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Kurs / Vortrag
Liberal oder traditionell? (Teil 1)

Leitung Leitung Hannan Salamat und Kerem Adıgüzel

Datum Mittwoch, 19. Januar 2022

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 5. Januar 2022

Der Islam müsse eine Reform durchleben und Muslime liberaler werden. So lässt sich eine Forderung zusammenfassen, die von Muslim*innen wie auch Nichtmuslim*innen gleichermassen gestellt wird. Sind Begriffe wie «Reform» oder «liberal» nicht eurozentrisch und zu politisch gedacht?

Fokuspunkt: Islam

Wie ein zeitgemässer Islam gedacht werden kann

Kann der Islam liberal sein? Und kann man als liberale*r Muslim*in wirklich gläubig sein? Diese Frage wird in der Öffentlichkeit immer wieder gestellt. Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und fragen, ob Begriffe wie «Reform» oder «liberal» nicht und zu politisch oder eurozentrisch gedacht sind. Am islamischen Glaubensbekenntnis (Schahādah) selbst werden verschiedene Lesarten aufgezeigt. Der Vortrag des Autor Kerem Adıgüzel beleuchtet, wie der Islam sowohl konservativ als auch liberal zugleich verstanden werden kann. Ein theologischer Aufruf gegen die Vernebelung der Vernunft, der eine alte islamische Tradition der Reform aufgreift, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzt.

Ergänzend zu diesem Vortrag besuchen wir am 22. Januar die Gemeinschaftsstunde der Al-Rahman Gemeinde in Schlieren.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Muslime ja, Islam nein?

Leitung Hannan Salamat

Datum Dienstag, 8. Februar 2022

Zeit 19:00 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 25. Januar 2022

Anfang 2021 wurde in der Schweiz das sogenannte «Burkaverbot» angenommen und zehn Jahre zuvor der Bau von Minaretten verboten. Im Zusammenhang mit den beiden Initiativen wurde viel über Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischen Rassismus gesprochen. Was genau ist mit diesen Begriffen gemeint und wo erleben Muslim*innen in der Schweiz Ausgrenzung?

Fokuspunkt: Islam

Unbehagen und Ausgrenzung im Umgang mit einer Religionsgemeinschaft in der Schweiz

Anfang des Jahres wurde das sogenannte «Burkaverbot» in einer Volksabstimmung angenommen. Zehn Jahre zuvor beschlossen die Stimmberechtigen, den Bau von Minaretten in der Schweiz auf Verfassungsebene zu verbieten. In der öffentlichen Auseinandersetzung über die beiden Initiativen war und ist auch von Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischem Rassismus die Rede.

Hannan Salamat geht im ersten Teil der Veranstaltung der Frage nach, was mit diesen Begriffen überhaupt gemeint ist und in welchem historischen Zusammenhang sie entstanden sind? Im zweiten Teil spricht sie darüber, wo Muslim*innen in der Schweiz ausgegrenzt werden und wie wir das als Gesellschaft verhindern können.

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