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Kurs / Vortrag
«Das Tagebuch der Menschheit» (4) Der Kurs findet nicht statt. Wir werden später eine Tagung dazu anbieten.

Leitung Hanspeter Ernst

Daten Dienstag, 21., 28. April, 5., 12., 26. Mai, 2. Juni 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 180.-

(Anmeldung bis 2. April)
Teilnehmerzahl beschränkt

Da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof oder gar schrecklich und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

von Carel van Schaik und Kai Michel. Gemeinsame Lektüre

Diese biblischen Geschichten, das ist ja schrecklich, was da alles erzählt wird. Da wird gelogen, verflucht, einander hintergangen. Es wird von einem Gott erzählt, der eifersüchtig ist, die Menschen bestraft, Gehorsam fordert und selbst das Töten des eigenen Sohnes verlangt. Grosseltern, die ihren Enkelkindern solche Geschichten erzählen, spüren den spöttischen Blick von deren Eltern – wie kann man auch solche frommen (?) Geschichten erzählen – und kommen in Erklärungsnot, wenn die Enkelinnen, Enkel fragen, ob es wirklich so war.

Und da gibt es zwei Wissenschaftler, einer Anthropologe und Evolutionsbiologe, der andere Historiker und Literaturwissenschaftler, beide Agnostiker, die kommen auf die Idee, die Bibel zu lesen. Sie sind begeistert von den Geschichten, finden sie weder langweilig noch doof, und schreiben «Das Tagebuch der Menschheit. Was die Bibel über unsere Evolution verrät.» Sie schreiben so, dass das Lesen zum Vergnügen wird. Nicht nur werden die Geschichten wieder lebendig, sie erweitern den eigenen Horizont und geben einen tiefen Einblick in die Genese des homo sapiens.

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Kurs / Vortrag
Im Land der Königin von Saba (16) Findet nicht statt. Wir informieren Sie so bald wie möglich über ein Ersatzdatum

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 4. Mai 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.- (bei gleichzeitiger Buchung von Vortrag und Exkursion insgesamt 75 CHF)

(Anmeldung bis 17. April)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Das äthiopische Christentum ist tief im Alten Testament verwurzelt: Seien es nun alttestamentliche Vorschriften oder die besondere Bedeutung der jüdischen Bundeslade, die nach äthiopischer Überlieferung vom gemeinsamen Sohn von König Salomon und der Königin von Saba ins äthiopische Aksum gebracht wurde. Der Vortrag gibt Einblick in dieses genuin afrikanische Christentum.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Christentum in Äthiopien und seine Bezüge zum Judentum

Das äthiopische Christentum - die älteste Form des schwarzafrikanischen Christentums - ist tief im Alten Testament verwurzelt: Seien es nun Speise- und Fastenvorschriften, Beschneidung und Heiligung des Sabbats oder die besondere Bedeutung der jüdischen Bundeslade, die nach äthiopischer Überlieferung vom gemeinsamen Sohn von König Salomon und der Königin von Saba ins äthiopische Aksum gebracht wurde.

Der Vortrag gibt Einblick in dieses genuin afrikanische Christentum und eignet sich als Vorbereitung auf den Besuch bei der äthiopisch-orthodoxen Gemeinschaft Zürich am 10. Mai 2020.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (6) Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Wir suchen nach einer Lösung. Vielen Dank!

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 8) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten Mittwoch, 6., 13., 27. Mai, 3., 10., 17. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 17. April)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Lehrgang "Geschichte der Religionen" besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Im Modul 8 (Mai - Juni 2020) geht es um die Zukunft von Religionen.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Der Lehrgang "Geschichte der Religionen" besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 8 (Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat):
Die Zukunft von Religionen

Die Frage nach der Zukunft von Religion galt – zumindest im Westen – für lange Zeit als beantwortet. Die selbstverständliche Annahme lautete, dass infolge des Säkularisierungs- und Modernisierungsprozesses die Religion nicht nur aus dem öffentlichen Raum verdrängt, sondern auch massiv an Bedeutung verlieren werde. Entgegen dieser Annahme ist Religion inzwischen – mit allen ihren positiven und negativen Erscheinungsformen – zu einem der zentralen Akteure der globalen Politik und der sozio-kulturellen Entwicklung geworden. Und die heutige religiöse Landschaft westlicher Gesellschaften ist so breit gefächert wie noch nie.

Das Modul hat eine doppelte Zielsetzung. Zum einen wird danach gefragt, was diese neuartige Vielfalt für das zukünftige Profil von etablierten Religionstraditionen bedeutet. Zum anderen wird der Frage nachgegangen, welche sozio-politischen Herausforderungen sich daraus für die zukünftige Gestaltung einer pluralen Gesellschaft ergeben.

Der Lehrgang startet neu im Herbst 2020.
Modul 1 Religion – eine europäisch-christliche Erfindung? Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

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Kurs / Vortrag
Nicht wörtlich, sondern ernst nehmen (7) Wird im September durchgeführt

Leitung Stefan Schreiner

Datum Donnerstag, 7. Mai 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 17. April)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden. Sie wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen - unter anderen - der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken. Nur wenn Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst genommen werden, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Grundfragen im Umgang mit Heiligen Schriften in Judentum, Christentum und Islam

Heilige Schriften sind keine leichte Lektüre, gleichviel, ob in ihrem sogenannten Urtext oder einer mehr oder weniger zufällig gewählten Übersetzung. Um sie zu verstehen, und sie zu verstehen, ist Voraussetzung für verantwortlichen Umgang mit ihnen, genügt es nicht, sie lesen zu können und zu lesen.

