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Anlass
Das neue Evangelium: Film-Vorpremiere und Webtalk mit Milo Rau

Leitung Csongor Kozma, Irene Neubauer und Tabitha Walther

Datum 29. März

Zeit 20:00 bis 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor dem Kurs verschickt

Kosten CHF 25 (CHF 20 ermässigter Eintritt)

Anmeldung über die Website der Paulus Akademie

Was würde Jesus heute predigen? Wer wären seine JüngerInnen? «Das Neue Evangelium» ist ein filmischer Aufstand für eine gerechtere, menschlichere Welt. ZIID zeigt den neuen Film von Milo Rau in Zusammenarbeit mit der Paulus Akademie, der offene kirche bern, Langfilm und Vinca Film.

Fokuspunkt: Christentum

Der Schweizer Regisseur Milo Rau kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. Gemeinsam mit Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert und sich als Aktivist gegen die Ausbeutung der LandarbeiterInnen einsetzt, erschafft Rau einen hochpolitischen Jesus-Film, in dem biblische Erzählung und Revolte ineinander fliessen. Mit seinem Film wolle er den ursprünglichen Geist der Geschichte Jesu bewahren, als «Passionsgeschichte der sozial Benachteiligten, der Armen, der Arbeitslosen, der Ausgestossenen, der Ausgegrenzten und der Flüchtlinge».

Der Webtalk findet am Montag, 29. März, 20:00 bis 21:00 Uhr statt und wird in Kooperation mit der Paulus Akademie, der offene kirche bern, Langfilm und Vinca Film veranstaltet:

Milo Rau, Regisseur und Autor, und Oliver Meiler, Italien-Korrespondent für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung, unterhalten sich mit Csongor Kozma, Direktor Paulus Akademie, Irene Neubauer, Projektleiterin offene kirche bern, und Tabitha Walther, Fachleiterin Christentum ZIID.

Das Ticket für Film und Webtalk (CHF 25, ermässigt CHF 20) können Sie bis zum 22. März über die Programmseite der Paulus Akademie kaufen.

Beim Kauf eines Tickets erhalten Sie vorab einen Zugangslink, mit dem Sie sich den Film bereits ab Samstag, 28. März individuell anschauen können. Der Link zum gemeinsamen Webtalk am Montagabend wird Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zugestellt.

Weitere Informationen zum Film, der am 1. April im Kino starten soll, finden Sie hier.

Rundgang
… und zu Ihm kehren wir zurück (ausgebucht)

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 26. März 2021

Zeit 14:00 – 15:30 Uhr

Ort Haupteingang (Haltestelle Friedhof Witikon)

Kosten CHF 35 (reduzierter Preis)

Ausgebucht Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen Corona kann der Rundgang nur mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmenden stattfinden.

«Wir gehören zu Gott und zu ihm kehren wir zurück.» Der Koran erinnert die Muslime an verschiedenen Stellen immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens. Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät. (Die Veranstaltung ist ausgebucht. Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen Corona kann der Rundgang nur mit maximal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.)

Fokuspunkt: Islam

Eine Exkursion zu den muslimischen Grabfeldern im Friedhof Witikon

«Wir gehören zu Gott und zu ihm kehren wir zurück.» Der Koran erinnert an verschiedenen Stellen immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens. Was passiert mit Musliminnen und Muslimen, die hier in Zürich sterben? Wo werden sie beerdigt? Welche Rituale sind wichtig und auf welche religiösen Besonderheiten muss Rücksicht genommen werden?

Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen Corona kann der Rundgang nur im Aussenbereich und mit maximal 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.

Die Veranstaltung wird bei jeder Witterung durchgeführt. Bitte bringen sie eine Atemschutzmaske mit und halten Sie Abstand zu den anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

zum Flyer

Kurs / Vortrag
Lukas und die Frauen (verschoben)

Leitung Dr. des. Tabitha Walther

Datum Offen. Der Kurs muss wegen der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verschoben werden.

Kosten CHF 80 ohne Mittagessen

Provisorische Anmeldungen nehmen wir bis auf Weiteres gerne entgegen. Sie entscheiden über eine definitive Teilnahme, sobald das neue Kursdatum feststeht.

Im Lukasevangelium und der Apostelgeschichte lässt sich nachlesen, was Lukas für die Nachwelt aufgeschrieben hat. Diese beiden Schriften des Neuen Testaments geben Einblick in die Entstehungsgeschichte des Christentums.

