Online-Archiv Veranstaltungen

Suchergebnisse

Anlass
Interreligiös?

Leitung Pfarrerin Tania Oldenhage

Datum Sonntag, 19. September

Zeit 11:00 Uhr

Ort Paulus Akademie

Kosten Eintritt frei, Kollekte

Keine Anmeldung erforderlich

Hannan Salamat, Tabitha Walther und Csongor Kozma untehalten sich mit der Pfarrerin Tania Oldenhage über interreligiöse Arbeit im Kreis 5 und darüber hinaus.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein Podium zum Bettag

Wie verändert ein Ort, der so bunt ist wie das Zürcher Stadtquartier im Kreis 5, die interreligiöse Arbeit? Wie verändern interreligiöse Dialogprojekte den Blick auf aktuelle Themen? Und was meinen wir eigentlich genau, wenn wir «interreligiös» sagen? Pfarrerin Tania Oldenhage spricht mit Hannan Salamat und Tabitha Walther vom Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog (ZIID) und Csongor Kozma von der Paulus Akademie.

Musikalisch umrahmt wird diese besondere Bettagsfeier von einem Saxophonquartett der Züricher Hochschule der Künste (ZHdK) mit Werken von Ravel, Pousseur u. a.

Für den Anlass ist keine Anmeldung erforderlich.

Rundgang
Ausgebucht - Einst im Schtetl

Leitung Dr. Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 19. September 2021

Zeit 16:00 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt bei der Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2 und 3)

Kosten CHF 50 (reduziert CHF 35)

Dieser Anlass ist ausgebucht. Eine Anmeldung für die Warteliste ist möglich!

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir von jüdischen Menschen, die zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich ankamen. Ihre Lebensweise und ihre Erfahrungen erzählen auch eine Geschichte von Zuwanderung und Integration.

Fokuspunkt: Judentum

Ein Stadtrundgang zum osteuropäischen Judentum in Zürich

Einige Tausend Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo haben sie gelebt und wie haben sie ihren Lebensunterhalt verdient? Wie haben sie sich organisiert und wie wurden sie aufgenommen in Zürich?

Auf diesem Rundgang erfahren Sie vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger*innen und ihrem Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderer*innen.

Rundgang
Fluchtwege und jüdisches Museum in Hohenems

Leitung Peter Bollag und Dr. des. Tabitha Walther

Datum Montag, 13. September 2021.

Zeit 11.30 – 17:00 Uhr

Ort Treffpunkt am Bahnhof Hohenems, 11.30 Uhr

Kosten CHF 70, ohne Mittagessen

Anmeldung bis zum 09. September 2021 um 12:00 Uhr

Ein historischer Spaziergang an der schweizerisch-östereichischen Grenze auf den Spuren jüdischer Flüchtlinge im Zweiten Weltkrieg.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Ein historischer Spaziergang mit Peter Bollag und Tabitha Walther

Ab 1938, nach dem sogenannten «Anschluss» – der Eingliederung Österreichs in das national­sozia­listische Deutsche Reich –, kommen jüdische Flüchtlinge bei Hohenems über die Grenze in die Schweiz. Sie versuchen den Gräueln des Natio­nal­sozialismus zu entkommen und wagen zuerst legal, bald aber auch illegal die Flucht in die Schweiz.

Ihren Spuren folgen wir bei einem Spaziergang durch Hohenems und über die Schweizer Grenze beim Alten Rhein und über die Paul-Grüninger-Brücke. Ausserdem besuchen wir das Jüdische Museum Hohenems, das seit 1992 über die Geschichte der lokalen jüdischen Gemeinde vom Mittelalter bis heute berichtet.

Flyer

Rundgang
Ausgegrenzt in Zürich?

Leitung Hannan Salamat und Tabitha Walther

Datum Donnerstag, 2. September 2021

Zeit 19:00 – 21:00 Uhr

Ort Treffpunkt Tramhaltestelle Helmhaus (die Führung ist barrierefrei)

Kosten CHF 40 (reduziert 25)

Anmeldung bis zum 23. August 2021

Ein alternativer Stadtrundgang über Menschen, die in Zürich über Jahrhunderte ausgegrenzt waren, weil sie ihren Glauben nicht nach den Vorstellungen der Mächtigen lebten.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Eine Stadtführung in Zürich mit Peter Dettwiler

Dieser alternative Stadtrundgang ruft jene Menschen in Erinnerung, die in Zürich über Jahrhunderte ausgegrenzt wurden: Die jüdische Bevölkerung bereits im 14. Jahrhundert während der ersten Pestepidemie, die Täufergemeinden zur Zeit der Reformation, Hexen bis Anfang des 18. Jahrhunderts. Auch Katholiken und Katholikinnen waren nach der Reformation 300 Jahr ausgegrenzt und ihre Rückkehr im 19. Jahrhundert ein steiniger Weg. Und wie steht es heute mit den Menschen muslimischen Glaubens?

Übrigens: Für Schulklassen, Vereine oder Unternehmen organisieren wir gerne eine Privatführung. Wir freuen uns über Ihre Anfrage an info@ziid.ch.

