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Rundgang
Die Zürcher Synagogen Löwenstrasse und Freigutstrasse

Leitung Dr. Ron Epstein

Datum Sonntag, 17. Oktober 2021

Zeit 13:30 – 16:30 Uhr

Ort Treffpunkt bei der Synagoge Löwenstrasse, Eingang Nüschelerstrasse

Kosten
CHF 50 (reduziert CHF 35)

Anmeldungen bis zum 07. Oktober 2021

Es besteht eine Zertifikatspflicht

Der Architekt und Buchautor Dr. Ron Epstein-Mil führt durch die beiden Synagogen an der Löwenstrasse und Freigutstrasse in Zürich. Auf dem Rundgang erfahren Sie, wie die architektonische und die religiöse Seite eine Synagoge zusammenspielen und warum jüdische Gemeinden mit dem Synagogenbau im 19. Jahrhundert Neuland betreten mussten.

Fokuspunkt: Judentum

Ein architektonischer Rundgang

Der Architekt und Buchautor Dr. Ron Epstein-Mil führt durch die beiden Synagogen an der Löwenstrasse und Freigutstrasse in Zürich.

Epstein ist Verfasser des Buches «Die Synagogen der Schweiz». Er war in den neunziger Jahren an der Renovation der Synagoge an der Löwenstrasse beteiligt. Ron Epstein-Mil ist mit der jüdischen Baukunst ebenso vertraut wie mit den religiösen Traditionen und Ritualen, die in einer Synagoge stattfinden. Auf dem Rundgang erfahren Sie, wie die architektonische und die religiöse Seite einer Synagoge zusammenspielen und warum jüdische Gemeinden mit dem Synagogenbau im 19. Jahrhundert Neuland betreten mussten.

Im letzten Frühjahr hatten wir den ersten Teil unserer Veranstaltung «Kuppel ⎼ Kirchturm ⎼ Minarett» pandemiebedingt absagen müssen. Den Rundgang durch die Synagogen Löwenstrasse und Freigutsstrasse holen wir mit dieser Veranstaltung nach.

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Kurs / Vortrag
Lehrgang Geschichte der Religionen: Judentum (Modul 2)

Leitung Lehrgang Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat, Dr. Tabitha Walther

Leitung Modul 2 Prof. Dr. Jacques Piccard und Michel Bollag

Daten Montag, 25. Oktober, 1., 8., 15., 22. und 29. November 2021 (6 mal)

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Uni Zürich Zentrum, Rämistrasse 71, 8006 Zürich

Kosten CHF 240

Im zweiten Modul unseres Lehrgangs beschäftigen wir uns mit der Geschichte des Judentums. Erfahren Sie, wie eine Fülle von unterschiedlichsten Traditionen in dreitausend Jahren eine innerjüdische Vielfalt hervorbrachte, die gleichzeitig Wandel und Kontinuität in sich vereint.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

«Wenn nicht jetzt, wann dann?»

Zur Geschichte des Judentums im Wechselspiel aus Tradition und Wandel

«Wenn nicht jetzt, wann dann?» Mit diesem Satz nahm Rabbi Hillel, einer der grossen Weisen des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung, ein zentrales Merkmal der Geschichte des Judentums vorweg: Die Heiligen Schriften müssen in jeder Generation neu gelesen und interpretiert werden! Die Fülle von unterschiedlichsten Traditionen brachte in dreitausend Jahren eine innerjüdische Vielfalt hervor, die gleichzeitig Wandel und Kontinuität vereint: Im alten Israel und in Babylonien, im Römischen Reich und in Nordafrika und Europa, während des Mittealters wie in der Moderne. Besonders kreativ erweist sich das Judentum heute in Nordamerika und im modernen Israel.

Diese innerjüdische Vielfalt weltweit und ihre Lebenswelten lernen wir an sechs Abenden kennen. Wir beschäftigen uns mit der Hebräischen Bibel und der rabbinischen Deutungskultur. Welche Bedeutung haben der Schabbat und die jüdischen Festtage, etwa Pessach? Wie präsentiert sich Jüdische Musik, Kunst und Architektur? Gedanken zu aktuellen Zeitfragen regen uns an, das Judentum in seiner reichen Tradition und Wirkungsmacht neu zu denken und zu verstehen.

Programm:

25. Oktober 2021
Jüdisches Erleben in Musik, Kunst und Architektur: Ein sicht- und hörbarer Einstieg mit Beispielen als erste Orientierung
Prof. Jacques Picard

1. November 2021
Die Hebräische Bibel: Entstehung, Wirkung und Bedeutung
Prof. Konrad Schmid

8. November 2021
Deutungskulturen: Rabbinisches Judentum und Traditionsbildung damals und heute
Lic.phil. Michel Bollag

15. November 2021
Juden und Judentum in der Schweiz. Geschichte und Gegenwart einer Schicksalsgemeinschaft
Prof. Dr. Stefanie Mahrer

22. November 2021
Zum Beispiel Pessach. Jüdische Feste und ihre Symbolik
Lic.phil. Michel Bollag

29. November 2021
Zeitfragen: Wichtige Bewegungen und Trends in der Gegenwart
Prof. Jacques Picard

Sie können das Modul 2 auch besuchen, wenn Sie das Modul 1 nicht besucht haben.

