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Rundgang
Die anthroposophische Siedlung in Dornach

Leitung Dr. des. Tabitha Walther

Datum Samstag, 26. Juni 2021

Zeit 16:00 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt an der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf (Tramlinie 10 ab Basel SBB Richtung Dornach Bahnhof)

Kosten CHF 20, ohne Nachtessen

Anmeldung bis zum 23. Juni 2021

Eine Exkursion zum Goetheanum in Dornach. Der Jahrhundertbau ist das Weltzentrum der Anthroposophie, einer philosophischen und christlich grundierten Erneuerungsbewegung, die auch für Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Gesundheit von Bedeutung ist.

Fokuspunkt: Christentum

Eine historische Führung mit Tabitha Walther

Das Weltzentrum der Anthroposophie befindet sich in Dornach. Rudolf Steiner und Ita Wegman waren entscheidende Persönlichkeiten am Anfang dieser Bewegung. Der markante Bau des Goetheanum ist ein Jahrhundertbau und architektonischer Ausdruck einer religions-philosophisch und christlich grundierten Erneuerungsbewegung. Diese hat Relevanz für viele Gesellschaftsbereiche, etwa Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Gesundheit. Vertreter*innen verschiedener Religionen sind heute Mitglieder in der Anthroposophischen Gesellschaft. Gleichzeitig findet sich in Rudolf Steiners Werk auch problematische Aspekte in Bezug auf die interreligiöse Fragestellung.

Wir spazieren durch die anthroposophische Siedlung in Dornach und kommen nach der Führung ins Gespräch. Anschliessend fakultatives Nachtessen im Speisehaus, der ursprünglichen Kantine des Goetheanum.

Flyer

Kurs / Vortrag
Alles Lustvolle ist Sünde - Ist alles Lustvolle Sünde?

Leitung Dr. Doris Strahm

Datum Mittwoch, 2. Juni 2021

Zeit 19.30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID, Veranstaltungszentrum Paulus Akademie

Kosten CHF 30

Anmeldung bis zum 26. Mai 2021

Die Trennung von erotischer und göttlicher Liebe in der christlichen Religion ging über Jahrhunderte Hand in Hand mit Frauenfeindlichkeit. Dr. Doris Strahm über ein anderes Verständnis von Erotik und geistiger Sinnlichkeit.

Fokuspunkt: Christentum

Ein Themenabend über Erotik und Religion mit Dr. Doris Strahm

Die christliche Religion hat Eros, die lustvolle Liebe, und Agape, die göttliche Liebe, auseinandergerissen sowie die sexuelle Lust und Sünde praktisch gleichgesetzt. Lustfeindlichkeit ging dabei über Jahrhunderte Hand in Hand mit Frauenfeindlichkeit. Als Eva wurde die Frau zum Symbol der Sünde, sexueller Verführung, der Verfügbarkeit und erotischer Begierden. Frauen kritisieren diese Sicht und entfalten ein anderes Verständnis von erotischer Liebe und göttlicher Liebe.

Dieser Abend ist Teil der Ringvorlesung «Kann denn Liebe Sünde sein?»

Anlass
Das neue Evangelium: Film-Vorpremiere und Webtalk mit Milo Rau

Leitung Csongor Kozma, Irene Neubauer und Tabitha Walther

Datum 29. März

Zeit 20:00 bis 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor dem Kurs verschickt

Kosten CHF 25 (CHF 20 ermässigter Eintritt)

Anmeldung über die Website der Paulus Akademie

Was würde Jesus heute predigen? Wer wären seine JüngerInnen? «Das Neue Evangelium» ist ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt. ZIID zeigt den neuen Film von Milo Rau in Zusammenarbeit mit der Paulus Akademie, der offene kirche bern, Langfilm und Vinca Film.

