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Kurs / Vortrag
Lehrgang: Geschichte der Religionen – Zweiter Durchgang (04)

Leitung (Lehrgang) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Leitung (Modul 1) Samuel Behloul, Annette Böckler, Hannan Salamat

Daten auf Herbssemester 2020/21 verschoben

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240.- (je Modul)

Der Lehrgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich

Für die einen sind Religionen verantwortlich für Konflikte und sozialen Rückstand, für die anderen gibt es ohne Religion keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Lehrgang Religion besteht aus 8 Modulen, die einzeln und unabhängig von einander besucht werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und weiter beeinflussen und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt werden. Thematisiert wird etwa auch die Frage nach der Zukunft von Religion unter den Bedingungen von Globalisierung und Migration.

Der Lehrgang eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Teilnehmende, die alle Module besucht und eine Schlussprüfung absolviert haben, erhalten eine Abschlussbestätigung.

Modul 1:
Religion – eine europäisch-christliche Erfindung?

Bei Judentum, Christentum und Islam sowie dem Buddhismus und Hinduismus spricht man mit grösster Selbstverständlichkeit von Religionen. Aber kann man einen ursprünglich im christlich-europäischen Kulturkontext geprägten Begriff ‹Religion› auf den asiatischen, arabischen oder etwa altorientalischen Kulturraum übertragen? Im Modul wird exemplarisch aufgezeigt, wie sich die Vorstellungen davon, was ‹Religion› ist, im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben.

(Modul 2 Judentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 3 Christentum – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 4 Islam – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 5 Das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam zu Gesellschaft, Politik und anderen Religionen; Modul 6 Hinduismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 7 Buddhismus – Entstehung, Entwicklung und Inhalte; Modul 8 Die Zukunft von Religionen; Abschlussprüfung)

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Sprachkurs
Arabisch B2 Lektüre (32)

Leitung Hartmut Fähndrich

Daten Mittwoch, 30. Oktober – 4. Dezember 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Volkshochschule Zürich, Bärengasse 22, 8001 Zürich

Kosten CHF 250. –

Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt. Es gelten die AGB der VHSZH.

Im Kurs lesen wir Kurzgeschichten aus verschiedenen Ländern.

Fokuspunkt: Sprachkurse (rosa)

Kurzgeschichten

Kurzgeschichten sind in sich geschlossene Darstellungen. In der arabischen Welt noch immer sehr verbreitet und oft auf älteren Literaturtraditionen aufbauend, geben sie Einblicke in das politische und gesellschaftliche Leben und die individuelle Perspektive.

Im Kurs lesen wir Kurzgeschichten aus verschiedenen Ländern.

Lehrmittel: Texte werden von der Kursleitung per Mail verschickt.

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Rundgang
… und zu Ihm kehren wir zurück (22)

Leitung Hannan Salamat

Datum Freitag, 1. November 2019

Zeit 14.00 – 16.30 Uhr

Treffpunkt GZ Witikon, Witikonerstrasse 405, 8053 Zürich

Kosten CHF 45. –

(Anmeldung bis 11. Oktober)

Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden Musliminnen und Muslime beerdigt? Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Besuch Friedhof Witikon

«Wir gehören zu Gott und zu ihm kehren wir zurück.» Der Koran erinnert die Muslime und Musliminnen an verschiedenen Stellen immer wieder an die Vergänglichkeit des Lebens. Was passiert mit einem Muslim, der hier in Zürich stirbt? Wo werden MuslimInnen beerdigt? Welche Rituale gibt es und auf welche religiösen Besonderheiten muss Rücksicht genommen werden?

Wir unternehmen einen Ausflug auf den Friedhof in Witikon und gehen der Frage nach, wie viel der Tod uns über das Leben verrät.

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Kurs / Vortrag
Habit – Hut – Hijab. Religionen ziehen an (07)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Donnerstag,
7. November 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 18. Oktober)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Oft meint man, den Menschen ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft auf den ersten Blick ansehen zu können. In Wirklichkeit ist dies aber nicht so. Die meisten Christinnen und Christen sind nicht unmittelbar als solche erkennbar. Aber auch die meisten Jüdinnen, Juden Musliminnen und Muslime sind es nicht aufgrund äusserlicher Kriterien. Kleidung könnte vielleicht weniger mit Religion zu tun haben, als man allgemein meint. Wie ist das Verhältnis zwischen Kleidung und Religionen tatsächlich?

