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Tagung
Rabbi Nachmans mystische Erzählungen (11)

Leitung Gabriel Strenger

Datum Sonntag, 3. März 2019

Zeit 9.30 – 17.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 190.-

(Anmeldung bis 15. Februar)

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung. Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung und wird bis zum heutigen Tag von den Zehntausenden seiner Anhänger weiter verehrt.

Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen, in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

Nach einer Einführung in Rabbi Nachmans Leben und Werk erhalten Sie an der Tagung einen Einblick in diese von ihm entwickelte, in der Geschichte der Kabbala einmalige literarische Form, unter Berücksichtigung ihrer mystischen wie auch psychologischen Dimensionen.

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Kurs / Vortrag
Orthodox – Liberal (12)

Leitung Annette Böckler

Daten Dienstag, 12. und 19. März 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 70.-

(Anmeldung bis 1. März)

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde. Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Einführung in die jüdische Vielfalt

Ein Witz erzählt von einem Juden auf einer einsamen Insel, der für sich selbst allein zwei Synagogen baute: Eine, in die er ging und eine, in die er niemals gehen würde.

Jüdisches Leben nährte schon immer seine Dynamik aus seiner grossen innerjüdischen Vielfalt. Doch was genau macht diese Vielfalt aus? Wo liegen heutige Differenzen? Was ist das «liberale Judentum»? Was wird hier über jüdisches Leben, Gott, Israel, Tora und die Welt gelehrt? Was ist das «orthodoxe Judentum»? Welche Strömungen gibt es und wodurch unterscheiden sie sich? Welche Rollen spielen Rabbiner, Frauen, die Gesellschaft?

Annette Böckler wird Ihnen Fragen aus zwei Blickrichtungen beantworten.

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Kurs / Vortrag
Erzählen zählt (13)

Leitung Ruven Bar Ephraïm

Datum Montag, 15. April 2019

Zeit 18.30 – 20.30 Uhr

Ort Jüdisch Liberale Gemeinde JLG, Or Chadasch, Hallwylstrasse 78

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 5. April)

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Ein interreligiöser Lernabend in einer Zürcher Synagoge

Am Sederabend, mit dem das Pessachfest beginnt, ist das Erzählen der Geschichte des Auszuges des Volkes Israel aus Ägypten zentral. Warum redet die Hagada über vier Fragen, vier Kinder und warum soll man vier Becher Wein/Traubensaft trinken? Welche anderen Themen, nebst dem Auszug aus Ägypten, kommen in der Hagada an die Reihe?

Am Kursabend werden wir den Inhalt der Hagada und die Strukturen entdecken, die beim 'Erzählen' helfen. Ausserdem gibt es viele ‚fremde‘ Dinge auf dem Tisch während des Sederabends, deren Symbolik wir kennen lernen werden.

Der Kursabend findet in der Synagoge der liberalen jüdischen Gemeinde statt und ist daher auch eine Möglichkeit, diese Gemeinde kennenzulernen.

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Anlass
Jüdische Denkerinnen: Regina Jonas (1902-1944) (14)

Leitung Annette Böckler

Datum Montag, 24. Juni 2019

Zeit 18.30 – 20.00 Uhr

Ort Zürcher Institut für interreligiösen Dialog, Kulturpark, Pfingstweidstrasse 16, 8005 Zürich

Kosten CHF 35.-

(Anmeldung bis 14. Juni)

Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit der SERET Kino aus der jüdischen Welt durchgeführt.

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm.

Fokuspunkt: Judentum - Theologische Orientierung und aktuelle Fragen

Filmabend mit anschliessender Diskussion

Regina Jonas war die erste Rabbinerin der Welt und der Überzeugung, dass das Rabbineramt für Männer und Frauen geeignet ist. Ihr Name ist jedoch nur wenigen bekannt und das einzige Bild, das von ihr existiert, zeigt sie mit ernsthaftem Blick, Barett und Büchern im Arm. Wie macht man also einen Film über eine Frau, von der nur ein einziges Foto existiert und über deren Leben kein Zeitzeuge mehr berichten kann?

Der ungarischen Regisseurin Diana Groó ist es gelungen, durch Zitat, Originalaufnahmen und Fotografien das Leben dieser bemerkenswerten Frau ein einem poetischen Filmessay greifbar, ja sogar lebhaft zu machen.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch über den Film.

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