Übersicht Programm

Suchergebnisse

Kurs / Vortrag
Lehrgang Geschichte der Religionen: Judentum (Modul 2)

Leitung Lehrgang Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat, Dr. Tabitha Walther

Leitung Modul 2 Prof. Dr. Jacques Piccard und Michel Bollag

Daten Montag, 25. Oktober, 1., 8., 15., 22. und 29. November 2021 (6 mal)

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240

Anmeldung bis zum 11. Oktober 2021

Im zweiten Modul unseres Lehrgangs beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Judentums. Erfahren Sie, wie eine Fülle von unterschiedlichsten Traditionen in dreitausend Jahren eine innerjüdische Vielfalt hervorbrachte, die gleichzeitig Wandel und Kontinuität in sich vereint.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

«Wenn nicht jetzt, wann dann?»

Zur Geschichte des Judentums im Wechselspiel aus Tradition und Wandel

«Wenn nicht jetzt, wann dann?» Mit diesem Satz nahm Rabbi Hillel, einer der grossen Weisen des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung, ein zentrales Merkmal der Geschichte des Judentums vorweg: Die Heiligen Schriften müssen in jeder Generation neu gelesen und interpretiert werden! Die Fülle von unterschiedlichsten Traditionen brachte in dreitausend Jahren eine innerjüdische Vielfalt hervor, die gleichzeitig Wandel und Kontinuität vereint: Im alten Israel und in Babylonien, im Römischen Reich und in Nordafrika und Europa, während des Mittealters wie in der Moderne. Besonders kreativ erweist sich das Judentum heute in Nordamerika und im modernen Israel.

Diese innerjüdische Vielfalt weltweit und ihre Lebenswelten lernen wir an sechs Abenden kennen. Wir beschäftigen uns mit der Hebräischen Bibel und der rabbinischen Deutungskultur. Welche Bedeutung haben der Schabbat und die jüdischen Festtage, etwa Pessach? Wie präsentiert sich Jüdische Musik, Kunst und Architektur? Gedanken zu aktuellen Zeitfragen regen uns an, das Judentum in seiner reichen Tradition und Wirkungsmacht neu zu denken und zu verstehen.

Sie können das Modul 2 auch besuchen, wenn Sie das Modul 1 nicht besucht haben.

Ausblick

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die einzeln und unabhängig voneinander besucht werden können. Er eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Modul 1 wurde im SS 2021 angeboten, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Wer alle sieben Module besucht hat, kann den Lehrgang mit einem entsprechenden Nachweis abschliessen.

Modul 3: Christentum, 3. Januar bis 7. Februar 2022 (Dr. Tabitha Walther)

Modul 4: Islam, SS 2022 (Hannan Salamat)

Modul 5: Hinduismus, WS/SS 2022/23 (Dr. Frank Neubert)

Modul 6: Buddhismus, WS 2022/23 (Prof. Dr. Martin Baumann)

Modul 7: Die Zukunft von Religionen, SS 2023 (Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat und Dr. des. Tabitha Walther)

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Zürich: Zwinglistadt oder Täuferstadt?

Leitung Tabitha Walther

Datum Donnerstag, 4. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Kulturpark

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 20. Oktober 2021

Ein Vortrag von Peter Dettwiler über die erste Täufergemeinde, die im frühen 16. Jahrhundert in Zürich entstand. War sie ganz am Anfang Teil des reformatorischen Aufbruchs, stiess die Täuferbewegung rasch bei den Reformatoren auf heftigen Widerstand. Warum kam es zu Verfolgungen und Ausgrenzung?

Fokuspunkt: Christentum

Vortrag mit Peter Dettwiler, ergänzend zum Rundgang «Ausgegrenzt in Zürich»

Dieses Reformationsjubiläum steht noch aus: 500 Jahre Täuferbewegung! 1525 entstand in Zürich bzw. Zollikon die erste Täufergemeinde, die sogleich schwere Verfolgung erlitt. Am 5. Januar 1527 wurde Felix Manz als erster Täuferführer in der Limmat ertränkt. Zwingli wollte das Übel an der Wurzel ausrotten, was weder ihm noch seinem Nachfolger Heinrich Bullinger gelang. War die damalige Verfolgung «ein Verrat am Evangelium» wie es im Schuldbekenntnis von reformierter Seite von 2004 heisst?