Ausblick

Der Lehrgang besteht aus 7 Modulen, die einzeln und unabhängig voneinander besucht werden können. Er eignet sich für Personen, die sich Grundwissen aneignen oder für ihre berufliche Tätigkeit eine Weiterbildung absolvieren möchten. Die Teilnehmenden lernen, wie Religionen die Entwicklung von Kulturen und Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie selbst von ihrer Umwelt geprägt wurden. Modul 1 wurde im SS 2021 angeboten, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Wer alle sieben Module besucht hat, kann den Lehrgang mit einem entsprechenden Nachweis abschliessen.

Modul 3: Christentum, 3. Januar bis 7. Februar 2022 (Dr. Tabitha Walther)

Modul 4: Islam, SS 2022 (Hannan Salamat)

Modul 5: Hinduismus, WS/SS 2022/23 (Dr. Frank Neubert)

Modul 6: Buddhismus, WS 2022/23 (Prof. Dr. Martin Baumann)

Modul 7: Die Zukunft von Religionen, SS 2023 (Prof. Dr. Jacques Picard, Hannan Salamat und Dr. des. Tabitha Walther)

Das ZIID richtet den Lehrgang in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Zürich aus.

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Kurs / Vortrag
Zürich: Zwinglistadt oder Täuferstadt?

Leitung: Dr. Tabitha Walther

Datum: Donnerstag, 4. November 2021

Zeit: 19:30 – 21:00 Uhr

Ort: Online per Zoom

Kosten: CHF 20 (reduziert CHF 15)

Anmeldung: Bis zum 25. Oktober 2021

Ein Vortrag von Peter Dettwiler über die erste Täufergemeinde, die im frühen 16. Jahrhundert in Zürich entstand. War sie ganz am Anfang Teil des reformatorischen Aufbruchs, stiess die Täuferbewegung rasch bei den Reformatoren auf heftigen Widerstand. Warum kam es zu Verfolgungen und Ausgrenzung?

Fokuspunkt: Christentum

Online-Vortrag mit Peter Dettwiler, ergänzend zum Rundgang «Ausgegrenzt in Zürich»

Dieses Reformationsjubiläum steht noch aus: 500 Jahre Täuferbewegung! 1525 entstand in Zürich bzw. Zollikon die erste Täufergemeinde, die sogleich schwere Verfolgung erlitt. Am 5. Januar 1527 wurde Felix Manz als erster Täuferführer in der Limmat ertränkt. Zwingli wollte das Übel an der Wurzel ausrotten, was weder ihm noch seinem Nachfolger Heinrich Bullinger gelang. War die damalige Verfolgung «ein Verrat am Evangelium» wie es im Schuldbekenntnis von reformierter Seite von 2004 heisst?


Ein Zoom-Link wird kurz vor der Veranstaltung verschickt.

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Kurs / Vortrag
Religion in Bewegung

Moderation Tabitha Walther

Datum Samstag, 13. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten Kollekte

Anmeldung bis zum 1. November 2021

Der Interreligiöse Think-Tank ist in der Woche der Religionen zu Gast im ZIID. Tabitha Walther spricht mit Amira Hafner-Al Jabaji, Doris Strahm und Gabrielle Girau Pieck über Religion in Bewegung.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Der Interreligiöse Think-Tank ist in der Woche der Religionen Gast im ZIID

Im Judentum, Christentum und Islam gibt es Gebetsformen, Rituale und Feiern, die mit Bewegungsabläufen verbunden sind. Bewegung kommt zudem dann in Religionssysteme, wenn durch innere oder äussere Einflüsse Veränderungen notwendig werden.

Was es mit Religion und Bewegung auf sich hat, darüber diskutieren unsere Gäste: Amira Hafner-Al Jabaji, Doris Strahm und Gabrielle Girau Pieck vom Interreligiösen Think-Tank.

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Anlass
Karl Jenkins’ Mass for Peace

Probestart: Donnerstag 04.11.2021, 19:30 - 21:45 Uhr

Datum Konzert: Sonntag 14.11.2021, 17:00 Uhr

Die Chorproben unter der Leitung von Raphael Ilg finden jeweils donnerstags in Basel statt. Anmeldung unter diesem Link direkt bei Juventus Musica Basel

Konzertort: Theodorskirche Basel

Kosten: Kollekte

Ein junges Orchester und Singstimmen aus unterschiedlichen Chören, Nationen und religiösen Traditionen: Das ist die Mass for Peace von Karl Jenkins in der Woche der Religionen. Die Messe war ursprünglich den Opfern des Kosovo-Krieges gewidmet. Bei der diesjährigen Ausgabe sind alle herzlich zum Mitsingen und zum Konzert eingeladen.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

«The Armed Man: A Mass for Peace» des walisischen Komponisten Karl Jenkins (*1944) wurde ursprünglich den Opfern des Kosovokrieges (1998-99) gewidmet und hat leider bis heute nicht an Aktualität verloren. Durch die Einarbeitung von Musik verschiedener Religionen und Kulturen wird eine universelle Wirkung erzielt. Das französische Renaissance-Lied "L'homme arme" spannt einen Bogen vom ersten zum letzten Satz. Neben Teilen der Messe enthält das Stück Passagen aus anderen religiösen und historischen Quellen, zum Beispiel dem islamischen Gebetsruf, der Bibel und dem altindischen Mahàbharàta. Darüber hinaus werden Texte von Rudyard Kipling, Alfred Lord Tennyson und Tōge Sankichi, der den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebte, aber einige Jahre später an Leukämie verstarb, verwendet.

