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Kurs / Vortrag
Text – Talk – Tea (01)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten Montag, 4. März, 1. April, 6. Mai, 3. Juni, 1. Juli 2019

Zeit 18.30 – 19.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 20.- (je Abend; CHF 10.- u30)

(Anmeldung fürs ganze Semester bis 22. Februar;
Abende einzeln buchbar und Abendkasse)

Dialog, Reflexion, Entspannung «Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Hier können wir einander begegnen», sagte der Mystiker Rumi (Mewlana Jalal ad-Din ar-Rumi 1207-1273). Mit Text-Talk-Tea möchten wir uns genau an diesem Ort begegnen. Menschen kommen zusammen und schauen sich Texte aus dem Judentum, Christentum und Islam an. Dabei geht es nicht darum, nach Übereinstimmung zu suchen, sondern vielmehr die Texte und ihre möglichen Interpretationen über Religionsgrenzen hinweg zu erforschen und unter dem Aspekt aktueller Themen zu betrachten. Was haben diese Texte heute zu sagen?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Dialog, Reflexion, Entspannung

«Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort. Hier können wir einander begegnen», sagte der Mystiker Rumi (Mewlana Jalal ad-Din ar-Rumi 1207-1273).

Mit Text-Talk-Tea möchten wir uns genau an diesem Ort begegnen. Menschen kommen zusammen und schauen sich Texte aus dem Judentum, Christentum und Islam an. Dabei geht es nicht darum, nach Übereinstimmung zu suchen, sondern vielmehr die Texte und ihre möglichen Interpretationen über Religionsgrenzen hinweg zu erforschen und unter dem Aspekt aktueller Themen zu betrachten. Was haben diese Texte heute zu sagen? Geht es nur um Rituale und DOs and DON’Ts? Oder haben diese Texte auch zu menschlichen Belangen wie Sehnsucht nach Anerkennung, Scham oder Liebe, aber auch grosse aktuelle Themen wie Nachhaltigkeit, Gender, oder Rassismus zu sagen?

Text- Talk- Tea bringt

Begegnung – Menschen kommen zusammen und diskutieren über ein Thema aus verschiedenen Perspektiven

Entdeckung – Wir entdecken viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede. Das ist auch gut so. Wir müssen zu einem Thema nicht zu Einigung oder zu Konsens kommen. Unterschiede würdigen und verschiedene Meinungen aushalten ist heute für alle eine Herausforderung. Wir üben zusammen.

Bildung – die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erfahren und lernen über das Andere aber auch über das Eigene. Wissen baut Vorurteile ab und das möchten wir erreichen.

Verbindung – hier können wir Brücken schlagen und bestenfalls sogar Freundschaften schliessen.

Und so geht es:

Wir legen ein Thema fest, das uns und Sie beschäftigt, oder nehmen auch ein Anliegen oder Problem auf, mit dem wir uns in der Gesellschaft konfrontiert sehen.

Wir wählen aus unseren Quellen eine kurze Passage aus, die sich auf das Thema bezieht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen in kleinen Gruppen zusammen und lesen die Texte für die anderen Gruppen vor.

Unsere Fachleitungen moderieren die Diskussionen zu den einzelnen Passagen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Fragen oder teilen ihre Gedanken oder etwas, das sie beim Anhören der Texte besonders berührt hat. Auf diese Weise beginnt eine offene Diskussion und wir können gemeinsam über die möglichen Bedeutungen der Texte reflektieren.

Dazu geniessen wir eine gute Tasse Tee.

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Kurs / Vortrag
Orthodox – Liberal (12)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 12. und 19. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 1. März)

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde. Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einführung in die jüdische Vielfalt

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich selbst allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde.

Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus? Wo liegen heutige Differenzen? Was ist das «liberale Judentum»? Was wird hier über jüdisches Leben, Gott, Israel, Tora und die Welt gelehrt? Was ist das «orthodoxe Judentum»? Welche Strömungen gibt es und wodurch unterscheiden sie sich? Welche Rollen spielen Rabbiner, Frauen, die Gesellschaft?

Annette Böckler wird Ihnen Fragen aus zwei Blickrichtungen beantworten.

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Kurs / Vortrag
Stadtgespräch by ZIID (02)

Datum Montag, 25. März 2019

Zeit 18.00 – ca. 23.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 39.-

(Anmeldung bis 15. März)

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran Die Stadtgespräche begannen 2004 als Kooperation zwischen der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und dem Kulturhaus Helferei. Aus Podien wurden grössere, «multimediale» Veranstaltungen, um Besucherinnen und Besucher nicht nur im Kopf sondern auch über die Sinne anzusprechen. Das ZIID lässt dieses Format im Kulturpark wieder aufleben; eine Art «Mini-Festival» mit Vortrag, Lesungen, Film, Musik und – Diskussion.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Annäherung an das «Weltreich des Geistes» – Iran

Die Stadtgespräche begannen 2004 als Kooperation zwischen der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich und dem Kulturhaus Helferei. Aus Podien wurden grössere, «multimediale» Veranstaltungen, um Besucherinnen und Besucher nicht nur im Kopf sondern auch über die Sinne anzusprechen.

Das ZIID lässt dieses Format im Kulturpark wieder aufleben; eine Art «Mini-Festival» mit Vortrag, Lesungen, Film, Musik und – Diskussion.

Die erste Ausgabe ist ganz einer Kulturnation gewidmet. Michael Axworthy nannte sie «Weltreich des Geistes» – Iran.