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Religion in Bewegung

Moderation Tabitha Walther

Datum Samstag, 13. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten Kollekte

Anmeldung bis zum 1. November 2021

Der Interreligiöse Think-Tank ist in der Woche der Religionen zu Gast im ZIID. Tabitha Walther spricht mit Amira Hafner-Al Jabaji, Doris Strahm und Gabrielle Girau Pieck über Religion in Bewegung.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Der Interreligiöse Think-Tank ist in der Woche der Religionen Gast im ZIID

Im Judentum, Christentum und Islam gibt es Gebetsformen, Rituale und Feiern, die mit Bewegungsabläufen verbunden sind. Bewegung kommt zudem dann in Religionssysteme, wenn durch innere oder äussere Einflüsse Veränderungen notwendig werden.

Was es mit Religion und Bewegung auf sich hat, darüber diskutieren unsere Gäste: Amira Hafner-Al Jabaji, Doris Strahm und Gabrielle Girau Pieck vom Interreligiösen Think-Tank.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Geschlechtergerechter Umweltschutz!

Leitung Dr. Asmaa El Maaroufi und Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 18. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online (ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt)

Kosten
CHF 25 (reduziert CHF 15)

Anmeldung bis zum 2. November 2021

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Themenkomplexe Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemein zu haben. Auf den zweiten Blick lassen sie sich jedoch nicht mehr voneinander trennen. Denn wenn bei Klimafragen Genderdiskurse keine Berücksichtigung erfahren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Was Umweltschutz, Feminismus und Religion miteinander zu tun haben

Wenn man nach den Klischees gehen würde, könnte frau sagen: Männer essen statistisch betrachtet mehr Fleisch und fahren mehr Auto; folglich haben sie auch die schlechtere Umweltbilanz. Wäre daher eine feministische Umweltperspektive und -politik die bessere Lösung? Unabhängig davon, wie die Antwort auf diese Frage ausfällt: die Frage nach Umweltgerechtigkeit kann nur zufriedenstellend beantwortet werden, wenn dabei auch auf Geschlechterrollen geachtet wird. Denn obgleich auf den ersten Blick die beiden Themen Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemeinsam haben, lassen sie sich auf den zweiten Blick nicht mehr voneinander trennen. Wenn wir Geschlechterfragen beim Thema Umwelt ignorieren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Wie Migrationskirchen die Schweizer Kirchenlandschaft bereichern

Leitung Tabitha Walther

Datum Donnerstag, 2. Dezember 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 18. November 2021

Was sind eigentlich Migrationskirchen und was macht sie so besonders? Bei einem Vortrag und Gespräch mit der Expertin Claudia Hoffmann lernen wir ihre Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen. Wie bereichern sie die Schweizer Kirchenlandschaft?

Fokuspunkt: Christentum

Vortrag und Gespräch mit Dr. theol. Claudia Hoffmann

Aufgrund von Migrationsbewegungen findet sich in der Schweiz heute ein Abbild beinahe der gesamten Weltchristenheit auf engem Raum. Sie bereichern die Schweizer Kirchenlandschaft mit einer beeindruckenden Vielfalt. Wie leben die sogenannten Migrationskirchen ihren Glauben, welche theologischen Schwerpunkte setzen sie und wie gestalten sich Beziehungen zu Schweizer Kirchgemeinden? Dieser Vortrag ergänzt den Besuch im «Haus der Völker» am 1. Advent. Er kann auch unabhängig davon besucht werden.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Lehrgang Geschichte der Religionen: Christentum (Modul 3)

Leitung Lehrgang Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat, Dr. Tabitha Walther

Leitung Modul 3 Dr. Tabitha Walther

Daten Montag, Montag, 3., 10., 17., 24., 31. Januar und 7. Februar 2022 (6 mal)

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240

Anmeldung bis zum 13. Dezember 2021 oder direkt über die Website der VHS

Im dritten Modul unseres Lehrgangs beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Christentums und der Frage, wie aus einer kleinen Gemeinschaft in kürzester Zeit eine grosse, dynamische und vielfältige internationale Bewegung werden konnte.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Jüdische Sekte oder neue Religion?
Entstehung, Entwicklung und Inhalte des Christentums

«Jauchzet, frohlocket!» Die berühmten ersten Worte des Weihnachtsoratorium (1734) von Johann Sebastian Bach, die monumentale Christus-Statue bei Rio de Janeiro (1931) und der Film «Das Neue Evangelium» (2021) von Milo Rau: Alle drei sind künstlerische Ausdrucksformen und Deutungsmuster, die sich auf die zentrale Figur des Christentums beziehen: Jesus von Nazareth.

Doch wer war dieser Jesus? Jude oder Christ? Verstand er sich als Prophet, Revolutionär, charismatischer Prediger, spiritueller Lehrer, Messias der Unterdrückten, König des wiederhergestellten Israel? Und wie konnte aus einer gescheiterten Existenz in kürzester Zeit eine grosse, dynamische und vielfältige internationale Bewegung werden, die nicht nur die westliche Kultur bis heute massgeblich prägt?

