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Kurs / Vortrag
Geschlechtergerechter Umweltschutz!

Leitung Dr. Asmaa El Maaroufi und Hannan Salamat

Datum Donnerstag, 18. November 2021

Zeit 19:30 – 21:00 Uhr

Ort Online (ein Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt)

Kosten
CHF 25 (reduziert CHF 15)

Anmeldung bis zum 2. November 2021

Auf den ersten Blick scheinen die beiden Themenkomplexe Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemein zu haben. Auf den zweiten Blick lassen sie sich jedoch nicht mehr voneinander trennen. Denn wenn bei Klimafragen Genderdiskurse keine Berücksichtigung erfahren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.

Fokuspunkt: Religion – Migration – Zeitfragen

Was Umweltschutz, Feminismus und Religion miteinander zu tun haben

Wenn man nach den Klischees gehen würde, könnte frau sagen: Männer essen statistisch betrachtet mehr Fleisch und fahren mehr Auto; folglich haben sie auch die schlechtere Umweltbilanz. Wäre daher eine feministische Umweltperspektive und -politik die bessere Lösung? Unabhängig davon, wie die Antwort auf diese Frage ausfällt: die Frage nach Umweltgerechtigkeit kann nur zufriedenstellend beantwortet werden, wenn dabei auch auf Geschlechterrollen geachtet wird. Denn obgleich auf den ersten Blick die beiden Themen Umwelt und Feminismus nichts miteinander gemeinsam haben, lassen sie sich auf den zweiten Blick nicht mehr voneinander trennen. Wenn wir Geschlechterfragen beim Thema Umwelt ignorieren, führt dies zu (weiteren) Ungerechtigkeiten im Klimadiskurs, deren Hauptleidtragende weltweit noch immer verstärkt Frauen sind. Was genau sich dahinter verbirgt und welche Rolle Religionen dabei einnehmen, erklärt uns Dr. Asmaa El Maaroufi.