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Anlass
Es ist perfekt nicht perfekt zu sein (13)

Leitung Charles Martig

Datum Dienstag, 21. März

Zeit 12.00 – 14.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Fr. 30. – (inkl. Mittagessen)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark Zürich durchgeführt.

Den Auftakt zu «über Mittag im Gespräch mit ...» bildet die Begegnung mit Adina Tal, die zusammen mit Eran Gur im Anschluss an ein Projekt mit einer Gruppe taubblinder Schauspieler die Nalaga’at Theater Company gründete.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Die Vorstellung einer idealen perfekten Welt in den Religionen ist Ausdruck einer tiefen menschlichen Sehnsucht. Stellen Sie sich aber nur für einen Moment vor, wie es wäre in einer perfekten Welt zu leben. Ein Paradies? Vielleicht, aber ganz sicher sehr langweilig, da es gerade das Unperfekte ist, das uns das Suchen und Träumen erlaubt. Adina Tal hat mit ihrer Taub-Blinden Theatergruppe «Nalaga’at» diese Herausforderung angenommen und das Wort «unmöglich» aus Ihrem Lexikon gestrichen, mit dem Fokus auf «Ability» statt auf «Disability».

Im Gespräch mit Charles Martig werden Bedeutung und Potential dieses Ansatzes für unabhängige Sozialunternehmungen im kulturellen Bereich ausgelotet.

Flyer

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Rundgang
Christliche Vielfalt im Grossraum Zürich (22)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 12. März

Zeit 14.15 – 18.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Essen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Während christlichen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz in vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich europäischer Herkunft waren, besteht die christliche Migration hierzulande heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum, z.B. aus Südostasien, subsaharischem Afrika oder Südindien.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum.
Der Rundgang durch die christliche Vielfalt im Grossraum Zürich entführt Sie in eine faszinierende Welt unterschiedlicher Farben, Klänge und ritueller Handlungen und ermöglicht Begegnungen mit Menschen und der Vielfalt ihrer spirituellen Erfahrungen.

Den Auftakt zu den diesjährigen Rundgängen durch das multikulturelle Christentum in Zürich bildet der Besuch im Zentrum für Migrationskirchen. Das Zentrum beherbergt 8 Migrationskirchen in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

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Tagung
6.2.17: Wieviel Religion erträgt die Schule? Podiumsgespräch unter der Leitung von SRF-Redaktorin Judith Wipfler(27C)

Leitung Judith Wipfler

Podium Andreas Kessler, Andreas Kyriacou

Datum Montag, 6. Februar

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 20. Januar

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der ‘Freidenker-Vereinigung’, kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Interessierte wie Fachpersonen erhalten an einem fundierten wie kurzweiligen Diskussionsabend Informationen und Gedankenanstösse zur aktuellen Auseinandersetzung mit dem Thema Jugend und Religion.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Bis vor wenigen Jahren war der Unterricht der ‘Biblischen Geschichte’ an Schweizer Schulen üblich. Heute wird Religionskunde übergreifend als ‘Religion und Kultur’ vermittelt. Gehört das Wissen über Religionen zum schulischen Pflichtstoff und wenn ja, welchen Mehrwert bietet das? Und wie steht es um Unterricht vonseiten Religionsgemeinschaften, der durch eigenes Personal an Schulen durchgeführt werden kann? Oder darf das Thema keinen Platz einnehmen in den staatlichen Schulen?

Unter der Leitung von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler diskutieren Andreas Kessler, Dozent für Religionspädagogik an der Universität Bern, und Andreas Kyriacou, Präsident der ‘Freidenker-Vereinigung’, kontrovers, ob und welchen Religionsunterricht es heute braucht. Wie viel Religion verträgt die Schule? Oder birgt sie gar mehr Konflikte als Lösungen?

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Tagung
30.1.17: Politik in der Gottesfinsternis - Der Paradigmenwechsel des Buches Esther (15)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 30. Januar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 190. –

Anmeldeschluss 13. Januar

Das Buch Esther erzählt vom Plan des korrupten Politikers Haman, an den Juden einen Genozid auszuüben – ein Plan, der durch die Zivilcourage einer jüdischen Frau vereitelt wird. Das Buch handelt von der Welt des Exils, wo der Mensch gerufen ist, Verantwortung für seine Erlösung zu übernehmen. Das Tagesseminar geht unter anderem der Frage nach, wie sich Religiosität im Exil-Dasein leben lässt.

Fokuspunkt: Basiswissen

Die Juden im babylonischen Exil bauen nach der Zerstörung des ersten Tempels in Jerusalem 586 vor der Zeitrechnung eine neue Existenz auf. Das Buch Esther erzählt vom Plan des korrupten Politikers Haman, an den Juden einen Genozid auszuüben – ein Plan, der durch die Zivilcourage einer jüdischen Frau vereitelt wird. Ihr Name «Esther» bedeutet auf Hebräisch «Verhüllung» und weist auf die Verborgenheit Gottes in der nachbiblischen Welt hin.