An sechs Abenden begegnen wir der enormen Vielfalt des Christentums in der Schweiz und weltweit.

Sie können das Modul 3 auch besuchen, wenn Sie die Modul 1 und 2 nicht besucht haben.

Ausblick

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die einzeln und unabhängig voneinander besucht werden können. Er eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Der Lehrgang startete im Sommer 2021 angeboten, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Wer alle sieben Module besucht hat, kann den Lehrgang mit einem entsprechenden Nachweis abschliessen.

Modul 4: Islam, SS 2022 (Hannan Salamat)

Modul 5: Hinduismus, WS/SS 2022/23 (Dr. Frank Neubert)

Modul 6: Buddhismus, WS 2022/23 (Prof. Dr. Martin Baumann)

Modul 7: Die Zukunft von Religionen, SS 2023 (Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat und Dr. Tabitha Walther)

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
Liberal oder traditionell? (Teil 1)

Leitung Leitung Hannan Salamat und Kerem Adıgüzel

Datum Mittwoch, 19. Januar 2022

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 5. Januar 2022

Der Islam müsse eine Reform durchleben und Muslime liberaler werden. So lässt sich eine Forderung zusammenfassen, die von Muslim*innen wie auch Nichtmuslim*innen gleichermassen gestellt wird. Sind Begriffe wie «Reform» oder «liberal» nicht eurozentrisch und zu politisch gedacht?

Fokuspunkt: Islam

Wie ein zeitgemässer Islam gedacht werden kann

Kann der Islam liberal sein? Und kann man als liberale*r Muslim*in wirklich gläubig sein? Diese Frage wird in der Öffentlichkeit immer wieder gestellt. Wir möchten noch einen Schritt weiter gehen und fragen, ob Begriffe wie «Reform» oder «liberal» nicht und zu politisch oder eurozentrisch gedacht sind. Am islamischen Glaubensbekenntnis (Schahādah) selbst werden verschiedene Lesarten aufgezeigt. Der Vortrag des Autor Kerem Adıgüzel beleuchtet, wie der Islam sowohl konservativ als auch liberal zugleich verstanden werden kann. Ein theologischer Aufruf gegen die Vernebelung der Vernunft, der eine alte islamische Tradition der Reform aufgreift, die sich für mehr Gerechtigkeit einsetzt.

Ergänzend zu diesem Vortrag besuchen wir am 22. Januar die Gemeinschaftsstunde der Al-Rahman Gemeinde in Schlieren.

Zur Anmeldung
Kurs / Vortrag
47. Hebräischwoche (Januar 2022)

Leitung Michel Bollag

Datum 23. bis 28. Januar 2022

Ort Lassalle-Haus, Edlibach

Kosten CHF 600 inkl. Kursunterlagen CHF 450 für Studierende Preisänderungen vorbehalten
Unterkunft CHF 425–750 (Vollpension) Studierende Reduktion auf Anfrage

Anmeldung Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn 3, 6313 Edlibach
+41 41 757 14 14, info@lassalle-haus.org

In Zusammenarbeit mit Lassalle-Haus und Kloster Kappel

Das Pessach-Fest, das den Auszug aus Ägypten feiert, mag das jüdische Fest sein, das über das Judentum hinaus am Bekanntesten ist. Doch der Höhepunkt im Synagogenjahr ist der Jom Kippur. Der Tora-Text dazu steht mit Levitikus 16 genau in der Mitte der fünf Bücher Mose. In der Liturgie wird an diesem Tag auch das Buch des Propheten Jona gelesen, der nicht nur Ninive zur Umkehr bewegen, sondern auch sein eigenes Gottesbild revidieren soll. Diese und weitere Texte werden in der Woche gelesen.

Fokuspunkt: Judentum

Die Versöhnung durch ein Opfer und das Ritual eines Sündenbocks von Jom Kippur hat in der Geschichte kräftig über die jüdische Tradition hinausgewirkt: Vom Sündenbockmechanismus wird bis heute gesprochen und bereits das Neue Testament interpretiert den Tod Jesu als Sühnopfer mit den Kategorien des Jom Kippur. Die Vorträge werden dieser spannenden Geschichte nachgehen. Was heisst Versöhnung auch heute? Im Konzert des Synagogenchors Zürich wird zudem auch das Kol Nidre erklingen, der Gesang des Versöhnungstags schlechthin.

Das Lassale-Haus hat die Veranstaltung auf die Woche vom 23.- 28. Januar 2022 verschoben. Weitere Informationen finden sie hier.

Zur Anmeldung