Fokuspunkt: Christentum

Ein Seminar zum Lukasevangelium und zur Apostelgeschichte

Von der Geburt Jesu von Nazareth über das Pfingstwunder in Jerusalem bis zur Taufe der Lydia der Purpurhändlerin: Das Lukanische Doppelwerk hat eine ungeheure theologische und geographische Dynamik: Das liegt nicht zuletzt an den vielen Frauen, die prominente Stellen in der Lukanischen Erzählung des Urchristentums besetzten. Neben Lydia sind dies insbesondere Elisabeth und Maria, dann aber auch Maria aus Magdala oder etwa die Jüngerin Tabitha.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus haben wir entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Wir planen, die Veranstaltung in unserem Herbstprogramm erneut anzubieten und danken für Ihr Verständnis.

Wenn Sie sich für den Anlass interessiernen, dürfen Sie sich gerne schon heute anmelden und über eine definitive Teilnahme entscheiden, sobald der neue Termin feststeht.

Kurs / Vortrag
Der Koran und die Frauen (online)

Leitung Benjamin Idriz

Datum Donnerstag, 11. März 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online: Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt

Kosten CHF 20 (reduzierter Preis für Online-Veranstaltungen)

Anmeldung bis zum 1. März 2021

Frauenfeindlichkeit und Islam gehören für viele scheinbar zusammen. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber vieles zu ändern. Dass das möglich ist, zeigt das Buch «Der Koran und die Frauen» von Benjamin Idriz.

Fokuspunkt: Islam

Dr. Benjamin Idriz spricht über vergessene Seiten des Islam

Der Imam und Autor aus Penzberg bei München erklärt in seiner Lesung, was er die Männer und Frauen in seiner Gemeinde über das Verhältnis der Geschlechter lehrt. Seine Quelle ist der Koran und sein Ziel ein Islam, der sich seines befreienden Ursprungs wieder bewusst ist.

Ein Abend für alle, denen an einer differenzierten Debatte gelegen ist.

Wegen der vom Bundesrat am 18. Januar 2021 verschärften Conana-Massnahmen wird die Veranstaltung online stattfinden. Sie werden rechzeitig vor der Veranstaltung einen Link zugeschickt erhalten.

Flyer

Kurs / Vortrag
#50_Jahre_Frauenstimmrecht_Schweiz Jung, muslimisch, feministisch (online)

Leitung Hannan Salamat und Mandy Abou Shoak

Datum Dienstag, 2. und 9. März 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt

Kosten CHF 40, einzeln CHF 25 (reduzierter Preis für Online-Veranstaltungen)

Anmeldung bis zum 24. Februar 2021

Islam und Feminismus: für viele widersinnig. «Keinesfalls!» sagen die Akteur*innen. In den letzten Jahren hat sich eine Bewegung gebildet, die sich als islamisch und feministisch versteht. Starke, selbstbewusste und junge Frauen*, die auch beim Schweizer Frauen*streik 2019 vertreten waren. Worum handelt es sich bei dieser Bewegung? Was ist daran islamisch und was feministisch?

Fokuspunkt: Islam

Zwei Abende über Feminismus im Islam

Am ersten Abend werden wir uns die Entwicklung und die wichtigsten Akteur*innen einer Bewegung anschauen, die sich als islamisch und feministisch versteht: starke, selbstbewusste und junge Frauen*, die auch beim Schweizer Frauen*streik 2019 vertreten waren. Am zweiten Abend stellen wir Ihnen islamisch-feministische Konzepte vor. Muslimische Feminist*innen setzen sich nicht nur für Freiheit und Selbstbestimmung ein und kämpfen gegen Geschlechterdiskriminierung und Sexismus, in Form eines inklusiven Feminismus setzten sie sich auch gegen Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art ein.

Wegen der vom Bundesrat am 18. Januar 2021 verschärften Conana-Massnahmen wird die Veranstaltung online stattfinden. Sie werden rechzeitig vor der Veranstaltung einen Link zugeschickt erhalten.

Übrigens: Mit dem Sternchen in den Worten Akteur*innen oder Feminist*innen wird zum Ausdruck gebracht, dass sich verschiedene Menschen mit der weiblichen Sprachform identifizieren. Angesprochen ist, wer sich als Frau* definiert und sich durch diese Bezeichnung sichtbar gemacht sehen möchte.

Flyer

Kurs / Vortrag
Der Mythos vom ewigen Konflikt (verschoben)

Leitung Hannan Salamat

Datum Offen. Der Kurs muss wegen der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus verschoben werden

Kosten CHF 40

Provisorische Anmeldungen nehmen wir bis auf Weiteres gerne entgegen, Sie entscheiden über eine definitive Teilnahme, sobald das Kursdatum feststeht

Im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen erhalten Sie einen Einblick in die die kulturelle und religiöse Vielfalt der Musliminnen und Muslime in Zürich. Dabei erfahren Sie auch, was Schiiten und Sunniten vonenandern unterscheidet.

