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Rundgang
Abendlicher Rundgang durch das jüdische Zürich (05)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Donnerstag, 24. September 2020

Zeit 18.00 – ca. 21.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Tramhaltestelle Bahnhof Selnau (Tram 8) (Trambillett für die Zone 110 mitnehmen)

Kosten CHF 75.- (inkl. kleines Dessert)

(Anmeldung bis 10. September)

Dieser Abendrundgang gibt einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens in Zürich. An der ca. dreistündigen Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung und zur Vielfalt der religiösen Strömungen.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Dieser Abendrundgang gibt einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens in Zürich.

Er führt zu Synagogen und Gemeindehäusern, Lebensmittel- und anderen Geschäften, Schulen, Bibliotheken und Restaurants: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

An dieser dreistündigen Stadtführung erfahren Sie einiges zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung und zur Vielfalt der religiösen Strömungen.

Rundgang
Jüdische Friedhöfe – Zeugnisse jüdischen Lebens (04)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 16. September 2020

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Ort Treffpunkt: Haltestelle Friesenberg (Bus 32/ S10)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 2. September)

Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um? Die Führung auf den jüdischen Friedhöfen «Unterer» und «Oberer Friesenberg» in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Friedhöfe «Unterer» und «Oberer Friesenberg»

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Was lässt sich aus den Namen der Verstorbenen, aus den Inschriften und der Gestaltung der Grabsteine, aus der Gartengestaltung und der Architektur der Abdankungsgebäude ablesen? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um?

Die Führung auf den jüdischen Friedhöfen «Unterer» und «Oberer Friesenberg» in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.

Kurs / Vortrag
Nicht wörtlich, sondern ernst nehmen (03)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Dienstag, 15. September 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 1. September)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden. Sie wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen - unter anderen - der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken. Nur wenn Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst genommen werden, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Grundfragen im Umgang mit Heiligen Schriften in Judentum, Christentum und Islam

Um Heilige Schriften zu verstehen - und sie zu verstehen, ist Voraussetzung für verantwortlichen Umgang mit ihnen - genügt es nicht, sie lesen zu können und zu lesen. Es verlangt zu wissen, wie, wann und wo sie entstanden und von wem sie überliefert worden sind.

Heilige Schriften wörtlich zu nehmen, bedeutet, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken, ohne Relevanz für heute und die Zukunft.

Der Vortrag will aufzeigen: Nur wenn man Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst nimmt, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Kurs / Vortrag
Basiswissen Islam – Moscheen (02)

Leitung Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 10. September 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Iman Zentrum, Juchstrasse 15, 8604 Volketswil

Kosten CHF 40.-

(Anmeldung bis 28. August)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

mit Besuch der Moschee in Volketswil

Wenn wir hierzulande über eine Moschee sprechen, haben wir Minarette und Kuppeln vor Augen. Doch braucht eine Moschee Minarette? Wird beim Bau auf etwas besonders geachtet? Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Wir treffen uns in der Moschee Volketswil für eine Besichtigung und eine Einführung in die historische Entwicklung der Moscheen.

Rundgang
Einst im Schtetl – heute in Zürich (01)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 6. September 2020

Zeit 10.30 – 12.30 Uhr

Ort Treffpunkt: Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2/3)

Kosten CHF 50.-

(Anmeldung bis 24. August)

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl ud Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief Ihre Integration? Auf einem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und Zuzügerinnen und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Osteuropäisches Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Auf einem zweistündigen Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und Zuzügerinnen und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

Rundgang
Erster Advent im «Haus der Völker» (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. Dezember 2019

Zeit 10.15 – ca. 14.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Apéro riche)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum. Wir besuchen das Zentrum für Migrationskirchen, welches 8 Migrationskirchen beherbergt, in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt 8 protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres ‚Haus der Völker’.

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.

Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

Kurs / Vortrag
Habit – Hut – Hijab. Religionen ziehen an (07)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Donnerstag,
7. November 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Die meisten Christinnen und Christen sind nicht unmittelbar als solche erkennbar. Aber auch die meisten Jüdinnen, Juden Musliminnen und Muslime sind es nicht aufgrund äusserlicher Kriterien. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Die drei Fachleitungen werden an diesem Dialog-Abend die Kleidungsfrage in den Religionen vorstellen.