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Kurs / Vortrag
«Kann denn Liebe Sünde sein?» Eine Ringvorlesung

Leitung Prof. Dr. Stefan Schreiner, Dalila Zouaoui Becker, Dr. Doris Strahm,
Dr. Ali Ghandour

Datum 19. Mai, 26. Mai, 2. Juni und 7. Juli 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort: ZIID, Zentrum Paulus Akademie

Kosten CHF 50 (reduzierter Preis für 2 Veranstaltungen), Einzelvortärge CHF 30

Anmeldung bis 15. Mai 2021

«Deine Brüste sind wie die Zwillinge einer Gazelle, die in den Lilien weiden». Wer würde einen solchen Satz einer heiligen Schrift, und erst noch der Bibel, zuordnen? Ein Gang durch die Heiligen und andere Schriften der drei abrahamitischen Religionen und Kulturen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Eine Ringvorlesung über Erotik und Religion

Die Veranstaltungen vom 19. und vom 26. Mai müssen wir leider absagen. Pandemiebedingt ist es den Referent*innen nicht möglich, aus Deutschland anzureisen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Mittwoch, 19. Mai 2021, 19:30 – 21:00 Uhr
Abgesagt: Prof. Dr. Stefan Schreiner über Das «Hohelied» ein literarisches Denkmal der Erotik

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mittwoch, 26. Mai 2021, 19:30 – 21:00 Uhr
Abgesagt: Dalila Zouaoui Becker fragt, ist Eros ein Muslim?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mittwoch, 2. Juni 2021, 19:30 – 21:00 Uhr
Dr. Doris Strahm fragt, ist alles Lustvolle Sünde?

Weitere Informationen finden Sie hier.

Mittwoch, 7. Juli, 19:30 – 21:00 Uhr
Dr. Ali Ghandour über Liebe, Sex und Allah

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kurs / Vortrag
Arabische Kalligrafie

Leitung Daniel Reichenbach

Datum, Samstag, 3. Juli 2021

Zeit 9:30 – 17:00 Uhr

Ort ZIID, Veranstaltungszentrum Paulus Akademie

Kosten CHF 175

Anmeldung bis zum 23. Juni 2021

Eine Einführung in die arabische Kursivschrift und ihre kaligrafischen Regeln für AnfängerInnen und Fortgeschrittene. Wir lernen das Alphabet kennen und bilden erste Wörter. Am Ende des Kurses wissen wir, wie nach kalligrafischen Gesichtspunkten ein Satz gebildet wird.

Fokuspunkt: Islam

Eine Einführung ins Schriftenhandwerk mit Daniel Reichenbach

Bereits zu Beginn der islamischen Kultur benutzte man für den Alltag eine rudimentäre Kursivschrift. Später entwickelten Kalligrafen mehrere Varianten davon und begannen diese für ihre heiligen Inhalte einzusetzen. Mit Hilfe von Punkten vermassen sie deren Proportionen und legten Regeln fest. Schliesslich entstanden Vorbilder, die über Jahrhunderte weiterentwickelt wurden. Ein bedeutender Stil heisst «Naskh» – was kopieren bedeutet. Die kalligrafischen Punkte werden jedoch nicht nur für die Grössenverhältnisse eingesetzt, sondern dienen auch der Unterscheidung der 28 Buchstaben im Alphabet.

Mit dem Punkt beginnen wir: wir benetzen die Spitze des «Qalam» mit Tinte und setzten an der vorgesehenen Stelle des Papiers auf. Langsam lassen wir den Punkt entstehen. Anschliessend üben wir das «Alif», fahren mit «Ba’» fort und schreiben weitere Buchstaben. Nachdem wir das Alphabet besser kennen, bilden wir die ersten möglichen Wörter. In einem zweiten Schritt lernen wir die Verbindungsregel. Gegen Ende der Tagung sind wir in der Lage, nach kalligrafischen Gesichtspunkten selbständig einen Satz zu bilden.

Für EinsteigerInnen und Fortgeschrittene. Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich, sämtliches Material wird bereitgestellt.

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Kurs / Vortrag
Liebe, Sex und Allah – Das unterdrückte erotische Erbe der Muslime

Leitung Ali Ghandour

Datum Mittwoch, 7. Juli 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

Kosten CHF 30

Anmeldung bis zum 21. Juni 2021

Ali Ghandour zeigt, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen wurden. Mit dem Kolonialismus wurden jedoch zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen, die uns heute als «typisch islamisch» erscheinen. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Fokuspunkt: Islam

Verschleierte Frauen, übergriffige junge Männer? Ali Ghandour spricht an diesem Abend über sein gleichnamiges Buch, dass Liebe und Sex in der muslimischen Tradition als Geschenk Gottes genossen, doch unter modernem westlichem Einfluss streng reglementiert wurden. Mit dem Kolonialismus wurden zunehmend westliche Eheideale und Prüderie in muslimische Länder getragen.

Was uns heute als «typisch islamisch» erscheint, ist teils das Erbe von Clangesellschaften, teils ein Spiegelbild puritanischer Moral. Ali Ghandour macht das reichhaltige muslimische Erbe zu Liebe und Sex wieder bewusst.

Dieser Abend ist Teil der Ringvorlesung «Kann denn Liebe Sünde sein?»

Diese Veranstaltung findet online statt. Ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt.

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Kurs / Vortrag
47. Hebräischwoche (Januar 2022)

Leitung Michel Bollag

Datum 23. bis 28. Januar 2022

Ort Lassalle-Haus, Edlibach

Kosten CHF 600 inkl. Kursunterlagen CHF 450 für Studierende Preisänderungen vorbehalten
Unterkunft CHF 425–750 (Vollpension) Studierende Reduktion auf Anfrage

Anmeldung Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn 3, 6313 Edlibach
+41 41 757 14 14, info@lassalle-haus.org

In Zusammenarbeit mit Lassalle-Haus und Kloster Kappel

Jom Kippur – Der grosse Versöhnungstag Das Pessach-Fest, das den Auszug aus Ägypten feiert, mag das jüdische Fest sein, das über das Judentum hinaus am Bekanntesten ist. Doch der Höhepunkt im Synagogenjahr ist der Jom Kippur. Der Tora-Text dazu steht mit Lev 16 genau in der Mitte der fünf Bücher Mose. In der Liturgie wird an diesem Tag auch das Buch des Propheten Jona gelesen, der nicht nur Ninive zur Umkehr bewegen, sondern auch sein eigenes Gottesbild revidieren soll. Diese und weitere Texte werden in der Woche gelesen.

Fokuspunkt: Judentum

Die Versöhnung durch ein Opfer und das Ritual eines Sündenbocks von Jom Kippur hat in der Geschichte kräftig über die jüdische Tradition hinausgewirkt: Vom Sündenbockmechanismus wird bis heute gesprochen und bereits das Neue Testament interpretiert den Tod Jesu als Sühnopfer mit den Kategorien des Jom Kippur. Die Vorträge werden dieser spannenden Geschichte nachgehen. Was heisst Versöhnung auch heute? Im Konzert des Synagogenchors Zürich wird zudem auch das Kol Nidre erklingen, der Gesang des Versöhnungstags schlechthin.

Das Lassale-Haus hat die Veranstaltung auf die Woche vom 23.- 28. Januar 2022 verschoben. Weitere Informationen finden sie hier.

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