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Anlass
Das Schweigen Gottes – Versteckte Christen Japans (17)

Leitung: Samuel Behloul.
Podiumsgäste: Michael Pye und Christian Rutishauser

Datum Donnerstag, 19. Oktober

Zeit 17.00 – ca. 21.30 Uhr (dazwischen Pause mit kleinem Imbiss)

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der neue Film «Silence» (Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Filmabend mit Podiumsdiskussion zum Film «Silence»

Der neue Film «Silence» (das Schweigen) von US-Regisseur Martin Scorsese thematisiert die Verfolgung von Christen durch Buddhisten im Japan des 17. Jahrhunderts. Der Film basiert auf dem 1966 veröffentlichten gleichnamigen Roman des japanischen Schriftstellers Endo Shusaku, der in seinem Buch eine bis heute weitgehend unbekannte Phase in der Geschichte des Christentums in Japan aufgreift. Sowohl im Buch als auch im Film erscheinen die Buddhisten, entgegen der im Westen verbreiteten Vorstellung vom immer friedlichen Buddhismus, als grausame Christenverfolger, die es mit ausgeklügelten Foltermethoden schaffen, das Christentum in der Region praktisch zum Verschwinden zu bringen. Die Gründe für die japanische Christenverfolgung waren komplex und können nur vor dem Hintergrund der sozio-politischen und religiös-kulturellen Entwicklung Japans im 17. Jahrhundert verstanden werden. Das ist auch das Ziel des Filmabends.

Anschliessend an den Film findet eine Podiumsdiskussion statt. Unter der Leitung von Samuel Behloul diskutieren Professor Michael Pye, Religionswissenschaftler und Japanologe von der Otani University in Kyoto (Japan) und Dr. Christian Rutishauser, der Provinzial der Schweizer Jesuiten.

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Rundgang
Jüdische Friedhöfe - Zeugnisse jüdischen Lebens (28)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 27. September - ausgebucht

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Friesenberg (Bus 32/ S10)

Kosten CHF 50.-

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte?

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Friedhöfe «Unterer» und «Oberer Friesenberg»

Jüdische Gräber werden nicht aufgehoben und die Friedhöfe können jahrhundertlang erhalten bleiben. Was «erzählen» jüdische Friedhöfe von den jüdischen Gemeinden und der jüdischen Geschichte? Was lässt sich aus den Namen der Verstorbenen, aus den Inschriften und der Gestaltung der Grabsteine, aus der Gartengestaltung und der Architektur der Abdankungsgebäude ablesen? Wie geht das Judentum mit Tod und Trauer um?

Die Führung auf den jüdischen Friedhöfen «Unterer» und «Oberer Friesenberg» in Zürich gibt anschauliche Antworten auf diese Fragen und führt auch an die Grabstätten bekannter Persönlichkeiten.

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Anlass
Internationales Chorkonzert: Chor der Nationen (16)

Künstlerische Leitung Bernhard Furchner

Datum Montag, 25. September

Zeit 19.00 - 21.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Flyer

Musik und Kunst – auch wenn sie auf den ersten Blick sprachlich und kulturell fremd erscheinen mögen – stellen eine Universalsprache dar. Sie können die Menschen direkt ansprechen, für andere Kulturen sensibilisieren und den Dialog fördern. Genau das können Sie am Konzertabend vom 25. September erleben.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Musik und Kunst – auch wenn sie auf den ersten Blick sprachlich und kulturell fremd erscheinen mögen – stellen eine Universalsprache dar. Sie können die Menschen direkt ansprechen, für andere Kulturen sensibilisieren und den Dialog fördern. Der Chor der Nationen lebt die Idee der Verständigung zwischen den Kulturen über das gemeinsame Musizieren.

Erleben Sie mit uns diese Verständigung! Das Konzert beginnt um 19 Uhr im Kulturpark Zürich Kulturpark in Zürich (Pfingstweidstrasse 16). Eintritt ist frei (Kollekte). Alle sind willkommen.

Der Chor ist Mitglied der Schweizerischen Koalition für kulturelle Vielfalt und wird von der Schweizerischen UNESCO-Kommission ideell unterstützt. Mehr Informationen unter www.chordernationen.ch.

