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Kurs / Vortrag
«21 Lektionen für das 21. Jahrhundert» (1)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Daten Montag, 16., 23., 30. März, 6. April 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 120.-

(Anmeldung bis 28. Februar)

Hat der moderne Mensch keinen freien Willen mehr? Sind seine Gefühle zunehmend ein Produkt künstlicher Intelligenz? Die "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert" von Yuval Noah Harari widmen sich einigen der drängendsten Fragen auf der globalen Agenda unserer Zeit - und wir diskutieren seine Thesen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lektürekurs zum Buch von Yuval Harari

Nukleare Kriege, Klimawandel, Digitalisierung, Terrorismus und die Freiheit des Menschen. Im viel beachteten Buch des jungen israelischen Historikers Yuval Noah Harari geht es um nicht weniger als die zentralen Herausforderungen der Menschheit im Kampf um die Zukunft.

In der jetzigen Form werde der Liberalismus nicht überleben, weil der Mensch einerseits keinen freien Willen besitze. Andererseits werden seine Gefühle und Überzeugungen durch rasant zunehmende künstliche Intelligenz und Biotechnologie geformt und gesteuert. Die Zukunft der Menschheit liegt aus Hararis Sicht daher nicht darin, freier zu werden. Viel wichtiger sei es, Menschen mitfühlender zu machen und das Leid zu verhindern.

Wir lesen und diskutieren gemeinsam ausgewählte Kapitel aus dem Buch.

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Kurs / Vortrag
Religionen singen (2)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Dienstag, 24. März 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 6. März)

Dienen Lieder einfach zur Auflockerung oder Verschönerung oder transportieren sie Botschaften? Haben sie im Islam, Judentum, Christentum je die gleiche oder jeweils eine ganz andere Funktion und Bedeutung? Erfahren Sie mehr dazu anhand von mit interaktiven Vorträgen, Filmbeispielen, Noten und Liedern.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lieder und ihre Bedeutung und Geschichte

Religionen drücken sich sehr häufig auch in Musik aus. Wie genau dies im Christentum, Judentum und Islam geschieht, erfahren Sie an diesem Abend.

Unser Fachleiter und unsere Fachleiterinnen werden Ihnen mit interaktiven Vorträgen, Filmbeispielen, Noten und Liedern vorstellen, wie Musik als Bestandteil jeweils ihrer Religion zum Tragen kommt.

Freuen Sie sich auf einen informativen und interaktiven Trialog-Abend.

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Kurs / Vortrag
Warum gerade ich? (3)

Leitung Samuel Behloul, Hannan Salamat

Datum Dienstag, 7. April 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 20. März)

Die wohl schwierigste Frage, die sich jedem gläubigen Menschen immer wieder stellt, ist: Warum lässt Gott überhaupt das Leid zu? Warum haben die Einen (anscheinend) mehr Leid zu ertragen als die Anderen? Haben Leiderfahrungen irgend einen Sinn? An diesem Vortrags- und Diskussionsabend erfahren Sie, welchen Stellenwert das Thema Leiden im Christentum und Islam hat..

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Christliche und islamische Auffassungen vom Sinn des Leidens

Leiderfahrungen gehören zum menschlichen Leben. Die Religionen versuchen seit jeher, sowohl dem Einzelnen als auch der Gemeinschaft Deutungshilfen und Bewältigungsstrategien im Umgang mit dem erfahrenen Leid zu geben. Die wohl schwierigste Frage, die sich jedem gläubigen Menschen in Anbetracht des eigenen oder fremden Leides immer wieder stellt, ist: Warum lässt Gott überhaupt das Leid zu?

Welchen Stellenwert das Thema Leiden im Christentum und Islam hat, erfahren Sie bei diesem Vortrags- und Diskussionsabend.

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Kurs / Vortrag
«Das Tagebuch der Menschheit» (4)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Dienstag, 21., 28. April, 5., 12., 26. Mai, 2. Juni 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 180.-

(Anmeldung bis 2. April)
Teilnehmerzahl beschränkt

Da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof oder gar schrecklich und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

von Carel van Schaik und Kai Michel. Gemeinsame Lektüre

Diese biblischen Geschichten, das ist ja schrecklich, was da alles erzählt wird. Da wird gelogen, verflucht, einander hintergangen. Es wird von einem Gott erzählt, der eifersüchtig ist, die Menschen bestraft, Gehorsam fordert und selbst das Töten des eigenen Sohnes verlangt. Grosseltern, die ihren Enkelkindern solche Geschichten erzählen, spüren den spöttischen Blick von deren Eltern – wie kann man auch solche frommen (?) Geschichten erzählen – und kommen in Erklärungsnot, wenn die Enkelinnen, Enkel fragen, ob es wirklich so war.

Und da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof, und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird. Nicht nur werden die Geschichten wieder lebendig, sie erweitern den eigenen Horizont und geben einen tiefen Einblick in die Genese des homo sapiens.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (6)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 8) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten Mittwoch, 6., 13., 27. Mai, 3., 10., 17. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 17. April)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Lehrgang "Geschichte der Religionen" besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Im Modul 8 (Mai - Juni 2020) geht es um die Zukunft von Religionen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Der Lehrgang "Geschichte der Religionen" besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 8 (Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat):
Die Zukunft von Religionen

Die Frage nach der Zukunft von Religion galt – zumindest im Westen – für lange Zeit als beantwortet. Die selbstverständliche Annahme lautete, dass infolge des Säkularisierungs- und Modernisierungsprozesses die Religion nicht nur aus dem öffentlichen Raum verdrängt, sondern auch massiv an Bedeutung verlieren werde. Entgegen dieser Annahme ist Religion inzwischen – mit allen ihren positiven und negativen Erscheinungsformen – zu einem der zentralen Akteure der globalen Politik und der sozio-kulturellen Entwicklung geworden. Und die heutige religiöse Landschaft westlicher Gesellschaften ist so breit gefächert wie noch nie.

Das Modul hat eine doppelte Zielsetzung. Zum einen wird danach gefragt, was diese neuartige Vielfalt für das zukünftige Profil von etablierten Religionstraditionen bedeutet. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, welche sozio-politischen Herausforderungen sich daraus für die zukünftige Gestaltung einer pluralen Gesellschaft ergeben.

Der Lehrgang startet neu im Herbst 2020.
Modul 1 Religion – eine europäisch-christliche Erfindung? Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

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Kurs / Vortrag
Nicht wörtlich, sondern ernst nehmen (7)

Leitung Stefan Schreiner

Datum Donnerstag, 7. Mai 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 17. April)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden. Sie wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen - unter anderen - der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken. Nur wenn Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst genommen werden, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Grundfragen im Umgang mit Heiligen Schriften in Judentum, Christentum und Islam

Heilige Schriften sind keine leichte Lektüre, gleichviel, ob in ihrem sogenannten Urtext oder einer mehr oder weniger zufällig gewählten Übersetzung. Um sie zu verstehen, und sie zu verstehen, ist Voraussetzung für verantwortlichen Umgang mit ihnen, genügt es nicht, sie lesen zu können und zu lesen.

Sie zu verstehen, verlangt zu wissen, wie, wann und wo sie entstanden und von wem sie überliefert worden sind. Denn wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften nicht nur Zeugen der Zeit ihrer Entstehung, sondern an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden, in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten.

Heilige Schriften wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken, die für spätere Zeiten, gar für heute, keine andere Relevanz haben als andere derselben Zeit und demselben Ort entstammende historische Dokumente. Nur wenn man Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst nimmt, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

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