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Kurs / Vortrag
«Liebe, Sex und Allah» (23)

Leitung Ali Ghandour

Datum Freitag, 19. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen wurden. Mit dem Kolonialismus wurden jedoch zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen, die uns heute als «typisch islamisch» erscheinen. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Fokuspunkt: Islam - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (grün)

Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer? Ali Ghandour zeigt in seinem Buch, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen.

Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

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Kurs / Vortrag
Die Religion der Vernunft: Kann es eine Einheitsreligion geben? (13)

Leitung Annette M. Böckler

Datum Mittwoch, 24. Juni 2020

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der jüdische Politiker und Jurist David Friedländer, ein Schüler von Moses Mendelssohn, schlägt in seinem Sendschreiben von 1799 an einen Kirchenprobst in Berlin vor, sowohl das Judentum als auch das Christentum sollten sich auf einen gemeinsamen rationalen Kern «ewiger Wahrheiten» einigen. Anhand ausgewählter Textabschnitte diskutieren wir, wie Friedländers Vorschläge auf uns heute wirken.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Oder: Was soll interreligiöser Dialog?

1799 verfasste der jüdische Politiker und Jurist David Friedländer, ein Schüler von Moses Mendelssohn, ein Sendschreiben an einen Kirchenprobst in Berlin. Er schlägt darin vor, sowohl das Judentum als auch das Christentum sollten die irrationalen Inhalte ihrer Religionen aufgeben und sich auf einen gemeinsamen rationalen Kern «ewiger Wahrheiten» einigen. Dieses Sendschreiben stiess damals sowohl bei Juden als auch bei Christen auf äusserst heftige Kritik, aus unterschiedlichen Gründen.

Wir werden Ausschnitte dieses Textes lesen und darüber diskutieren, wie Friedländers Vorschläge auf uns heute wirken.

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Kurs / Vortrag
«Thomas-Christen» (17)

Leitung Samuel Behloul

Datum Montag, 29. Juni 2020

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Veranstaltungszentrum Paulus Akademie, Pfingstweidstrasse 28, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.- (bei gleichzeitiger Buchung von Vortrag und Exkursion insgesamt 75 CHF)

(Anmeldung bis 12. Juni)

Die älteste Gruppe des Christentums auf dem indischen Subkontinent stellt die Gemeinschaft der sogenannten «Thomas-Christen» dar. Der Vortrag gibt einen Überblick über die bewegte Geschichte der Thomas-Christen in Südindien und ihren liturgischen Reichtum, den z.B. auch die syro-malabarischen Gemeinschaft Zürich pflegt.

Fokuspunkt: Christentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (rot)

Die Besonderheiten des Christentums auf dem indischen Subkontinent

Das Christentum auf dem indischen Subkontinent zählt insgesamt 20 Millionen Gläubige (2% der indischen Bevölkerung) und ist konfessionell sehr vielfältig.

Die älteste Gruppe unter ihnen stellt die Gemeinschaft der sogenannten «Thomas-Christen» dar. Sie führt ihre Entstehung auf das missionarische Wirken des Apostels Thomas (52 n.Chr.) zurück.

Der Vortrag gibt einen Überblick über die bewegte Geschichte der Thomas-Christen in Südindien und ihren liturgischen Reichtum. Als Ergänzung zum Vortrag organisieren wir am 5. Juli 2020 den Besuch des Thomas-Festes der syro-malabarischen Gemeinschaft in Zürich.

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Rundgang
Thomas-Fest (30)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 5. Juli 2020

Zeit ab 16.30 Uhr

Ort Treffpunkt: St. Antonius-Kirche, Flurstrasse 10, 8132 Egg bei Zürich

Kosten CHF 50.- (bei gleichzeitiger Buchung von Vortrag und Exkursion insgesamt 75 CHF)

(Anmeldung bis 19. Juni)

Zu den zahlreichen christlichen Gemeinschaften, die durch Migration in der Schweiz heimisch geworden sind, gehören auch die syro-malabarischen Christinnen und Christen, die auch als Thomas-Christen bezeichnet werden. Als Gäste beim «Thomas-Fest» dürfen Sie die altorientalische Liturgie im Gewand der indischen Kultur erleben. Anschliessend an den Gottesdienst findet ein kulturelles Fest mit kulinarischem und musikalischem Angebot statt.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Besuch bei der syro-malabarischen Gemeinschaft Zürich

Zu den zahlreichen christlichen Gemeinschaften, die durch Migration in der Schweiz heimisch geworden sind, gehören auch die syro-malabarischen Christinnen und Christen.Sie werden auch als Thomas-Christen bezeichnet.

Zu den wichtigsten Festen in ihrem Kirchenjahr gehört auch das Thomas-Fest, zu Ehren des Apostels Thomas, der als Missionar in der Mitte des 1. Jahrhunderts das Christentum nach Südindien gebracht haben soll. Als Gäste dürfen Sie die altorientalische Liturgie im Gewand der indischen Kultur erleben.

Anschliessend an den Gottesdienst findet ein kulturelles Fest mit kulinarischem und musikalischem Angebot statt.

Die Exkursion eignet sich zur Vertiefung des Vortrags «Thomas-Christen – Die Besonderheiten des Christentums auf indischem Subkontinent» vom 29. Juni.

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