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Rundgang
Liberal oder traditionell? (Teil 2)

Leitung Hannan Salamat und Kerem Adıgüzel

Datum Samstag, 22. Januar 2022

Zeit 14 – 17 Uhr

Ort The InnerSpace, Grabenstrasse 1, 8952 Schlieren

Kosten CHF 45 (reduziert CHF 35)

Anmeldung bis zum 10. Januar 2022

Der Islam müsse eine Reform durchleben und Muslime liberaler werden. So liesse sich eine Forderung zusammenfassen, die von Muslim*innen wie auch Nichtmuslim*innen gleichermassen gestellt wird. Wir nehmen an eine Gemeinschaftsstunde der al-Rahman Gemeinde teil und überlegen ob Begriffe wie «Reform» oder «liberal» nicht eurozentrisch und zu politisch gedacht sind?

Fokuspunkt: Islam

Gemeinschaftsstunde von «Al-Rahman – mit Vernunft und Hingabe» in Schlieren

Im Anschluss an den Vortrag mit Kerem Adıgüzel vom 19. Januar 2023 vertiefen wir das Thema «liberal oder traditionell?» im Rahmen einer Gemeinschaftsstunde der Al-Rahman Gemeinde in Schlieren. Wir sprechen über die muslimische Pluralität in der Schweiz, die Vielfalt ihrer Rituale und die Frage, ob muslimische Gemeinschaften in der Schweiz mit Begriffen wie «Reformation», «konservativ» oder «liberal», die historisch im christlichen Kontext entstanden sind, überhaupt angemessen umschrieben werden können.

Die Gemeinschaftsstunde von «Al-Rahman – mit Vernunft und Hingabe» findet im The InnerSpace in Schlieren statt. Nach einem freiwilligen Gebet Salāh in der Gemeinschaft folgt eine Koranlesung auf Deutsch mit Fragerunde. Anschliessend spirituelle Vertiefung und Meditationen Ḏikr, abgeschlossen durch gemeinsame Bittgebete Duʿāʾ.

Es empfiehlt sich eine eigene Koranübersetzung mitzunehmen. Im Anschluss haben wir bei Snack und Tee Gelegenheit, den Austausch und das Gespräch individuell fortzusetzen.

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Kurs / Vortrag
47. Hebräischwoche (Januar 2022)

Leitung Michel Bollag

Datum 23. bis 28. Januar 2022

Ort Lassalle-Haus, Edlibach

Kosten CHF 600 inkl. Kursunterlagen CHF 450 für Studierende Preisänderungen vorbehalten
Unterkunft CHF 425–750 (Vollpension) Studierende Reduktion auf Anfrage

Anmeldung Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn 3, 6313 Edlibach
+41 41 757 14 14, info@lassalle-haus.org

In Zusammenarbeit mit Lassalle-Haus und Kloster Kappel

Das Pessach-Fest, das den Auszug aus Ägypten feiert, mag das jüdische Fest sein, das über das Judentum hinaus am Bekanntesten ist. Doch der Höhepunkt im Synagogenjahr ist der Jom Kippur. Der Tora-Text dazu steht mit Levitikus 16 genau in der Mitte der fünf Bücher Mose. In der Liturgie wird an diesem Tag auch das Buch des Propheten Jona gelesen, der nicht nur Ninive zur Umkehr bewegen, sondern auch sein eigenes Gottesbild revidieren soll. Diese und weitere Texte werden in der Woche gelesen.

Fokuspunkt: Judentum

Die Versöhnung durch ein Opfer und das Ritual eines Sündenbocks von Jom Kippur hat in der Geschichte kräftig über die jüdische Tradition hinausgewirkt: Vom Sündenbockmechanismus wird bis heute gesprochen und bereits das Neue Testament interpretiert den Tod Jesu als Sühnopfer mit den Kategorien des Jom Kippur. Die Vorträge werden dieser spannenden Geschichte nachgehen. Was heisst Versöhnung auch heute? Im Konzert des Synagogenchors Zürich wird zudem auch das Kol Nidre erklingen, der Gesang des Versöhnungstags schlechthin.