Fokuspunkt: Islam

Basiswissen Islam: Sunniten und Schiiten

Egal ob Libanon, Syrien, Irak oder Jemen: Immer wieder verlaufen Auseinandersetzungen anscheinend entlang konfessioneller Linien.

Doch sind diese Konflikte tatsächlich religiös bedingt, also die Folge einer Uneinigkeit nach dem Tod des islamischen Propheten Muhammad? Und was unterscheidet Sunniten und Schiiten eingelich? Woran glauben sie und wie viel Religion spielt in den genannten Konflikten mit?

Im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen erhalten Sie einen Einblick in die kulturelle und religiöse Vielfalt und die Organisationsstrukturen der Musliminnen und Muslime in Zürich.

Aufgrund der geltenden Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus haben wir entschieden, die Veranstaltung zu verschieben. Wir werden uns zeitnah mit einem neuen Termin melden und danken für Ihr Verständnis.

Wenn Sie sich für den Anlass interessiernen, dürfen Sie sich gerne schon heute anmelden und über eine definitive Teilnahme entscheiden, sobald der neue Termin feststeht.

Anlass
Verhüllung: Die Burka-Debatte in der Schweiz

Datum 9. Februar 2021

Zeit 19 Uhr

Ort Online. Ein Link wird vor der Veranstaltung verschickt.

Kosten Die Teilnahme ist kostenlos

Anmeldung bis zum 8. Februar 2021

Am 7. März entscheiden die Stimbürger*innen, ob das Tragen des Gesichts­schleiers in der Öffent­lichkeit verboten werden soll. Worum geht es bei der Debatte um ein Verhül­lungsverbot? Wieso wird die Diskussion so emotional geführt und was trägt zu einer Ver­sachlichung der Auseinandersetzung bei? Darüber diskutieren Hannan Salamat und Dr. Andreas Tunger-Zanetti.

Fokuspunkt: Islam

Ein Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Dr. Andreas Tunger-Zanetti

In der Schweiz leben rund 400‘000 Muslim*innen, aber nur schätzungsweise 30 Frauen tragen einen Nikab, den Gesichts­schleier, der in der Öffentlichkeit immer wieder fälschlicherweise als «Burka» bezeichnet wird. Die Schweizer Stimmbürger*innen entscheiden am 7. März, ob das Tragen des Gesichts­schleiers in der Öffent­lichkeit verboten werden soll.

Worum geht es bei der Debatte um ein Verhül­lungsverbot? Wieso wird die Diskussion so emotional geführt und was trägt zu einer Ver­sachlichung der Auseinandersetzung bei?

Über diese Fragen spricht Hannan Salamat, Religionswissenschaftlerin und Fachleiterin Islam beim ZIID, mit Dr. Andreas Tunger-Zanetti vom Zentrum Religions­forschung der Universität Luzern. Der Islamwissenschaftler hat zum Thema geforscht und Anfang des Jahres das Buch «Verhüllung – Die Burka-Debatte in der Schweiz» veröffentlicht.

Flyer zum Download

Kurs / Vortrag
Das Geschlecht Gottes

Dr. theol. Andreas Losch

Mittwoch, 2. Dezember um 19.30 Uhr - 21.00 Uhr online
Sie können sich dafür bei uns anmelden: info@ziid.ch

Wir danken Ihnen und freuen uns, Sie online zu begrüssen.

Mittwoch, 2. Dezember 2020, 19.30 - 21.00 Uhr Das Geschlecht Gottes. Eine Frage des Monotheismus? Vorlesung von Dr. theol. Andreas Losch

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

"Lasst uns den Menschen machen als unser Bilde, uns ähnlich", spricht Gott in der Genesis, und "als Mann und Frau schuf er sie". Gott ist also beiderlei Geschlecht. Wie kommt es dann, dass wir von "Ihm" und nicht auch von "Ihr" reden? Ist vielleicht bei der monotheistischen Bilderstürmerei etwas verloren gegangen von der sexuellen Spannung, die auch in Gott steckt? Oder ist eine Gottheit beiderlei Geschlechts doch eher eine Projketion rein menschlicher Bedingungen?

Diese Vorlesung hätte den Schlusspunkt unter die Ringvorlesung "Kann denn Liebe Sünde sein" gesetzt.