Im März, zum Frühlingsbeginn feiern Iraner, Afghaninnen, Kurden, Assyrerinnen und die Diaspora in der Schweiz, in Europa und weltweit ihr Neujahr, «Nouruz» oder «Newroz».

An diesem Abend fragen wir nach dem Ursprung des Monotheismus. Hat unsere Kultur nicht doch weit mehr mit der persischen Religion des Zoroastrismus zu tun, als wir denken? Wir beleuchten den Aufstieg des schi‘itischen Islam zur «Staatsreligion», schauen auf die intellektuelle Entwicklung der Schi‘a und das theokratische Machtmodell, das sie hervorgebracht hat. Wie leben die rund 80 Millionen, überwiegend jungen Iranerinnen und Iraner heute in ihrem von religiöser, kultureller und ethnischer Vielfalt geprägten Land?

Wir führen Gespräche mit Journalistinnen, Religionswissenschaftlern, Schauspielern – sie fügen im Laufe des Abends Mosaiksteinchen zu einem facettenreichen Bild zusammen.

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Kurs / Vortrag
«Top-Marke» Zwingli (15)

Leitung Peter Opitz

Datum Dienstag, 2. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. März)

Zwingli der Sozialreformer, Zwingli der pragmatische Linke, Zwingli der Vorreiter der Schweizer Demokratie oder Zwingli der Gegner von Waffenexporten. Seit 500 Jahren ist Zwingli der «Bestseller», die Top-Marke der Reformation.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Huldrych Zwingli gehört zu den wirkungsmächtigsten und identitätsstiftenden Leitfiguren der Schweizer Reformation. Zahlreiche Vorbild- und Vorreiterrollen werden ihm zugeschrieben, die auch heute von hoher sozio-politischer Aktualität sind: Zwingli als Sozialfreformer, Zwingli als pragmatischer Linker, Zwingli als Vorreiter der Schweizer Demokratie oder auch Zwingli als Gegner der Waffenexporte. Es gibt aber auch nicht wenige Stimmen, die ihm sein sozio-politisches Gewicht absprechen. Ist Zwingli 500 Jahre danach eine ‚Top-Marke’, die man nur richtig interpretieren muss?

Der Kirchenhistoriker und Zwingli-Spezialist, Peter Opitz, zeichnet das Bild von Ulrich Zwingli als Person in ihrer Zeit und fragt, welche Impulse aus Zwinglis Wirken von damals heute noch wichtig sind – in einer Zeit, in der Religion mehr und mehr zur Privatsache erklärt wird.

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Kurs / Vortrag
Wurst und Krevetten (03)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler

Datum Dienstag, 9. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 29. März)

Essen reformiert Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Essen reformiert

Das religiöse Einhalten von Speisevorschriften kann gemeinschaftsstiftend sein oder der Selbstdisziplinierung dienen. Das gezielte Brechen der Speise-, Fasten- und Reinheitsgebote hatten in der Geschichte nicht selten dazu geführt, religiöse Traditionen zu reformieren und festgefahrene Machtstrukturen infrage zu stellen.

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Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

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Kurs / Vortrag
Apostelgeschichte (16)

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Donnerstag, 25. April, 2., 9., 16., 23. Mai 2019

Zeit 14.30 – 16.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 12. April)

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Fortlaufende Lektüre

Die Apostelgeschichte, eine Fortsetzung des Lukasevangeliums, gehört zu den Grunddokumenten christlichen Glaubens. Sie vermittelt einen Einblick in das Werden des Christentums, das Ringen um Inhalte, Auseinandersetzungen innerhalb verschiedener Jesus den Messias bezeugender Gruppierungen und Konflikte mit jüdischen Gemeinden, die das Bekenntnis zu Jesus dem Messias ablehnen.

Mittelpunkt des Kurses ist die kontinuierliche Lektüre der Apostelgeschichte. Fragen werden geklärt, wo dies nötig ist. Ein besonderes Augenmerk gilt den interreligiösen und interkulturellen Sachverhalten.

Der Kurs ist ein Einführungskurs. Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt.

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Kurs / Vortrag
«Alla Turca»: Islam zwischen Verklärung und Dämonisierung (05)

Leitung Samuel Behloul, Patrik Ettinger, Felix Konrad

Daten Dienstag, 7., 14., 21. Mai 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 110.-

(Anmeldung bis 19. April)

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt und ergänzt durch die Vorträge "«N» – Das Christentum im Islam. Die Bilder vom Christentum im Islam" (28. Mai) und "Feiglinge – Verfolger – Vorbilder. Die Bilder vom Christentum im Judentum" (4. Juni).

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind so alt wie der Islam selbst. Widersprüchlich: Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken Der dreiteilige Kurs nimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Eine Zeitreise durch europäische Islambilder

Die Bilder, die sich der Westen vom Islam macht sind vielfältig und widersprüchlich.Sie reichen von der Verteufelung über Bewunderung bis hin zu Angst und Schrecken.

Sah man anfangs im Propheten Mohammed einen Ketzer, beschrieben die europäischen Aufklärer den Islam als das Muster einer vernünftigen Religion. Mozarts «Alla Turca» wiederum zeugt davon, wie sehr das Orientalische in Musik und Kunst regelrecht zur Mode wurde. Heute steht der Islam im Westen für Gewalt, Rückschritt und Bedrohung.

Der dreiteilige Kursnimmt sie mit auf die Zeitreise durch die europäische Kultur- und Kirchengeschichte.

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