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Kurs / Vortrag
Das Geschlecht Gottes

Dr. theol. Andreas Losch

Mittwoch, 2. Dezember um 19.30 Uhr - 21.00 Uhr online
Sie können sich dafür bei uns anmelden: info@ziid.ch

Wir danken Ihnen und freuen uns, Sie online zu begrüssen.

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 19.30 - 21.00 Uhr Das Geschlecht Gottes. Eine Frage des Monotheismus? Vorlesung von Dr. theol. Andreas Losch

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

"Lasst uns den Menschen machen als unser Bilde, uns ähnlich", spricht Gott in der Genesis, und "als Mann und Frau schuf er sie". Gott ist also beiderlei Geschlecht. Wie kommt es dann, dass wir von "Ihm" und nicht auch von "Ihr" reden? Ist vielleicht bei der monotheistischen Bilderstürmerei etwas verloren gegangen von der sexuellen Spannung, die auch in Gott steckt? Oder ist eine Gottheit beiderlei Geschlechts doch eher eine Projketion rein menschlicher Bedingungen?

Diese Vorlesung hätte den Schlusspunkt unter die Ringvorlesung "Kann denn Liebe Sünde sein" gesetzt.

Tagung
Die Merkawa (Wagenvision) bei Ezechiel (08)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Montag, 16. November 2020

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.- (exkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 2. November)

Nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem hat sich aus der Vision Jecheskels (Ezechiels) vom «himmlischen Thronwagen» (Merkawa) die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Fokuspunkt: Judentum

... und in der späteren jüdischen Mystik

Das Buch Jecheskel (Ezechiel) beschreibt in seinen ersten drei Kapiteln die Berufung des Propheten und seine Schau der Merkawa (himmlischer Thronwagen).

In seiner herausragenden Stellung als Prophet des ersten babylonischen Exils, aber auch als Verkünder der messianischen Erlösung am Ende der Zeiten, hat Jecheskel mit seiner detaillierten Beschreibung der Merkawa und ihrer Bewegungen dem jüdischen Volk ein besonderes Geschenk mit auf den beschwerlichen Weg des Exils mitgegeben.

So hat sich nach der Zerstörung des zweiten Tempels in Jerusalem aus dieser Vision die Mystik der himmlischen Paläste und des göttlichen Throns entwickelt – die sogenannte «Merkawa-Mystik». In der mittelalterlichen Kabbala wurde Jecheskels Wagenvision als Urbild der himmlischen Welt der Sefirot (göttlichen Energien) und Kelipot (Schalen) interpretiert.

Diese Tagung führt in die atemberaubende Wirkungsgeschichte der Merkawa ein.

Kurs / Vortrag
Nicht wörtlich, sondern ernst nehmen (03)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Dienstag, 15. September 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort ZIID/Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 1. September)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden. Sie wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen - unter anderen - der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken. Nur wenn Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst genommen werden, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Grundfragen im Umgang mit Heiligen Schriften in Judentum, Christentum und Islam

Um Heilige Schriften zu verstehen - und sie zu verstehen, ist Voraussetzung für verantwortlichen Umgang mit ihnen - genügt es nicht, sie lesen zu können und zu lesen. Es verlangt zu wissen, wie, wann und wo sie entstanden und von wem sie überliefert worden sind.

Heilige Schriften wörtlich zu nehmen, bedeutet, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken, ohne Relevanz für heute und die Zukunft.

Der Vortrag will aufzeigen: Nur wenn man Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst nimmt, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Kurs / Vortrag
Basiswissen Islam – Moscheen (02)

Leitung Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 10. September 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Treffpunkt: Iman Zentrum, Juchstrasse 15, 8604 Volketswil

Kosten CHF 40.-

(Anmeldung bis 28. August)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Fokuspunkt: Islam

mit Besuch der Moschee in Volketswil

Wenn wir hierzulande über eine Moschee sprechen, haben wir Minarette und Kuppeln vor Augen. Doch braucht eine Moschee Minarette? Wird beim Bau auf etwas besonders geachtet? Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Wir treffen uns in der Moschee Volketswil für eine Besichtigung und eine Einführung in die historische Entwicklung der Moscheen.

Rundgang
Erster Advent im «Haus der Völker» (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. Dezember 2019

Zeit 10.15 – ca. 14.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Apéro riche)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum. Wir besuchen das Zentrum für Migrationskirchen, welches 8 Migrationskirchen beherbergt, in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt 8 protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres ‚Haus der Völker’.

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.

Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

Kurs / Vortrag
Habit – Hut – Hijab. Religionen ziehen an (07)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Donnerstag,
7. November 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Die meisten Christinnen und Christen sind nicht unmittelbar als solche erkennbar. Aber auch die meisten Jüdinnen, Juden Musliminnen und Muslime sind es nicht aufgrund äusserlicher Kriterien. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Die drei Fachleitungen werden an diesem Dialog-Abend die Kleidungsfrage in den Religionen vorstellen.

Rundgang
… und zu Ihm kehren wir zurück (22)

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 1. November 2019

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt GZ Witikon, Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich

Kosten CHF 45. –

Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden Musliminnen und Muslime beerdigt? Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Besuch Friedhof Witikon

«Wir gehören zu Gott und zu ihm kehren wir zurück.» Der Koran erinnert die Muslime und Musliminnen an verschiedenen Stellen immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens. Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden MuslimInnen beerdigt? Welche Rituale gibt es und auf welche religiösen Besonderheiten muss Rücksicht genommen werden?

Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.