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Tagung
Wort Gottes – hermeneutische Zugänge zum Qur’an (10)

Leitung Rifa'at Lenzin

Datum Montag, 22. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden, hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Fokuspunkt: Islam: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Koran sei sakrosankt und dürfe nicht ausgelegt werden hört man immer wieder – sowohl von Nichtmuslimen als auch von Muslimen. Aber stimmt das?

Der Kurs vermittelt anhand von Beispielen Einblicke in die Auslegungstradition im Islam von den Anfängen bis in die Gegenwart – entscheidendes Wissen für Gespräche von Interessierten über eine Religion, die heute im Brennpunkt des Interesses steht und zugänglicher Überblick für Studierende, Fachleute und interessierte Laien.

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Rundgang
Ein abendlicher Rundgang durch das jüdische Zürich (26)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 17. Mai

Zeit 18.00 – ca. 21.00 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse

Kosten CHF 75. – (inkl. Imbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Juden aus der Schweiz, den Süddeutschen Raum und dem Elsass gehörten zu den Gründern der ersten jüdischen Gemeinde Zürichs, die 1884 die Synagoge an der Löwenstrasse einweihte. Wie gestalten die hiesigen Juden ihren Alltag und ihr religiöses Leben?

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Juden aus der Schweiz, den Süddeutschen Raum und dem Elsass gehörten zu den Gründern der ersten jüdischen Gemeinde Zürichs, die 1884 die Synagoge an der Löwenstrasse einweihte.

Mit dem Besuch dieser Synagoge beginnt auch unser Abendrundgang. Dieser führt uns vorbei an weiteren jüdischen Institutionen, Synagogen, Koscherläden und Schulen. Sie erhalten Informationen zu religiösen Bräuchen, historischen, gesellschaftlichen, demographischen und religiösen Entwicklungen und kommen zum Abschluss in den Genuss einer koscheren Spezialität in einer populären jüdischen Imbissbude.

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Tagung
Friedensstifter und Friedensbewegungen im Islam (17)

Leitung Muhammad S. Murtaza

Datum Montag, 15. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Islam ist Frieden, so behaupten es zumindest junge Muslime immer wieder. Doch wo sind die muslimischen Friedensstifter und Friedensbewegungen? Allerorts in der muslimischen Welt scheinen Extremisten und Hassprediger Zulauf zu erhalten. Gibt es vielleicht keine Alternative?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Islam ist Frieden, so behaupten es zumindest junge Muslime immer wieder. Doch wo sind die muslimischen Friedensstifter und Friedensbewegungen? Allerorts in der muslimischen Welt scheinen Extremisten und Hassprediger Zulauf zu erhalten. Gibt es vielleicht keine Alternative?

Der Islamwissenschaftler Dr. Muhammad Sameer Murtaza von der Stiftung Weltethos lädt zu einer Reise ein: Von den staubigen Strassen Neu-Delhis zu den hohen Bergen Afghanistans, vom bürgerkriegserschütterten Syrien, über die besetzten Palästinensergebieten bis in die Wüsten Saudi-Arabiens, um muslimische Gelehrte und Intellektuelle, Friedensstifter und Friedensbewegungen kennenzulernen, die der im Umbruch befindlichen muslimischen Welt eine Vision für ein friedvolles Morgen anbieten.

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Tagung
Viele Gesichter einer Weltreligion (16)

Leitung Samuel Behloul

Datum Freitag, 12. Mai

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. –

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit Kulturpark durchgeführt.

Christentum in der Schweiz im Zeichen der Migration Christinnen und Christen stellen in der Schweiz die Mehrheit der Migranten dar. Innerhalb der etablierten Kirchen in der Schweiz ist in nur wenigen Jahrzehnten migrationsbedingt eine kirchenhistorisch betrachtet einmalige sprachliche, kulturelle und rituelle Vielfalt entstanden.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Christinnen und Christen stellen in der Schweiz die Mehrheit der Migranten dar. Innerhalb der etablierten Kirchen in der Schweiz ist in nur wenigen Jahrzehnten migrationsbedingt eine kirchenhistorisch betrachtet einmalige sprachliche, kulturelle und rituelle Vielfalt entstanden.

Die Tagung verfolgt ein doppeltes Ziel: zum einen wird an konkreten Beispielen der katholischen, orthodoxen und evang.-reformierten Migrantengemeinschaften die bisherige Entwicklung und die aktuelle Situation im Schweizer Christentum dargestellt.
Zum anderen wird in praxis-orientierter Perspektive der folgende Fragekomplex analysiert und diskutiert: Was bedeutet die innerchristliche Vielfalt für die Zukunft der Ökumene und des interreligiösen Dialogs sowie für die zukünftige Verhältnisbestimmung von Kirche und Staat, von Religion und Politik in der Schweiz und darüber hinaus? Welche Konsequenzen ergeben sich aus der innerkirchlichen Vielfalt für die Zukunft der pastoralen Praxis und die Organisation des kirchlichen Lebens in der Schweiz?

Die Teilnahme am Vortrag «Eine Schweiz - Viele Christentümer» am 5.5.2017 zur Vorbereitung ist von Vorteil.

