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Anlass
«Über Mittag im Gespräch mit ...»

Leitung Charles Martig

Datum Dienstag, 20. Juni

Zeit 12.00 – 14.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 30. – (inkl. Mittagessen)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark Zürich durchgeführt.

ZIID und Kulturpark organisieren gemeinsam regelmässig moderierte Gespräche über Mittag mit verschiedenen Persönlichkeiten über aktuelle Themen. Das nächste findet am 20. Juni 2017 statt mit dem «Sektenkenner und religiösen Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch; Moderation Charles Martig von kath.ch.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Wie steht es um die religiöse Radikalisierung in der Schweiz? Gemäss Sektenkenner und «religiösem Konsumentenschützer» Georg O. Schmid von relinof.ch sind es nicht mehr die Sekten, die die Menschen hierzulande beschäftigen, sondern die jungen radikalen Islamisten. Die Anrufe besorgter Angehöriger mehren sich. Beratend versucht er, sich anbahnende Konflikte zu klären. Auch Leute, die einer Freikirche beitreten wollen, gehören zu seinen KundInnen.
Im Gespräch am Mittag fragen wir nach dem Stand der religiösen Radikalisierung in der Schweiz, lernen aber auch den Menschen Georg Otto Schmid kennen und wie er mit der Belastung der Beratungsarbeit umgeht.

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Tagung
Hannah Arendt (20)

Leitung Martin Brasser

Datum Montag, 19. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 150. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

«Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand». Diese Diagnose hat Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, bereits 1963 getroffen. Diese Diagnose scheint bis heute unverändert zuzutreffen

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

«Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand». Diese Diagnose hat Hannah Arendt, eine der bedeutendsten politischen Denkerinnen des 20. Jahrhunderts, bereits 1963 getroffen. Diese Diagnose scheint bis heute unverändert zuzutreffen. Genauso trifft aber auch die Beunruhigung über diesen Umstand unverändert zu – vor allem bei denen, für die Wahrheit und Lüge auch im öffentlichen Raum einen wesentlichen Unterschied ausmachen. Hannah Arendt hat gegen alle Trends jederzeit die Ideale von Humanität, Aufklärung, Dialog und Zivilcourage hochgehalten, auch wenn dies für sie selbst und für andere unbequem werden konnte. Die Therapie zu dieser Diagnose besteht nämlich nicht in Moralisieren und Vereinfachen, sondern – mit Hannah Arendt – in der glasklaren Analyse der politischen Situation, so wie sie ist, und so, wie sie sein soll.

An dieser Tagung erarbeiten wir uns das Konzept, das aus der Sicht Hannah Arendts dazu geeignet ist, Politik und Öffentlichkeit gleichwohl dem Anspruch der Wahrheit zu unterstellen. Wir lernen die zentralen Punkte in der politischen Theorie Hannah Arendts kennen. Dazu lesen wir ausgewählte Texte von Hannah Arendt, die von Wahrheit und Politik handeln und von der «rätselhaften Fähigkeit zu sagen ‘Die Sonne scheint’, während es draussen Bindfäden regnet» (H. Arendt).

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Kurs
Der Talmud. Eine Einführung (04)

Leitung Raphael Pifko

Datum Mittwoch, 14. Juni

Zeit 19.30 – 21.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 30. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln und er wurde über Jahrhunderte diffamiert. Was ist der Talmud, was bedeutet er dem Judentum, wie sind das umfangreiche Werk und seine Texte strukturiert?

Fokuspunkt: Judentum: Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Der Talmud gilt vielen Menschen als ein Buch mit sieben Siegeln und wurde über Jahrhunderte diffamiert. Was ist der Talmud, was bedeutet er dem Judentum, wie sind das umfangreiche Werk und seine Texte strukturiert?

An diesem Abend beschäftigen wir uns mit der Entstehungsgeschichte und der Bedeutung des Talmuds inner- und ausserhalb des Judentums.

Der Kurs eignet sich insbesondere zur Vorbereitung für den Kurs «Der Talmud II. Texte und Thesen».

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Tagung
Hiob – Iyyov – Ayyub (19)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Montag, 12. Juni

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock

Kosten CHF 170. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Zu den biblischen Gestalten, die über die Jahrhunderte eine besonders intensive Rezeption in jüdischer und islamischer Überlieferung erlebt haben, gehört Hiob, der als Prophet aus Arabien neben Mose steht und in der islamischen Welt, zwischen Salalah (Oman) und Buchara (Uzbekistan), an nicht weniger als neun Orten verehrt wird, die bis heute Pilgerstätten geblieben sind.
Entsprechend vielfältig sind nicht nur die jüdischen und islamischen Prophetenerzählungen, die seine Geschichte in Wort und/oder Bild immer wieder aufs Neue vergegenwärtigen, sondern ebenso auch die Kommentare und Abhandlungen, die seit dem Mittelalter bis in die Gegenwart in grosser Zahl vor allem über die theologischen und philosophischen Fragen geschrieben worden sind, die die Dialoge des Hiob-Buches aufwerfen.
Bemerkenswert ist dabei die Wechselseitigkeit, mit der sich jüdische und islamische Interpretationen im Laufe der Geschichte immer wieder beeinflusst haben.

Am Beispiel ausgewählter Bilder und Texte (die vorab zur Verfügung gestellt werden) in diese intensive jüdische und islamische Rezeption(sgeschichte) Hiobs und seiner Dialoge einzuführen, ist Anliegen der Tagung.