Fokuspunkt: Christentum

Der Schweizer Regisseur Milo Rau kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert und sich als Aktivist gegen die Ausbeutung der LandarbeiterInnen einsetzt, erschafft Rau einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und Revolte ineinander fliessen. Mit seinem Film wolle er den ursprünglichen Geist der Geschichte Jesu bewahren, als «Passionsgeschichte der sozial Benachteiligten, der Armen, der Arbeitslosen, der Ausgestossenen, der Ausgegrenzten und der Flüchtlinge».

Der Webtalk findet am Montag, 29. März, 20:00 bis 21:00 Uhr statt und wird in Kooperation mit der Paulus Akademie, der offene kirche bern, Langfilm und Vinca Film veranstaltet:

Milo Rau, Regisseur und Autor, und Oliver Meiler, Italien-Korrespondent für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung, unterhalten sich mit Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie, Irene Neubauer, Projektleiterin offene kirche bern, und Tabitha Walther, Fachleiterin Christentum ZIID.

Das Ticket für Film und Webtalk (CHF 25, ermässigt CHF 20) können Sie bis zum 22. März über die Programmseite der Paulus Akademie kaufen.

Beim Kauf eines Tickets erhalten Sie vorab einen Zugangslink, mit dem Sie sich den Film bereits ab Samstag, 28. März individuell anschauen können. Der Link zum gemeinsamen Webtalk am Montagabend wird Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zugestellt.

Weitere Informationen zum Film, der am 1. April im Kino starten soll, finden Sie hier.

Kurs / Vortrag
Lukas und die Frauen (verschoben)

Leitung Dr. des. Tabitha Walther

Datum Offen. Der Kurs muss wegen der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verschoben werden.

Kosten CHF 80 ohne Mittagessen

Provisorische Anmeldungen nehmen wir bis auf Weiteres gerne entgegen. Sie entscheiden über eine definitive Teilnahme, sobald das neue Kursdatum feststeht.

Im Lukasevangelium und der Apostelgeschichte lässt sich nachlesen, was Lukas für die Nachwelt aufgeschrieben hat. Diese beiden Schriften des Neuen Testaments geben Einblick in die Entstehungsgeschichte des Christentums.

Fokuspunkt: Christentum

Ein Seminar zum Lukasevangelium und zur Apostelgeschichte

Von der Geburt Jesu von Nazareth über das Pfingstwunder in Jerusalem bis zur Taufe der Lydia der Purpurhändlerin: Das Lukanische Doppelwerk hat eine ungeheure theologische und geographische Dynamik: Das liegt nicht zuletzt an den vielen Frauen, die prominente Stellen in der Lukanischen Erzählung des Urchristentums besetzten. Neben Lydia sind dies insbesondere Elisabeth und Maria, dann aber auch Maria aus Magdala oder etwa die Jüngerin Tabitha.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus haben wir entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Wir planen, die Veranstaltung in unserem Herbstprogramm erneut anzubieten und danken für Ihr Verständnis.

Wenn Sie sich für den Anlass interessiernen, dürfen Sie sich gerne schon heute anmelden und über eine definitive Teilnahme entscheiden, sobald der neue Termin feststeht.

Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (16)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 25. April, 2., 9., 16., 23. Mai 2019

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 12. April)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

Kurs / Vortrag
«Top-Marke» Zwingli (15)

Leitung Peter Opitz

Datum Dienstag, 2. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. März)

Zwingli der Sozialreformer, Zwingli der pragmatische Linke, Zwingli der Vorreiter der Schweizer Demokratie oder Zwingli der Gegner von Waffenexporten. Seit 500 Jahren ist Zwingli der «Bestseller», die Top-Marke der Reformation.

