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Kurs / Vortrag
Der Klang der Buchstaben (06)

Leitung Annette Böckler

Datum Mittwoch, 19. Dezember

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

Der hebräische Bibeltext besteht nicht nur aus Wörtern (Konsonanten und Vokalen), sondern auch aus musikalischen Zeichen. Die biblischen Musikzeichen wurden im 8. Jh. d.Z. fixiert und bestimmen seitdem, wie man den Text vorträgt.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Die biblischen Musikzeichen

Der hebräische Bibeltext besteht nicht nur aus Wörtern (Konsonanten und Vokalen), sondern auch aus musikalischen Zeichen. Es sind Punkte, Häkchen und Kurven im Text, die bestimme Motive andeuten, ähnlich wie mittelalterliche Neumen. Die biblischen Musikzeichen wurden im 8. Jh. d.Z. fixiert und bestimmen seitdem, wie man den Text vorträgt.

Der zweistündige Vortrag stellt dieses musikalische System vor und zeigt Methoden auf, wie man es lernen kann.

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Kurs / Vortrag
«Die» jüdische Frau (07)

Leitung Annette Böckler

Datum Dienstag, 8. Januar

Zeit 17.30 – 19.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 21. Dezember)

Was sagen klassische jüdische Quellen über Frauen und wie werden diese Quellen heute interpretiert? Über was reden und schreiben in der Gegenwart jüdische Frauen selbst – zum Beispiel als Rabbinerinnen?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Frauen im Judentum

Das Wort «Judentum» ist ein Sammelbegriff für eine ungeheure Vielfalt von Sichtweisen und Lebensstilen. Was sagen klassische jüdische Quellen über Frauen und wie werden diese Quellen heute interpretiert? Über was reden und schreiben in der Gegenwart jüdische Frauen selbst – zum Beispiel als Rabbinerinnen?

Anhand ausgewählter Beispiele werden wir einen Einblick in die Vielfalt heutigen jüdischen Lebens bekommen.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen (02)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Leitung (Modul 4) Rifa'at Lenzin

Daten Mittwoch, 9., 16., 23., 30. Januar, 6., 13. Februar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

(Anmeldung bis 21. Dezember)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.


Modul 4 (Rifa'at Lenzin):
Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte

Der Islam zeichnet sich durch eine grosse religiöse und bedingt durch die weltweite Verbreitung auch kulturelle Vielfalt aus. Das Ziel des Moduls ist ein Überblick über Entstehung und Entwicklung des Islams aus seinen Quellen zu geben, aber auch in Auseinandersetzung mit und Abgrenzung zu altarabischem Polytheismus, Christentum und Judentum. Im Speziellen wird es darum gehen, den Entstehungskontext des islamischen Normengebäudes zu erläutern und die faszinierende Vielfalt von Strömungen und Richtungen, die sich daraus entwickelt haben. Der Überblick wäre aber nicht vollständig ohne Darstellung des Sufismus, der als mystische Ausprägung des Islam nicht nur Literatur und Kunst prägte, sondern darüber hinaus weitreichenden Einflusses auf Religion und Kultur hatte. Abgeschlossen wird das Modul mit einem Ausblick auf unterschiedliche Strömungen im heutigen Europa.

(Modul 5 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 6 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

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Kurs / Vortrag
Zeit für ein neues Menschenbild? (17)

Leitung Christina Aus der Au

Datum Donnerstag, 10. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 21. Dezember)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Globalen Herausforderungen wie die Ökologiedebatte, die Fragen der Bioethik, der künstlichen Intelligenz und insbesondere die Erkenntnisse der Neurowissenschaften stellen Theologie und Naturwissenschaften vor die Herausforderung, die eigene Positionen zum Menschen neu zu reflektieren. Und sie führen zunehmend zur Einsicht von der Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Theologie und den Naturwissenschaften.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das religiöse Menschenbild

Das Verhältnis von Religion und Naturwissenschaften wird generell als ein Dauerkonflikt von unversöhnlichen Positionen betrachtet. Neue globalen Herausforderungen wie die Ökologiedebatte, die Fragen der Bioethik, der künstlichen Intelligenz und insbesondere die Erkenntnisse der Neurowissenschaften stellen Theologie und Naturwissenschaften allerdings vor die Herausforderung, die eigene Positionen zum Menschen, zu seinem Körper, Fühlen und Handeln neu zu reflektieren. Und sie führen zunehmend zur Einsicht von der Notwendigkeit eines Dialogs zwischen Theologie und den Naturwissenschaften über die Komplexität des Menschenseins.