Sie zu verstehen, verlangt zu wissen, wie, wann und wo sie entstanden und von wem sie überliefert worden sind. Denn wie alle literarischen Zeugnisse sind auch Heilige Schriften nicht nur Zeugen der Zeit ihrer Entstehung, sondern an die Zeit ihrer Entstehung untrennbar gebunden, in ihrer Sprache ebenso wie in ihren Formen und Inhalten.

Heilige Schriften wörtlich zu nehmen, bedeutet daher, sie auf die Rolle von literarischen Zeugnissen der Zeit ihrer Entstehung zu beschränken, die für spätere Zeiten, gar für heute, keine andere Relevanz haben als andere derselben Zeit und demselben Ort entstammende historische Dokumente. Nur wenn man Heilige Schriften nicht wörtlich, sondern ernst nimmt, haben und behalten sie Bedeutung über Zeit und Ort ihrer Entstehung hinaus.

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Kurs / Vortrag
Öko Jihad! (20) findet nicht statt

Leitung Hannan Salamat

Datum Dienstag, 19. Mai 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 1. Mai)

Grün galt schon immer als Farbe des Islam. Eine Bewegung, die sich in den letzten Jahren innerhalb muslimischer Communitys entwickelt hat, ist der sogenannte «Öko Jihad». Wir schauen uns die Bedeutung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in islamischen Quellen an und sprechen mit einer muslimischen Aktivistin.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Umweltschutz und Schöpfung aus muslimischer Perspektive

Grün galt schon immer als Farbe des Islam. Eine Bewegung, die sich in den letzten Jahren innerhalb muslimischer Communitys entwickelt hat, ist der sogenannte «Öko Jihad».

Vor allem verstehen viele junge Musliminnen und Muslime Umweltschutz als Selbstverständlichkeit ihres Glaubens. Durch die Besinnung auf islamische Prinzipien und Aktionen wie «Zero Waste Iftar» oder «Plastik Fasten» sensibilisieren sie ihre Gemeinden für das Thema Umweltschutz und bewirken in der Gesellschaft eine Veränderung.

Wir schauen uns die Bedeutung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in islamischen Quellen an und sprechen mit einer muslimischen Aktivistin.

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Kurs / Vortrag
Basiswissen Islam – Sunniten und Schiiten (21) findet nicht statt. Wir informieren Sie so bald wie möglich über ein Ersatzdatum

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 29. Mai 2020

Zeit 16.00 – 18.30 Uhr

Ort Treffpunkt: Zainabiya Association, Grabenstrasse 9, 8952 Schlieren

Kosten CHF 40.-

(Anmeldung bis 15. Mai)

Nach einem Einblick in die Besonderheiten von Schiiten und Sunniten erfahren Sie als Gäste der schiitischen Moschee in Schlieren, im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt und die Organisationsstrukturen der Musliminnen und Muslime in Zürich.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Der Mythos vom ewigen Konflikt

Egal ob Libanon, Syrien, Irak oder Jemen: Immer wieder verlaufen Auseinandersetzungen anscheinend entlang konfessioneller Linien.

Sind diese Konflikte tatsächlich religiös bedingt, also die Folge einer Uneinigkeit nach dem Tod des islamischen Propheten Muhammad Was unterscheidet Sunniten und Schiiten? Woran glauben sie und wie viel Religion spielt in den Konflikten mit?

Als Gäste der schiitischen Moschee in Schlieren, im Gespräch mit Musliminnen und Muslimen erfahren Sie aus erster Hand einiges über die kulturelle und religiöse Vielfalt und die Organisationsstrukturen der Musliminnen und Muslime in Zürich.

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Kurs / Vortrag
Basiswissen Islam – Moscheen (22)

Leitung Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 11. Juni 2020

Zeit 18.00 – 20.00 Uhr

Ort Treffpunkt: ImanZentrum, Juchstrasse 15, 8604 Volketswil

Kosten CHF 40.-

(Anmeldung bis 22. Mai)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam? Wir schauen uns die historische Entwicklung von Moscheen weltweit an – von den Ursprüngen bis zu europäischer Moschee-Architektur.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

mit Besuch der Moschee in Volketswil

Wenn wir hierzulande über eine Moschee sprechen, haben wir Minarette und Kuppel vor Augen. Doch braucht eine Moschee Minarette Muss man beim Bau einer Moschee auf etwas besonders achten? Kann jeder Raum als Moschee genutzt werden? Gibt es profane und heilige Orte im Islam?

Wir schauen uns die historische Entwicklung von Moscheen weltweit an – von den Ursprüngen bis zu europäischer Moschee-Architektur.

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Kurs / Vortrag
«Liebe, Sex und Allah» (23)

Leitung Ali Ghandour

Datum Freitag, 19. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen wurden. Mit dem Kolonialismus wurden jedoch zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen, die uns heute als «typisch islamisch» erscheinen. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer? Ali Ghandour zeigt in seinem Buch, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen.

Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

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