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Sprachkurs
46. Hebräischwoche: Das Buch Esther

Leitung Annette Böckler, Elisabeth Wyss-Jenny

Daten Sonntag - Freitag,
19. - 24. Januar 2020

Ort Kloster Kappel,
Seminarhotel / Bildungshaus
Kappelerhof 5
8926 Kappel a. A.

Auskunft und Anmeldung
Kurse im Kloster Kappel
+41 (0)44 764 88 30
kurse.theologie@klosterkappel.ch

Detailprospekt beim ZIID erhältlich.

Esther: eine Frau zwischen Anpassung und Widerstand! Ein König trumpft auf. Eine ganz profane Geschichte mitten in der Heiligen Schrift? Die jährlich durchgeführte Studienwoche dient dem Lernen des Hebräischen – man kann ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen – und der Auseinandersetzung mit einem von der Bibel inspirierten Thema.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Esther: eine Frau zwischen Anpassung und Widerstand! Ein König trumpft auf. Eine ganz profane Geschichte mitten in der Heiligen Schrift?

Die jährlich durchgeführte Studienwoche dient dem Lernen des Hebräischen – man kann ohne jegliche Vorkenntnisse einsteigen – und der Auseinandersetzung mit einem von der Bibel inspirierten Thema. Dabei wird auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmenden Rücksicht genommen, denn die Woche richtet sich an alle, die sich für die hebräische Sprache und das Thema interessieren.

Fortgeschrittene, Interessierte mit Grundkenntnissen und solche, die noch keine Hebräischkenntnisse haben, lernen in verschiedenen Klassen.

Kurs / Vortrag
Von der Volkskirche zur Migrationsreligion? (14)

Leitung Samuel Behloul

Datum Dienstag, 14. Januar 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 27. Dezember)

Als Folge von Migration präsentiert sich das Christentum in der Schweiz 500 Jahre nach der Reformation in einer Vielfalt, die historisch einmalig ist. Was bedeutet diese Vielfalt für die Zukunft der Ökumene, des interreligiösen Dialogs, des Verhältnisses von Kirche und Politik und für die Zukunft des Christentums in der Schweiz?

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Die Zukunft des Christentums in der Schweiz

Als Folge von Migration präsentiert sich das Christentum in der Schweiz 500 Jahre nach der Reformation in einer Vielfalt, die historisch einmalig ist. Die Präsenz von kulturell, ethnisch und sprachlich unterschiedlichen christlichen Gemeinschaften in der Schweiz stellt eine grosse kulturelle und liturgische Bereicherung des kirchlichen Lebens dar. Was bedeutet diese Vielfalt aber für die Zukunft der Ökumene, des interreligiösen Dialogs, des Verhältnisses von Kirche und Politik und für die Zukunft des Christentums in der Schweiz generell?

Dieser Fragestellung geht der Vortrag nach. Zudem werden anhand anschaulicher Beispiele Einblicke in die neue christliche Vielfalt in der Schweiz gegeben.

Kurs / Vortrag
Jüdische Denkerinnen: Integration und Judentum (11)

Leitung Elisa Klapheck

Daten Montag, 13. Januar 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

Integration und Judentum - passt das zusammen? Die Freundinnen Margarete Susman (1872-1966) und Bertha Pappenheim (1859-1936) versuchten beide auf je ihre Art, ein aufgeklärtes, religiös-politisches Judentum für ihre Zeit zu schaffen – integriert und jüdisch.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Margarete Susman und Bertha Pappenheim

Integration und Judentum - passt das zusammen? Die Freundinnen Margarete Susman (1872-1966) und Bertha Pappenheim (1859-1936) versuchten beide auf je ihre Art, ein aufgeklärtes, religiös-politisches Judentum für ihre Zeit zu schaffen. Sie reflektierten ihre Stellung zum Zionismus und zu Europa sowie zur Gleichberechtigung der Frau in ihrer Zeit.

Susman ist eine der wichtigsten modernen jüdischen Philosophinnen und verbrachte den grössten Teil ihres Lebens in Zürich. Ihre Freundin Bertha Pappenheim hinterliess beeindruckende neue jüdische Gebete. Beide gingen die Herausforderung an, ein Judentum in der Diaspora zu schaffen: integriert und jüdisch.

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck schrieb ein grosses Werk über die Bedeutung von Margarete Susman und ist für ihren anschaulichen und engagierten Vortragsstil bekannt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zum Gespräch.

Rundgang
Erster Advent im «Haus der Völker» (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. Dezember 2019

Zeit 10.15 – ca. 14.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Apéro riche)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum. Wir besuchen das Zentrum für Migrationskirchen, welches 8 Migrationskirchen beherbergt, in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt 8 protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres ‚Haus der Völker’.

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.

Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

Kurs / Vortrag
Habit – Hut – Hijab. Religionen ziehen an (07)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Donnerstag,
7. November 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Die meisten Christinnen und Christen sind nicht unmittelbar als solche erkennbar. Aber auch die meisten Jüdinnen, Juden Musliminnen und Muslime sind es nicht aufgrund äusserlicher Kriterien. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Die drei Fachleitungen werden an diesem Dialog-Abend die Kleidungsfrage in den Religionen vorstellen.

Rundgang
… und zu Ihm kehren wir zurück (22)

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 1. November 2019

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt GZ Witikon, Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich

Kosten CHF 45. –

Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden Musliminnen und Muslime beerdigt? Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Besuch Friedhof Witikon

«Wir gehören zu Gott und zu ihm kehren wir zurück.» Der Koran erinnert die Muslime und Musliminnen an verschiedenen Stellen immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens. Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden MuslimInnen beerdigt? Welche Rituale gibt es und auf welche religiösen Besonderheiten muss Rücksicht genommen werden?

Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen – Zweiter Durchgang (04)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 1) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten auf Herbssemester 2020/21 verschoben

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 1:
Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum und Islam sowie dem Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen ursprünglich im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‹Religion› auf den asiatischen, arabischen oder etwa altorientalischen Kulturraum übertragen? Im Modul wird exemplarisch aufgezeigt, wie sich die Vorstellungen davon, was ‹Religion› ist, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

(Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)