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Anlass
«Zeichnungen auf Seide»

Donnerstag, 8. Juni 2017
19.30 Uhr

anschliessend Iftar-Essen
Eintritt frei – Kollekte
Kulturpark, Mehrzweckraum
Pfingstweidstrasse 16
8005 Zürich

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse» von Firuz Bahor, welches am 8. Juni von ZIID und Kulturpark in Zusammenarbeit mit der Vereinigung islamischer Organisationen Zürich (VIOZ) und der Frauengruppe des Dzemat der Islamischen Gemeinschaft Bosniens Zürich veranstaltet wird.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Musik und Lieder aus Tadschikistan

«Zeichnungen auf Seide» heisst das Konzert aus der Reihe «Auf den Versen der Seidenstrasse», ein Zyklus aus 24 Präludien und Fugen.
Firuz Bahor, Berlin (Klavier, Komposition), Shafaq Farrokhzad, Paris (Geige), Firouz Fallah, Lörrach (Persische Perkussion) und Zarina Tadjibaeva, Zürich (Gesang) interpretieren traditionelle und moderne Lieder aus Tadschikistan und Iran, sowie klassische und traditionelle Kompositionen von Firuz Bahor für Klavier, Geige und persische Trommel und Gesang.
So wie damals verschiedene Schätze aus dem Orient über die bekannte Seidenstrasse in den Westen gelangten, bringen sie Ihnen musikalische Kostbarkeiten aus ihrer Heimat mit. Wir nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise und vielleicht werden Sie merken, wie das scheinbar Fremde doch so nah sein kann.

Flyer

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Tagung
Religion, Jugend, Radikalisierung (18) - fällt aus

Leitung Rebekka Khaliefi, Andreas Tunger-Zanetti

Moderation Samuel Behloul

Datum Mittwoch, 7. Juni - fällt aus

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, Mehrzwecksaal

Kosten CHF 150. – / U30: 75. –

Die Tagung wird in Zusammenarbeit mit dem Kulturpark durchgeführt.

Lebenswelten muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Im Zentrum medialer und politischer Debatten über die Religion von Migranten in der Schweiz stehen meist muslimische Jugendliche. Zugleich ist wenig Konkretes über sie bekannt – und noch weniger über Angehörige anderer religiöser Migrantengruppen. Dabei lohnt sich ein vergleichender Blick.

Die Tagung beleuchtet die Situation muslimischer und buddhistischer Jugendlicher in der Schweiz und gibt Einblicke in ihre vielfältigen Lebensweisen und Lebenswelten.
Folgende Fragen werden dabei aufgegriffen und auf Basis aktueller Forschungsergebnisse sowie im Austausch mit zwei jugendlichen Dialogpartnern (aus der muslimischen und vietnamesisch-buddhistischer Gemeinschaft in der Schweiz) erörtert:

– Welche Bedeutung hat der Glaube in ihrem Alltag?
– Wie verlaufen Hinwendungsprozesse zu Glauben und Glaubenspraxis?
– Wie und an wem orientieren sie sich in religiösen Fragen?
– Welche Erfahrungen machen muslimische Jugendliche in ihrem Alltag?
– Wie positionieren sie sich in und zur Schweizer Gesellschaft?
– Wie positionieren sie sich zum Thema Religion und Radikalisierung?

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Rundgang
«Community Day» bei der syro-malabarischen Gemeinschaft aus Kerala, Südindien (28)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 28. Mai

Zeit 14.45 – ca. 19.00 Uhr

Treffpunkt St. Theresia Kirche in Zürich Wiedikon, Borrweg 80

Kosten CHF 50. – (inkl. Essen)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Während christlichen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz in vergangenen Jahrzehnten hauptsächlich europäischer Herkunft waren, besteht die christliche Migration hierzulande heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum, z.B. aus Südostasien, subsaharischem Afrika oder Südindien.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Im Rahmen der Rundgänge durch das multikulturelle Christentum im Grossraum Zürich besuchen wir die syro-malabarische Gemeinschaft in der St. Theresia Kirche in Zürich Wiedikon.

Die vor allem im südindischen Bundesstaat Kerala beheimatete syro-malabarische Kirche ist mit ihren ca. 5000 Mitgliedern auch in der Schweiz heimisch geworden.

Im Gottesdienst, der um 15.00 Uhr beginnt dürfen Sie die altorientalische Liturgie im Gewand der indischen Kultur erleben. Anschliessend an den Gottesdienst findet ein kulturelles Fest mit kulinarischem und musikalischem Angebot statt.

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Rundgang
Auf den Spuren von Rabbi Moses und seinen Nachfolgern (27)

Leitung Ralph Weingarten

Datum Mittwoch, 24. Mai

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Treffpunkt Kunsthaus vor dem Eingang

Kosten CHF 50. –

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Zürcher Juden vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Fokuspunkt: Rundgänge und Sprachkurse

Zehn bis fünfzehn Familien bildeten vom 13. bis 15. Jahrhundert die erste jüdische Gemeinde in Zürich. Wieso kamen sie nach Zürich und wieso wurden sie ausgewiesen? Wo haben sie gelebt? Unter welchen Bedingungen? Womit haben sie ihren Lebensunterhalt bestritten? Wo gebetet und wo beerdigt?

Wir begeben uns auf Spurensuche nach Rabbi Moses, Frau Minne, Vifli, Israel, Mordechai und weiteren Mitgliedern der spätmittelalterlichen jüdischen Gemeinde, erfahren von ihrem Leben und Sterben, besuchen die ehemalige Judengasse und Synagoge und besichtigen als Höhepunkt die weltweit einmaligen hebräischen Beschriftungen von profanen Wandmalereien.

Nach der Vertreibung 1436 durften sich erst ab 1862 wieder jüdische Menschen in Zürich niederlassen und wir erfahren, wie sie sich und ihre Gemeinden bis in die heutige Zeit entwickelt haben.

Zur Anmeldung