Sozusagen als Anleitung für die Zukunft wurde dieses Buch noch in den Kanon der Hebräischen Bibel aufgenommen. Es handelt von der Welt des Exils, der Welt der Politik, Korruption und der Verbrechen bis zum Genozid, in dem der Mensch gerufen ist, Verantwortung für seine Erlösung zu übernehmen. Wo aber ist Gott? Und wie lässt sich Religiosität im Exil-Dasein leben? Um diese Grundfragen geht es im Buch Esther, dem Buch der Verhüllung, welches eine der grossen Paradigmenwechsel der Geschichte Israels einläutete.

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Kurs
Ab 26.1.17: Im Anfang war die Migration - Migration und Kulturkontakt im alten Israel (32)

Leitung Erich Bosshard-Nepustil

Daten Donnerstag, 26. Januar, 2., 9. Februar

Zeit 19.30 - 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16 (4. Stock)

Kosten CHF 110.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Migration ist kein neues Phänomen - und eines, das nicht nur Herausforderungen, sondern auch Impulse gibt. So gäbe es ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel. Der Kurs versucht an drei Abenden, diese Bewegungen und insbesondere ihre produktiven Wirkungen nachzuzeichnen und zu interpretieren.

Fokuspunkt: Migration

Fast alles, was die antike israelitisch-jüdische Kultur und Religion ausmacht, verdankt sich Kulturkontakten, und diese Kontakte sind zu einem grossen Teil durch Migration zustande gekommen. Ohne die mehrheitlich unfreiwilligen Migrationen von Israeliten und Juden in der Antike gäbe es keine hebräische (und damit auch keine christliche) Bibel.

Der Kurs versucht, diese Bewegungen und Kontakte und insbesondere ihre produktiven Wirkungen anhand von Texten aus der hebräischen Bibel und aus ihrer Umwelt nachzuzeichnen und zu interpretieren.

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Kurs
Ab 24.1.17: Das Reformationsjubiläum - aus interreligiöser Sicht. Jüdisches und muslimisches Echo auf die Reformation (25)

Leitung Stefan Schreiner

Daten Dienstag, 24., 31. Januar, 7. Februar

Zeit 19.30 - 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71

Kosten CHF 120.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der sogenannte Westen beschäftigt sich oft mit 'dem Islam' oder 'dem Judentum' und deren inneren Auseinandersetzungen. Umgekehrt ist der Blick oft wenig geschärft dafür, wie 'die anderen' das Christentum wahrnehmen. In diesem Kurs wollen wir an drei Abenden genau das tun und das Reformationsjubiläum einmal anders betrachten: Wie wurde das Ringen der Christen um Glaubensfundamente und Glaubensausübung von jüdischen und muslimischen Vertretern rezipiert?

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Allerorts wird an den Beginn der Reformationszeit vor 500 Jahren erinnert. Wir wollen den Blick auf dieses historisch bedeutende Zeitalter aus interreligiöser Perspektive betrachten. Das Zeitalter der Reformation war nicht nur ein Zeitalter intensiver innerchristlicher Auseinandersetzungen, sondern gleichermassen intensiver christlich-jüdisch-muslimischer Begegnung wie Vergegnung. Es war geprägt von Versuchen wechselseitigen Verstehens wie erbitterter Polemik. Eine nicht unwichtige Rolle spielte dabei die Expansion des osmanischen Reiches, die bei vielen Christen Existenzangst auslöste. der bei vielen Christen Europas Existenzangst auslösenden Expansion des Osmanischen Reiches. Theodor Biblianders 1543 in Basel erstmals gedruckte und in den folgenden Jahren mehrfach nachgedruckte Koranausgabe steht ebenso dafür wie Martin Luthers antijüdische und antiislamische Schriften. Dabei hatten nach den Jahrhunderten theologisch begründeter Judenfeindschaft und ihrer Folgen insbesondere Juden grosse Hoffnungen in die reformatorischen Bestrebungen und deren Verfechter gesetzt, auch wenn sie am Ende enttäuscht werden sollten. Nicht weniger bemerkenswert ist das Interesse, das muslimische Reformer an Martin Luther und der Reformation seit dem 18. Jahrhundert hatten und bis in unsere Tage haben.

In diesem Kurs wollen wir gemeinsam mit gesellschaftspolitisch und historisch Interessierten, Studierenden und Fachpersonen aus dem interreligiösen Bereich das jüdische und muslimische Echo auf die innerchristlichen Auseinandersetzungen beleuchten und dadurch den Blick für die kontroversen Wahrnehmungen der Reformation in Christentum, Judentum und Islam schärfen.

