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Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

Kurs / Vortrag
Wurst und Krevetten (03)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler

Datum Dienstag, 9. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 29. März)

Essen reformiert Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Essen reformiert

Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Kurs / Vortrag
«Top-Marke» Zwingli (15)

Leitung Peter Opitz

Datum Dienstag, 2. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. März)

Zwingli der Sozialreformer, Zwingli der pragmatische Linke, Zwingli der Vorreiter der Schweizer Demokratie oder Zwingli der Gegner von Waffenexporten. Seit 500 Jahren ist Zwingli der «Bestseller», die Top-Marke der Reformation.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Huldrych Zwingli gehört zu den wirkungsmächtigsten und identitätsstiftenden Leitfiguren der Schweizer Reformation. Zahlreiche Vorbild- und Vorreiterrollen werden ihm zugeschrieben, die auch heute von hoher sozio-politischer Aktualität sind: Zwingli als Sozialfreformer, Zwingli als pragmatischer Linker, Zwingli als Vorreiter der Schweizer Demokratie oder auch Zwingli als Gegner der Waffenexporte. Es gibt aber auch nicht wenige Stimmen, die ihm sein sozio-politisches Gewicht absprechen. Ist Zwingli 500 Jahre danach eine ‚Top-Marke’, die man nur richtig interpretieren muss?

Der Kirchenhistoriker und Zwingli-Spezialist, Peter Opitz, zeichnet das Bild von Ulrich Zwingli als Person in ihrer Zeit und fragt, welche Impulse aus Zwinglis Wirken von damals heute noch wichtig sind – in einer Zeit, in der Religion mehr und mehr zur Privatsache erklärt wird.

Kurs / Vortrag
Stadtgespräch by ZIID (02)

Datum Montag, 25. März 2019

Zeit 18.00 – ca. 23.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 39.-

(Anmeldung bis 15. März)

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz». Grund genug, uns diesem «Weltreich des Geistes» anzunähern: mit Gesprächen, Filmen, Musik.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran

Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz».

An diesem Abend fragen wir nach dem Ursprung des Monotheismus. Hat unsere Kultur nicht doch weit mehr mit der persischen Religion des Zoroastrismus zu tun, als wir denken? Wir beleuchten den Aufstieg des schi‘itischen Islam zur «Staatsreligion», schauen auf die intellektuelle Entwicklung der Schi‘a und das theokratische Machtmodell, das sie hervorgebracht hat. Wie leben die rund 80 Millionen, überwiegend jungen Iranerinnen und Iraner heute in ihrem von religiöser, kultureller und ethnischer Vielfalt geprägten Land?

Wir führen Gespräche mit Journalistinnen, Religionswissenschaftlern, Schauspielern – sie fügen im Laufe des Abends Mosaiksteinchen zu einem facettenreichen Bild zusammen.

Detailprospekt erhältlich

Anlass
«Mehr Kopf als Tuch» (17)

Leitung Amani Abuzahra, Asmaa Dehbi, Hannan Salamat

Datum Mittwoch, 20. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 8. März)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit SwissMuslimStories durchgeführt.

«Zwang», «Kopftuch» und «Unterdrückung». Diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Muslimische Frauen sprechen für sich

«Kopftuch», «Unterdrückung», «Zwang» – diese Schlagwörter dominieren die Debatte über muslimische Frauen. Die Schweizer Musliminnen leben fernab dieser Klischees. Sie treten allerdings kaum in die Öffentlichkeit, da die Debatten meist über statt mit ihnen geführt werden. Das ZIID lässt sie zu Wort kommen: Das Buch Mehr Kopf als Tuch und das Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories ermöglichen einen Einblick in die Vielfalt muslimischer Frauen. So vielfältig sie leben, so vielfältig sind auch ihre Engagements: Von Gleichstellungsdebatten über Umwelt bis hin zu Flüchtlingshilfe – Musliminnen vertreten die gesamte Bandbreite gesellschaftlich relevanter Themen.

Mit dem Buch Mehr Kopf als Tuch und dem Kurzfilmprojekt SwissMuslimStories entwickeln sich im deutschsprachigen Raum zwei verschiedene Formate, die einen Einblick in die vielfältige Lebensrealität der Musliminnen verschafft, in der sie selbst zu Wort kommen. So machen unsere Referentinnen Amani Abuzahra und Asmaa Dahbi mit ihrer Arbeit die Vielfalt der muslimischen Frau in unserer multikulturellen, multiethnischen und multireligiösen Gesellschaft sichtbar, tragen bei zur Versachlichung in einem emotionsgeladenen Diskurs um das Thema Islam und ermöglichen einen Dialog.

Kurs / Vortrag
Orthodox – Liberal (12)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 12. und 19. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 1. März)

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde. Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einführung in die jüdische Vielfalt

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich selbst allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde.

Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus? Wo liegen heutige Differenzen? Was ist das «liberale Judentum»? Was wird hier über jüdisches Leben, Gott, Israel, Tora und die Welt gelehrt? Was ist das «orthodoxe Judentum»? Welche Strömungen gibt es und wodurch unterscheiden sie sich? Welche Rollen spielen Rabbiner, Frauen, die Gesellschaft?

Annette Böckler wird Ihnen Fragen aus zwei Blickrichtungen beantworten.

Tagung
Rabbi Nachmans mystische Erzählungen (11)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Sonntag, 3. März 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 15. Februar)

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung. Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung und wird bis zum heutigen Tag von den Zehntausenden seiner Anhänger weiter verehrt.

Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Nach einer Einführung in Rabbi Nachmans Leben und Werk erhalten Sie an der Tagung einen Einblick in diese von ihm entwickelte, in der Geschichte der Kabbala einmalige literarische Form, unter Berücksichtigung ihrer mystischen wie auch psychologischen Dimensionen.

Rundgang
Islam in Zürich (26)

Leitung Rifa‘at Lenzin, Dilek Ucak-Ekinci

Datum Freitag, 15. Februar

Zeit 09.30 – ca. 17.00 Uhr

Treffpunkt Vor der evang.-ref. Kirche Balgrist (Anreise mit Tram Nr.11 oder S 18 bis Haltestelle «Balgrist»; bitte Trambillet für die Zonen 110 und 154 mitbringen).

Kosten CHF 160. – (inkl. Mittagessen)

(Anmeldung bis 25. Januar)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen

Ein Stadtrundgang

Wann und wo beginnt die Geschichte des Islam in Zürich? Wer sind die Muslime überhaupt, wie pflegen sie ihre religiösen Traditionen und wo und wie beerdigen sie ihre Toten?

Rifa’at Lenzin nimmt die Teilnehmenden mit auf eine eintägige Tour durch das «islamische Zürich». Sie werden wichtige Stationen in der Geschichte des Islam und der Muslime in Zürich besuchen und beim Freitagsgebet in einer Moschee dabei sein. Sie erfahren aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt, die Organisation und nicht zuletzt die Probleme und Hoffnungen der hiesigen Muslime.

Interview mit Rifa'at Lenzin