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Rundgang
Einst im Schtetl - heute in Zürich (27)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Sonntag, 17. September - ausgebucht

Zeit 10.30 – 12.30 Uhr

Treffpunkt Tramhaltestelle Bezirksgebäude (Tram 2/3)

Kosten CHF 50.-

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Osteuropäisches Judentum in Zürich

Einige Tausend jüdische Menschen wanderten zwischen 1880 und 1920 auf der Flucht vor Armut, Hunger und Verfolgung aus Osteuropa in Zürich zu. In Aussersihl und Wiedikon bildeten sie eine schtetlartige Struktur. Wo, wovon und wie haben sie gelebt? Wie haben sie sich organisiert? Wie wurden sie aufgenommen? Und wie verlief ihre Integration?

Auf einem Stadtrundgang erfahren wir vom ehemaligen Leben dieser Zuzüger und verfolgen deren Weg in die jüdisch-zürcherische und die allgemein zürcherische Gesellschaft. Ihre Geschichte ist mit all ihren Rückschlägen und Erfolgen zugleich auch eine typische Geschichte für die Integration von Zuwanderern.

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Rundgang
Islam in Zürich (26)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 15. September

Zeit 09.30 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist (Anreise mit Tram Nr.11 oder S 18 bis Haltestelle «Balgrist»; bitte Trambillet für die Zonen 110 und 154 mitbringen).

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Ein Stadtrundgang

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Rifa’at Lenzin nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte des Islam und der Muslime in Zürich besuchen und beim Freitagsgebet in einer Moschee dabei sein. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

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Kurs / Vortrag
Eine musikalische Uhr (01)

Leitung Annette Böckler

Datum Mittwoch, 13. September

Zeit 19.00 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten Eintritt frei (Kollekte)

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr.

Fokuspunkt: Judentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Klang des jüdischen Gottesdienstes

Der Jüdische Gottesdienst basiert nicht nur auf Texten, sondern auch auf der Überlieferung bestimmter musikalischer Traditionen. Der Schabbat klingt anders als die Hohen Feiertage. Auch einzelne Teile des Gottesdienstes haben ihre spezifischen Klänge. Gemeint sind hier nicht Lieder, sondern kleine musikalische Motive, an denen man die Jahres- oder Tageszeit erkennt. Der Klang des Gottesdienstes ist eine musikalische Uhr. Die zeitgebundenen Motive strukturieren den Gottesdienst und geben Festen, Schabbat und Wochentagen ihren jeweils besonderen Klang. Die Grundlagen dieser Tradition, «Nusach Tefillah», sind jedoch selbst vielen, die regelmässig in Gottesdienste gehen, nicht bewusst.

Der Vortrag stellt die musikalischen Traditionen des aschkenasischen Judentums vor und beleuchtet auch den Stellenwert dieser Traditionen in den verschiedenen Strömungen des Judentums. Er richtet sich in gleicher Weise an die, denen Synagogengottesdienste vertraut sind, als auch an alle, die an der jüdischen Liturgie oder an religiöser Musik interessiert sind. Es sind keine Vorkenntnisse nötig.

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Rundgang
The Jewish Mile (25)

Leitung Michel Bollag, Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 13. September - ausgebucht

Zeit 13.30 – ca. 18.00 Uhr

Treffpunkt Gegenüber Haupteingang der Synagoge an der Löwenstrasse 11

Kosten CHF 110. – (inkl. Bagelimbiss; bitte Trambillett mitnehmen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Jüdischer Alltag in Zürich

Von Wollishofen über die Enge bis nach Wiedikon reicht die «Jewish Mile»: Entlang eines einzigen Strassenzuges und in dessen nächster Nähe befinden sich Gemeindehäuser, Synagogen und Betlokale, Lebensmittel- und andere Geschäfte, Bibliotheken, Restaurants und Schulen: Eine ganze Infrastruktur zur Gestaltung eines jüdischen (Alltags-) Lebens.

Michel Bollag und Ralph Weingarten nehmen die Teilnehmenden mit auf eine halbtägige Stadtführung zu Fuss und mit dem Tram, bei der sie nicht nur die Orte selbst besuchen, sondern auch einiges erfahren zu jüdischer Haushalt- und Lebensführung, zu Erziehung und Bildung, zur Vielfalt der religiösen Strömungen, zu Geboten und Bräuchen, zu Sorgen und Freuden im Leben des Einzelnen und in den Gemeinden.

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Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (07)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 31. August, 7., 14., 28. September, 12. Oktober

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

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