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Tagung
Zwischen Überlebenskampf und dem Auftrag barmherzig zu sein (09)

Leitung Michel Bollag

Datum Montag, 4. Februar

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Pfingstweidstrasse 16, 4. Stock
(Achtung: Der Eingang befindet sich an der Ostseite («hofseitig») des Gebäudes mit dem Restaurant «Lilly Jo»)

Kosten CHF 150.-

(Anmeldung bis 18. Januar)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die Schoa, die Ermordung eines Drittels des jüdischen Volkes ist bis heute ein nicht überwundenes Trauma und eine bleibende theologische Herausforderung. Für viele moderne Juden hat die identitätsbildende Bedeutung der Schoa Vorrang vor der Religion der «Torah vom Sinai», die Menschen auffordert, in Gottes Wegen zu gehen, gnädig und barmherzig zu werden.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Judentum zwischen Auschwitz und Sinai

In der über Jahrtausende dauernde Judenfeindschaft und dem daraus entstehende Kampf der Juden um das Überleben.nimmt die Schoa eine Sonderstellung ein. Die Ermordung eines Drittels des jüdischen Volkes ist bis heute ein nicht überwundenes Trauma und eine bleibende theologische Herausforderung. Für viele moderne Juden hat die identitätsbildende Bedeutung der Schoa Vorrang vor der Religion der «Torah vom Sinai», die Menschen auffordert, in Gottes Wegen zu gehen, gnädig und barmherzig zu werden. Dadurch ergeben sich bei vielen grosse Vorbehalte gegenüber dem interreligiösen Dialog.

Anhand von Texten moderner jüdischer Theologen und Philosophen gehen wir diesem Phänomen nach und zeigen Alternativen auf.

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