht wörtlich, sondern ernst nehmen (03)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Dienstag, 15. September 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 1. September)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden. Sie wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen - unter anderen - der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken. Nur wenn Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst genommen werden, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Grundfragen im Umgang mit Heiligen Schriften in Judentum, Christentum und Islam

Um Heilige Schriften zu verstehen - und sie zu verstehen, ist Voraussetzung für verantwortlichen Umgang mit ihnen - genügt es nicht, sie lesen zu können und zu lesen. Es verlangt zu wissen, wie, wann und wo sie entstanden und von wem sie überliefert worden sind.

Heilige Schriften wörtlich zu nehmen, bedeutet, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken, ohne Relevanz für heute und die Zukunft.

Der Vortrag will aufzeigen: Nur wenn man Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst nimmt, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Kurs / Vortrag
Basiswissen Islam – Moscheen (02)

Leitung Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 10. September 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Iman Zentrum, Juchstrasse 15, 8604 Volketswil

Kosten CHF 40.-

(Anmeldung bis 28. August)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Fokuspunkt: Islam

mit Besuch der Moschee in Volketswil

Wenn wir hierzulande über eine Moschee sprechen, haben wir Minarette und Kuppeln vor Augen. Doch braucht eine Moschee Minarette? Wird beim Bau auf etwas besonders geachtet? Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Wir treffen uns in der Moschee Volketswil für eine Besichtigung und eine Einführung in die historische Entwicklung der Moscheen.

Rundgang
Erster Advent im «Haus der Völker» (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. Dezember 2019

Zeit 10.15 – ca. 14.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Apéro riche)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum. Wir besuchen das Zentrum für Migrationskirchen, welches 8 Migrationskirchen beherbergt, in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt 8 protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres ‚Haus der Völker’.

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.