Die drei Fachleitungen werden an diesem Dialog-Abend die Kleidungsfrage in den Religionen vorstellen.

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Tagung
Jüdisches Beten als spirituelle Herzensarbeit (10)

Leitung Gabriel Strenger

Daten Montag, 18. November 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 1. November)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen (blau)

Das Siddur (Gebetbuch) begleitet traditionelle Juden und Jüdinnen von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter, doch die Kunst des Betens bleibt vielen Menschen das ganze Leben verschlossen. Es besteht Verwirrung bezüglich des Sinns und der Ziele des Betens. An wen richtet sich das Gebet? Erhört Gott konkrete Bitten? Welchen Wert haben gedankenlos rezitierte Gebete? Und was für eine Bedeutung können die teils veralteten Metaphern, wie das Preisen Gottes als König, für (post-)moderne Beter und Beterinnen noch haben?

Im Chassidismus wurde aufgrund früherer mystischer Ideen der Kabbala eine faszinierende Grundlage geschaffen, die dem Gebet als spirituelle Praxis des Judentums die Tür öffnet. Die Ziele der sogenannten Herzensarbeit (Awoda scheba Lew) des Gebets sind die Ganzwerdung des Menschen, Pflege von Liebe und Dankbarkeit, sowie die Offenlegung der Gegenwart des Ewigen im Kosmos und im menschlichen Inneren. Insbesondere das tägliche Morgengebet bietet einen klar strukturierten Prozess der Psychohygiene.

Dieses Tagesseminar führt in die spirituelle Theorie und Praxis des täglichen Gebets ein.

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Kurs / Vortrag
Ringvorlesung: Erneuerbare Religionen? (05)

Leitung Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Daten Donnerstag, 21., 28. November, 5., 12. Dezember 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 30.- (pro Abend) / CHF 105.- bei gleichzeitiger Buchung aller vier Abende bis 1. November

Die Ringvorlesung wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Der Klimawandel - für die einen ein ernsthaftes Jahrhundertproblem, für die anderen bloss ein Hirngespinst der Öko-Fundis und Entwicklungsgegner. Klimadebatten haben inzwischen den Charakter eines Glaubensstreits angenommen. Und welchen Beitrag leisten Religionen für den Umweltschutz?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Was Religionen und Ökologie verbindet und trennt

Der Klimawandel - für die einen ein ernsthaftes Jahrhundertproblem, für die anderen bloss ein Hirngespinst der Öko-Fundis und Entwicklungsgegner. Klimadebatten haben inzwischen den Charakter eines Glaubensstreits angenommen. Und welchen Beitrag leisten Religionen für den Umweltschutz? Besitzen religiöse Menschen eine überdurchschnittlich hohe Wertschätzung der Natur? Und welchen Stellenwert besitzen religiös begründete Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur in Zeiten der «Fridays for future»?

Diese Fragen diskutieren wir aus jüdischer, christlicher und muslimischer Perspektive.

1. Abend (Samuel Behloul, Annette Böckler, Kai Landwehr, Hannan Salamat)
Was Religionen und Ökologie verbindet und trennt

Haben religiöse Menschen eine überdurchschnittlich hohe Wertschätzung für die Natur? Welchen Stellenwert besitzen religiös begründete Vorstellungen vom Verhältnis zwischen Mensch und Natur in Zeiten der «Fridays for future»?
An der Diskussion nimmt, neben den Fachleitungen, Kai Landwehr von der internationalen Initiative zum Klimaschutz myclimate teil.

2. Abend (Annette M. Böckler)
Schöpfungsgeschichten jüdisch gelesen

Warum fängt die Tora mit Schöpfungsgeschichten an? Wie bewerten jüdische Ausleger das Essen der verbotenen Frucht? Wie wird der Garten in Eden gedeutet? Ist dieser Text wichtig für die heutige Diskussion über Tikkun Olam - die Reparatur der Welt und die Sorge für Natur und Tierschutz?
Wir schauen uns die jüdischen Auslegungen zu Genesis 1-3 an und entdecken so die jüdische Sicht auf die Schöpfungsgeschichten. Hinweis: Texte werden in deutscher Übersetzung zur Verfügung gestellt.