Der Vortragsabend geht der Frage nach, wie sich das Menschsein und seine Einmaligkeit im Zeitalter der scheinbar grenzenlosen neurowissenschaftlichen Beschreibbarkeit menschlichen Lebens aus interreligiöser und naturwissenschaftlicher Perspektive neu denken lassen.

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Kurs / Vortrag
Liebt der Angler Fische? (08)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 14. Januar

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 28. Dezember)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Das Essen von Tieren und tierischen Produkten ist in der jüdischen Tradition mit Regeln verbunden. Auch aber, wie man mit lebendigen Tieren umgehen soll.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Judentum und Veganismus

Das Essen von Tieren und tierischen Produkten ist in der jüdischen Tradition mit Regeln verbunden. Auch aber, wie man mit lebendigen Tieren umgehen soll.

Diese zwei Gebiete der Halacha kollidieren manchmal in der heutigen Zeit. Wir werden die Konflikte, die sich daraus ergeben, anschauen.

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Kurs / Vortrag
Was ist Menschenwürde? (18)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Datum Dienstag, 15. Januar

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 28. Dezember)

Spiegelt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wieder, was die monotheistischen Religionen eigentlich schon seit langem lehren? Oder gibt es Unterschiede? Wie versteht man die allgemein gehaltenen Artikel, wenn sie aus religiöser Perspektive gelesen werden?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Judentum, Christentum und Islam im Gespräch

Spiegelt die allgemeine Erklärung der Menschenrechte wieder, was die monotheistischen Religionen eigentlich schon seit langem lehren? Oder gibt es Unterschiede? Wie versteht man die allgemein gehaltenen Artikel, wenn sie aus religiöser Perspektive gelesen werden? Judentum, Christentum und Islam haben bestimmte Arten und Weisen entwickelt, wie man mit Texten umgeht und sie interpretiert.

Wir werden in drei Impulsreferaten die ersten beiden Artikel der Erklärung der Menschenrechte exemplarisch studieren und dabei die üblichen Methoden und Zugangsweisen unserer jeweiligen Religion anwenden. Was können wir dabei über das Wesen des Menschen lernen? Anschliessend wollen wir miteinander ins Gespräch kommen über die entdeckten Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

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Kurs / Vortrag
Störfaktor oder Inspiration? (19)

Leitung Samuel Behloul, Annette Böckler, Rifa'at Lenzin

Datum Dienstag, 5. Februar

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 18. Januar)

Wenn es um die Frage nach den Grundlagen des Lebens in einer pluralen Gesellschaft geht, werden Religionen eher als Problem denn als Lösung wahrgenommen. Die Geschichte verschiedener Religionen zeigt aber, dass diese nur durch eine Öffnung gegenüber fremden Kulturen und Dank einem kreativen Umgang mit ihnen ihre historische Kontinuität bewahren konnten.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen

Religionen in den pluralen Gesellschaften. Judentum, Christentum und Islam im Gespräch

Wenn es um die Frage nach den Grundlagen des Lebens in einer pluralen Gesellschaft geht, werden Religionen eher als Problem als etwa eine Lösung wahrgenommen. Die Geschichte verschiedener Religionen zeigt aber, dass diese nur durch eine Öffnung gegenüber fremden Kulturen und Dank einem kreativen Umgang mit ihnen ihre historische Kontinuität bis heute bewahren konnten. Können Religionen aufgrund dieser historischen Erfahrung als Avantgarde eines sensiblen und kreativen Umgangs mit religiös-kultureller Vielfalt neu entdeckt werden und als wichtige Grundlage für ein friedliches Leben in Vielfalt und Differenz dienen?

Dieser Frage wollen wir im Rahmen von drei Impulsreferaten und anhand gemeinsamer Diskussion der Texte aus dem Judentum, Christentum und dem Islam nachgehen.

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