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Rundgang
Ausgebucht - Einst im Schtetl

Leitung Dr. Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 19. September 2021

Zeit 16:00 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt bei der Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2 und 3)

Kosten CHF 50 (reduziert CHF 35)

Dieser Anlass ist ausgebucht. Eine Anmeldung für die Warteliste ist möglich!

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir von jüdischen Menschen, die zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich ankamen. Ihre Lebensweise und ihre Erfahrungen erzählen auch eine Geschichte von Zuwanderung und Integration.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Stadtrundgang zum osteuropäischen Judentum in Zürich

Einige Tausend Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo haben sie gelebt und wie haben sie ihren Lebensunterhalt verdient? Wie haben sie sich organisiert und wie wurden sie aufgenommen in Zürich?

Auf diesem Rundgang erfahren Sie vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger*innen und ihrem Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderer*innen.

Rundgang
The Jewish Mile

Leitung Dr. Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 1. September 2021

Zeit 13:30 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt bei der Tramhaltestelle Bahnhof Selnau (Tram 8)

Kosten CHF 110, inkl. Imbiss (reduziert CHF 80)

Anmeldung bis zum 23. August 2021

Auf einer Stadtführung von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon erhalten Sie einen Einblick in den jüdischen Alltag in Zürich.

Fokuspunkt: Judentum

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Hier befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen, eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-)Lebens.

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalts- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Rundgang
Abendlicher Rundgang durch das jüdische Zürich (ausgebucht)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Donnerstag, 20. Mai 2021

Zeit 18.00 bis ca. 21:00 Uhr

Ort Treffpunkt an der Tramhaltestelle Bahnhof Selnau (Tram 8, Trambillett für die Zone 110 mitnehmen)

Kosten CHF 75, inkl. kleines Dessert

Ausgebucht

Der Rundgang gibt einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens in Zürich. An der ca. dreistündigen Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalts- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung und zur Vielfalt der religiösen Strömungen.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Abendrundgang über die Vielfalt jüdischen Lebens in Zürich

Der Rundgang führt uns zu Synagogen und Gemeindehäusern, Lebensmittel- und anderen Geschäften, Schulen, Bibliotheken und Restaurants eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens. Sie erhalten einen Einblick in die jüdische Haushalt- und Lebensführung, Erziehung und Bildung und die Vielfalt religiöser Strömungen von Juden und Jüdinnen in Zürich.

Der Rundgang ist leider ausgebucht. Wir danken für Ihr Verständnis.

Kurs / Vortrag
Das «Hohelied» – ein literarisches Denkmal der Erotik (abgesagt)

Leitung Prof. Dr. Stefan Schreiner

Datum abgesagt

Das Lied der Lieder wurde nicht immer schon als Allegorie interpretiert. Lust und Liebe sind Teil der Schöpfungsordnung und haben als solche ihr Recht und ihren Sinn.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Themenabend über Religion und Erotik mit Prof. Dr. Stefan Schreiner

Das Lied der Lieder der Hebräischen Bibel besingt in siebenundzwanzig Variationen die Liebe zwischen Mann und Frau, ganz in der Tradition alt-orientalischer Liebeslieder. Erst die spätere jüdische und christliche Deutung hat im «Hohenlied» eine Allegorie gesehen und es auf die Beziehung zwischen Gott und Israel respektive Christus und Kirche interpretiert: Auf geistige Sinnlichkeit reduzierte Erotik verkennt indessen, dass Lust und Liebe (körperliche Beziehung zwischen Frau und Mann eingeschlossen) Teil der Schöpfungsordnung sind und als solche ihr Recht und ihren Sinn haben.

Die Veranstaltung müssen wir leider absagen. Pandemiebedingt ist es dem Referenten nicht möglich, aus Deutschland anzureisen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Dieser Abend ist Teil der Ringvorlesung «Kann denn Liebe Sünde sein?»

Rundgang
Einst im Schtetl (ausgebucht)

Leitung Dr. Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 2. Mai 2021

Zeit 10:30 – 12:30 Uhr

Ort Treffpunkt: Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2 oder 3)

Kosten CHF 50

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir von jüdischen Menschen, die zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich ankamen. Ihre Lebensweise und ihre Erfahrungen erzählen auch eine Geschichte von Zuwanderung und Integration.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Stadtrundgang zum osteuropäischen Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Auf dem Rundgang fragen wir, wo sie gelebt und wie sie ihren Lebensunterhalt verdient haben. Wie haben sie sich organisiert und wie wurden sie aufgenommen in Zürich?

Auf einem zweistündigen Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und Zuzügerinnen und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen Corona ist die Zahl der TeilnehmerInnen auf 14 begrenzt. Wir danken für Ihr Verständnis.

Tagung
Die Merkawa (Wagenvision) bei Ezechiel (08)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 16. November 2020

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.- (exkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 2. November)

Nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem hat sich aus der Vision Jecheskels (Ezechiels) vom «himmlischen Thronwagen» (Merkawa) die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Fokuspunkt: Judentum

... und in der späteren jüdischen Mystik

Das Buch Jecheskel (Ezechiel) beschreibt in seinen ersten drei Kapiteln die Berufung des Propheten und seine Schau der Merkawa (himmlischer Thronwagen).

In seiner herausragenden Stellung als Prophet des ersten babylonischen Exils, aber auch als Verkünder der messianischen Erlösung am Ende der Zeiten, hat Jecheskel mit seiner detaillierten Beschreibung der Merkawa und ihrer Bewegungen dem jüdischen Volk ein besonderes Geschenk mit auf den beschwerlichen Weg des Exils mitgegeben.

So hat sich nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem aus dieser Vision die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». In der mittelalterlichen Kabbala wurde Jecheskels Wagenvision als Urbild der himmlischen Welt der Sefirot (göttlichen Energien) und Kelipot (Schalen) interpretiert.

Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

Anlass
Jüdische Denkerinnen: Regina Jonas (1902-1944) (14)

Leitung Annette Böckler

Datum Montag, 24. Juni 2019

Zeit 18.30 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 14. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der SERET Kino aus der jüdischen Welt durchgeführt.

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm.

Fokuspunkt: Judentum

Filmabend mit anschliessender Diskussion

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm. Wie macht man also einen Film über eine Frau, von der nur ein einziges Foto existiert und über deren Leben kein Zeitzeuge mehr berichten kann?

Der ungarischen Regisseurin Diana Groó ist es gelungen, durch Zitat, Originalaufnahmen und Fotografien das Leben dieser bemerkenswerten Frau ein einem poetischen Filmessay greifbar, ja sogar lebhaft zu machen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch über den Film.