3. Abend (Hannan Salamat)
Öko Jihad – Grün galt schon immer als Farbe des Islam

Eine Bewegung, die sich in den letzten Jahren innerhalb muslimischer Communities entwickelt hat, ist der sogenannte «Öko Jihad». Vor allem verstehen viele junge Musliminnen und Muslime Umweltschutz als Selbstverständlichkeit ihres Glaubens. Durch Aktionen wie «Zero Waste Iftar» oder «Plastik Fasten» sensibilisieren sie ihre Gemeinden für das Thema Umweltschutz und bewirken in der Gesellschaft eine Veränderung.
Wir schauen uns die Bedeutung von Umweltschutz und Nachhaltigkeit in islamischen Quellen an und sprechen mit engagierten Muslimen und Musliminnen.

4. Abend (Samuel Behloul)
Ökokrise – eine spirituelle Krise? Franziskus von Assisi und die ganzheitliche Ökologie

«Um für die nächsten zweitausend Jahre eine bewohnbare Biosphäre zu erhalten, müssen wir und unsere Nachkommen dem Vorbild des hl. Franziskus nachzueifern beginnen. Denn er ist der einzige Abendländer, der die Erde retten kann.» Mit diesen Worten würdigte der englische Historiker Arnold Toynbee schon Anfang der 1970er Jahre die Haltung des Franziskus von Assisi gegenüber der Natur und der gesamten Schöpfung.
Heute, in Zeiten der «Fridays for future» entdeckt man im hl. Franziskus den Vorboten der sogenannten ganzheitlichen Ökologie. Es ist eine Ökologie, die sich nicht nur auf den Klimaschutz beschränkt, sondern den innigsten Zusammenhang von Geist, Natur und Mensch erkennen lässt, über konfessionelle und weltanschauliche Grenzen hinaus. Lehrt uns der hl. Franziskus die Klimakrise neu zu begreifen – als eine spirituelle Krise? Dieser Fragestellung geht der Vortrag nach.

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Rundgang
Erster Advent im «Haus der Völker» (23)

Leitung Samuel Behloul

Datum Sonntag, 1. Dezember 2019

Zeit 10.15 – ca. 14.30 Uhr

Treffpunkt Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50. – (inkl. Apéro riche)

Der Rundgang wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Die christliche Migration hierzulande besteht heute zunehmend aus Menschen aus dem aussereuropäischen Raum. Wir besuchen das Zentrum für Migrationskirchen, welches 8 Migrationskirchen beherbergt, in denen sich 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen unter einem Dach treffen und feiern.

Fokuspunkt: Exkursionen, Rundgänge und Reisen (beige)

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt 8 protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christinnen und Christen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres ‚Haus der Völker’.

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.

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Kurs / Vortrag
Unantastbar, weil heilig! (08)

Leitung Daniel Bogner, Samuel Behloul, Annette M. Böckler, Hannan Salamat

Datum Montag, 9. Dezember 2019

Zeit 19.30 – 21.00 Uhr

Ort Uni Zürich-Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 22. November)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich durchgeführt.

Viele innerkirchliche Experten sehen die katholische Kirche angesichts ihrer Missbrauchsfälle in einer ‚Sakralisierungsfalle’. Besonders irritierend dabei ist aber, wie zurückhaltend staatliche Institutionen mit den Missbrauchsfällen bislang umgehen. Worin unterscheiden sich Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche von ebensolchen etwa an Schulen oder in den Sportvereinen? Und sind Judentum und Islam aufgrund eines anderen Amtsverständnisses gegen Missbräuche gefeit?

Fokuspunkt: Religion - Migration - Zeitfragen (gelb)

Hat nur die katholische Kirche ein Problem mit dem Missbrauch?

Viele innerkirchliche Experten sehen die katholische Kirche angesichts ihrer Missbrauchsfälle in einer ‚Sakralisierungsfalle’. Sakralisierte, d.h. unantastbare, Amtsstrukturen bestärkten das Ehrfurchtsgefühl vieler Gläubigen gegenüber Amt und Amtsträger und es entstehe eine Untertanenmentalität gegenüber den Amtsträgern, denen niemand zu widersprechen wage.

Besonders irritierend dabei ist aber, wie zurückhaltend staatliche Institutionen mit den Missbrauchsfällen bislang umgehen. Worin unterscheiden sich Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche von ebensolchen etwa an Schulen oder in den Sportvereinen? Und wie sieht es in anderen Religionsgemeinschaften aus? Sind etwa das Judentum und der Islam aufgrund eines anderen Amtsverständnisses gegen Missbräuche, wie sie in der katholischen Kirche offenbar Gang und Gäbe sind, gefeit?

Diesen Fragen gehen der Moraltheologen Daniel Bogner und die Fachleitungen des ZIID nach.

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