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Tagung
23.1.17: Schulfach Religion und Kultur: Chancen und Grenzen (27B)

Leitung Eva Ebel

Datum Montag, 23. Januar

Zeit 19.00 - 20.30 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 25.-

Anmeldeschluss 6. Januar

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt und ist Teil der Reihe «Religiöse Erziehung in einer offenen
Gesellschaft».

Wie soll ein Schulfach 'Religion' gestaltet sein, um heutigen Kindern und Jugendlichen das Wissen mitzugeben, das sie für den Umgang mit dem Thema in der Gesellschaft brauchen? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts? In diesem Vortrag erhalten Interessierte wie Fachpersonen einen Einblick in das Thema ‘Religion und Jugend’ und Anregungen für ihre Arbeit oder ihren Lebensalltag.

Fokuspunkt: Interreligiöses Zusammenleben

Pädagogen, Politiker und Erziehungsverantwortliche sind in ihrem Berufs- und Lebensalltag laufend mit Fragen zum Platz der Religion in der Schule konfrontiert. Ein Teilaspekt ist das Thema Religion als Unterrichtsfach, dies besonders, nachdem die Selbstverständlichkeit, dass die staatlichen Schulen ein Fach ‘Biblische Geschichte’ führen, verschwunden ist. An seine Stelle trat im Kanton Zürich das Schulfach ‘Religion und Kultur’, das bei seiner Einführung heftig umstritten war. Mittlerweile hat sich das Fach, das Kenntnisse über fünf Weltreligionen vermitteln soll, gut etabliert.

Aktuell wollen wir ein Zwischenfazit wagen und den Fragen nachgehen, wie ein solcher Unterricht gestaltet sein kann, um den Kindern und Jugendlichen von heute einiges an Wissen und Kompetenzen mitzugeben, die für den Umgang mit Religion und Kultur heute wichtig sind. Was kann ’Religion und Kultur’ leisten? Was unterscheidet es von einem konfessionellen Unterricht? Wo sind die Chancen, wo die Grenzen eines solchen Unterrichts?

Anhand von Beispielen aus der Praxis geht Eva Ebel, Fachhochschulprofessorin für Religionspädagogik an der theologischen Fakultät der Universität Zürich, diesen Fragen nach.

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Sprachkurs
22.1.17: Schabbat und Sonntag – Auszeit für die Seele (24)

Leitung Michel Bollag, Christian Rutishauser SJ

Daten Sonntag, 22. Januar - Freitag, 27. Januar

Ort Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn

Anmeldeschluss 3. Januar

Auskunft / Anmeldung:
Lassalle-Haus
Bad Schönbrunn
6313 Edlibach bei Zug
+41 (0)41 757 14 14
info@lassalle-haus.org

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Jede Kultur und jede Religion hat die Zeit zu ordnen. Die globalisierte Gesellschaft wird jedoch immer mehr von der Zeit gehetzt. Eine kollektive Identität kann sich aber nur bilden, wenn Zeiten auch gemeinsam gestaltet werden. Dazu wird seit alters her auf Kalenderordnungen und Festtage gesetzt. Während einer Woche setzen wir uns wir uns in dieser Hebräischwoche im Lasalle-Haus in Bad Schönbrunn mit den vielfältigen Texten zum Schabbat aus der Hebräischen Bibel auseinander.

Fokuspunkt: Basiswissen

Jede Kultur und jede Religion hat die Zeit zu ordnen. Die globalisierte Gesellschaft versteht sich darauf, den ganzen Raum der Erde zu erobern, doch wird sie immer mehr von der Zeit gehetzt. Die Deregulierung der öffentlichen Zeit bringt für den einzelnen Menschen nicht nur mehr Freiheit, sondern auch grösseren Stress mit sich. Vor allem aber kann sich eine kollektive Identität nur bilden, wenn Zeiten auch gemeinsam gestaltet werden. Dazu wird seit alters her auf Kalenderordnungen und Festtage gesetzt. Das Judentum hat dabei stets für den Sieben-Tage-Rhythmus gekämpft, weil er Freiheit von Arbeit und Fülle des Lebens bringt. Das Judentum selbst wird weltweit durch den Sabbat zusammengehalten. Durch das Christentum mit seinem Sonntag als Tag der Auferstehung und Überwindung aller Todeskräfte hat sich der Sieben-Tage-Rhythmus schliesslich weltweit verbreitet, so dass säkulare wie auch multireligiöse Gesellschaften davon geprägt sind. Der Lohnarbeit wird ihren Platz zugewiesen und Freiraum für die Pflege der Beziehung mit Gott und den Mitmenschen wird geschaffen.

In dieser Hebräischwoche werden die vielfältigen Texte zum Schabbat aus der Hebräischen Bibel gelesen und gelernt. Das Kulturgut Sabbat wird in den Vorträgen erschlossen und dabei wird auch auf Bedeutung und Sinn des Sonntags eingegangen. Hebräisch lernen also mit Texten, die nichts an Aktualität für die Zeitgestaltung im 21. Jahrhundert eingebüsst haben.

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