Das Lassale-Haus hat die Veranstaltung auf die Woche vom 23.- 28. Januar 2022 verschoben. Weitere Informationen finden sie hier.

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Kurs / Vortrag
Himmel hilft!

Leitung Imam Muris Begovic und Tabitha Walther

Datum Mittwoch, 26. Januar, 2021

Zeit 19:00 – 20:30 Uhr

Ort Universitätsspital Zürich oder Paulus Akademie

Kosten Kollekte

Anmeldung bis zum 12. Januar 2022

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit geführt. Hilfsangebote in der Krise sind daher gefragt. Viele, auch nichtreligiöse Menschen, greifen in dieser Situation auf ihre religiösen Ressourcen zurück. Wir sprechen mit Seelsorger*innen, Kirchenleitenden und Spitalverantwortlichen darüber, wie Menschen ihre spirituellen Ressourcen nutzen können und wie Spitäler, Altersheime oder Hospizeinrichtungen ihnen dabei helfen können.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

QuaMS|Muslimische Seelsorge Zürich und ZIID laden ein zu einem Gespräch über Religion und Spiritualität als Ressource in Krisenzeiten

Die Corona-Pandemie hat viele Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit geführt. Leicht zugängliche und bezahlbare Hilfsangebote in der Krise sind daher gefragt. Es liegt auf der Hand, sich in einer solchen Situation auf Religion und Spiritualität zu besinnen. Sie stehen allen Menschen überall und jederzeit unentgeltlich zur Verfügung. In ärmeren Ländern ist Religion häufig die wichtigste emotionale, soziale und mentale Ressource, um im Leben zu bestehen — insbesondere auch in Krisenzeiten. Viele – auch nichtreligiöse Menschen – greifen auch hierzulande in Krisen, bei wichtigen Lebensübergängen, aber auch bei Krankheit und Sterben auf ihre religiös-spirituellen Ressourcen zurück. Wenig erstaunlich, ist diese Erkenntnis gerade auch für Altersheime,
Spitäler, Hospiz- oder Pflegeeinrichtungen von zunehmender Bedeutung.

Doch wie können einzelne ihre spirituellen Ressourcen nutzen? Und wie können Seelsorger*innen einen Menschen dabei unterstützen? Was kann eine Gesundheitseinrichtung tun, um Menschen in ihrem Wohlbefinden in Krankheit und Gesundwerdung
auch spirituell zu stärken? Diesen Fragen, sowie den Erfahrungen von Seelsorger*innen unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und Spitalverantwortlichen gehen wir an diesem Abend nach.

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Kurs / Vortrag
Muslime ja, Islam nein?

Leitung Hannan Salamat

Datum Dienstag, 8. Februar 2022

Zeit 19:00 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 25. Januar 2022

Anfang 2021 wurde in der Schweiz das sogenannte «Burkaverbot» angenommen und zehn Jahre zuvor der Bau von Minaretten verboten. Im Zusammenhang mit den beiden Initiativen wurde viel über Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischen Rassismus gesprochen. Was genau ist mit diesen Begriffen gemeint und wo erleben Muslim*innen in der Schweiz Ausgrenzung?

Fokuspunkt: Islam

Unbehagen und Ausgrenzung im Umgang mit einer Religionsgemeinschaft in der Schweiz

Anfang des Jahres wurde das sogenannte «Burkaverbot» in einer Volksabstimmung angenommen. Zehn Jahre zuvor beschlossen die Stimmberechtigen, den Bau von Minaretten in der Schweiz auf Verfassungsebene zu verbieten. In der öffentlichen Auseinandersetzung über die beiden Initiativen war und ist auch von Islamophobie, Islamfeindlichkeit oder antimuslimischem Rassismus die Rede.

Hannan Salamat geht im ersten Teil der Veranstaltung der Frage nach, was mit diesen Begriffen überhaupt gemeint ist und in welchem historischen Zusammenhang sie entstanden sind? Im zweiten Teil spricht sie darüber, wo Muslim*innen in der Schweiz ausgegrenzt werden und wie wir das als Gesellschaft verhindern können.

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