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Rundgang
The Jewish Mile (25)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 10. Mai - ausgebucht
Nächster Termin: 13. September

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

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Rundgang
Die Weibliche Seite Gottes (24)

Leitung Michel Bollag, Felicitas Heymann-Jelinek

Datum Freitag, 5. Mai

Zeit 10.30 – 16.00 Uhr

Treffpunkt Jüdisches Museum Hohenems, Schweizerstrasse 5, 6845 Hohenems

Kosten CHF 100. – (exkl. Mittagessen; An- u. Heimreise individuell)

Obwohl die strikte Ablehnung jeglichen anthropomorphen Gottesbildes in der weiteren Entwicklung des Monotheismus die Frage nach einer konkreten Geschlechterzuschreibung verbot, ist das Verständnis von Gott, «dem Herrn», eindeutig männlich. Dennoch lebt die Idee einer – mal mehr mal weniger – sexuell eindeutig definierten weiblichen Dimension Gottes in der hebräischen Bibel und weiteren religiösen Schriften des Judentums.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Führung durch die Ausstellung im Jüdischen Museum Hohenems und Seminar

Die Ausstellung «Die weibliche Seite Gottes» – ein Projekt des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem Museum of the Bible, Washington – geht der Frage nach, inwiefern der nach jüdischer Tradition «einzige Gott» auch als Frau verstanden werden kann. Damit wird zugleich die grundsätzliche Frage nach der Beziehung zwischen Monotheismus und Geschlecht aufgeworfen.
Obwohl die strikte Ablehnung jeglichen anthropomorphen Gottesbildes in der weiteren Entwicklung des Monotheismus die Frage nach einer konkreten Geschlechterzuschreibung verbot, ist das Verständnis von Gott, «dem Herrn», eindeutig männlich. Dennoch lebte die Idee einer – mal mehr mal weniger – sexuell eindeutig definierten weiblichen Dimension Gottes in der hebräischen Bibel, in ausserkanonischen Schriften, in der rabbinischen Literatur sowie auch insbesondere in der jüdischen Mystik fort.

Ausstellung und Seminar versuchen sich aus unterschiedlichen Perspektiven den divergierenden Betrachtungen einer weiblichen Vorstellung Gottes, gerade auch in den monotheistischen Religionen des Judentums, Christentums und Islams anzunähern.

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Kurs
Eine Schweiz – Viele Christentümer (15)

Leitung Samuel Behloul

Datum Freitag, 5. Mai

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die migrationsbedingte Vielfalt innerhalb des Christentums in der Schweiz stellt ein ambivalentes Phänomen dar. Einerseits wird sie als grosse kulturelle Bereicherung für das kirchliche Leben wahrgenommen und geschätzt. Andererseits führt sie regelmässig zu emotionalen Debatten über die zukünftige Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Schweiz.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Die migrationsbedingte Vielfalt innerhalb des Christentums in der Schweiz stellt ein ambivalentes Phänomen dar. Einerseits wird sie als grosse kulturelle Bereicherung für das kirchliche Leben wahrgenommen und geschätzt. Andererseits führt sie regelmässig zu emotionalen Debatten über die zukünftige Gestaltung des kirchlichen Lebens in der Schweiz. Denn christliche Migrantinnen und Migranten bringen auch Frömmigkeitsformen und Kirchenverständnisse mit sich, die man in der Schweiz entweder für längst vergangen hält oder als äusserst befremdend wahrnimmt.

Der Vortrag gibt einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen europäischen und aussereuropäischen christlichen Traditionen in der Schweiz und zeigt exemplarisch auf, welche gesellschafts- und kirchenpolitischen Herausforderungen sich aus dieser innerchristlichen Vielfalt ergeben. Er bietet dadurch eine gute Vorbereitung für die Tagung «Viele Gesichter einer Weltreligion. Christentum in der Schweiz im Zeichen der Migration» vom 12. Mai 2017.

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Kurs
Der Golem – zwischen Magie, Poesie und Technologie (14)

Leitung Andreas Kilcher

Daten Dienstag, 2., 9., 16. Mai

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 110. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Geschichte vom Golem ist einer der dichtesten und rätselhaftesten Mythen. Entstanden im Mittelalter im Kontext der jüdischen Magie und Kabbala, wurde er in unterschiedlichen Kontexten immer wieder aktualisiert und dabei höchst vielfältig gedeutet. Ambivalent war die Figur aber von Anfang an: Einerseits war sie als Ideal von Kreativität positiv konnotiert, andererseits aber auch negativ als die eben davon ausgehende Gefahr.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Die Geschichte vom Golem ist einer der dichtesten und rätselhaftesten Mythen. Entstanden im Mittelalter im Kontext der jüdischen Magie und Kabbala, wurde er in unterschiedlichen Kontexten immer wieder aktualisiert und dabei höchst vielfältig gedeutet. Ambivalent war die Figur aber von Anfang an: Einerseits war sie als Ideal von Kreativität positiv konnotiert, andererseits aber auch negativ als die eben davon ausgehende Gefahr.

Im Kurs werden an drei Abenden unter den Stichworten Magie, Poesie und Technologie drei Aspekte der Ausformung des Golem-Mythos entwickelt.
Zuerst ist es gegeben, die Herausbildung des Golem-Mythos im Umfeld der jüdischen magischen und mystischen Literatur zu diskutieren. Schon der Blick auf diese wenig bekannten Quellen fördert (gemessen an den verbreiteten vagen Vorstellungen vom Golem) Überraschendes zu Tag.
Zweitens soll die vielfache Ausformung des Golem-Mythos in der Literatur diskutiert werden. Insbesondere in der Romantik und erneut in der Moderne wurde der Golem-Mythos vielfach literarisch ausgestaltet. Dabei erst wurde er in die heute bekannte Form gebracht und modern (etwa künstlerisch, psychologisch) umgedeutet.
Drittens sollen neue Adaptionen des Golem-Mythos diskutiert werden, die angesichts der stetig wachsenden (auch digitalen) Technisierung entstanden. Mit der Golem-Geschichte werden hier vor allem die Gefahren von Technisierung thematisiert.

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