Fokuspunkt: Christentum

Huldrych Zwingli gehört zu den wirkungsmächtigsten und identitätsstiftenden Leitfiguren der Schweizer Reformation. Zahlreiche Vorbild- und Vorreiterrollen werden ihm zugeschrieben, die auch heute von hoher sozio-politischer Aktualität sind: Zwingli als Sozialfreformer, Zwingli als pragmatischer Linker, Zwingli als Vorreiter der Schweizer Demokratie oder auch Zwingli als Gegner der Waffenexporte. Es gibt aber auch nicht wenige Stimmen, die ihm sein sozio-politisches Gewicht absprechen. Ist Zwingli 500 Jahre danach eine ‚Top-Marke’, die man nur richtig interpretieren muss?

Der Kirchenhistoriker und Zwingli-Spezialist, Peter Opitz, zeichnet das Bild von Ulrich Zwingli als Person in ihrer Zeit und fragt, welche Impulse aus Zwinglis Wirken von damals heute noch wichtig sind – in einer Zeit, in der Religion mehr und mehr zur Privatsache erklärt wird.

Kurs / Vortrag
Ist das Christentum im Nahen Osten am Ende? (12)

Referenten Samuel Behloul, Delf Bucher, Marc Bundi, Simon Jacob

Leitung Samuel Behloul

Daten Montag, 19., 26. November, 3. Dezember

Zeit 19. November: 19.00 – 20.30 Uhr
26. November, 3. Dezember: 18.30 – 20.30 Uhr

Ort 19. November: Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich, Saal (EG)
26. November: Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)
3. Dezember: Treffpunkt: Vor der Klosterkirche St. Avgin, Klosterstrasse 10, 6415 Arth/SZ

Kosten CHF 120.-

(Anmeldung bis 2. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Reformierten Kirche Kanton Zürich und «reformiert.zürich» durchgeführt.

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Fokuspunkt: Christentum

Buchvernissage, Erlebnisberichte, Vortrag und Exkursion

Die schwarze Fahne des IS wehte über zwei Jahre in der Ninive-Ebene. Zehntausende von Christen sind geflohen, viele getötet worden. Ist dieses biblische Land, das einst die Wiege des Christentums war, für Christen heute noch eine lebenswerte Heimat?

Im Rahmen von Buchvernissage, Reiseberichten und Begegnungsgesprächen gibt der dreiteilige Kurs direkte Einblicke in die aktuelle Situation von Christen und Christinnen im Nahen Osten und ermöglicht direkte Begegnung mit orientalischen Christen in der Schweiz.

1. Abend: Buchvernissage «Peacemaker: Mein Krieg. Mein Friede. Unsere Zukunft», Simon Jacob liest aus seinem neuen Buch; Bahur Ghazi spielt Oud.

Marc Bundi und Delf Bucher berichten über ihre Nahostreise und über die Projekte der evang.-ref. Kirche Zürich für Christen im Nahost.

2. Abend: Vortrag von Samuel Behloul zur Rolle der orientalischen Christen in der Politik des Nahen Ostens ab dem 19. Jh. bis heute.

3. Abend: Besuch der Vesper im syr.-orth. Kloster St. Avgin in Arth, Begegnung und Gespräch mit den Klosterbewohnern und syr.-orth Gläubigen.

Kurs / Vortrag
Hat das Christentum das Mitleid erfunden? (11)

Referent Frank Mathwig

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 30. Oktober

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 12. Oktober)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie. Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.

Fokuspunkt: Christentum

Eine umstrittene These von Manfred Lütz

«Der Skandal der Skandale. Die geheime Geschichte des Christentums» Manfred Lütz, Bestsellerautor, Psychiater und katholischer Theologe stellt die These auf, Toleranz, Mitleid und Menschenwürde seien eigentlich christliche Erfindungen. Freiheit, Gleichheit und Menschenwürde seien zwar durch die Idee des Monotheismus entstanden, aber erst das Christentum habe sie durch das Postulat der Feindesliebe in einer Weise formuliert, wie keine andere Religion oder Philosophie.

Diese Thesen sind provokativ, finden aber grossen Anklang innerhalb und ausserhalb kirchlicher Kreise. Ein Vortrags- und Diskussionsabend mit Prof. Dr. Frank Mathwig.