Rundgang
The Jewish Mile

Leitung Dr. Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 1. September 2021

Zeit 13:30 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt bei der Tramhaltestelle Bahnhof Selnau (Tram 8)

Kosten CHF 110, inkl. Imbiss (reduziert CHF 80)

Anmeldung bis zum 23. August 2021

Auf einer Stadtführung von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon erhalten Sie einen Einblick in den jüdischen Alltag in Zürich.

Fokuspunkt: Judentum

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Hier befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen, eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-)Lebens.

An dieser Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalts- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

Kurs / Vortrag
Liebe, Sex und Allah – Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Leitung Ali Ghandour

Datum Mittwoch, 7. Juli 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

Kosten CHF 30

Anmeldung bis zum 30. Juni 2021

Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen wurden. Mit dem Kolonialismus wurden jedoch zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen, die uns heute als «typisch islamisch» erscheinen. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Fokuspunkt: Islam

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer? Ali Ghandour spricht an diesem Abend über sein gleichnamiges Buch, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen.

Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Dieser Abend ist Teil der Ringvorlesung «Kann denn Liebe Sünde sein?»

Diese Veranstaltung findet online statt. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

Kurs / Vortrag
Arabische Kalligrafie

Leitung Daniel Reichenbach

Datum, Samstag, 3. Juli 2021

Zeit 9:30 – 17:00 Uhr

Ort ZIID, Veranstaltungszentrum Paulus Akademie

Kosten CHF 175

Anmeldung bis zum 23. Juni 2021

Eine Einführung in die arabische Kursivschrift und ihre kaligrafischen Regeln für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Wir lernen das Alphabet kennen und bilden erste Wörter. Am Ende des Kurses wissen wir, wie nach kalligrafischen Gesichtspunkten ein Satz gebildet wird.

Fokuspunkt: Islam

Eine Einführung ins Schriftenhandwerk mit Daniel Reichenbach

Bereits zu Beginn der islamischen Kultur benutzte man für den Alltag eine rudimentäre Kursivschrift. Später entwickelten Kalligrafen mehrere Varianten davon und begannen diese für ihre heiligen Inhalte einzusetzen. Mit Hilfe von Punkten vermassen sie deren Proportionen und legten Regeln fest. Schliesslich entstanden Vorbilder, die über Jahrhunderte weiterentwickelt wurden. Ein bedeutender Stil heisst «Naskh» – was kopieren bedeutet. Die kalligrafischen Punkte werden jedoch nicht nur für die Grössenverhältnisse eingesetzt, sondern dienen auch der Unterscheidung der 28 Buchstaben im Alphabet.

Mit dem Punkt beginnen wir: wir benetzen die Spitze des «Qalam» mit Tinte und setzten an der vorgesehenen Stelle des Papiers auf. Langsam lassen wir den Punkt entstehen. Anschliessend üben wir das «Alif», fahren mit «Ba’» fort und schreiben weitere Buchstaben. Nachdem wir das Alphabet besser kennen, bilden wir die ersten möglichen Wörter. In einem zweiten Schritt lernen wir die Verbindungsregel. Gegen Ende der Tagung sind wir in der Lage, nach kalligrafischen Gesichtspunkten selbständig einen Satz zu bilden.

Für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, sämtliches Material wird bereitgestellt.

Rundgang
Die anthroposophische Siedlung in Dornach

Leitung Dr. des. Tabitha Walther

Datum Samstag, 26. Juni 2021

Zeit 16:00 – 18:00 Uhr

Ort Treffpunkt an der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf (Tramlinie 10 ab Basel SBB Richtung Dornach Bahnhof)

Kosten CHF 20, ohne Nachtessen

Anmeldung bis zum 23. Juni 2021

Eine Exkursion zum Goetheanum in Dornach. Der Jahrhundertbau ist das Weltzentrum der Anthroposophie, einer philosophischen und christlich grundierten Erneuerungsbewegung, die auch für Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Gesundheit von Bedeutung ist.

Fokuspunkt: Christentum

Eine historische Führung mit Tabitha Walther

Das Weltzentrum der Anthroposophie befindet sich in Dornach. Rudolf Steiner und Ita Wegman waren entscheidende Persönlichkeiten am Anfang dieser Bewegung. Der markante Bau des Goetheanum ist ein Jahrhundertbau und architektonischer Ausdruck einer religions-philosophisch und christlich grundierten Erneuerungsbewegung. Diese hat Relevanz für viele Gesellschaftsbereiche, etwa Pädagogik, Kunst, Landwirtschaft und Gesundheit. Vertreter*innen verschiedener Religionen sind heute Mitglieder in der Anthroposophischen Gesellschaft. Gleichzeitig findet sich in Rudolf Steiners Werk auch problematische Aspekte in Bezug auf die interreligiöse Fragestellung.

Wir spazieren durch die anthroposophische Siedlung in Dornach und kommen nach der Führung ins Gespräch. Anschliessend fakultatives Nachtessen im Speisehaus, der ursprünglichen Kantine des Goetheanum.

Flyer