Bei diesem interreligiösen Chorprojekt und Konzert sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Das Konzert findet am 14. November in der Theodorskirche Basel statt als Schlussakt der Woche der Religionen. Die Proben starten am Donnerstag, 4. November 2021.

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Kurs / Vortrag
Geschlechtergerechter Umweltschutz!

Leitung Dr. Asmaa El Maaroufi und Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 18. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online (ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt)

Kosten
CHF 25 (reduziert CHF 15)

Anmeldung bis zum 2. November 2021

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Themenkomplexe Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemein zu haben. Auf den zweiten Blick lassen sie sich jedoch nicht mehr voneinander trennen. Denn wenn bei Klimafragen Genderdiskurse keine Berücksichtigung erfahren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Was Umweltschutz, Feminismus und Religion miteinander zu tun haben

Wenn man nach den Klischees gehen würde, könnte frau sagen: Männer essen statistisch betrachtet mehr Fleisch und fahren mehr Auto; folglich haben sie auch die schlechtere Umweltbilanz. Wäre daher eine feministische Umweltperspektive und -politik die bessere Lösung? Unabhängig davon, wie die Antwort auf diese Frage ausfällt: die Frage nach Umweltgerechtigkeit kann nur zufriedenstellend beantwortet werden, wenn dabei auch auf Geschlechterrollen geachtet wird. Denn obgleich auf den ersten Blick die beiden Themen Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemeinsam haben, lassen sie sich auf den zweiten Blick nicht mehr voneinander trennen. Wenn wir Geschlechterfragen beim Thema Umwelt ignorieren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.

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Anlass
Erster Advent im «Haus der Völker»

Leitung Tabitha Walther

Datum Sonntag, 28. November 2021

Zeit 10:15 – ca. 14:30 Uhr

Ort Treffpunnkt an der Rosengartenstrasse 1a, 8037 Zürich

Kosten CHF 50, inkl. Apéro Riche

Anmeldung bis zum 15 November 2021

Zum 1. Advent besuchen wir den gemeinsamen Gottesdienst im Zentrum der Migrationskirchen und haben Gelegenheit, das Zentrum und seine Menschen bei einer kleinen Führung und einem Apero kennen zu lernen.

Fokuspunkt: Christentum

Ein Besuch im Zentrum der Migrationskirchen

Das seit 2008 bestehende Zentrum für Migrationskirchen beherbergt acht protestantisch geprägte Migrationskirchen, in denen sich über 500 Christ*innen aus 35 Nationen – von Finnland über Senegal und Brasilien bis nach Südkorea und den Philippinen – unter einem Dach treffen und ihre Gottesdienste feiern. Ein wahres «Haus der Völker».

Wir nehmen bei diesem Besuch teil an der Feier des ersten Advents, bei der alle diese verschiedenen Nationen einen gemeinsamen Gottesdienst feiern.

Anschliessend an die Feier haben Sie die Möglichkeit, bei einem Apéro Riche mit Menschen aus verschieden Kulturen ins Gespräch zu kommen und das Zentrum zu besichtigen.

Bei diesem Termin besteht eine Zertifikatspflicht.

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Kurs / Vortrag
Wie Migrationskirchen die Schweizer Kirchenlandschaft bereichern

Leitung Tabitha Walther

Datum Donnerstag, 2. Dezember 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort ZIID/Paulus Akademie

Kosten
CHF 30 (reduziert CHF 20)

Anmeldung bis zum 18. November 2021

Was sind eigentlich Migrationskirchen und was macht sie so besonders? Bei einem Vortrag und Gespräch mit der Expertin Claudia Hoffmann lernen wir ihre Vielfalt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede kennen. Wie bereichern sie die Schweizer Kirchenlandschaft?

Fokuspunkt: Christentum

Vortrag und Gespräch mit Dr. theol. Claudia Hoffmann

Aufgrund von Migrationsbewegungen findet sich in der Schweiz heute ein Abbild beinahe der gesamten Weltchristenheit auf engem Raum. Sie bereichern die Schweizer Kirchenlandschaft mit einer beeindruckenden Vielfalt. Wie leben die sogenannten Migrationskirchen ihren Glauben, welche theologischen Schwerpunkte setzen sie und wie gestalten sich Beziehungen zu Schweizer Kirchgemeinden? Dieser Vortrag ergänzt den Besuch im «Haus der Völker» am 1. Advent. Er kann auch unabhängig davon besucht werden.

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