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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (6) Neu: 4 x ab 3. Juni 2020

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 8) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten neu: Mittwoch, 3. Juni online; 10., 17. und 24. Juni 2020 wenn möglich Präsenz-Unterricht

Zeit neu : 19.00 – 21.00 Uhr

Ort 3. Juni online
10., 17., und 24. Juni im Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Lehrgang "Geschichte der Religionen" besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Am 3. Juni 2020 beginnt das letzte Modul "Die Zukunft von Religionen". Den Auftakt macht Dr. Annette Böckler - und dies Corona-bedingt - online.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Das letzte Modul des Lehrgangs wird neu ab Mittwoch, 3. Juni an vier Abenden von 19:00 - 21:00 durchgeführt.
Der erste Abend am 3. Juni wird online durchgeführt. Wir verschicken Ihnen den Link am Tag vorher.
Die Vorlesungen vom 10., 17., und 24. Juni finden im Zentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich statt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 8 (Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat):
Die Zukunft von Religionen

Die Frage nach der Zukunft von Religion galt – zumindest im Westen – für lange Zeit als beantwortet. Die selbstverständliche Annahme lautete, dass infolge des Säkularisierungs- und Modernisierungsprozesses die Religion nicht nur aus dem öffentlichen Raum verdrängt, sondern auch massiv an Bedeutung verlieren werde. Entgegen dieser Annahme ist Religion inzwischen – mit allen ihren positiven und negativen Erscheinungsformen – zu einem der zentralen Akteure der globalen Politik und der sozio-kulturellen Entwicklung geworden. Und die heutige religiöse Landschaft westlicher Gesellschaften ist so breit gefächert wie noch nie.

Das Modul hat eine doppelte Zielsetzung. Zum einen wird danach gefragt, was die neuartige Vielfalt für das zukünftige Profil von etablierten Religionstraditionen bedeutet. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, welche sozio-politischen Herausforderungen sich daraus für die zukünftige Gestaltung einer pluralen Gesellschaft ergeben.

Schlussprüfung

Wenn Sie alle acht Module des Lehrgangs Religionsgeschichte absolviert haben, sind Sie eingeladen, sich für die freiwillige Schlussprüfunganzumelden. Sie erfolgt schriftlich und besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil beantworten Sie die Sach- und Wissensfragen zu Judentum, Christentum und Islam nach dem sog. multiple Choice-Verfahren. Im zweiten Teil bearbeiten Sie eine Frage aus der Geschichte des Judentums, des Christentums und des Islam in Form eines Kurzessays. Der Sinn der Abschlussprüfung besteht darin, ein Art Selbsttest durchzuführen. Die Prüfungsbögen werden am 15. Mai per Email verschickt. Die ausgefüllten Prüfungsbögen und bearbeiteten Prüfungsfragen retournieren Sie bis am 5. Juni an das Sekretariat des ZIID (info@sekretariat.ch).

Der Lehrgang startet voraussichtlich neu im Herbst 2020.

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Kurs / Vortrag
Im Land der Königin von Saba (16) online

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 8. Juni 2020

Zeit 16.30 – 18.15 Uhr

Ort online

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 2. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Das äthiopische Christentum ist tief im Alten Testament verwurzelt: Seien es nun alttestamentliche Vorschriften oder die besondere Bedeutung der jüdischen Bundeslade, die nach äthiopischer Überlieferung vom gemeinsamen Sohn von König Salomon und der Königin von Saba ins äthiopische Aksum gebracht wurde.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Das Christentum in Äthiopien und seine Bezüge zum Judentum

Das äthiopische Christentum - die älteste Form des schwarzafrikanischen Christentums - ist tief im Alten Testament verwurzelt: Seien es nun Speise- und Fastenvorschriften, Beschneidung und Heiligung des Sabbats oder die besondere Bedeutung der jüdischen Bundeslade, die nach äthiopischer Überlieferung vom gemeinsamen Sohn von König Salomon und der Königin von Saba ins äthiopische Aksum gebracht wurde.

Der Besuch bei der äthiopisch-orthodoxen Gemeinschaft Zürich am 10. Mai 2020 kann wegen Corona leider nicht stattfinden.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
«Thomas-Christen» (17) online

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 29. Juni 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort online

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 12. Juni)

Die älteste Gruppe des Christentums auf dem indischen Subkontinent stellt die Gemeinschaft der sogenannten «Thomas-Christen» dar. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bewegte Geschichte der Thomas-Christen in Südindien und ihren liturgischen Reichtum, den z.B. auch die syro-malabarischen Gemeinschaft Zürich pflegt.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Die Besonderheiten des Christentums auf dem indischen Subkontinent

Das Christentum auf dem indischen Subkontinent zählt insgesamt 20 Millionen Gläubige (2% der indischen Bevölkerung) und ist konfessionell sehr vielfältig.

Die älteste Gruppe unter ihnen stellt die Gemeinschaft der sogenannten «Thomas-Christen» dar. Sie führt ihre Entstehung auf das missionarische Wirken des Apostels Thomas (52 n.Chr.) zurück.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die bewegte Geschichte der Thomas-Christen in Südindien und ihren liturgischen Reichtum. Die Exkursion zum "Thomas Fest" vom 5. Juli wird nicht durchgeführt.

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